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Ständiger Schwindel und leichtes Kribbeln der linken Hand

m0arias~chwindelxts hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen

Ich hab seit 8Tagen ein ständiges Schwindelgefühl. Egal ob beim sitzen, liegen oder stehen (beim stehen oder gehen besonders störend) immer gleich. Dazu habe ich ein leichtes kribbeln in der linken Hand am kleinen- und ringfinger (nerf?) Der Schwindel ist ein schwankschwindel. Es fühlt sich einbisschen an als wär ich auf LSD nur viel schwächer. Egal was ich anschaue und versuche zu fixieren, das Bild bewegt sich immer leicht. Es nervt mich!

Bin am Samstag zum Arzt gegangen. Der hat mir Effortil gegeben, weil ich einen sehr tiefen Blutdruck hatte und sonst bei den Bewegungstest erstmal nichts festzustellen war. Das war ne Katastrophe! Wurde extrem unruhig, bekam ein stechen in der Brust, hätte schier die Wände hochgehen können, ging bis hin zu Angstschüben auch bei kleinerer Dosis, der Schwindel aber blieb. Hab also nach drei Tagen das Effortil nicht mehr genommen.

Morgen hab ich wieder einen Termin beim Arzt. Die Frage ist, was soll ich genau machen. ich hab kein Bock noch mehr herum zu experementieren und möchte genauere Abklärungen vornehmen. Bin kein Spezialist, aber ich denke ein Termin beim Neurologen wäre sicher eine gute Idee. Ev auch bei einem Augenarzt. Gerne möchte ich auch mal ein MRT machen lassen. Ich hab nur keine Ahnung was wirklich sinnvoll ist und in welcher Reinfolge ich was machen soll ich möchte aber nicht wieder nur dem Arzt ausgeliefert sein und diesesmal auch selber, falls mir es zuwenig weit geht mit seinen untersuchungen und vorschlägen, vernünftige Anregungen miteinbringen können.

Ich hab hald schon länger so meine Problemchen. Seit etwa Februar dieses Jahres habe ich so ein komisches Druckgefühl im Oberbauch, dass einfach nicht weggehen soll. Hatte eine magenspiegelung, dabei kam nichts raus. Ausser das der Magen einbisschen gereizt sei.

In der gleichen Zeit hatte ich auch so ein ganz komische Stechen in der rechten Brust bekommen. Da ich schon länger mit stechendem schmerzen in der Brust zu tun hatte und diese klar auf verspannungen vom Rücken her kommen (gab bei massage und so auch klare Verbesserungen). Dieser Schmerz wollte aber einfach nie ganz weggehen auch war er lokal klar anzusiedeln und einfach anders.. allerdings hab ich von diesem Schmerz seit gut einer Woche ruhe (kurz bevor ich den Schwindel bekam) Schlafe seit einiger Zeit auch mit einer Bettflasche an Bauch und Brust ,ev deshalb die verbesserung und ev wars doch nur eine Verspannung?!...

Weiter gehts mit ewigs geschwollenen Mandeln und Lymphknoten. Alles angefangen seit Anfang dieses Jahres und wurde nicht weniger.. aber auch nicht mehr.. Im grossem Blutbild (im Juli gemacht) nichts besonderes. Weitere Untersuchungen gab es nicht.

Was könnte es also sein?! Hier meine Vermutungen:

"harmlosere" Möglichkeiten:

-Ich spinn (Angststörung) und bin einfach zu hypersensiebel

-Verspannung, Blockaden an der HWS oder so..

-Schwindel wegen falscher Augenkorrektur (trage eine Brille)

nicht ganz so schlimme Möglichkeiten:

-Fuchsbandwurmbefall und irgendwelche Zysten drücken mir auf den Nerf, könnte auch den Oberbauchschmerz hervorrufen und ist im Blutbild unauffällig.

Die möglichkeit in Kontakt gekommen zu sein schätze ich wesentlich höher als nicht!

schlimme Möglichkeiten:

Möcht ich mir erstmal gar nicht ausmalen und den Kopf darüber zerbrechen!! Kann ja alles mögliche sein.. von MS und andere Scheisse bis hin zu Tumorgebilden u.s.w...

