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Muskelschwäche, weiteres Vorgehen??

M0elLinxosa hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen ,

ich leide schon seit ca. 1,5 Jahren unter latentem Schwäche/Müdigkeitsgefühl, das aber schwankte, also nicht konstant gleich war.

Nun kommt seit ca. 1 Woche+ deutliche Muskelschwäche dazu. Ich bin schnell erschöpft, die Beine fühlen sich zittrig an. Im Sitzen geht es meist.

Liegend im Bett "prickeln" die Beine, seltener die Arme, diese schlafen jedoch hin und wieder ein.

Muskel"zucken" (es ist ein ganz schnelles, leichtes, rhytmisches Zucken, schwer zu beschreiben) im Halsbereich und manchmal in der Region der Knie/Oberschenkel.

Komischerweise hatte ich vor etwas über einer Woche noch einen Tag an dem es mir richtig gut ging. Keine Müdigkeit, keine Schwäche - nichts. Und dann von einem auf den anderen Tag ging es mit dieser Muskelschwäche los, die sich eben von ihrer Intensität stark von den bisheringen Symptomen unterscheidet (s.o. Schlappheit etc.).

Dazu kommt oft Schwankschwindel, teilweise so dass mir schlecht wird, Appetitlosigkeit, heißes Gesicht (ohne Fieber), und eine nocht nicht attestierte aber von mir persönlich doch deutlich empfundene Sehkraftverschlechterung.

Ich bin nun sehr verunsichert. Auf Grund der Schlappheit wurden im letzten Jahr schon einige Blutbilder erstellt, das letzte gerade erst vor ein paar Tagen. Werte habe ich mir noch nicht schriftlich geben lassen, sonst könnte ich genau sagen was getestet wurde.

Ich hatte ja auf die Schilddrüse getippt, da die bisherige Symptomatik (also bevor die Muskelgeschichte anfing) ziemlich gut passte und bei mir auch kürzlichen PCOS diagnostiziert wurde (Hormonstörung), die gerne mit Schilddrüse/und/oder Diabetis einhergeht.

Aber lt aller Ärzte sind die Ergebnisse top. Es soll jetzt nur noch einmal der Eisen-Speicherwert getestet werden.

Ich weiß, dass man sich nicht panisch machen soll, aber gerade fällt es mir schwer ruhig zu bleiben. Ich will jetzt die schlimmen Wörter wie ALS usw gar nicht in den Mund nehmen, aber sie schweben wie ein Schreckensgespenst im Hinterkopf und tragen nicht unbedingt zur Entspannung bei....

Ich schreibe nun hier nicht, um zu hören dass ich bestimmt kein ALS habe (obwohl das auch gerne erwähnt werden kann |-o ) , sondern um zu fragen, ob hier jemand Tipps hat, was das weitere Vorgehen betrifft.

Mag nicht panisch zum Neurologen rennen und dort ausgelacht werden...

Was sollte ich auf jeden Fall testen lassen? Oder doch zum Neurologen und erst einmal gucken, ob die Muskelschwäche "echt" ist oder nur eingebildet?

Kurz die Eckdaten: Weibl., Anfang 20, bis auf PCO bisher gesund, normalgewichtig, keine Vorerkrankungen in der Familie, kein Stress, psychisch eigentlich stabil und gut drauf.

Versuche nicht die gute Laune und Hoffnung zu verlieren, aber meine Lebensqualität ist in den letzten Jahren langsam und in der lestzen Woche rapide gesunken. Es ist schwer und macht Angst.

Vielleicht hat jemand hier den ein oder anderen guten Rat.

Vielen Dank dafür im Voraus und einen schönen Sonntag.

Antworten
asgne$s


Ernährung? Sport? Job?

Eisenmangel ist tatsächlich eine mögliche Erklärung.

pjelzzticer86


aber meine Lebensqualität ist in den letzten Jahren langsam und in der lestzen Woche rapide gesunken.

was war die Ursache dessen?

Daran

Ich bin schnell erschöpft, die Beine fühlen sich zittrig an. Im Sitzen geht es meist.

kann es ja nicht liegen. Denn das ist allenfalls eine lästige Unpässlichkeit, aber nichts, was die Lebensqualität ruiniert.

M<e%linyosxa


Ernährung würde ich als "studentisch" beschreiben ;-)

Also es gibt mal ne Fertigpizza aber genauso Smoothies, Gemüse, Salat und oft frisch Gekochtes.

Job, ist Student, also nichts Körperliches. Viel Schreibtisch, teilweise aber auch durchgehend Freizeit.

Und Sport ist momentan gar nicht möglich. Ich zwinge mich alle Wege zu Fuß zu laufen, auch wenn ich mich nicht danach fühle. Das kommt teilweise auch schon einiges zusammen. Nur seit letzter Woche liege ich eben so viel wie möglich, weil Laufen wirklich hart ist....

aOgnexs


Wo ist das Eisen in Deiner Ernährung?

MReKlinosxa


kann es ja nicht liegen. Denn das ist allenfalls eine lästige Unpässlichkeit, aber nichts, was die Lebensqualität ruiniert.

Dem möchte ich widersprechen. Es zehrt unglaublich, wenn man merkt wie man die Energie verliert, die man früher immer hatte. Vieles machen möchte, aber doch dabei "grundlos" müde und erschöpft ist.

Es war schon eine Einschränkung, aber ich habe mich zu allem gezwungen und bin nie zu Hause geblieben und es war ok.

Der Zustand jetzt ist jedoch tatsächlich unerträglich, ich schaff es kaum gerade zum Supermarkt zu laufen... ich denke schon, dass man das als Verlust der Lebensqualität beschreiben darf.

Mbelinxosa


Wo ist das Eisen in Deiner Ernährung?

