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Panik

Eshemalige+r {Nutz]er O(#39391x0)


Ein Gespräch mit dem Psychologen heilt die Seele noch lange nicht. Dafür braucht es viele Sitzungen bei einem Therapeuten. Und je mehr Du Dich da rein steigerst, um so schlimmer wird es. Du bist nunmal organisch gesund. Damit muss Du Dich abfinden.

EXhemal{iger 2NutCzer (#4@67193)


Das kann man doch nicht der Psyche anlasten...

Doch

Es ist doch allgemein üblich , wenn Ärzte nichts finden, oder kein Interesse haben, es gänzlich der Psyche anzulasten!

Genau. Jedes Mal, wenn Dienstwechsel ist, oder der Patient eine aufwändige Erkrankung hat, holt man sich ein psychologisches Konsil, um sich Arbeit zu ersparen. Nennt sich "Drehtürprinzip". %-|

Tu dir selbst einen Gefallen und hör auf dein eigenes, irrationales, Verhalten zu rechtfertigen und zu zweifeln ob es da nicht doch eventuell eine organische Ursache geben könnte. Devil_w hat es ja bereits geschrieben, du bist organisch gesund. Das ist aber nicht gleichzusetzen mit 'symptomfrei' - du hast ein Problem, nämlich ein psychisches, das sehr wohl auch körperliche Beschwerden hervorrufen kann.

Kurz nach deiner Entlassung aus deinem Krankenhaus hattest du meines Erachtens nach eine bessere Problemeinsicht als in deinen letzten Beiträgen. Mach dich auf was gefasst und bereite dich vor, gegen deine Panikattacken und psychischen Probleme anzugehen, denn das wird ein langer Weg - der sich aber lohnt in dem du wieder ein Stück Lebensqualität zurück kriegst.

dHreaom Rad


Danke devil_w,

Um endlich Ruhe zu finden und mich meiner Therapie voll und ganz zu widmen, werde ich nächste Woche zum Orthopäden und zum neurologen gehen, um Gewissheit zu bekommen und um wirklich neu anzufangen zu können.

Also kein Grund zu Besorgnis, bislang

G=MATY


Das alles kommt mir mehr oder weniger bekannt vor. Ich kämpfe auch schon seit 4 Wochen mit ähnlichen Symptomen. Ich habe festgestellt, dass als ich nach meinen Symptomen gegoogelt habe, ich einen deutlich größeren "Druck im Kopf" fühtle. Bin auch auf unter anderem MS gekommen und konnte in den nächsten Tagen kaum schlafen. Die Panik und die Angst macht einen fertig. In diesem Fall ist Google kein Freund...

Ich war erst heute bei einem Neurologen, bin jedoch nicht schlauer, da die Untersuchungen erst in 4 Wochen gemacht werden.

Du scheinst auch etwas junger zu sein, oder?

Versuch an diese ganzen möglichen Krankheiten erst gar nicht zu denken. Ich weiß aber, dass es gar nicht so einfach ist...

Lass von dir auf jeden Fall weiterhin hören, mich würde es interessieren wie es sich weiter entwickelt.

Ich werde wohl am Sonntag ins Fitness Studio gehen und mir "einbilden", dass ich gesund bin und schauen was ich noch leisten kann.

direa&m Rwad


Fühlst du dich auch kraftlos und benommen, als ob dir die Gliedmaßen einschlafen würden?

Treppensteigen , auf einem Bein stehen und auch sonstige Anstrengungen empfinde ich nicht als übertrieben anstrengend oder quälend; aber gepaart mit den oben genannten Beschwerden.

Der Druckschmerz im Hinterkopf rechts ist mal leicht , dann mal stark und mal ganz weg, am schlimmsten beim schlafen gehen und bei Stresssituationen; mein nacken ist zudem verspannt und knackt ständig.

Wenn ich dann zu viel drüber nachdenke , verspüre ich ein kribbeln am ganzen Körper.

GwMATxY


Kraftlos und benommen war ich am Anfang, seit einer Woche geht es mir etwas besser. Kribbeln verspürte ich nur im Hinterkopf. Wie fühlst du dich morgens? Gerade nach dem Aufstehen habe ich mich am besten gefühlt.

dZrream oRaxd


Den Schlaf kann ich nicht als besonders erholsam beschreibt, zumal ich immer wieder mal aufwache. wie gesagt alles hat mit Erkältungsähnlichen Symptomen angefangen, später kamen das die schmerzen am Kopf und die taubheitsgefühle mit hinzu.