Also was denkt ihr. Ist die vorderung nach einem speziallisten (Neurologe, Augenarzt, Kardiologe?! (wegen extrem tiefen Blutdruck und zT extrem hohen und unregelmässigen puls..)) gerechtfertigt. Was zuerst? Ist ein MRT von Hals, Kopf und ev Brustbereich und/oder Oberbauch sinnvoll? Eine genauere Untersuchung der Leber auch sinnvoll und Blutuntersuchung auf Antikörper (wegen dem möglichen Fuchsbandwurmbefall) Welche Untersuchungen wären noch sinnvoll wenn bei den oberen nichts raus kommt?! Orthopäde?! Persönlich frage ich mich, ab wann ich wohl immer mehr an eine Angststörung glauben kann und ob es trozdem sinnvoll ist, dass erstmal auszuschliessen und erst wieder in betracht zu ziehen falls bei genauere Untersuchungen nichts raus kommt (hier möcht ich sagen, ich hoffe "nur" zu spinnen!!)

Bin um eure Meinungen und Erfahrungen froh! Und danke fürs Lesen meines nicht ganz so kleinen Beitrages :)

liebe Grüsse

Maria

Antworten
G:MASTY


Hallo,

ich hatte zwar nicht die gleichen Symptome, aber ähnliche. Ich würde mich mit dem Hausarzt absprechen und zum paar Fachärzten überweisen lassen (Neurologe, Orthopäde). Du scheinst sehr "informiert" zu sein. Ich hoffe nur, dass das Googeln deine Symptome nicht verstärkt hat, da man gerne sofort bei den schlimmsten Krankheiten landen und dadurch in Panik gerät. In meinem Fall war Google echt kein Freund, da meine Symptome sich dadurch teilweise verändert haben bzw. neue dazu gekommen sind.

Wie war der Blutdruck? Ich glaub, es ist nichts Neues, dass der Schwindel von niedrigem Blutdruck kommen kann.

Ich würde versuchen die Ängste in den Griff zu bekommen und mich bei dem einen oder dem anderen Facharzt durchchecken lassen. Gute Besserung ;-).

muariaschuwinxdelts


Hi

Erstmal Danke für deine Antwort.

Nun zu meinen "informationen". Die kommen aus unterschiedlichsten Quellen. Das mit der HSW weiss ich von jemandem, der ähnliche Beschwerde hatte, das mit den Augen hat mir der Hausarzt selber gesagt, dass es das noch sein könnte und die Idee mit dem Fuchsbandwurm hab ich vom Biounterricht und da hab ich schon länger den "Verdacht". Jetzt wurde ich da gerne mal Gewissheit haben.. Naja aber ich würde Lügen wenn ich sagen würde das ich nicht ab und zu mal nach Symtomen google ;-) und ja, das ist natürlich immer sehr heikel. Hab das bei früheren Beschwedern gemerkt, dass das ned immer das Beste ist und, wie du auch sagst, man sich dabei schnell noch anderes einbilden kann.

Wenn ich google, dan schau ich nur die Symptome der harmloseren Erkrankungen an. Das beruhigt mich, weil ich ja beim ersten zwicken, etwas übertrieben gesagt, gleich an Krebs denke ohne zu googlen. Wenn ich dan sehe, dass gewisse Symptome auch von zB einer Verspannung kommen können, dan komm ich wieder runter und oft verschwindet das meiste auch wieder. Vieles kann ich so auch ausschliessen. Trozdem, die Gefahr auch so sich was einzubilden, kann auch zu verfälschungen führen. Deshalb hab ich beim letzten Arztbesuch dem auch noch nicht gesagt, dass ich ein kribbeln in der linken Hand spüre.. (wobei wie gesagt, hab ich nicht von google sondern von einer Bekannten) hab das erstmal als eingebildet eingestuft. Da bin ich mir auch jetzt noch nicht ganz sicher... Es fühlt sich aber nicht als eingebildet an und es bleibt, egal wie ich mich ablenke und nicht daran denke. Das ist für mich ein Zeichen, dass das Symptom nicht eingebildet ist. lululu ;-D

ist hald doof. Seit bald zwei Jahren kann ich mir meines Körpergefühls nicht mehr ganz sicher sein und wenn ich so die Typischen Geschichten von Angststörungspatienen mir durchlese, dann sind da doch viele Paraellen zu meiner Geschichte zu finden.. Aber vieleicht bilde ich mir auch das nur ein *grübel*

Der einzige Unterschied ist, dass ich nicht ein Bruchteil der Untersuchungen durchgemacht haben wie die anderen. Ich kann mir ja kaum vorstellen, dass ich nach ähnlichem Ärzte und Untersuchungsmarathon ohne Befund weiter mir solche Sorge mache.. Aber das ist natürlich trügerisch. Trozdem bin ich nun soweit und möchte mehr Gewissheit und Anhaltspunkte haben.

So gehts nicht weiter..

