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Seit über einer Woche Muskelzucken am linken Oberarm

T;hnu)nderb(ite hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

seit über 1,5 Wochen zuckt mein linker Oberarm immer mal wieder einige Sekunden an einer bestimmten Stelle, hört dann wieder auf, kommt nach 1 Std oder so wieder. Das geht so einige Male am Tag und da ich sowieso Hypochonderin bin, geistert schon wieder die ALS-Angst in meinem Kopf herum.

Allerdings habe ich auch schwer getragen und auch teilweise Schmerzen im Handgelenk und der Schulter, könnte das Zucken ev. daher kommen?

Einen Kräfteverlust sowie Muskelschwund, der sichtbar ist, habe ich zum Glück nicht. Ich hatte dieses Zucken vor einigen Jahren mal 3 Wochen lang an der rechten Hand zwischen Daumen und Zeigefinger....das ging dann wieder von alleine weg.

Muss ich mir Sorgen machen? Habe derzeit sowieso ziemlichen Stress, nehme auch Cymbalta aufgrund meiner Angsterkrankung ein.

Sollte ich zum Arzt oder einfach mal Magnesium etc. einnehmen? Das Zucken kommt und geht, wäre es bei ALS dauernd? Und müsste ich bei ALS nicht auch Kraftverlust oder sonstiges bemerken?

Schon wieder diese scheiss Angsdt..... :-(

Antworten
B`lauFtanne


Ist die Stelle druckempfindlich? Das kann einfach ein verspannter Muskel sein (z.B. durch das schwere Tragen). Kann eine Weile dauern und entspannt sich durch Panik sicher nicht schneller ;-)

TthunderAbitxe


Naja, die ganze Schulter ist wohl verspannt, mir ist es vor ein paar Tagen auch ziemlich reingefahren hinten, war sehr schmerzhaft. Die Stelle selbst ist nicht direkt druckempfindlich...

cWhaot


Hallo Thanderbite, was du beschreibst ist nicht ungewöhnlich bei Überanstrengung der Muskeln. Steß und Angsterkrankungen können das Fänomen noch verstärken. Reib deinen Arm lieber mit Beinwell, Franzbrandwein oder Pferdebalsam ein und überanspruche ihn nicht so sehr. Das legt sich wieder. Das Zucken kann auch so eine Art Tick sein. Auch durch Streß ausgelöst, aber keineswegs bedenklich. Nun weis ich nicht, wie alt du bist. Im Alter kommen viele merkwürdige Symptome. Mit solchen Zipperlein muss jeder leben. Viele Symptome sind auch Degenerativ. Es gehört zur Abnutzung. Jeder wird mal älter. Freu dich einfach über die Zuckungen. Es ist ein Selbstversuch deiner Muskulatur überschüssige Ennergie auszuleiden. Durch deine Angsterkrankung bist du vermutlich sehr stark aufgeladen. Es gibt eine wunderbare Übung sich zu entlaben. Leg dich flach auf den Boden und die Arme seitlich ausgebreitet mit langsamen fast nicht sichtbaren Bewegungen sollen sich die Arme nach oben bewegen, bis sich die Fingerspitzen berühren. Das darf bis zu einer Stunde in Anspruch nehmen. Schon sehr bald beginnen die Arme zu zitter. Es kann sich anfühlen, wie elektrische Schläge. Du fühlst wie Strom durch deinen Körper fliest und durch die Fingerspitze. Ausgeleidet wird. Alles gute beim Selbstversuch. @:) :)* :)*

TPhundesrjbitxe


Chaot, danke das ist lieb. Ich bin weiblich und 41. und kerngesund. Bis auf die Hypochondrie.

Bist du physio?

c5haoxt


Ich bin keine Pysiotherapeutin aber habe schon viele Erkrankungen selbst durchlebt. Musste mich zwangsläufig damit beschäftigen. Hab auch viele Therapeuten gehabt. Ich lerne auch immer dazu. Ich hab auch Medizinische Curse besucht. Bearbeitest du die Hypochontrie mit einen Therapeuten? Wie lange hast du das Problem? Gab es mal einen Auslöser in deinem Leben?

TKhundyerbxite


Ich wurde als Kind immer sehr gut behütet und verhätschelt, wenn ich mal krank war, wurde ein affentanz um mich gemacht und vor allem meine Oma war sehr übervorsichtig. Naja irgendwann so mit 21 rum begannen die krankheitsängste. War auch im therapie, hat nicht viel gebracht. Mir hilft aber cymbalta ganz gut, auch wenn's nicht auf Dauer gedacht sein soll.

Jedenfalls ist das zucken nicht ununterbrochen. Aber häufig. Und das macht mir ja so angst.

cAhWaxot


Du brauchst keine angst zu haben. Ich sagte doch das Zucken ist eher ein gesundes Zeichen. Wenn es nicht Zucken würde, müsstest du dir Sorgen machen, weil die Nervenleitungsbahnen gestört sein könnten. Jetzt bekomme aber keine Angst, wenn es nicht mehr zuckt, dann ist der Arm einfach wieder erholt. Probire einfach mal die Übung und berichte, wie es dir ergangen ist. Dan können wir drüber sprechen.

TVhu;nde+rbixte


Hab die Übung vorhin mal gemacht, aber ich muss sagen, gross entspannt hat sie mich nicht. Ok, das Zucken ist vielleicht nur noch alle 40 Minuten einmal kurz, dennoch kann ich meine Beunruhigung leider nicht einfach abstellen :-(. Ich merke auch, dass der gesamte Arm bis hinten in das Schulterblatt irgendwie "sich überlastet" anfühlt. Auch schmerzen mir hin und wieder die Sehnen vom Handgelenk bis hinten Richtung Ellenbogen. Ganz komisch.

