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Benommenheitsgefühl nach einem Drehschwindelanfall

Smo*mmer20x14 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich schreibe hier, da ich etwas verzweifelt bin. Es ist folgendes geschehen:

Vor ca. 4 Wochen, sahs ich im Bett und wollte mich wieder nach hinten legen. Auf einmal hat sich alles in meinem Kopf gedreht so das ich mich gleich wieder hingesetzt habe und dachte "krass, was war das denn". Dann hab ich wieder versucht mich nach hinten hinzulegen und es fing wieder an. Es hat sich so sehr gedreht, das ich dachte ich kippe weg. Dann ging alles ganz schnell. Mir wurde extrem übel, mein Körper ist förmlich zusammengesackt und ich habe geweint und wurde etwas panisch, weil ich nicht wusste was mit mir geschieht.

Mein Freund ist dann mit mir zum Hausarzt gefahren und er meinte, es sei ein gutartiger Lagerungsschwindel. Er hat mir Infusionen gegeben. Danach habe ich mich körperlich besser gefühlt, aber den Schwindel hatte ich noch den ganzen Tag, so das ich mehr oder weniger nur sitzen konnte. Am nächsten Tag war der Schwindel weg und ich war aber noch bei einem HNO Arzt. Er hat verschiedene Tests gemacht und anhand meiner Beschreibung (der Schwindel war ja weg), meinte er auch es war ein gutartiger Lagerungsschwindel. Ich war dann 2 Tage daheim, war körperlich eigentlich ganz ok nur hatte ich die ganze Zeit so ein Benommenheitsgefühl. Ich dachte es wird schon weggehen, ich brauch nur etwas Ruhe. Nach 3 Tagen habe ich dann total abgebaut. Ich hatte ein starkes Benommenheitsgefühl, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Angstgefühle. Am nächsten Tag bin ich in KH gegangen. Dort war ich zwei Tage. Alle Tests waren ok. In den letzten 4 Wochen war ich 3x beim HNO Arzt, beim Allg. Arzt, beim Neurologen, bei der Kernspin, beim Psychiater und bei einer Heilpraktikerin. Körperlich bin ich in Ordnung. Bis heute hält sich das Benommenheitsgefühl und die Schlaflosigkeit. Essen geht, auch wenn ich mich manchmal dazu zwingen muss. Da habe ich aber auch das Gefühl mein Körper verbrennt sofort alles was ich esse und das ist nicht gut, da ich von Natur aus schon sehr schlank bin.

Jetzt wurde mir eben gesagt, das es psychisch bedingt ist. Es ist aber so, das ich bereits seit 2,5 Jahren eine analytische Therapie mache (Vergangenheitsbewältigung, Familienprobleme). Meine Therapeutin meinte auch, das Schwindel und Benommenheit (Depersonalisierung nennt sie es) psychisch verursacht sind bei mir.

Auch meinte sie, das ich ja viele Ängste habe (Verlassenheit-, Versagensängste etc), darum auch die Therapie und das das damit zusammenhängt.

Nur verstehe ich nicht, warum das jetzt passiert. Ich mache die Therapie und es geht (zwar mit kleinen Schritten) vorwärts und Dinge haben sich in meinem Leben zum besseren verändert und jetzt "haut" es mich so um.

Kann mir jmd mit diesem Benommenheitsgefühl helfen? Was genau ist das? Woher genau kommt das? Was kann ich tun, damit es weggeht? Tabletten? Die anfänglichen Angstgefühle sind weg, aber die Benommenheit und die Schlaflosigkeit halten sich hartnäckig. Ich würde so gerne wieder arbeiten gehen und wieder am Leben richtig teilnehmen wollen. Diese Benommenheit will einfach nicht weggehen. Ich gehe weiter regelmäßig zur Therapie. Ich hoffe einfach, das sich bald wieder alles normalisiert und freue mich auf Eure Nachrichten, Infos, Ratschläge etc.

PS: Kann ich mich diesem Benommenheitsgefühl arbeiten gehen?? Habt Ihr da Erfahrungen?

Viele Grüße.

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