Wegen dem Blutdruck. Wie gesagt, der ist sehr tief und das hätte gut sein können. Wobei ich hald einen gleichbleibenden Schwindel habe, der beim aufstehen oder hinlegen sich nicht ändert. Auch habe ich letzten Samstag ja ein Mittel (Effortil) dagegen bekommen (weil mein Blutdruck wirklich sehr tief war..) Das hat ja nichts genützt, der Schwindel blieb auch nach drei Tagen guten Willens es zu probieren, fühlte mich mit dem Medikament nur noch schlechter joa und somit ist der tiefe Blutdruck wohl nicht der Grund.. leider.. Habs ja gehoft...

Es hilft wohl alles grübeln nichts. Muss morgen meinem Hausarzt klar machen, falls er nicht selber auf die Idee kommt, dass ich zu einem Spezialisten will. Ich werd ihm mal die Frage stellen, die ich hier gestellt hab und ihn ev auch darauf hinweisse, dass ich auch eine Angsstörung in betracht ziehe. Mal sehen was er dazu sagen wird.

So jetzt geh ich mich mal nett ablenken. Ich werd heut ja eh nicht mehr schlauer und muss wohl oder übel den morgigen Tag und Termin abwarten.. :-D

nochmals vielen Dank

liebe Grüsse

Maria

GiMA_TxY


Du hast es auf jeden Fall besser als ich gemacht. Ich bin damals mit meinen Symptomen beim googeln bei schlimmeren Krankheiten geladen. Das war nicht gerade eine Hilfe, da man sich unnötig belastet. Zu dem Zeitpunkt bekam ich Kopfkribbeln dazu. Vielleicht besteht da ein Zusammenhang, vielleicht auch nicht.

So gesehen bin ich paar Wochen weiter als du, war heute beim Orthopäden und in 2 Wochen habe ich einen Termin beim Neurologen. Falls der Neurologe grünes Licht gibt, werde ich versuchen meinen Alltag zu analysieren und schauen wo der Schuh drückt. Vielleicht ist es nicht der Körper, sondern die Seele, die Warnsignale sendet und Veränderungen verlangt :-) .

Was mir in letzter Zeit hilft, sind Hörbücher. Ich höre sie vor dem Einschlafen, so kommt mein Köpfchen nicht auf dumme Gedanken ;-).

Gruß

G;MA_TxY


statt geladen* gelandet.

Man kann die Beiträge hier wohl nicht editieren :=o .

mHariasch{windelxts


Hi,

naja das mit dem googlen hab ich ja auch nicht von anfang an "richtig" gemacht. Anhand des googlens müsst ich schon längst unter dem Boden liegen ;-D Vor ca. zwei Jahre war mir auch noch nicht bewusst, was das googlen von Symptomen so alles bewirken kan. Ich sag dir, man kann schon bei Schnupfen sich ne üble Diagnose zusammengooglen ;-) Wenn man aber penibel darauf achtet nur die einfacheren Erkankungen sich anzuschauen, kanns sogar helfen. Aber auch da kann die Gefahr bestehn, dass man doch plözlich auf etwas gröberes drüber stolpert.. Das andere Problem beim googlen ist, dass man nie 100% genau weiss, von wo die infos kommen. Am besten sollte man gar nicht Symptome googeln gehen und auch nicht in solchen Foren rumlesen und schreiben... wie du aber siehts, gelingt mir das selber nicht :=o

Was hats den du für Beschwerden und seit wann? Kribbeln im Kopf hab ich nicht, nur einfach immer mal einbisschen Kopfweh. Ich denk aber bei mir ist das eher der momentane Stress mit diesem doofen Schwindel, der das auslöst. Das macht mir etwas Kopfweh, denke ich ;-)

Die Seele ist mächtig und Veränderungen können viel bewirken! Ich zB hab einiges wegbekommen, in dem ich viel gesünder und bewusster angefangen hab zu leben. (Besser essen, mehr sozialen Kontakt u.s.w.) Aber vielleicht hat das nun noch nicht ganz genützt und jetzt spinnt sie wieder (is hald auch einbisschen "trainingssache", diese Seele) Sobald ich die nötigen Untersuchungen auch endlich mal gemacht habe und die alle negativ ausfallen und ich trozdem mich noch krank fühle, wäre der nächste Gang der zum Psychologen!

Hörbücher sind sicher gut. Ich selber lese viel. Lenkt mich auch sehr gut ab!

