» »

Schwindel, Schwäche, Druckgefühl, keine Schmerzen, Stress?

b]powxer hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe seit ca. 7 Wochen ein seltsames Leiden, das mich langsam verzweifeln lässt.

Ich bin 26 Jahre alt und habe gerade meinen (sehr erfolgreichen) Masterabschluss in Informatik gemacht.

Zwei Tage nach Abgabe der Arbeit stellte sich ein beständiges Unwohlsein ein, dass sich unter anderem auch in Appetitlosigkeit äußerte (ich habe bis dahin das Essen geliebt!).

Eine Woche später, 3 Tage nach der Verteidigung der Arbeit, war ich Abends mit Freunden unterwegs.

Ich hatte bis dahin das Unwohlsein hingenommen und ignoriert. An diesem Abend wurde es jedoch sehr viel schlimmer und es kam ein seltsamer penetranter Schwindel dazu. Nachdem die Abendplanung umgekrempelt wurde und ich eine Stunde zitternd und mich mehr oder weniger windend (vor Unwohlsein und Schwindel, keinerlei Schmerzen) beruhigt habe, bin ich nach Hause gefahren und habe es mit schlechtem Essen abgetan.

Unwohlsein und Schwindel kamen jedoch wieder und ich wurde beim Hausarzt und nach einer Art Panikattacke in der Notaufnahme vorstellig. Es wurde ein Blutbild gemacht (inkl. Schilddrüse), ein einfaches EKG, Lunge und Hals abgehorcht und eine Sonografie des Halses durchgeführt. Außerdem wurde ich bei einem HNO einer Gleichgewichtsprüfung unterzogen. All das blieb ohne Befund. Meine Hausärztin meinte ich solle normal mit meinem Alltag weitermachen, auch Sport treiben etc, um mein Selbstwertgefühl aufzubessern.

Leider hat sich mein Befinden weiterhin verschlechtert. Völlig unwillkürlich, unabhängig von Haltung, Tageszeit, körperlichem und/oder geistigem Belastungsgrad überkommt mich für einige Stunden am Tag ein extrem starkes Unwohlsein und Schwindel.

Das Unwohlsein ist ein (in Ermangelung einer besseren Beschreibung (stechend? ziehend?)) absolut ekliges Gefühl vom Hinterkopf/oberen Hals her, das immer in Begleitung von Druckgefühl auf Nasenrücken, Schläfen und Kieferknochen (mal links, rechts und beidseitig) auftritt. Außerdem erlebe ich ein unheimliches Schwächegefühl im ganzen Körper, bekomme "weiche" Knie und fange häufig an zu zittern. Wenn das Gefühl sehr stark ist, will ich mich eigentlich nur noch in eine Ecke legen und winden...

Ich habe dabei keinerlei Schmerzen, meine Wahrnehmung funktioniert tadellos, meine Verdauung funktioniert 1A und ich habe (abgesehen von der Schwäche) nicht das Gefühl, dass irgendetwas unterhalb meiner HWS "krank" ist.

Ich bin noch in der Lage Sport zu treiben, meine körperliche Leistungsfähigkeit und Reflexe scheinen normal zu sein.

Da das Unwohlsein in verschiedenen Stärken jedoch permanent ist, fällt es mir schwer mich zu konzentrieren. Ich mache bei alltäglichen Handlungen kleine Fehler (oder ertappe mich kurz davor) und bin häufig extrem unaufmerksam. Wenn das Unwohlsein sehr schlimm ist und ich quasi total mit "Zusammenreißen" beschäftigt bin, starre ich häufig mitten in Gesprächen ins Leere und kann einfach nicht mehr konzentriert zuhören.

Meine Freunde, Familie und Arbeitskollegen meinen ich sei nicht mehr ich selbst, da ich normalerweise ein sehr aufmerksamer, aktiver und sehr motivierter Mensch bin; 99% der Zeit gut gelaunt und zu Scherzen aufgelegt.

Durch dieses Unwohlsein empfinde ich keine (bzw nur sehr selten und schwach) Freude mehr an Dingen, über die ich mich sonst immer sehr gefreut habe (auch tägliche Kleinigkeiten).

