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Schwindel, Panik, unerklärliche Schmerzen/ Druck

N(athal2ieginxo hat die Diskussion gestartet


Hallo ich hoffe ich treffe hier auf Leidensgenossen die so fühlen wie ich, da ich langsam überfordert bin mit meiner Situation.

Ich bin 23 Jahre und war seit dem 01.01 schon 2 mal im Krankenhaus. Erst hat es angefangen mit einer Erkältung und danach mit starkem schwindel und ziehen in der linken brusthälfte. Der erste Krankenhausaufenthalt war für 4 Tage mit Echo vom Herzen, 24 Std EKG und großen Blutbild was alles in Ordnung war, also entlassen aber anstatt besser Ging es mir schlechter. Ich bin zuhause fast durchgedreht, mein Kopf fing an zu klopfen das Ziehen im brustbereich schlimmer und auch meine Psyche spielte mir einen Streich also der nächste Krankenhausaufenthalt - MRt vom Kopf von der HWS und BWS dazu eine lumpalpunktion alles ohne Befund. Seitdem schlage ich mich mit dieser Benommenheit durchs Leben - das Gefühl als würde der Kopf nach hinten abfallen - brennen / ziehen / stechen im linken brustbereich und dazu starkes pochen beim liegen. Mal einkaufen gehen in die Stadt oder auch mal zu Freunden ist eine starke Mutprobe für mich. Ich hab Angst fühle mich zunehmend unwohl und erkenne mich selbst kaum wieder& denke mittlerweile das ich meine Mitmenschen nerve wenn ich ihnen erzähle das es mir nicht besser geht. Ich weiß nicht mehr wohin mit mir ... Es gibt leider keinen Tag wo ich mich GUT/GESUND fühle ich habe stets noch die Angst das was übersehen wurde. Ich suche zurzeit Ne Ausbildung und bin in keiner stresssituation. Gehe mittlerweile auch zur osteopathie und zur KG - ich hatte Blockaden aber besser wird es leider nicht. Ich möchte einfach wieder ein normales leben führen, mittlerweile fühle ich mich wie in einer Depression ich kann zwar noch lachen und mich auch mit Freunden unterhalten, aber ich strenge mich an das die Mitmenschen nicht mitbekomm das ich mich nicht gut fühle. Ich denke die ganze Zeit dsd ich Viell eib Krebs mit mir rum trage und das kommt definitiv von der psyche. Aber diese Symptome rauben mir meinen letzten nerv ich kann nichts anderes mehr tun als zu weinen weil es mich wirklich zu stark belastet.

Ich hoffe hier jemanden zu finden der ähnlich fühlt ( was ich keinem wünsche ) damit ich einen Ansprechpartner habe

Danke im Voraus

Antworten
Aalex}84M#uc


Hi,

Hab auch soche Probleme wie du, auch sämtliche Untersuchungen hinter mir....

Für mich ist das ein Kreislauf von psychischer und resultierend daraus auch körperlicher Anspannung durch welche der Rücken und dortige Nerven gereizt werden, die dann für die Symptome verantwortlich sind. Es gilt den Kreislauf zu unterbrechen, geschafft habe ich es mal durch Sport und Entspannung, is aber nicht leicht zu halten da Stress beruflich und privat immer wieder dazwischen funkt. Und Du hast gar keinen Stress ? Bzw Druck?

Vg Alex

N;ath2alUiegixno


Also Stress Eig Garkein, durch die ganzen Symptome verfalle ich mittlerweile in eine Stresssituation.

Also die Physio und die Kg die ich mache soll Mich Eig ablenken und mich entspannen, da ich durch die Symptome mich immer wieder neu verspanne.

Ich hab bevor das alles angefangen hat, immer 1 mal die Woche Crossfit gemacht.

Und wenn es von der Psyche kommt dann versteh ich es Viell iwo weil viel ins Unterbewusstsein fällt.

Mein Neurologe ist auch Psychologe - hat aber sich nicht großartig dazu geäußert, muss jetzt mich noch um 3 Wochen gedulden da ich erst dann ein neuen Termin hab bei einem anderen neurologen / Psychologen

Es nimmt mich nun mittlerweile echt mit :( 23 und weiß garnicht wie ich damit umgehen soll weil ich Eig ein totaler Sonnenschein bin aber das ist verflogen

A~lex8_4Muc


Eben, symptome -> Stress -> Psychisch angespannt -> Anspannung der Muskulatur (größtenteils unbewusst) ->Verurschung der symptome und dann wieder von vorne.. das mein ich mit kreislauf...

