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Seit 10 Tagen Schwindel, Nervenzucken,ab und zu leichtes Kopfweh

KiarloB257 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

nachdem ich mir keinen Reim mehr auf die Sympthome machen kann und auch mit dem Hausarzt nicht weiterkomme, versuche ich es mal hier bei euch :)

Also Mittwoch vor einer Woche fing es urplötzlich an: Schwindel.

Hatte manchmal Angst gegen nen Schrank zu laufen und auch z.B. auf unebenen Wegen leichte Gleichgewichtsprobleme.

Dann gelegentliches Kopfweh in den nächsten Tagen und auch alle 2-3 Tage Magenprobleme nach Alkohol oder Cola oder viel Essen und ein wenig Abgeschlagenheit, schnell außer Puste.

Ich konnte den Schwindel nicht wirklich zuordnen, aber er hing von Anfang an mit meinen Augenbewegungen zusammen.

Nachdem es übers Wochenende nicht besser wurde war ich dann Dienstags beim Hausarzt.

Dort wurde mein Blut getestet -> Alles in Ordnung nur leicht erhöhter Wert der Bauchspeicheldrüse

Daraufhin Ultraschall, alles in Ordnung. Zuckerwerte in Ordnung. Blutdruck 70-110, wohl ein klein wenig niedrig wie er sagte. Er wußte dann auch nicht weiter, meinte evtl ein Virus, hat mir noch ne Überweisungzum HNO gegeben.

Meinte auch, es könne manchmal sein das man zwei unabhängige Sache hat, z.b. die Magengeschichte, die nix mit dem Schwindel zu tun haben muss.

Mittwochs dann wieder Magenprobleme nach dem Essen, gestern aber nur noch ganz wenig, heute nix mehr.

Mit dem Kopfweh ähnlich.

Der Schwindel hingegen ist immer da und ich kann ihn auch mittlerweile gut einschätzen:

Es hat mit meinen Augenbewegungen zu tun! Wenn ich hier auf den Bildschirm schaue ist alles in Ordnung.

Wenn ich aber schnell und weit nach links, rechts, oben oder unten schaue, dann schwindelts mich.

Und wenn ich schnell nach rechts schaue, dann zuckt es durch beide Arme bis in die Hände hinein, irgendeine Nervenzuckung vielleicht.

Und hinzu kommt noch, dass wenn es gaanz ruhig ist, ich liege und die Augen zuhaben und dann mit geschlossenen Augen ganz nach rechts oder links schaue, dann habe ich ein lautes Geräusch im Ohr.

Ich weiß, alles sehr diffus. Und auch nicht so, als das ich jetzt ganz außer Gefecht gesetzt wäre, aber permenant vorhanden und immer nervig.

Habe es auch ma ein paar Tage mit viel Ruhe probiert und an anderen zu es ignorieren. Hatte aber beides keinen Erfolg.

Hoffe ihr habt ne Idee.

Ich hab jetzt mal hier im Augenforum gepostet, wenns falsch ist bitte verschieben.

Antworten
R`io Gr&ande


Wurde denn Lagerungsschwindel ausgeschlossen?

KLarlo2x57


Davon hatte ich noch nie gehört, hab grade mal den Wiki-Artikel dazu gelesen.

Wer kann das diagnostizieren, auch der HNO?

Ich denke ich werde mir morgen mal nen Termin holen, denn die Sympthome waren auch über das Wochenende nicht besser.

Magen ist jetzt garnichts mehr, deswegen schließe ich mal aus das es damit zusammehhängt.

Kopfweh auch nur wenig. Aber der Schwindel und die Zuckungen durch die Arme lassen sich provozieren.

LJupo7L49


Nimmst Du Antidepressiva oder hast welche genommen ?

K_arloz257


Ich hatte mal Citalopram genommen. Bis Mitte April ca. 5mg, also ne homöopatische Dosis, bis Mitte März warens 10mg am Tag.

Da ich aber vor 4 Wochen schon komplett abgesetzt und davor nur ne niedrige Dosis genommen hatte, denke ich fast nicht das so verspätet noch ne Nebenwirkung auftreten könnte, oder was meint ihr?

L1uplo749


Bingo ;-) Das sind ziemlich sicher die inzwischen bekannten Absetzsymptome von SSRI-Antidepressiva.

Die Kombination "Schwindel/Aussetzer" bzw. "leichte Elektrische Schläge / Zuckungen in die Extremitäten" - sogenannte "Zaps" - und das bei Augenbewegung zur Seite - sind nur in diesem Zusammenhang bekannt, deshalb sofort meine Vermutung.

Ich selbst hatte das noch ziemlich lange nach dem Absetzen. Ist wohl nicht gefährlich, aber unangenehm.

Mir ging es zumindest besser damit, als ich wusste, woher es kommt.

Kkarmlro25x7


Hi Lupo, das wäre ja der Hammer wenns das ist. Ich glaube da hätte ich noch zu vielen Ärzten laufen können bis da jmd drauf gekommen wäre. Danke dir wirklich! Man macht sich ja echt Gedanken was man da nun haben könnte...

Hab dazu auch noch dieses Thema gefunden, in dem du gepostet hattest:

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/658599/]]

GEnau die gleichen Sympthome.

Irittiert mich trotzdem, das es so spät nach dem Absetzen auftritt und auch obwohl ich das Citalopram auch wirklich ausgeschlichen hab, kleinste Dosis ist normalerweise ja schon 10mg und ich bin für ne ganze Zeit auf 5 runtergegangen.

Was meinste, wie lange das anhalten kann?

Und kann man etwas dagegen tun?

Hab leider im Internet auch nicht viele Infos dazu gefunden.

L7upo474x9


@ Karlo257,

Ich glaube da hätte ich noch zu vielen Ärzten laufen können bis da jmd drauf gekommen wäre. Danke dir wirklich! Man macht sich ja echt Gedanken was man da nun haben könnte...

Tatsächlich scheint dieses "Phänomen" bei den Ärzten noch immer nicht ganz angekommen zu sein, obwohl seit den ersten Erfahrungsberichten von Usern schon ca. 15 Jahre vergangen sind ...

Gerade bei Leuten mit psychosomatischen Symptomen wird das dann halt gerne mit der "Rückkehr der Grunderkrankung" erklärt.

Was meinste, wie lange das anhalten kann?

Schwer zu sagen - könnte auch damit zusammenhängen, wie lange man das AD genommen hat.

Ich habe insgesamt ca. 2 Jahre eingenommen, habe über ein halbes Jahr ausgeschlichen und dennoch mehrere Monate diese "zaps" gehabt.

Und kann man etwas dagegen tun?

Mir ist nichts bekannt, außer das AD wieder einnehmen oder ignorieren :-/

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