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Einstellen von Medikamenten. Psychiatrie? oder ambulant?

QUuallxe71 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich bekomme aufgrund einer Angststörung, die vor etwa 6 Wochen durch Überbelastung verstärkt wurde, seit 6 Wochen opipramol. Erst 50-50-100.

Durch dauernde Übelkeit vor 10 Tagen von Neurologen auf 50-50-50 und inzwischen Übelkeit, Schwindel und erbrechen auf 50-0-50 reduziert. Dazu mittags und abends 10 tropfen Atosil.

Übelkeit und erbrechen wird besser, Antriebslosigkeit und Grundstimmung schlechter.

Er sagte nun gestern, zur Not soll ich am Wochenende in der Psychiatrie anrufen und mich stationär aufnehmen lassen. Da ginge das Absetzen und evtl neues Medikament schneller.

Ich habe da echte Horrorbilder im Kopf.

Hat das schon jemand erlebt und mag berichten?

Z.B. Dauer, Unterbringung, Mitpatienten....

Vielen Dank!

Antworten
sychneMcke1x985


Dauer

Wenn du freiwillig reingehst, kannst du auch jederzeit wieder auf eigenen Wunsch gehen.

Unterbringung

Bei mir war das wie ganz normales Krankenhaus... also Zwei- oder Dreibettzimmer, Krankenhausbetten, Visite morgens.

Das einzige, was sich von den normalen Stationen unterscheidet ist, dass man normalerweise mit allen gemeinsam im Gemeinschaftsraum / Speiseraum isst (also nicht alleine auf dem Zimmer) und dass man keinen TV im Zimmer hat, sondern auch nur im Gemeinschaftsraum.

Mitpatienten

Das kommt stark auf die Organisation der Klinik an. Manche Kliniken haben einen geschlossenen (also wo die Leute nicht (alleine) rausdürfen) und einen offenen (wo man relativ frei kommen und gehen kann, wenn man Bescheid sagt) Bereich.

Andere Kliniken wiederum haben nur eine Station für alle Patienten - da sind dann sozusagen die "harten" Fälle auch mit dabei.

Ich war auf einer Einheitsstation und manche Mitpatienten waren schon ziemlich schräg / nervig, aber man konnte sich auch gut aus dem Weg gehen. Andere Mitpatienten fand ich supertoll, man hat sich gegenseitig unterstützt und animiert, Mut gemacht usw..

Letztlich sollte aber klar sein: Man geht nicht hin, um Freunde zu finden, sondern um sich besser zu fühlen. Gegen Genörgel und Rumgestresse hilft klares Abgrenzen und auch mal ein ruppigeres "Nein!".

So wie ich die Psychiatrie erlebt habe, war es meilenweit von Hollywoodfilmen weg ;-D :)z

Für mich war's eher so, wie normales Krankenhaus, halt mit ein paar Specials ;-D

QQuallxe71


Danke für die Antwort!

Wie lange warst du da?

Eine Therapeutin habe ich ambulant.

Jquloey


Also schnecke hat das schon ganz gut beschrieben :)^

Ich war mal zur Medikamentenumstellung 8 Wochen drin, das war aber nur so lange, weil ich diverse Medikamente nicht vertragen habe und somit immer was neues her musste. Kann bei dir auch viel viel schneller gehen.

Zur Medikamentenumstellung kommt man in der Regel auch auf eine offene Station und du hast meist auch Ausgang @:)

Ich habe schon über 50 Klinikaufenthalte hinter mir, sowohl gute als auch nicht so optimale, aber das, was man so als Klischee kennt, habe ich noch nicht erlebt.

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