Das nervt mich gerade tierisch und ich mache mir Sorgen. Eigentlich wollt ich jetzt nach dem Studium und dem Stress beim Abschluss, mit endlich etwas Geld und einem guten Job in der Tasche, das Leben genießen und hatte mich schon auf viele Dinge gefreut. In dem aktuellen körperlichen Zustand kommt aber keinerlei Freude mehr auf :(

In 2 Wochen habe ich einen MRT-Termin für den Schädel bzw. die HWS.

Kennt jemand solche Symptome? Dieses "eklige" Gefühl, Druck auf dem Nasenbein/Kiefer, Schwindel, Schwäche, aber ohne Schmerzen?

In den Phasen, in denen es mir einigermaßen gut geht (wie jetzt, als ich hier schreibe) komme ich mir total albern vor und bin irgendwie sauer auf mich, dass ich mich nicht einfach zusammenreißen kann. Aber ich habe auch schon wieder Angst davor, wenn es das nächste mal "reinhaut" und ich mich wieder hundeelend fühle. So kann es auf jeden Fall nicht weitergehen...

MfG

bpower

Antworten
T?ief^sterh Himmxel


Hi!

Ja, ich kenne das gut - ich habs ein Stück "ausgeprägter" ...

Bei mir ist es die HWS, die BWS (dort eine mittelgradige Skoliose), stärkere Verspannungen dort mit Blockaden + Ausstrahlung und außerdem hab ich Kiefergelenksprobleme (das ist gar nicht so selten bei HWSlern und würde ich ansehen lassen)

Besonders die wechselnden Schmerzen im Kiefer/Wangen/Schläfen-Bereich belasten total, dazu der Benommenheitsschwindel und du wirst leider etwas "untauglich" ;(

Bei mir wechselt es zwischen starkem Druck, Spannung + Schmerzen, leider auch Gefühlsstörungen (Kribbeln, Taubheit)

Bringt dir Wärme Linderung? Hast du auch so ein Gefühl, als könntest du dann schlechter sehen, bzw. fällt es dir schwerer als sonst, als würdest du gegen einen "Widerstand" arbeiten? Hast du einen Sehfehler/eine Brille?

b-powxer


Hallo Tiefster Himmel,

eine Behandlung mit Wärme habe ich noch nicht versucht. Eine Blockade der HWS/BWS wäre natürlich eine mögliche Erklärung, gerade wenn man meinen Hintergrund als Informatiker betrachtet (schlechte Haltung am Arbeitsplatz).

Wenn ich meinen Mund sehr weit öffne, dann "schnappt" auf der rechten Seite der Kiefer auf Höhe des Ohrläppchens merkwürdig heraus (auf der anderen Seite nicht). Ich weiß allerdings nicht, ob das schon immer so war, viel mir nur gerade auf.

Ich habe wie gesagt "nur" die Spannungs/Druckgefühle im oberen Halsbereich/Hinterkopf, Kieferknochen, Nasenrücken und Schläfen. Schmerzen habe ich bisher noch nicht, genauso wenig wie Gefühlsstörungen.

Mein Sehen ist nicht beeinträchtigt, ich trage auch keine Brille.

Alles Gute und Danke für den Austausch :)

GeMATtY


Ich hatte vor 6 Wochen ähnliche Symptome. Inzwischen geht es mir zwar besser, aber ich bin immer noch nicht der alte. Nächste Woche habe ich einen Termin bei einem Orthopäden und in 3 Wochen bei einem Neurologen. Dann schauen wir mal.

Da du vor kurzem ein Student warst, frage ich mich, wie stark die Belastung und der Stress bei dir waren? Ich befinde mich im letzten Semester und und frage mich ob es sein kann, dass ich mir selber zu viel Last auf meine Schulter lege. Ich kann schlecht abschalten und brauche lange um einzuschlafen, da sich meine Gedanken um alle möglichen Promleme kreisen, egal wie klein sie sind.

Auf keinen Fall solltest du nach deinen Symptomen googeln, das macht alles nur noch schlimmer.

b4p&ower


Hallo GMATY,

die Endphase meines Masters war von außen betrachtet wohl ziemlich stressig, allerdings hatte ich selbst nie das Gefühl überfordert oder zu stark belastet zu sein. Mir war eigentlich die ganze Zeit klar: Es wird/ist viel Arbeit, aber ich steck da grad voll drin und schaffe das! (was ja auch so geklappt hat)

Ich habe neben der Arbeit auch noch einige Prüfungen geschrieben bzw. mündlich absolviert. Bei einer der Klausuren war ich irgendwie sehr, sehr unsicher und deren Korrektur zog sich auch bis 2 Tage vor meiner Verteidigung. Die Ungewissheit hat mich schon belastet, aber da ich genug mit der Masterarbeit und Verteidigung zu tun hatte, habe ich das mehr oder weniger runtergeschluckt.