Immerhin glaube ich den schwindel überwunden zu haben

G`MAwTDY


Ich denke aber schon, dass ein "körperlicher Auslöser" bei mir den Stein ins rollen gebracht hat. Etwas war da und dann habe ich mich wahrscheinlich reingesteigert und auf meine Psyche gedrückt. Ich versuche so weit es geht normal weiter zu machen bis die Untersuchungen gemacht werden.

Wenn ich mich nicht irre, hast du schon einige Untersuchungen durchlaufen und das sollte dich etwas beruhigen.

d-reKam Raxd


Klar aber wie ich bereits geschrieben habe , wurde nichts neurologisches, oder Orthopädischer untersucht!

Ich fühle mich einfach nur schlapp.

Wie du werde auch ich einfach weiter machen und auf die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten, sonst finde ich keine ruhe!

Eihemalig/er Nxutzecr (P#4671x93)


wurde nichts neurologisches, oder Orthopädischer

Dazu habe ich dir bereits geschrieben. Speziell was den neurologischen Status angeht. Was soll denn da deiner Meinung nach großartig untersucht werden?

Wenn du dich orthopädisch untersuchen lassen willst, tus. Das ändert aber auch nichts daran, dass in der Klinik keine greifbare Ursache für deine Beschwerden gefunden wurden. Das ist eigentlich etwas, was du dir einrahmen oder laut vorsagen solltest.

Lies dir mal deine letzten Beiträge durch, der einzige der dich hier stresst und dein Angst-Hamsterrad antreibt bist du selbst.

TZief`ster HPimmexl


Hi!

Ich kenne deine Symptome alle ganz gut ... ich schreib dir mal, wie es bei mir war, und was unternommen wurde.

Es fing alles in den ersten Monaten 2013 an. Öfter Kopfweh als sonst, öfter war mir unwohl, ich war müde, gestresst ... dann kam immer wieder und immer öfter Augenflimmern hinzu. Das alles war nichts neues - ich leide seit früher Jugend unter Migräne und kenne diese Zustände. Allerdings nicht so oft und auch nicht in dem Umfang.

Im April wurde es richtig schlimm. Schwindel, Benommenheit, Kribbeln/Einschlafen links im Gesicht, starke Krämpfe in der linken Hand mit brennenden Schmerzen, einschlafende Finger an dieser Hand, Sehstörungen - also ab ins KH. Dort wurde mit Verdacht auf Schlaganfall gleich alles Mögliche untersucht. Das war an einem SA, der Neurologe wollte mich dann auf keinen Fall heimgehen lassen, so blieb ich ein paar Tage stationär.

CT, MRT, EEG, EKG, div. Blutuntersuchungen, Ultraschall, Röntgen, neurologische Tests, HNO, Gyn., Magenspiegelung, Darmspiegelung, Augenarzt ... das alles folgte teilweise mehrfach.

Diagnosen: chron. Schnupfen, chron. Lidrandentzündung, Sicca Syndrom, Helicobacter Keim + Entfernung, BWS Skoliose, starke Streckfehlstellung HWS, Hüftschiefstand, Beinlängendiffernz, ... Spannungskopfschmerz, Migräne mit Aura

Wegen einer Krebserkrankung bin ich 2 mal im Jahr bei 2 Fachärzten, das konnte lt. Ärzten also auch ausgeschlossen werden, keine Metas.

Ich ging zum Psychologen. Der kam zum Entschluss, dass ich zwar "vorgeschädigt" bin, aber keine Tabletten oder weitere Behandlung benötige.

Im Juli bekam ich eine feste Zahnspange. Im Dez. 2012 wurde eine WSR gemacht, da ich eine Zyste im OK hatte, da da ein Metallstück vom Zahnarztwerkzeug vor sich hin "eiterte" ... ein paar Wochen später wurden mir die Weisheitszähne entfernt, da ich einen kleineren Engstand und somit Schiefstand der Zähne im OK beheben wollte.

Von da an gings bergab .. ich habe seit Wochen 24/7 einen Druckschmerz in Stirn/über den Augen/linker Kopfhälfte, das Kiefer knackt, knirscht, schmerzt. Mir ist schwindlig (Drehschwindel), ich fühle mich benommen, ich sehe schlecht (war in 2 Wochen 2 mal beim Augenarzt, Augenspiegelung, Innendruck, Gesichtsfeldtest, OCT ... alles völlig ok), ich sehe Doppelbilder, verschwommen, immer wieder Tinnitus und Ohrenschmerzen, meine HWS brennt/schmerzt, ich habe Atemprobleme, Herzrasen ...

Bin zu einem neuen Neurologen und Orthopäden (beide Wahlärzte - somit habe ich Zeit auch über alles zu sprechen) ... der Neurologe sagte nach einigen Tests, dass es eindeutig muskuläre Beschwerden sind, und schickte mich zum Orthopäden (ein Facharzt für chirurgische Wirbelsäulen Chirurgie und Skoliose-Patienten) ..

