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Schwindel, Benommenheit, Druck im Kopf etc.

f(r25 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich mache mir langsam richtig Sorgen, weil sich die Probleme immer mehr häufen.

Mein neuestes Problem ist, dass Ich nun seit mehreren Monaten immer wieder Phasen (mehrere Tage) habe, wo es mir ständig schwindlig ist und ich zum Teil völlig neben mir stehe. Ich habe dann teilweise auch einen ziemlichen Druck im Kopf und ein Pfeifen auf den Ohren. Am schlimmsten finde ich aber diese Gangunsicherheit, sprich ich habe total wackelige Beine und muss mich teilweise richtig konzentrieren geradeaus laufen zu können.

Diese Unsicherheit beim Gehen habe ich aber teilweise auch, wenn ich die Phasen mit dem Schwindel gerade nicht habe.

Ein weiteres Problem, dass ich jetzt seit ein paar Monaten habe, ist, dass ich sehr häufig pinkeln muss und ich meistens das Gefühl habe nicht vollkommen "entleert" zu sein, wodurch ich 5 Minuten später schon wieder auf die Toilette muss. An manchen Tagen ist das echt besonders schlimm und belastet sehr.

Außerdem sollte ich noch erwähnen, dass ich seit rund 3 Jahren sehr stark und teilweise auch grundlos schwitze (auch im Winter). Habe dagegen auch ein paar Mittel ausprobiert, hat aber leider nichts geholfen. Im Vergleich zu den anderen Problemen ist dieses aber noch mein geringstes, ist natürlich trotzdem teilweise sehr unangenehm.

Da ich kein großer Fan von Arztbesuchen bin, hatte ich diesen auch lange rausgezögert. Vor 3 Monaten hatte ich aber wieder so eine Phase mit dem Schwindel, und es war dermaßen schlimm, dass ich beschloss zum Arzt zu gehen. Ich schilderte ihm alle oben genannten Probleme (bis auf das häufige Urinieren, war mir blöderweise peinlich). Es wurden dann EKG und Blutbild gemacht, was beides In Ordnung war. Blutdruck war auch ok. Er meinte, es könnte vom Stress (z.B. Arbeit) kommen, was ich jedoch überhaupt nich glaube, da ich zu der Zeit Urlaub hatte und eigentlich relativ entspannt war. Angesprochen auf das Schwitzen meinte er, dass manche Menschen halt mehr schwitzen würden als andere (toll...)

Da es in den letzten Tagen wieder schlechter geworden ist, werde ich nach meinem Urlaub nächste Woche, noch einmal zum Hausarzt gehen.

Jetzt meine Frage: Denkt ihr, was meine Vermutung ist, dass diese ganzen Symptome zusammenhängen, und wenn ja, was es evtl. sein könnte. Ich weiß es ist schwierig/unmöglich eine Ferndiagnose abzugeben, aber vllt. hatte ja jemand von euch einen ähnlichen Krankheitsverlauf und könnte seine Erfahrung teilen. Bin langsam wirklich am verzweifeln.

Vielen Dank schon einmal für die Antworten.

VG

Antworten
L<up-o749


Hallo fr25,

Du wirst wohl um die Basisuntersuchungen bei den Fachärzten (HNO, Neurologe) nicht rumkommen, allerdings solltest Du dennoch im Hinterkopf behalten, dass alle die geschilderten Symptome auch psychosomatischen Ursprungs sein können - am ehesten angst-bedingt (?).

Viele Grüsse & alles Gute !