Seltsamerweise wurden meine Symptome nicht besser, nachdem ich meinen Master sehr erfolgreich abgeschlossen hatte und auch direkt meinen Wunsch-Job erhalten habe. Aufgrund meines körperlichen Zustandes konnte ich mich über keine dieser Dinge freuen oder Erleichterung empfinden, eigentlich sollte man Luftsprünge machen und feiern, aber mir ist/war gar nicht danach, was völlig untypisch für mich ist... (vielleicht sind hier aber auch Ursache (Psyche?) und Wirkung (körperliche Symptome) anders verzahnt)

Mit Schlaf hatte ich in den letzten 7-8 Wochen, seit ich diese Beschwerden habe, nur in 2 Nächten Probleme. Diese waren allerdings extrem unangenehm. Obwohl ich körperlich extrem Müde war, kam der Verstand nicht zur Ruhe. Ich habe dabei nicht einmal bewusst an bestimmte Probleme gedacht, es war einfach nur unruhig und unmöglich Schlaf zu finden. Ansonsten schlafe ich problemlos ein, besonders weil ich abends sehr müde bin, da ich mich den ganzen Tag zusammenreißen muss.

Ich wünsche dir viel Erfolg und Nervenstärke im Finale deines Studiums. Manchmal scheint es wohl ganz kurz vor dem Gipfel unmöglich ihn zu erreichen, aber du schaffst das schon. Halt die Ohren steif!

GQMATxY


Danke :-)

Freuen konnte ich mich in letzter Zeit auch über kaum Dinge. Ich bin eigentlich ein "positiver Mensch" der gerne lacht, aber in letzter Zeit ist meine Stimmung viel zu monoton, wie eine Einbahnstraße.

Lass von dir auf jeden Fall wieder hören und ich wünsche dir viel Kraft bei deinem neuen Job ;-).

jOesxsi85


Hallo, ich habe seit knapp einem Jahr die gleichen Symptome. .....fing alles an mit mehreren Panikattacken (laut den Ärzten) hintereinander....mehrere Besucher in der Rettungsstelle....alles würde auf die Psyche geschoben......hatte alles mögliche (starke Rückenschmerzen, schwächegefühl in den Beinen , kribbeln im Körper , herzrasen, drück im kopf , benommenheit. .als wäre ich in einer Traumwelt...schwindel.....habe einen reinen Ärztemarathon hinter mir....hno, augenarzt..Orthopäde, Atlastechniker. ...hatte C und MRT von Kopf, HWS, BWs alles ohne Befund.

...hab mir den Atlaskorrektur richten lassen weil er verschoben war (kosten müssen alleine getragen werden) ........Blutabnahme ohne ergebniss und und und ........einiges ist besser geworden.....aber manches blieb und das ist der kopf Druck die benommenheit .....und das gefühl in einer Traumwelt zu leben.....

Gibt es jemanden der dieses auch schon hatte und das Geshafft hat davon wegzukommen.....es nervt einfach extrem....hab kleine Kinder die eigentlich stets und ständig meine volle Aufmerksamkeit benötigen

K.risctin;_x37


Hallo Ihr, ich habe hier schon ganz viele Statements gelesen und bin leider "dankbar", dass ich nicht alleine bin. Ich habe schon gedacht ich werde wahnsinnig. Es fing im Mai an. Ich steh auf dem Bahnhof und plötzlich überkommt mich in meinem Kopf ein "Ding Dong" und mir wird schlecht und ich bekam eine Panikattake. Seitdem war ich irgendwie in Alarmbereitschaft und ich hatte nun unterschwellig jeden Tag Angst, dass es wieder geschieht. Fühlte sich an als würde man ohnmächtig werden oder es platzt ein Blutgefäß. Ich muss dazu sagen seit 6 Jahren bin ich ständig in Angst, da ich an einem Zwerchfellbruch habe und somit meine Speiseröhre nicht ganz in Ordnung ist. Und ich denke irgendwann werde ich an einer schlimmen Krankheit leiden. Also hat sich das wahrscheinlich schon aufgebaut und meine Verspannungen sind extrem. Dann wurden die Abstände immer kürzer bezüglich der eigenartigen Kopfdruckanfälle. Und die Angstzustände immer schlimmer. Es war dann jeden Tag. Hinzu hatte ich noch Stress im Job, Beziehung und Familie. Dazu kommt aber auch nun wirklich, dass ich durch eine ganz schlimme Fehlhaltung eine Steilstellung der Wirbelsäule habe und mein Rücken eine Katastrophe ist. Und seit 7 Wochen ist mein Leben nicht mehr das Gleiche. Ich bin zum Notarzt gefahren und die haben mich mit Blutbild und EKG durchgecheckt und haben mich 4 Stunden liegen lassen "ich solle mich mal ausruhen" Danach war ich 3 Wochen krankgeschrieben, weil gar nichts mehr ging. Bin damals Nachts aufgewacht hatte Angstattaken und so ein komisches nervöses Gefühl im Kopf.

