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Denkhemmung, zähes unangenehmes Denken

Etrwoxmi hat die Diskussion gestartet


Guten Abend liebe med1 community,

ich eröffne diese Diskussion da ich unter einem Problem leide welches mich essentiell in meinem Leben beeinflusst, so stark dass ich von einem depressionsähnlichem Zustand sprechen würde, nämlich dass ich nur schwer in der Lage bin mich auf einen Gedankengang zu konzentrieren, außerdem empfinde ich diese als gebremst und blockiert . Man könnte das ganze mit einer imaginären Wand vergleichen die ich Gedanklich durchstoßen muss bis ich jenen Gedanken zu Ende bringen kann.Das erste mal habe ich diese Symptome vor 1-2 Jahren bemerkt. Familie und Freunden scheint bisher nichts aufgefallen zu sein, was dazu führt dass ich mir nicht ganz sicher ob ich mir das ganze nur einbilde.

Nach einer kurzen Internetrecherche bin ich auf die sogenannte Denkhemmung gestoßen welche der von mir empfundene Zustand sehr passend beschreibt: Das Denken wird subjektiv als unregelmäßig gebremst, verlangsamt oder blockiert empfunden, als ob es gegen einen inneren Widerstand vollzogen werden müsse. Im Unterschied zum verlangsamten Denken geht es hier um die Empfindung der betroffenen Person, nicht um eine Fremdwahrnehmung.

(Quelle: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Denkhemmung]] )

Noch zu meinen persönlichen Informationen:

Ich bin 14 Jahre alt , Schüler an einem Gymnasium (trotz den gennanten Symptomen mit mehr oder weniger guten Noten) , habe einen ziemlich niedrigen Blutdruck und wurde vor kurzer Zeit mit einem essentiellen Tremor diagnostiziert. Durch die Tremor Diagnose habe ich sowohl eine Blutprobe als auch eine MRT Untersuche gemacht. Bei beidem jedoch keine Auffäligkeiten. Ich habe ein wenig Probleme mit meinem Selbstwertgefühl und mir geht es momentan geistig auch nicht sehr gut, beides wird durch diese Denkschwäche verschlechtert. Was vielleicht noch nennenswert ist dass ich gemerkt habe dass ich unter vielen Zwängen leide, z.B Stuhl muss immer gleich hoch eingestellt sein .

Nagut, ich bin gespannt ob ich auf diesem Wege Hilfe finde, würde mich über jegliche Tipps freuen.

PS: Sry wenn das Thema eher zu Psychologie gepasst hätte, war mir nicht ganz sicher von welcher Natur dieses Problem ist.

Antworten
AAhorn(bla/tt


Was sagt der Psychiater dazu? Findet eine Psychotherapie statt?

Oder wurde diese "Diagnose" selbst gestellt?

Etrokmxi


Ist von der Tremor Diagnose die Rede? Diese wurde von einem Neurologen durchgeführt.

Psychiater habe ich noch keinen aufgesucht da ich mir nicht mal sicher bin ob so ein Krankheitsbild existiert.

cbhaoxt


Es wäre aber nicht schlecht einen Psychiater aufzusuchen. Der kann auch testen ob du wirklich eine Verlangsamung im Denken hast oder die Denkhemmung, welche nur du war nimmst. Des weiteren schreibst du von einer Vielzahl von Zwängen. Eine richtige Diagnose vom Spezialisten wäre da schon ratsam. Daraufhin könnten auch Therapeutische Maßnahmen erfolgen. Der Tremor kann auch psychisch bedingt sein oder einen Mangel an Bodenstoffen hinweisen. Was macht du gegen den Tremor? Oder ist es noch im erträglichen Rahmen?

E8romxi


Ist im erträglichem Rahmen. Vermutlich sollte ich wirklich zu einem Spezialisten, obwohl ich keine Ahnung habe wie ich die Situation meinen Eltern erklären soll.

cShaot


Warum fällt es dir so schwer mit deinen Eltern darüber zu reden? Machen sie sich keine Sorgen um dich? Hast du auch Lernschwierigkeiten? Seit wann hast du die Symptome?

E romxi


Hab eigentlich keinerlei Lernschwierigkeiten. Das Problem ist eher dass sie sich zu sehr sorgen würden. 1-2 Jahre.

c#haxot


Gab es zu Beginn dieser Symptome ein Ereignis, an dass du dich sehr gut erinnerst? Ich würde trotzdem mit ihnen darüber sprechen. Wie sieht es bei dir mit Freunden aus? Wie kommst du mit den Mittschülern zurecht?

cEhao t


EromiMagst du Cola? Verbessert sich dadurch der Tremor. Dann spielt der Blutdruck auch ein wenig mit rein. Bei psychischen Störungen, kann sich das noch steigern mit den Tremor.

E6romxi


Es gibt einen belastenden Dauerzustand in meinem Leben der sich tätsächlich ungefähr mit der genannten Zeitspanne schneidet. Hab ein paar gute Freunde und einen der wie ein Bruder ist. Ganz gut bin zwar nicht gerade beliebt aber vertrag mich mit jedem.

Was mir jetzt gerade aber noch einfällt was ich vergessen habe zu erwähnen ist dass ich extremst Menschenscheu bin wenn ich jemanden nicht kenne, also die berühmte Angst etwas falsches zu sagen.

cvhaooxt


Wenn du mit jemanden fremden reden musst, verstärkt sich der Tremor? Magst du schreiben, was den Belastenden Dauerzustand ausmacht?

Ezroxmi


Habe ich noch nicht beobachtet. Ich glaube das gehört hier nicht wirklich her aber man kann ihn als Familiäre Streitigkeiten bezeichnen.

c.haoxt


Ich denke schon, dass es alles zusammen gehört. Deine Belastende Situation in der Familie, deine Ängste vor Fremden Menschen, die Denkblockaden, der Tremor, niedriger Blutdruck, Angst was falsches zu sagen, die Zwänge. Da ergibt sich schon ein Grundbild. Ist es dir möglich an der Familiären Situation zu arbeiten. Gern auch mit Professioneller Hilfe.

cqhaoxt


Mit 14 bist du noch sehr jung. Hast du eine Tante oder Onkel mit den du lieber über die Situation in der Familie reden möchtest? Wenn die Eltern, dass Problem sind, solltest du eher mit einen Außenstehenden darüber reden. In der Not gibt es auch noch das Jugendamt, an das du dich wenden kannst. Habt ihr einen Schulpsychologen. Womöglich könnte der dir fürs erste weiterhelfen.

E&rom_i


Vermutlich nicht, nein.

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