Generell, ablenken oder neue Sachen auszuprobieren, wenn man das Gefühl hat es könnt auch psychisch sein, hilft meist. Und wenns hilft, dann hat man auch die Gewissheit das es wohl psychisch war.

Wünsch dir auch alles gute!

lg Maria

G}MATxY


Hier kannst du meine "Geschichte" lesen. Wir haben auf jeden Fall ein paar ähnliche Beschwerden.

Du hast schon, wie ich finde, die richtige Richtung eingeschlagen (Besser essen, Kontakte usw.). Ich würde sagen, je glücklicher man ist, desto weniger Beschwerden hat man, bzw. desto weniger Beschwerden nimmt man war. Und daran muss man wohl arbeiten.

Ich lese auch gerne, das belastet aber die HWS ziemlich stark ;-D.

Von Orthopäden habe ich nun grünes Licht bekommen, jetzt bleibt nur noch der Neurologe.

Wie gehts dir eigentlich inzwischen?

Gruß

GoMATxY


edit: meine "Geschichte" [[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/691648/]]

statt war wahr*

maari~aschw(indeltxs


Hi *:)

Ah doch hab deine Geschicht mal gelesen, aber nicht auf den Nick geachtet |-o

Mir gehts den Umständend entsprechend gut. Es schwindelt hald immer noch, aber nicht mehr oder weniger. Das Kribbeln in der Hand ist jetzt nicht mehr so stark wie vorher. War am Mittwoch beim HA. Der wusste hald auch nicht mehr viel zu sagen, ausser das er Fuchsbandwurm ausschliesse ;-D Er hat mich jetzt bei einem Neurologen angemeldet. Hab ihn auch darauf angesprochen, dass das ganze psychisch sein könnte, ich aber trozdem gerne gründlich untersucht werden möchte. Hat da Verständniss gezeigt und gemeint, wenn beim Neurologen nichts raus kommt, soll ich nochmals zu ihm kommen, dan machen wir nochmals gründlich Bluttest (hab im Sommer ja schonmal das grosses Blutbild machen lassen) und dazu würden wir uns gemeinsam eine sinnvolle Strategie überlegen. Damit bin ich erstmal zufrieden. :)

Bei mir ists hald schon auch so, dass mir dieser Schwindel energie kostet. Fühl mich mehr und schneller erschöpft, bin generell mehr durch den Wind und die Konzentration leidet darunter. Auch brauch ich jetzt mehr Überwindung um raus zu gehen. Trozdem mach ich das, sonst würd ich wohl bald am Rad drehn ;-)

Ich hoff hald, dass ich das ganze bis Februar hinter mir bringen kann. Fange dan mit der erwachsenen Matura an und kanns mir da nicht leisten mich nicht anständig konzentrieren zu können... *nerf* Ich kann dich also gut verstehen, dass es dich als Student natürlich auch sehr stört!

Ich hab ja nebst der Psyche hald auch meine HWS in verdacht. Speziell nach letzter Nacht! Kurz bevor ich eingeschlief,bekam ich einen extrem stechenden Schmerz im Hinterkopft (gleich da beim Übergang von HSW zum Kopf) das war so extrem, dass ich schon fast einbisschen schiss bekam! Hab die Stelle etwas massiert der Schmerz verlagerte sich dan etwas weiter unten an die Muskelstränge gleich neben der HWS, was für mich wieder ein Zeichen dafür ist, das da was nicht ganz stimmt. Vielleicht sollte ich auch nicht soviel lesen ":/ ;-D

Ich versuch mal mit Yoga und viel vorsichtigem Dehnen das ganze zu verbessern. Auch stärkung der Rückenmuskulatur ist sicher nicht falsch. Dafür steh ich auf einen Ball und schwanke einbisschen hin und her. Muss das ganze hald wirklich nur jeden Tag machen sonst bringts nichts.. :=o

Wollt ja jetzt nicht noch mehr schreiben, aber zum Thema Glück muss ich jetzt doch noch was sagen. Ich denke Glück ist nicht das richtige Wort. Zufrieden und ausgeglichen sein passt besser. Weil ständig glücklich sein geht nicht, ist nicht möglich. Also sollte man sich da auch nicht unnötig stressen und wenns mal doof läuft es auch bis zu einem gewissen Grad annehmen können ohne gleich körperlich oder auch psychisch abzudrehen. Ist aber einfacher gesagt als getan ;-)

Wünsch dir alles gut und schau, dass du nochmals zum neurologen gehen kannst. Diese 7min schnelluntersuchung würde mich auch nicht befriedigen. Und sonst soll er es dir erklären,mwarum er nicht mehr machen wollte!

lg

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