Jetzt ist nur die Frage wo du den am besten durchbrechen kannst ohne zuviel auf einmal zu wollen , aber bei jedem schritt einen kleinen Erfolg siehst der dich immer weiter motiviert...

Ich sehe bei mir den Anfangspunkt bei der Anspannung, die muss gelöst werden um locker zu sein (psychisch wie auch körperlich).

Krankengymnastik ist gut, aber bringt nicht viel (meine Meinung) wenn du eine chronische Verspannung hast.

Versuch zu entspannen durch irgendwelche Entspannungstechniken, Ausdauertraining oder was auch immer und dann wenn du entspannt bist, fang langsam mit Muskelaufbau inForm von Gymnastik und leichtem Kräftigungstraining an.

Bist du abgesehen von dem ganzen Symptomzeugs zufrieden mit deinem Leben? Gut Ausbildung suchst du.. irgendelche Laster.. Rauchen Alk etc....?

N8a;th[aliegxino


Also ich rauche seit 4 Jahren, aber ehrlich gesagt nicht viel 3-4 am Tag ...

Ja entspannen wäre toll das dass weg geht wäre noch besser, fange jetzt gerade mit der KG an.

Muss aber auch sagen das ich das Gefühl habe als würden als neue Symptome dazu kommen.

Ich flippe echt langsam aus. Sowas wie Tinnitus und als würde jemand auf meinem Brustkorb sitzen.

Ich sage mal so 2014 hatte ich viel Stress bis Ende danach war Eig Garkein Stress oder Probleme da ... Und es kam von ein Tag auf den anderen.

2 Monate sind es mittlerweile und ich versuche mich iwie aufzubauen bzw abzulenken aber sobald ich in die Stadt oder nur einkaufen gehe, habe ich das Gefühl gleich umzufalleb und verlasse fluchtartig den " laden " oder entferne mich von der Umgebung ...

B!rom.beer%dch}lexin


2 Monate sind es mittlerweile und ich versuche mich iwie aufzubauen bzw abzulenken aber sobald ich in die Stadt oder nur einkaufen gehe, habe ich das Gefühl gleich umzufalleb und verlasse fluchtartig den " laden " oder entferne mich von der Umgebung ...

Mal einkaufen gehen in die Stadt oder auch mal zu Freunden ist eine starke Mutprobe für mich. Ich hab Angst fühle mich zunehmend unwohl und erkenne mich selbst kaum wieder

Da du eingehend untersucht worden bist und deine Symptome meinen recht ähnlich sind, tendiere ich bei dir zu einer Angsterkrankung. Hört sich sehr nach einer beginnenden Agoraphobie mit Panikstörung an.

2 Monate sind es mittlerweile und ich versuche mich iwie aufzubauen bzw abzulenken aber sobald ich in die Stadt oder nur einkaufen gehe, habe ich das Gefühl gleich umzufalleb und verlasse fluchtartig den " laden " oder entferne mich von der Umgebung ...

Du bist auf dem besten weg dir ein Vermeidungsverhalten "anzutrainieren" (unbewusst).

Ich rate zu einem Psychiater und einer Verhaltenstherapie und je schneller desto besser. Wenn das ganze erst chronisch wird, kanns echt lange dauern bis du das wieder los wirst. ;-)

NKathalkiegino


Dadurch das ich im Moment nicht arbeite wird es wohl schlimmer oder ich empfinde es schlimmer ...

Habe in 3 Wochen ein Termin bei einem Neurologen / Psychologen ich denke und hoffe das er mir weiterhelfen kann / wird ...

Denke mittlerweile auch das es eine Angststorung wird .. Eine Freundin schläft jeden Tag bei mir weil ich es alleine nicht aushalte

NYathaRliegxino


Da ihr ja dieselben Symptome habt

Zucken bei euch auch die nerven ?

Ich bemerke seit zwei / drei tage das mein Nerv im Arm zuckt und im Oberschenkel ab und zu auch mal in den Schläfen ...

Ich sage ja da kommen als neue Symptome dazu 😓

Aalex8x4Muc


Ja , habe auch ziemlich oft ein zucken am Augenlid und hin und wieder mal irgend ein anderer Muskel... Abermals hat jeder, dir fällt es nur auf weil du zu sehr auf deine Symptome achtest.