Ich komm mir vor wie in einer anderen Welt, aber die ist nicht schön. Ich steh früh auf, ne halbe Stunde später eine falsche Kopfbewegung und der Helm ist auf. Es fühlt sich an als hätte sich ein Zahnrad im Hinterkopf verhakt. Das knirscht und knackt. Und dieser Schwindel. Dann entstehen Nackenschmerzen und dieses Druckgefühl im Hinterkopf. Ich habe auch zwei Kinder und die fragen immer, wann ich denn endlich wieder gesund bin, ich bin unausstehlich, ständig müde und sehr schnell auf 380. Es ist im Moment die Hölle. Mein Mann hat auch immer weniger Verständnis und unsere Beziehung leidet sehr darunter. Leider kann man es nicht sehen und die Mitmenschen denken man spinnt voll, weil man ja vorher schon diese "sinnlosen" Attaken hatte.

Mein Allgemeinarzt versichert mir nach MRT und Röntgenaufnahmen, Blutbild das alles in Ordnung sei. Ich gehe zur Physiotherapie, Osteopathen und Chiros und Bioresonanz. Heute habe ich einen ersten Termin beim Rückenspezi (Orthopäde) na mal sehen was der sagt. Ich denke und fühle das mit meinem Kopfgelenk etwas nicht stimmt. Aber dass das solche Beschwerden hervorruft ist der Wahnsinn. Auf der Arbeit weis ich manchmal gar nicht wie ich sitzen soll. Der Nacken bzw. Kopf, Wirbelsäule tuen so weh. Und ich kann gar nicht gerade aus schauen. Im Auto bekomm ich regelmäßig Angst, dass ich in Ohnmacht falle. Und dann hab ich ja noch meine Kinder mit drin und meine Angst wird noch größer. So eine Sch..... . Das Komische ist nur, wenn ich abends einen Wein trinke dann ist es nicht mehr ganz so schlimm ??? :-o

Liebe jessi85, ich hatte immer noch Hoffnung auf einen Atlastechniker :-o .

Würdet Ihr auch in eine Klinik gehen wollen und wenn ja in welche?

Liebe Grüße Kristin

G>MATxY


Hallo,

@ jessi85 ich bin zwar kein Experte,

aber da du aus ärzlicher Sicht "gesund" bist, würde ich mir an deiner Stelle weniger Sorgen machen. Liegt es vielleicht an Stress? Und da es auf die Psyche geschoben wird, würde ich mich einfach drauf einlassen und schauen was der Arzt dagegen machen kann.

@ Kristin_37

Wieder muss ich sagen, dass ich kein Experte bin, aber für mich sieht es danach aus, dass die Angst der Auslöser sein kann, oder/und auch der Rücken. Als ich nach meinen Symptomen gegoogelt habe, stand ich erstmal auch unter Schock und weiß was die Angst anrichten kann. Der Körper ist dann auf 180 und im dauer Stresszustand. Schon versucht irgendwie abzuschalten oder eine Balance im Alltag zu schaffen?