Entweder habe ich mich wirklich überlupft oder ich weiss auch nicht........

Dwr. .Buxkoti


Guten Tag,

Muskelzuckungen (Faszikulationen) haben für sich alleine keinen Krankheitswert, es handelt sich hierbei lediglich um spontane Entladungen der Muskelzellen. Dies kann vielerlei harmlose Ursachen haben und nennt sich dann "Benignes (gutartiges) Faszikulationssyndrom". Fast jeder Mensch kennt diese Art von Zuckungen, die ganz oft an der von Ihnen beschriebenen Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger auftreten.

Vorallem psychische Anspannung (Stress, Kummer, Angst), aber auch Sport oder Vitaminmangel können für dieses Phänomen verantwortlich sein.

Es ist hiebei auch ganz normal, dass die Zuckungen überall am Körper und besonderns in Ruhe nach körperlicher (oder mentaler) Anspannung auftreten. Auch über mehrere Wochen können diese Phasen anhalten. Manche Menschen, die sehr viel über sich und ihren Körper nachdenken oder viel beruflichen Stress haben, beschreiben solche Zuckungen ihr ganzes Leben. Ganz

Die ALS würde sich, wie bereits von Ihnen richtig beschrieben, klinisch anders präsentieren.

Um absolute Sicherheit über die Gutartigkeit dieser Zuckungen zu erhalten, rate ich Ihnen zu einem Gespräch mit Ihrem Hausarzt, vielleicht kann dieser Ihnen eine Überweisung zum Neurologen ausstellen. Mit einer einfachen "Nervenmessung" kann man abklären, welchen Ursprung die Zuckungen haben.

Vielleicht hilft Ihnen auch eine einfache Entspannungsübung weiter: Spannen Sie mehrmals täglich ganz bewusst jeden einzelnen Muskel Ihres Körpers an, dann entspannen Sie ihn wieder. Mit dieser Übung lernt man, seine innerliche Anspannung zu reduzieren.

Tghundewrbixte


Danke Frau dr. Bukoti. Sind sie Ärztin, wenn ich fragen darf?

T;hund'erbitWe


Update: ich war bei meinem Hausarzt am letzten Freitag, weil mein Arm immer mehr verspannt ist und schmerzt und das Zucken immer noch ab und zu auftritt. Sie hat mich neurologisch untersucht und die Kräfte gemessen und verglichen an beiden Armen, musste einige Übungen machen und es war alles ok. Ebenso hat sie meine Wirbel und Muskelgruppen abgetastet und eine ziemliche Verhärtung und Verspannung entdeckt. Ich bekomme jetzt Physiotherapie.

Nun aber noch meine Unsicherheit: sie sagte, wenn man natürlich das MUskelzucken häufiger und längerfristig hätte, könne man bzw. sollte man der Sache schon mal nachgehen - aber was bedeutet häufiger.... ??? ? Hat man bei ALS die Zuckungen permanent immer an einer Stelle am Arm beispielsweise? Oder müsste erst der Muskel versagen bzw. man Schwäche verspüren? Weil bei mir zuckt es mittlerweile immer mal wieder am Tag an verschiedenen Stellen am Arm, aber nur einmal kurz und dann ists wieder weg. Meine Aerztin meinte, es könne psychisch sein oder eben von der Verspannung kommen.

Dennoch hab ich immer noch etwas Angst. Wenn die neurologische Untersuchung aber ok war, sollte ich doch eigentlich beruhigt sein können, oder? :-/

D}r. Bu2kotxi


Vertrauen Sie ihrer Ärztin! Es ist ganz normal diese Zuckungen am ganzen Körper zu haben, warum sollte (wenn man verspannt ist beispielsweise) immer nur genau ein Muskel zucken? Jeder Körper reagiert anders auf Einflüsse von außen.

Es stimmt, dass Muskelzuckungen ein Frühsymptom der ALS sein können, aber in diesem Fall kämen noch eine Reihe weiterer Symptome, z.B. ein Untergang der Muskulatur, hinzu. Dahin gehend hat Sie Ihre Hausärztin gründlich (!) untersucht. Es ist ebenso nicht möglich ganz konkret zu sagen, was zuerst kommt – das Zucken oder die Muskelschwäche. Ebenso verhält es sich mit dem Ei und dem Huhn.

Natürlich ist es nervig, wenn es überall zuckt und im Zeitalter des Internets ist es ein Klacks einem Symptom mindestens 10 mögliche (schlimme) Krankheitsbilder zuzuordnen, aber nochmal: Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Der Körper ist keine Maschine, sondern ein Kunstwerk.

F;ranzbraknntwexin


Hallo !

Ich habe deinen Beitrag gelesen.

Ich habe das gleiche Problem mit den Zuckungen.

Das sind Durchblutungsstörungen bei mir.

Mir hilft Franzbranntwein mit Kampfer unglaublich gut!

Damit habe ich den ganzen Tag Ruhe. Nichts zuckt mehr dann..

Reibe den Kopf ein wie ein Shampoo. Achte dass du das Mittel

nicht in die Augen reibst. Arme, Beine, Füse, Nacken und Bauch auch einreiben.

Du bekommst es bei Müller Drogerie in Deutschland.

Preis ist Euro 2.25 / 500 ml.

Woher bist du denn?

Gruss Philippe aus Schweiz

[(...) Telefonnummer entfernt]

Würde mich freuen von Dir zu hören, ob es Dir

geholfen hat.

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