Die MRTs der WS waren unauffällig, allerdings habe ich eine starke Streckfehlhaltung der BWS und HWS, schwere Verspannungen und Blockaden. (das sah man nicht am MRT, das wurde manuell untersucht) ... Nun habe ich ein CT gemacht, da es lt. MRT Probleme mit dem Dens Axis, dem zweiten Wirbel der HWS, gibt. Es kam "nur" zum Vorschein, dass eine Sklerosierungslinie im mittleren Bereich wäre und eine verplumpte Densspitze. Was auch immer das heißen mag - ich habe am MO einen Termin. Im KH sprach man schon von "Funktions-CT/MRT", aber das solle ich mit dem Arzt besprechen.

Weiters bekomme ich Physiotherapie nach Schroth. Ich werde auch manuelle Therapien ansprechen zwecks Atlas/Dens ...

CMD (Cranio-mandibuläre Dysfunktion) ist ein großes Thema. Es scheint, dass durch die Kieferumstellung (feste Zahnspange) mein Körper überfordert ist, da es ohnehin schon große Dysbalancen wegen der Skoliose gab, die leider im Kindesalter nie behandelt wurde und recht stiefmütterlich mit "Ach, bist halt bissl schief" abgetan wurde. ("Bissl" sind übrigens 35 Grad) ...

Hinzu kommt durch den ganzen Spaß, der natürlich Angst macht (Atemprobleme, Sehstörungen, Schwindel, Benommenheit ... das ist alles andere als lustig) ganz fix eine Angststörung. Diese wird bei dem neuen Orthopäden nicht außer Acht gelassen, und auch mitbehandelt. "Körper und Geist sind nicht trennbar. Jeder Patient, der lange + gravierende Einschränkungen hat, der hat auch psychische Probleme."

Es hat nach der Krebsdiagnose eine Weile gedauert, bis ich aus dem "Hyper-Eigenbeobachtungs-Modus" raus war, als all das anfing, kam ich schlagartig wieder hinein. Für mich ist es nicht klar, was zuerst da war, aber all meine Ärzte sagen, dass es das körperliche Defizit ist (Skoliose mit allen Folgebeschwerden, die sie eben nach sich ziehen kann wird sie nicht behandelt), CMD und ein Stein, der mit der Spange ins Rollen gebracht wurde (Körper schafft es nicht mehr, die Muskel-Dysbalancen selber auszugleichen), Blockaden, Nervenreizungen ... Ich habe mittlerweile sogar schon Schmerzen/Kribbeln/Einschlafgefühle in den Beinen, starke Knie- und Hüftschmerzen episodenweise. (soll typisch für CMD sein)

Du solltest also unbedingt überprüfen lassen, was dein Rücken, deine Kopfgelenke und dein Kiefergelenk so machen. (da reicht ein fachkundiger Orthopäde und ein Kieferorthopäde aus - Verspannungen sieht man sowieso nicht auf der Bildgebung)

Sollte hier alles in Ordnung sein, dann wird die Psyche der große Angriffspunkt sein - oft hat man aber Läuse und Flöhe.

Im Kreis drehen bringt nichts. Aber nur die Hälfte der Problematik zu behandeln, das bringt auch nichts. Du bist sicher an einem Punkt angekommen, an dem - ganz egal ob da nun physisch etwas ist oder nicht - es nötig wird, die Psyche zu stabilisieren. Und sei es "nur" durch Gespräche.

Falls du dich da irgendwie wieder erkannt hast oder du Fragen hast schreib mir bitte eine PN. Ansonsten wünsche ich dir alles Gute + baldige Besserung! *:)

dvrea m Rad


Hallo zusammen, Also zur zeit fühle mich ziemlich schwach ,kein Appetit , durchfall und schmerzen in den Gelenken... Ich bin echt ratlos, da meine Symptome auf kein Krankheitsbild passen.

Kann es vlt doch nur irgend eine Infektion sein , die man nicht in einem Blutbild erkennen kann!?

Ich lebe in einer festen Beziehung , also kein Risikokontakt mit hiv oder ähnliches!

Eihem1aligewr Nu7tzer (B#46x7193)


Oder du kränkelst halt mal leicht, so wie jeder andere, gesunde, Mensch in seinem Leben auch. %-|

dMream$ !Rad


Aber die Summe an Symptomen und die Dauer , von 3 Wochen geben mir echt zu denken.

So etwas habe bisher noch nie erlebt! ???

EIhemali>ger Nutezer9 (#39r3910x)


Vielleicht Pfeiffersches Drüsenfieber? sprech Deinen hausarzt mal drauf an.

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