K\ristAin_x37


Hallo, Ihr Beiden. Tja was war als Erstes da. Rücken oder die Angst "im Nacken". Ich war doch gerade beim Orthopäden. Der war der Knaller. Er hat so schnell gesprochen. Ich musste aller 2 sek. "wie bitte" fragen. Und in unseren Zuständen möchte man ja nun genau wissen was mit einem los ist. Das war mir dann zu doof. Er hat sich nur das Röntgenbild angeschaut und meinte Steilstellung der Wirbelsäule (durch meine falsche Haltung). Ich sollte aber erst einmal zum Ohrenarzt und noch einmal mit O.- A. Befund wiederkommen. Nach meiner Aussage meint er aber, hätte ich eine Blockade am Kopfgelenk (den richtigen Namen konnte ich mir nicht merken , er sprach so schnell) was Blutgefäße abklemmt (daher der Schwindel) Wenn der Ohrenbefund abgeklärt ist will er bei mir eine Paravertebralblockade mit einem Lokalanästhetikum durchführen. Riesenspritze in die Kopfgelenke, Nackenmuskeln, BWS-Bereich, LWS-Bereich :-o :-o :-/ :-/. Die eventl. Nebenwirkungen machen mir verdammt Angst. Ach er meinte noch, ich solle eine Auszeit nehmen (wg. der Verspannungen) Kur oder so ähnliches. Ja gern.

K=risNtijn_x37


GMATY - Balance im Alltag, tja. Da es mir nicht gut geht bin ich am liebsten zu Hause, kümmere mich um meine Kids und kann abends ganz ruhig auf meinem Sofa liegen. Ja keine Ausflüge, Sport, Partys, Treffen mit Freunden. Es könnte ja ein Anfall kommen. Und das in der Blüte meines Lebens, schade. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Das muss doch wieder werden. Man selber muss auch etwas dazu tun. Wenn es mir nicht ganz so schlimm geht, dann mach ich auch was. Zum Beispiel Radfahren mit den Kindern oder einfach mal mit raus gehen. Wir können nicht alles den Medizinern überlassen.

Jessi85

Die Ängste sind nach den Diagnosen auch nicht mehr so häufig und schlimm. Trotzdem steh irgendwie ich neben mir. Ja man kann sagen irgendetwas blockiert mich. Aber wenn ich so recht überlege, habe ich dieses eingeengte Gefühl schon eine Weile. Ich konnte in den verg. Urlauben oder auf Ausflügen nicht mehr so locker sein wie früher. Das war vorher für mich das Schönste überhaupt. Stress hat sich gelegt, da ich ja 3 Wochen nicht da war. Das Thema Beziehung muss nochmal aufgerollt werden. Da ist schon länger der Wurm drin.

btpXowexr


Hallo liebe Leidensgenoss(inn)en,

ich wünsche euch erst einmal viel Kraft und Gelassenheit im Umgang mit eurem Zustand, nicht den Mut verlieren!

Ich weiß, wie das ist: man fühlt sich miserabel und weiß nicht warum; die Mitmenschen und Ärzte können das Leiden nicht begründen oder nachvollziehen, aber es ist da und belastet sehr. Man kann einfach nicht so wie man eigentlich will :(

Ich kenne auch diese Panikattacken und das Gefühl gleich in Ohnmacht zu fallen. Beim Autofahren und manchmal auch einfach im Büro habe ich das Gefühl, dass ich gleich "wegdrehe", manchmal zusätzlich Taubheitsgefühl, einfach widerlich. Mittlerweile reiße ich mich einfach bei starker Symptomatik zusammen und versuche ruhig zu bleiben. Denn obwohl das Gefühl sehr stark, extrem unangenehm und beängstigend ist: Ich bin bisher noch kein einziges mal ohnmächtig geworden! (und ihr?)

Auch dieses "Traumweltgefühl" kann ich bestätigen. Wenn meine Symptome sehr stark sind, dann fühlt sich alles "matt" an (ganz zu schweigen vom Schwindel)... schwierig zu beschreiben, die Wahrnehmung funktioniert zwar noch (Hören und Sehen), aber die Sinneseindrücke im Kopf sind irgendwie gedämpft. Wenn ich mich an die Zeit vor dem "Leiden" erinnere, da war alles sehr viel klarer und der Verstand offener für Eindrücke... klingt ziemlich esoterisch, aber anders kann ich es nicht beschreiben.