Naja das weiß ich nicht so genau, da ich jetzt keine bestimmte Eisen Diät mache.

Ich würde aber schon sagen, dass ich recht abwechslungsreich koche. Also Fisch, Fleisch, Filchprodukte, alle Art Gemüse , auch gerne Hülsenfrüchte usw...

Dachte bei einer einigermaßen ausgewogenen Ernährung kommt es eher nicht zum Eisenmangel..

Agp<yregna


Das hört sich möglicherweise nach CFS an (Chronisches Fatigue Syndrom) und nach Störungen des vegetativen Nervensytems. Beide werden meist von einem Virus verursacht (oft EBV oder CMG). Vor allem das Gefühl mit dem heißen Gesicht ist oft dabei (habe ich auch). Die Zuckungen sind harmlose Faszikulationen und das Prickeln sind ungefährliche Reaktionen des vegN. Du kannst ja mal beides googeln (CFS und vegN).

ALS ist es sicher nicht, das haben fast nur Männer in höherem Alter und mit anderen Symptomen. Dieses Hirngespinst durchseucht mittlerweile das ganze Forum!

A1py^renxa


... aber die Muskelchwäche und Erschöpfung ist typisch für CFS.

m$us:icus]_65


Vitamin-D-Spiegel ???

Gerade auch im Hinblick auf [[http://www.medscape.com/viewarticle/769614 PCO...]]

Eqh.emaliger> *Niutze5r (#393910x)


Lass trotzdem mal die Schilddrüsenwerte TSH, fT3 und fT4 abnehmen und poste die Werte samt Referenzwerten in diesem Faden. Hier gibt es einige Experten und die können die eventuell eher sagen ob die Werte passen oder nicht. Die Hausärzte sind da oft wirklich nachlässig.

Des weiteren Vitamin D-Spiegel (kostet ca 30 Euro), Magnesium, Folsäurespiegel und Vitamin B12.

Diese Werte müssen extra angeordnet werden und sind in KEINEM Blutbild vorhanden.

M1eli+n2oQsa


Ich notiere es mir mal alles. Danke.

Mich wundert halt, dass es so ganz plötzlich aufgetreten ist letzte Woche. Nachdem ich einen so tollen Tag hatte wie seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr. Stundenlang umgehrgelaufen ohne irgendeine Art der Schwäche oä.... Am nächsten Tag war ich das erste Mal so unglaublich zittrig.

MGeli0nosa


Lass trotzdem mal die Schilddrüsenwerte TSH, fT3 und fT4 abnehmen und poste die Werte samt Referenzwerten in diesem Faden. Hier gibt es einige Experten und die können die eventuell eher sagen ob die Werte passen oder nicht. Die Hausärzte sind da oft wirklich nachlässig.

Des weiteren Vitamin D-Spiegel (kostet ca 30 Euro), Magnesium, Folsäurespiegel und Vitamin B12.

Diese Werte müssen extra angeordnet werden und sind in KEINEM Blutbild vorhanden.

Super, danke !

A`pyrxena


Komischerweise hatte ich vor etwas über einer Woche noch einen Tag an dem es mir richtig gut ging. Keine Müdigkeit, keine Schwäche - nichts. Und dann von einem auf den anderen Tag ging es mit dieser Muskelschwäche los, die sich eben von ihrer Intensität stark von den bisherigen Symptomen unterscheidet (s.o. Schlappheit etc.).

Für mich hört es eher komisch an, dass dieser eine Tag gut war, wenn du 1,5 Jahre vorher schon Beschwerden hattest. Möglicherweise ist es ein sich langsam verschlechterndes Problem mit einem ausnahmsweise guten Tag? Möglicherweise gab es auch nach diesem Tag einen plötzlichen Auslöser? Schilddrüsen-, Mineralstoff- und Vitaminmangelprobleme tauchen nämlich nicht plötzlich von einem Tag auf den anderen auf. Das hört sich unlogisch an.

Mgelirnoxsa


Für mich hört es eher komisch an, dass dieser eine Tag gut war, wenn du 1,5 Jahre vorher schon Beschwerden hattest. Möglicherweise ist es ein sich langsam verschlechterndes Problem mit einem ausnahmsweise guten Tag? Möglicherweise gab es auch nach diesem Tag einen plötzlichen Auslöser? Schilddrüsen-, Mineralstoff- und Vitaminmangelprobleme tauchen nämlich nicht plötzlich von einem Tag auf den anderen auf. Das hört sich unlogisch an.

Ja, sag ich ja. Es ist total komisch. Wobei gute Tage früher vorkamen (aber da waren die "schlechten" Tage ja auch lange nicht so schlecht wie gerade.

Ich finde diese krasse Verschlechterung ohne Auslöser (kein Unfall, kein Stress, kein Schicksalschlag oä) mehr als seltsam.

Naja wollte noch kurz updaten: Eisenspeicherwert ist wohl ok.

Schilddrüse wurde nur TSH (basal) gemacht: 2,39 (Referenzwert: 0,27-4.20)

Habe den Arzt jetzt noch zu Blutzuckerwert und Entzündungswerten überredet ...alles andere empfand er als noch unnötiger. Ich selbst erwarte auch keine erklärenden Ergebnisse mehr.

Der Schwindel begleitet mich jetzt seit 2 Wochen durchgehend. Ob zu Hause oder unterwegs, morgens oder abends ist egal. Massive Konzentrationstörungen inklusive. Wenn zu viel Trubel um mich herum ist, stehe ich völlig neben mir. Ein Gefühl als ob der Kopf bzw das Gehirn gar nicht alles fassen kann. Smalltalk ist mühselig und irgendwie "von außen" geführt. Das Gefühl ist schwer zu beschreiben.

Langsam bin ich wirklich verzeifelt. :-(

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