Angsterkrankung spielt hier mit Sicherheit ne Rolle, wegen den Situation vor denen "wir" Angst haben wie z,b einkaufen..., ich hatte schon 2 Therapien a 2 Jahre, das hat mit Sicherheit gut getan, aber für meinen Fall kann ziemlich sicher sagen dass die Angst nach den körperlichen Verspannungen kam.

Indiz dafür ist, dass ich alle Symptome immer dann hatte wenn der Nacken verkrampft hat. Auch konnte ich die Situationen durch Kopfbewgungen oder durch falsche Massagen auslösen....

Meide auf keinen Fall Situationen, geh einkaufen, geh weg, mach vor allen Dingen sport, es passiert einfach nichts auch wenn es sich anders anfühlt....

PPingx08


Hallo,

bin gerade auf eure Beiträge gestoßen.

Ich hab zwar eine konkrete Diagnose woher mein Schwindel, zeitweise Schmerzen usw. kommen, nämlich eine Gürtelrose im Ohr im Mai 2014 (dadurch Schädigung des Gleichgewichtsorgans und vor allem des Gleichgewichtsnervs), aber das hilft mir bei meinen vielen Ängsten deswegen eigentlich auch nicht. Die Krankheit ist jetzt über 9 Monate her und es hat sich echt wenig getan in Richtung Besserung.

Ich hab ständig diesen "Triesel" bzw. Unruhe im Kopf, hab Konzentrationsschwächen, immer mal wieder Schmerzen in Kopf, Hals, Ohr usw. und eben diese ständige Angst!

Angst, dass etwas übersehen wurde und man mich einfach nicht ernst genug nimmt. All diese Dinge sieht man einem ja nicht an, von daher ist es mit der Rücksichtnahme nicht weit her. Schlimm ist auch diese übertriebene Selbstbeobachtung. Bei jedem "Zipperlein" denkt man gleich das Schlimmste.

Als Rat kann ich euch folgendes geben:

wie schon gesagt wurde: auf keinen Fall den angstmachenden Situationen aus dem Weg gehen - damit wird alles noch schlimmer. Man muss (und kann auch - ehrlich :)z ) solche Situationen aushalten!

In der Reha hat man uns das gut erklärt: das Gehirn speichert potentiell gefährliche Situationen, was ja bei Schwindel der Fall ist (Kontrollverlust). Kommt man jetzt nur annähernd in eine solche Situation oder fühlt es sich nur ähnlich an, ist die 'gespeicherte' Angst sofort wieder da. Wenn man das jetzt aushält, lernt das Gehirn, dass nichts passiert und 'überdeckt' die gespeicherte Angst. Das kann zwar langwierig sein, ist aber tatsächlich so. Nur ist es eben sehr schwer, so etwas auszuhalten und die Angst in den Griff zu bekommen. Das ist meiner Meinung nach am Schlimmsten, denn es ist ein Teufelskreis, denn die Angst macht wiederum den Schwindel wieder schlimmer. Wenn einem dann noch ein anderer Arzt sagt, dass er es sich nicht erklären kann, dass der Schwindel noch immer so schlimm ist, denn das Gehirn lernt doch, das auszugleichen, dann ist das für eigene Grübelei alles andere als hilfreich.

Ich kämpfe - wie gesagt - schon seit Monaten damit und so richtig gelingt noch immer nicht, damit klar zu kommen.

Ich soll viel Geduld haben und es kann evtl. Jahre dauern, bis es (wenn überhaupt völlig) weggeht.

Was mir aber immer wieder total gut hilft, sind Therapie-Hörbücher, wie z. B. Arnd Stein - Ängste überwinden, autogene Entspannung, Stressabbau; oder Mentaltraining von Becker (die haben auch ne Internetseite)

****

Ich hab ein paar davon auf meinem mp3-Player und den hab ich immer dabei. Vor allem abends zum Einschlafen. Denn wenn alles ruhig und dunkel ist, macht sich ja noch mehr Gedanken, oder? Das hilft ziemlich gut, zumindest kann ich damit wieder besser schlafen und bin ausgeruhter.

Bleibt also tapfer, habt Geduld und macht euch nicht verrückt. Sowas braucht einfach viel Zeit und Geduld.

Ich weiß, dass ist leichter gesagt als getan und ich hab ja auch noch verdammt viel Schwierigkeiten, aber wir werden uns deswegen nicht unterkriegen lassen!!!

Liebe Grüße

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