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Schwindel, Schwäche, Druckgefühl, keine Schmerzen, Stress?

G2MATY


@ jessie85

ich konnte schon immer schwer Entscheidungen treffen, da ich mir den "perfekten" Weg aussuchen möchte. Das Abwägen der Vor- und Nachteile ist manchmal echt nervend.

@ Kristin_37

ich glaube inzwischen auch, dass ein Teil der Beschwerden zwar echt ist, aber der andere Teil etwas mit der Psyche zu tun hat. Irgendwie muss man den Neustart wagen und versuchen glücklicher zu sein. Vielleicht verschwinden dann die meisten Beschwerden.

jjesszi8x5


Das schlimme ist auch wenn ich in Läden gehe das mir dann immer so ulkig wird so ein wirklich komisches Gefühl im kopf, Taubheit, kribbeln, und dann so ein Gefühl als wenn mich mich jemand nach hinten und nach vorne zieht.naja @ Kristen bin verheiratet ....aber ne große hilfe ist er mir nicht, um ehrlich zu sein ist bei uns momentan echt der wurm drin.

...Mutter Kind Kur habe ich genehmigt bekommen aber erst nächstes Jahr im juni ...

bgpoFw2exr


Hallo zusammen,

ich wollte mal einen Zwischenbericht zu meinem Ärztemarathon/Krankheitsverlauf geben.

Zu meiner Person:

- männlich, 26 Jahre, 186cm, 75kg, sportlich/schlanker Typ

- Schreibtischtäter (Informatiker) im Beruf und auch leider viel zu häufig auch privat

- regelmäßig Sport, solange es mein Zustand zuließ (+ seit neustem Knieverletzung :( )

Noch mal kurz zu meinen Symptomen:

- "ekliges" Druck/Zuggefühl im Nacken, am Kopfansatz

- Gefühl ohnmächtig zu werden (bisher jedoch noch nicht umgekippt)

- Schwindel/Benommenheitsgefühl (Welt-in-Watte-Gefühl, wobei Wahrnehmung an sich klar)

- Druck auf/im Kiefer, Nasenrücken und Schläfen

- hin und wieder leichte Übelkeit (kein Erbrechen), Appetitlosigkeit

- Verspannungsgefühl Nacken/Schulter

- häufige Blockierungen oberer Rücken

- NIE Schmerzen (weder Kopf, Gelenke etc)

Die Beschwerden traten zum ersten mal im Oktober 2014 auf, nach Fertigstellung meiner Masterarbeit.

Die Beschwerden treten in unterschiedlicher Intensität mehrer Stunden oder Tage auf, dann manchmal tage/wochenlang annähernd beschwerdefrei bzw nur sehr geringe (kaum störende) Symptome.

Ärztemarathon:

- Hausarzt (mehrfach): Blutbild OK, Blutdruck OK, Blutzucker OK, kein Fieber, Pupillenreflex OK

- Radiologie: MRT Schädel und HWS (18.11.2014) , ohne Befund; Ultraschall Hals, Schildrüse, sonstige Drüsen OK

- Orthopäde 1: HWS geröntgt, Verdacht auf Segmentlockerung C1/C2 + Läsion der Lig. alaria, Überweisung für Upright-MRT (nur privat, ca. 700€), wollte mir dazu zusätzliche Meinung einholen

- Orthopäde 2: Befund Orthopäde 1 sei Quatsch, löste leichte Blockade, meint es liegt am Stress etc.

- Orthopäde 3: Befund Orthopäde 1 sei Quatsch, stellt Verspannung fest -> 6x manuelle Therapie (würde behaupten eine leichte Besserung dabei bemerkt zu haben, kann aber auch nur Einbildung bzw eine gute Phase gewesen sein)

Das mit dem "Quatsch" wurde damit begründet, dass C1/C2 bei jungen Menschen durchaus so aussehen könnten und das kein Unfall etc vorliegt, der die vermeintliche Verletzung verursacht haben könnte.

Ich habe zwischen den schlimmeren Phasen problemlos Sport treiben können (Ligabetrieb und Turniere (>8 Std.) Volleyball) und auch wieder richtig Spaß gehabt, allerdings immer die Angst im Hinterkopf, dass es wieder schlechter wird. Ich fühle mich so körperlich auch gar nicht krank, aber diese Gefühle vom Nacken/Kopf sind in den schlimmen Phasen extrem belastend. Ich laufe dann meist herum und versuche mich zusammen zu reißen, mache Lockerungsübungen für die Schultern und sonstwas und hoffe, dass es vorbei geht.

Anfang Februar ist nun auch noch ein weiteres Symptom spontan dazu gekommen:

Ich sehe mit dem rechten Auge (99% der Zeit) verschwommen.