B0lümcVhe1n123x4


Hallo,ich kenne das auch mit dem Schwindel und dem unsicheren Gang,reißende Kopfschmerzen von der HWS bis in die Stirn-dazu kommt manchmal Zittern im ganzen Körper und dann natürlich Panik-weil man nicht weiß was ist da los in meinem Körper-hab ich was Schlimmes ??? ??? Ich kenn das nur zu gut-war beim Orthopäden,beim HNO-Arzt usw...Gebracht hat das alles nichts.Jetzt war ich beim Zahnarzt-der hat die Vermutung das ich nachts mit den Zähnen knirsche und dadurch die Nerven total verspannt sind.Das kommt von der Psyche-meint er-soll im neuen Jahr eine Bissschiene für nachts bekommen.Mittlerweile ist mir schon alles egal-hauptsache es hilft irgendwas.Habe absolut keine Lebensqualität mehr,trau mich schon fast nicht mehr raus.Kennt ihr das auch? @:)

n\iemaxnd00


Ja klar @Blümchen kenn ich das auch. Ich hab ne Polyneuropathie, die sich in starken Krämpfen äußert. Diabetes, der wegen ständiger Entzündungen kaum eingestellt werden kann. Eine entzündliche Art von Rheuma (Morbus Bechterew) wodurch die Kniegelenke, die Hüften, 5 Halswirbel das ISG Gelenk und eine Schulter kaputt sind. Einen Gleitwirbel in der Lendenwirbelsäule, der versteift wurde. Eine Schilddrüsenunterfunktion und dadurch Übergewicht. Gicht, die oft in Füßen, Zehen, Händen und Fingern schmerzt.

Da fühlt man sich ab und zu scheiße.

Aber überhaupt keine Lebensqualität kann ich nun wirklich nicht sagen.

Ich hab nen Job im Büro als Systemtechniker, den ich sehr gerne mache. Ich hab ne Frau zu hause die ich Liebe und mit der ich gerne was unternehme. Ich hab zwei Hunde mit denen ich täglich raus gehe. Ich geh drei mal die Woche auf den Hundeplatz um mit meinen Hunden zu trainieren und um anderen als Trainer zur Seite zu stehen.

Mit deinen körperlichen Beschwerden würde ich nur all zu gerne mit dir tauschen, aber nicht mit deinem Leben. Es kommt nämlich immer darauf an was man daraus macht. Wie man zum Leben steht. Wenn man nur sich selbst und sein Leiden sieht ist das ganze Leben scheiße. Wenn man sich auf die guten Dinge konzentriert hat das Leben noch viel schönes.

B'lümchZen123x4


Hallo niemand00,bisher war ich immer ein sehr fröhlicher und aktiver Mensch.Ich hab eine wunderbare Tochter und bin Erzieherin in einem Kindergarten.Nur die letzten 5 Wochen waren einfach Horror-mich hat bis jetzt nichts so aus der Bahn geworfen.Ich hatte vor 2 Jahren einen Herzinfarkt-selbst das war einfacher zu bewältigen...Wenn ich deine Krankengeschichte durchlese-klar ist heftig-aber ich finde es ganz toll das du das Leben trotzdem so genießen kannst.... :)^

n@iemanxd00


Wenn du dringend wissen willst was dein Problem ist kann ich dir empfehlen stationär in eine darauf spezialisierte Klinik zu gehen. Da wäre z.B die DKD in Wiesbaden zu nennen. Eine Klinik, die sich auf Diagnostik spezialisiert hat. Die nehmen deine Symptome und fangen ganz von vorne an. Bei meiner Schwiegermutter wurde z.B zuerst ALS vermutet, da aber nicht so alles zusammenpasst ging sie in diese Klinik. Jetzt weiß sie, daß sie eine Schädigung des Kleinhirns hat und deshalb im Rollstuhl sitzt es aber nicht ALS ist.

Zu wissen was man hat kann schon helfen. Ich selbst habe die Rheuma Diagnose auch erst vor kurzem in einer Rehaklinik bekommen.

Viel wichtiger als das ist aber immer noch die positive Einstellung gegenüber dem Leben. Man muss das schöne suchen und Leben. Bei einer Depression kann das schwer werden, aber auch hier hilft es wenn man sich es zur Aufgabe macht, die schönen Momente zu genießen.

B[lümch;en12x34


Ich versuche positiv zu denken-aber manchmal ist das gar nicht so einfach......

B;lümwcvhen1x234


Danke für deinen Rat :)=

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