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Kribbeln, Kraftlosigkeit rechter Arm

l^aev%is hat die Diskussion gestartet


Hallo Alle,

Ich bin neu hier und ich würde mich über jeden Tipp freuen. Seit ca. einem Jahr habe ich Schubweise folgende Symptome:

- Kribbeln in der rechten Hand

- Kraftlosigkeit im rechten Arm

- Schmerzen bei Streckung/Beugung im rechten Handgelenk

- aktuell vorübergehend schmerzhafte, pochende und kribbelnde Fingerkuppen

Therapie:

- Physiotherapie HWS hat nichts gebracht, bzw. war nett mit der Frau Sport zu machen

- EMG beim Neurologen (Verdacht Karpaltunnelsyndrom) ohne Befund, stattdessen hat er unterschiedliche Pupillengröße festgestellt (mit der Frage ob ich Drogen nehme :(v )

- im Extremfall hat eine Ruhigstellung geholfen mit Schiene, aber nur gegen die Schmerzen im Handgelenk

So jetzt stehe ich vor der Wahl:

Zuerst dachte ich, ich gehe zum Orthopäden und erbitte MRT Hand (Ganglion?).

Nun war ich bei meiner Betriebsärztin und sie meinte ich soll zum Neurologen und MRT Kopf veranlassen um erstmal das Nervensystem abzuchecken!

Neurologe oder Orthopäde? Oder beides? Ich denke nicht das meine "Hausärztin" mir da groß weiterhelfen kann. :°(

Antworten
RbenpeRed=etReixme


Ich möchte jetzt nicht respektlos gegen Betriebsärzte sein - aber sagen wir es mal so.. ein Mediziner hat sicherlich andere Vorstellungen als Betriebsarzt, wenn er gut ist. :=o

Die Frage nach Drogen finde ich nicht schlimm - denn sie bewertet nicht den moralischen Aspekt sondern versucht die Ursachen zu finden.

Ich schreibe das nur wegen deinen Daumen runter Smiley zu dem Thema ;-)

Ein MRT vom Kopf ist sehr sehr teuer und das zu bekommen ist manchmal eine Sache von Überredungskunst beim Arzt.

Wenngleich schätzungsweiße 90% aller MRT Kopf Untersuchungen umsonst sind - sind sie es aber auch gleichzeitig nicht, denn auch Untersuchungen ohne Befund sind eigentlich Befunde - denn sie schließen Dinge aus, die einem auf der Suche der Ursache weiter bringen können.

Ich würde deshalb ein MRT vom Kopf machen lassen.

Es stellt sich dann natürlich auch parallel die Frage, ob nicht auch Stress, Angst usw. die Ursache sein können.

Psychomatische Symptome können sogar teilweiße Lähmungen verursachen.

DDes:paervo


Vielen Dank für deine Antwort. Die Betriebsärztin hat einen Facharzt in Allgemeinmedizin. Ich habe es auch so verstanden, dass ein MRT von Kopf nur andere Sachen ausschließen sollte.

Ich habe keine Probleme mit der Frage gehabt, nur fand ich es komisch das ab dann auch Schluss war mit der Ursachenforschung.

Ich will einfach nur organische Sachen ausschließen bevor ich mich in die Psycho-Ecke schieben lasse.

Habe auch seit Monaten Probleme mit der Verdauung und Gewichtsverlust (ohne an der Ernährung zu drehen). Es kann so vieles sein oder auch nichts. Aber nochmal Physiotherapie für die HWS brauch ich echt nicht.

Angst? Sehr unwahrscheinlich. ;-D Vielleicht Stress.

DNesp,eTrxo


Das kommt von laevis. Meine Frau hat sich schon wieder nicht ausgelogt. -.-

RHeneRRedetvRexime


Ja man ist sehr schnell in der Psycho-Ecke, wenn man nicht schnell genug eine Diagnose gestellt bekommt.

Die Erfahrung hatte ich auch schon gemacht.

Allerdings wollte ich nur betonen, dass auch psychomatische Dinge unfassbar große körperlich Symptome auslösen können, die so stark sind, dass man sich kaum vorstellen kann, dass das letztendlich nur aus dem Kopf kommt.

Aber du hast absolut recht!

Solange man nicht alles körperliche abgecheckt hat, was die Ursache sein könnte, ist eine psychomatische Diagnose recht unsachlich.

Deshalb empfinde ich ja Untersuchungen wie ein MRT Kopf als nötig, um Nervenkrankheiten ausschließen zu können.

Übrigens wäre auch zu empfehlen ein MRT oder CT von den Stellen zu machen, die unmittelbar betroffen sind.

Auch da können Schäden sein, die man von außen kaum beurteilen kann.

Beleib dran und halt uns auf den Laufenden.

lYaoevxis


Werde ich machen. ;-) Ich habe in 17 Tagen erstmal ein Termin beim Neurologen ausgemacht.

lHaevxis


So ich gebe mal ein kurzes Feedback:

Ich war erstmal bei einer Orthopädin. Sie hat (ich vorher auch schon) eine Beule auf der Handrückseite im Bereich des Gelenkes entdeckt. Ganglion.

Sie wunderte sich, dass ich ein Kribbeln verspüre, und meinte das dies nicht zu einer Entzündung passte.

So sie will es konservativ behandeln. Seit einer Woche trage ich eine Schiene (die meine Schmerzen eher z.T. verschlimmerten ) und gab mir Diclo. Danach fielen noch die Worte Kortison ins Gelenk, Physio... und das es ein langwieriger Prozess sei.

Ruhigstellung und Diclo haben bisher nichts gebracht. Stattdessen sind die Schmerzen mehr geworden bei Beugung/ Streckung. Ich dachte eigentlich, dass man bei Beschwerden operiert? MRT wurde auch nicht angeordnet. Aber sie verlangen das ich damit arbeite ab Samstag und davor habe ich total Schiss. Denn in meinem Job nimmt keiner Rücksicht drauf und ich brauch meine Hand.

Ich komme mir schon wie ein Idiot vor, aber ich habe erst in 2,5 Wochen wieder ein Termin und bis dahin die Probleme. :°(

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