- Augenarzt 1: Gesichtsfeld OK, Hornhaut OK, Augendruck OK, Pupillenmotorik OK, Auge anatomisch unauffällig

- Augenarzt 2: alles von Augenarzt 1 + Maculadiagnostik OK

- Neurologe: hat sich viel Zeit genommen, motorische Tests, Reflexe alles OK, hat mir ggf eine stationäre Aufnahme mit erneutem MRT + Lumbalpunktion und anderen Untersuchungen angeboten, auch wenn er entsprechende Krankheiten für unwahrscheinlich hält

Vielleicht noch interessant: wenn ich den Augapfel seitlich leicht drücke oder das untere Augenlid nach unten ziehe, sehe ich mit dem rechten Auge fast 100% scharf. Außerdem ist mir seit Auftreten des Symptoms aufgefallen, dass das rechte Auge an manchen Tagen für wenige Minuten wieder scharf sieht. Einen Auslöser konnte ich allerdings nicht erkennen.

Seit 2 Tagen geht es mir nun wieder schlechter. Das Nacken/Hinterkopfgefühl ist so unangenehm, dass ich die letzten beiden Nächte kaum Schlafen konnte und keine Erholung fand (seltsamerweise kein Schwindel oder Benommenheit). Das Gefühl im Hinterkopf würde ich mit einem offenen Zahnhals oder abgebrochenen Zahl vergleichen, gereizt und hyperempfindlich, allerdings permantent und ohne Einwirkung äußerer Reize. Dazu strahlt das Gefühl in Form von Druck hin und wieder auf Kiefer, Ohren und Nasenrücken aus. Außerdem habe ich ab und zu das (eingebildete?) Gefühl von leichter Taubheit in den Händen/Armen und Druck im Ohr (einseitig).

Ich werde wohl das Angebot des Neurologen wahrnehmen. Wenn dabei nichts herauskommt werde ich noch eine Kraniomandibuläre Dysfunktion abklären lassen und mich danach ggf. in eine psychologische Behandlung begeben.

Gibt es bei euch anderen Schwindel/Benommenheits bzw. HWS-Syndrom-Opfern ähnliche Verläufe?

MfG

bpower

DSANA>1h5


Hallo (bpower),

Lies doch mal diesen Link (Seiten 514, 516,517). Da werden viele ander utersuchungsmoeglichkeiten besprochen.

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/34529/514/]]

A[lexf84Muxc


HI bpower,

Mein verlauf ist exakt wie deiner, selbst das mit dem auge rein drücken und besser sehen geht bei mir auch...

Ich sehe generell besser je besser es mit den nackenverspannungen ist...

vg alex

b.powexr


Danke DANA15, den Faden hatte ich bereits angefangen zu lesen, aber so weit war ich noch nicht gekommen ;-)

@ Alex48Muc

Hallo Alex,

was hast du denn für Untersuchungen hinter dir und wurden irgendwelche Diagnosen gestellt?

Viele Grüße

bpower

bMpo!wexr


Bei einer weiteren Augenarztuntersuchung wurde heute bei mir ein ausgeprägter Keratokonus festgestellt (Pentacam-Aufnahme).

Das ist eine degenerative Verdünnung und Verkrümmung der Hornhaut. Sie kann durch eine bestimmte Behandlung recht gut aufgehalten werden (crosslinking). Man kann die Sehschärfe nicht durch eine Brille wiederherstellen, sondern es müssen bestimmte Kontaktlinsen getragen werden.

Meine Kopf/HWS/Schwindel-Symptomatik ist damit jedoch nicht zu erklären (laut Augenärztin).

Kommenden Freitag (6.3.) habe ich einen Termin beim Neurologen.

A~loex8T4Muc


Hallo,

bei mir wurde untersucht :

Ortophäde - Kompletter Rücken per MRT

Neurologe - EEG - Nervenleittest + Standardzeugs, MRT Kopf vor 4 Jahren

Augenarzt - Standarduntersuchungen + Augeninnendruck

Kardiologe - MRT + Echo

Internist - Boreliosetest, Test auf irgendwelche zellen (da Lymphdrüsen im Hals dauernd geschwollen sind), Bluttests komplett bis auf Hormone und Vitamine

HNO- CT Nebenhölen - SChlafapnoeauschluss

Diagnosen:

Ortophäde: Steilstellung HWS, Beckenschiefstand, leichte BSV c5/6 + L4/L5 + L5/S1, Leichte Kanalverengung HWK 6, Senkfuss, Verspannungen vor allem an der HWS

Neuro: Leichte Abweichung der Nervenleitgeschwindigkeit im rechten arm

Augenarzt: Weitsichtig +3/+4, rechts leichte Hornhautverkrümmung +0,5

Kardio: MI

Mitralklappenprolaps mit geringer Insuffizenz ohne Krankheitswert

Internist: leichte Schilddrüsenunterfunktion bei TSH ca. bei 3... keine Borellien, Lymphknoten sind vergrößert aber wachsen nicht... wohl schon immer vergrößert....

Ja, sonst nix ... ;-)

b]poFwer


Hallo Alex,

da hast du ja einiges hinter dir! Gute Besserung wünsche ich :)^

Hat irgendein Facharzt bei seiner Diagnose gesagt, dass diese deine Symptome erklärt?

Bei Entspannung werden meine Symptome auch etwas besser. Das Problem ist, dass ich seit dem plötzlichen Auftreten der Symptome (Okt 2014) irgendwie nicht mehr in der Lage bin dauerhaft Entspannung zu finden.

Grüße

bpower

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