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MS oder nicht MS? Mrt-"Kann"-Befund

pBelzDtierq86


Blutwerte müssen immer mit den Referenzbereichen des Labor angegeben werden.

p3elz/tierx86


Ach ja, Sono der Leber wäre auch nicht schlecht ;-)

pWelztQier86


auf den ersten Blick sieht das Blutbild recht unaufällig aus, aber das muss nichts heißen. Jedenfalls sollte man imho die genannten Blutbestimmungen machen lassen:

pXelztIier8~6


also prinzipiell kann ein hoher Blutdruck auch eine Störung der Blut-Hirn-Schranke verursachen, was dann wiederum auch mal zu einer kleinen Läsion der weißen Substanz führen kann.

tluemUme


Wie waren die Werte vom kleinen Blutbild?

s.o. ;-)

p:elzt4ierx86


hast du eigentlich den MRT Befund? wen ja, kannst du den genauen Befund mit dem genauen Wortlaut des Radiologen abtippen?

tpu-emmxe


Blutbild mit Referenzbereichen des Labors:

Gamma-GT 36 U/l (<71)

GPT 46 U/l (<50)

Harnsäure 7,1 mg/dl (3,4-7,0)

Kreatinin 0,8 mg/dl (<1,2)

Cholesterin 176 mg/dl (<200)

Triglyceride 70 mg/dl (<150)

Kalium 4,6 nmol/l (3,6-5,5)

Leukozyten 6,8 /nl (3,7-10,1)

Haemoglobin 16,3 g/dl (13,1-16,8)

Haematokrit 0,46 l/l (0,38-0,49)

MCV 89 fl (81-89)

MCH 31 pg (27-34)

MCHC 35 g/dl (32-36)

Thromobozyten 222 /nl (150-361)

TSH basal 1,31 uU/ml (0,3-4,20)

HDL-Cholesterin 40 mg/dl (>40)

LDL-Cholesterin 126 mg/dl (<160)

Art-Skler-Index 3,1 (ohne)

Erythrozyten 5,2 /pl (4,1-5,7)

Glucose 87 mg/dl (60-100)

Ferritin 671 ug/l (30,0-400)

GFR (CKD-EPI) 120 ml/min (ohne)

p>elztHier8x6


im Spezifischen wäre interessant, ob der Enhancement -Ring vollständig geschlossen ist, oder nicht.

im Allgemeinen verschwindet die KM Anreicherung bei MS Läsionen nach 6-8 Wochen.

t@u#em[mxe


hast du eigentlich den MRT Befund?

Nein, der ging von der Radiologie direkt zum Neurologen. Würde ich mir aber am Freitag in Kopie mitnehmen.

Werde unabhängig davon die von dir angegebenen Werte bestimmen lassen.

Kann das ganz generell alles in einem Zusammenhang stehen? Hoher Blutdruck, eine Läsion, unspezifische körperliche Symptome, ein hoher Ferritin-Wert?

Ich werde über die ganze Geschichte noch bescheuert...

plelHzti&erx86


da der hb-Wert am oberen Rand des Referenzbereichs liegt, wäre eine Eisenüberladung möglich. Siehe meine vorherigen Posts.

pUelzdtieri8x6


alles zusammen? ich glaube eher nicht. Theoretisch kann der hohe Blutdruck, wenn er denn schon etwas länger bestanden hätte, zu einer Veränderung der Blut Hirn Schranke und damit zur Ausbildung einer Läsion führen. Prinzipiell kann die auch mal KM aufnehmen, allerdings müsste die dann auch irgendwann "älter " werden und das KM wieder nicht mehr anreichern, zumal der Blutdruck ja nun gut eingestellt ist (ist er das?)

eine Eisenüberladung, auf die der hohe Ferritinwert hinweisen könnte, kann wie bereits erwähnt mit einem Morbus Wilson einhergehen, der , wenn er im jungen Erwachsenenalter beginnt, sich oftmals mit zentralnervalen Symptomen und Befunden manifestiert und ggf - je nach Klinik - MS imitieren kann.

t-uemmxe


Ich habe gerade gelesen, dass zu den typischen Symptomen einer Hämochromatose "Gelenkschmerzen, vor allem Mittelhand-Fingergelenke des Zeige- und Mittelfingers" gehören. Genau die tun mir seit Monaten bei leichtem Druck auf die entsprechenden Gelenke weh. Auch Müdigkeit und Schwäche gehören dazu.

Aber ist es wahrscheinlich, an so vielen Krankheiten auf einmal zu leiden? Skoliose, hoher Blutdruck, Hämochromatose und MS?

p!elztUierx86


Hämochromatose ist etwas anderes als Morbus Wilson, wobei erstere typischerweise mit einer Eisenüberladung und erhöhten Ferritin-Werten wie einer erhöhten Transferrinsättigung einhergeht. Eine ZNS Beteiligung ist hier sehr selten.

Bei Morbus Wilson, der Kupferstoffwechselerkrankung , kann es ebenfalls zu einer leichten Eisenüberladung kommen, auch wenn die nicht klinisch wird (und im Gegensatz zur H. ist die Transferrinsättigung hier oftmals nicht (drastisch) erhöht). Eine ZNS Beteiligung ist hier sehr häufig, bzw hier kann sich die Ekrankung auch erstmals präsentieren.

Und Skoliose ist keine Erkrankung an sich ;-)

pneloztierx86


ich glaube auch kaum, dass alle Befunde und Beschwerden eine einzige Ursache haben. Es kann eine Hämochromatose sein, und der Hirnbefund ist unbedeutend. oder er steht in Zusammenhang mit dem Ferritin, z.b. im Rahmen eines Morbus Wilson. oder es ist nichts von alledem...

t-uebmme


Ein Follow-Up: Heute zweiten MRT-Termin gehabt, wo HWS und BWS untersucht wurden. Ohne Befund, mit und ohne Kontrastmittel. Die Radiologin sagte, dass das eine MS zwar nicht ausschließe, da das Rückenmark nicht immer beteiligt sei, aber auf jeden Fall schon mal ein gutes Zeichen sei. Sollte es eine MS sein (und sie empfahl mir zur Diagnosesicherung auf jeden Fall eine Liquorpunktion, trotz Skoliose), spräche es zudem für einen eher gutartigen Verlauf einer möglichen MS.

Nun schrieb ich ja bereits davon, dass ich ursprünglich zum Hausarzt bin, da ich Spannungsgefühle bzw. Gefühlsstörungen in den Füßen hatte. Ließe sich das dann überhaupt mit einer möglichen MS erklären? Habe jetzt mehrfach gelesen (z.B. [[http://www.ms-life.de/ms-wissen/was-ist-ms/krankheitszeichen/)]], dass für diese Art von Symptomen Rückenmarksherde verantwortlich sind, die ich allerdings laut heutigem MRT nicht habe. Auch der in den letzten Tagen häufig aufgetretene leichte Tremor ließe sich dann nicht unbedingt durch eine mögliche MS erklären, oder?

Ich hoffe nach wie vor, dass meine Beschwerden psychischer Natur sind. Bis auf das Gehirn-MRT mit der einen Läsion waren alle übrigen Untersuchungen bisher negativ (morgen noch evozierte Potentiale). Drückt mir die Daumen, dass es so positiv weiter geht.

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