Ich warte zwar noch auf mein MRT, schließe aber mittlerweile auch seelische oder psychologische Gründe nicht aus. Ich bin seit vergangenem Dienstag (also eine knappe Woche) krank geschrieben und versuche mich zuhause zu erholen. Mein Zustand ist insgesamt sehr schwankend, aber ich habe das Gefühl, dass es insgesamt etwas besser geworden ist. Gestern habe ich zum ersten mal einen direkten Zusammenhang zwischen einem äußeren Einfluss und Verschlimmerung der Symptome festgestellt. Mich erreichte die Nachricht, dass der Gesundheitszustand meines Vaters schlechter wird, nicht bedrohlich, aber eben schlechter (er hat Probleme mit dem Herz). Schlagartig bekam ich das starke Druckgefühl im Kopf, das sich jedoch nach kurzer Zeit wieder linderte.

Wie seid ihr vor dem Auftreten eurer Symptome mit Stress und seelischer Belastung umgegangen?

Ich war/bin, wie gesagt, eigentlich ein sehr fröhlicher Mensch. Ich hatte nie ein starkes Gefühl von Sorgen oder Stress, oder habe es mir zumindest nicht eingestanden. Ich habe auch nie (wirklich NIE) über meine kleinen und großen "Sorgen" gesprochen, weil ich auch nie das Gefühl hatte, dass mich etwas zu stark belastet. Alle kennen mich eigentlich als permanent gut gelaunt und als den "der schafft das alles mit links"-Typ. Jetzt scheint (wenn es daran liegt...) mein emotionales Immunsystem, was immer problemlos funktioniert hat, völlig zu versagen.

jsess-i85


@Kristin_37 es gibt viele Leute die wirklich große Erfolge erzielten durch die Atlaskorrektur...wie gesagt einige Symptome, ließen bei mir dadurch auch nach...Gott sei Dank aber das richtig nervende ist leider geblieben.dieses ständige Benommenheitsgefühl,der schwindel und und und ohja sehr schnell gereizt bin ich auch....das schlimme ist wenn man morgens aufsteht und 1-2 Stunden später beginnt alles von vorne aber merkwürdig daran ist spät abends hört es auf...ich muss dazu sagen das ich selbst sehr unter Stress stehe hab fünf kleine Kinder das jüngste ist knapp 1 Jahr und das älteste 6 jahre....War vorher immer gut drauf hatte richtig Spaß am Leben doch seit knapp einen jahr schleife ich mich immer nur so durch die Tage

..ich versuche mich immer so gut es geht mich abzulenken oder nicht daran zu senken aber das klappt meist nie...meine Bekannten sagen schon zu mit ich bilde mir das alles ein.....ich hoffe nur das dass ganze irgendwann mal aufhört und ich einfach wieder diejenige sein kann die ich vorher war...

Aber ich bin echt froh das ich damit nicht alleine bin

jYessix85


Habt ihr eigentlich auch dieses Problem das ihr in der Situation schwer Entscheidungen treffen könnt?

Ktriasti!n_3x7


Guten Morgen,

@Jessi85 - füüüüüünnnnnf Kinder von 1-6 Jahre :-o :-o :-o :-o . Dann wünsch ich dir viel Kraft und gute Nerven. Du musst glaub ich mal raus aus der Spirale. Mutter Kind Kur oder ganz alleine, wenn das in dieser Situation überhaupt möglich ist. Ist alles ein bissel viel oder? Deine Kinder brauchen Dich, pass auf Dich auf. Unterstütz Dich jemand?

Gehst Du arbeiten? Wenn Du so schreibst klingt das nach einer kleinen Depression. Fühlst Du Dich glücklich?

Seit ich wieder arbeiten gehe und ich die MRT-Ergebinsse habe - geht es mir um weitem besser.

Physisch haben wir ein Problem (Kopfgelenksblockaden, tiefe Muskelverspannungen, Nervenreizungen usw.) aber ich denke 50% davon beeinflussen wir absolut mit unserer Psyche. Warum habe ich nach dem gestrigen Orthopädenbesuch kaum Beschwerden? :-o Ich musste gestern Abend arbeiten aber nicht am Rechner sondern körperlich (Kisten schleppen usw.) mir ging es gut. Außer, dass ich gegen 0 Uhr fast im Stehen eingeschlafen wäre, war alles cool. Schlafen konnte ich auch gut. Also. Wir haben wahrscheinlich eine eigenartige Selbstbeobachtung entwickelt. Und sind immer in Alarmbereitschaft und dadurch entwickeln wir diese Symtome.

Gibt es eigentlich eine Klinik die solche Indikationen behandelt, weis das jemand?

@Jessi85 - Wenn ich voll drin bin - dann bin ich total betäubt. Entscheidungen treffen? Never.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH