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Pelziges Gefühl auf rechter Körperhälfte, Neuropathie?

jWamx88


Die MS Schwester war nun endlich gestern da! Erste Copaxone Spritze war echt okay, sie meinte, dass ich im Vergleich super schnell "abgedrückt" habe hihi :D

Ansonsten gehts mir gut, gelegentlich schläft mir meine rechte Hand und Bein noch ein.. weiß aber nicht ob ich das auf Durchblutungsstörungen schieben sollte oder auf die MS. Naja stört jedenfalls nicht sonderlich und ich hatte das schon ziemlich lange, dass mir dauernd irgendwas einschälft...

Immer noch rauchfrei 8-)

??Nach einem Dauerzustand hört sich das aber nicht an :-/ was ist nach Ostern? Dann wieder das gleiche Spiel? In was für eine Branche arbeitest du ???

jDamx88


Diese Sternchenfunktion treibt mich regelmässig zur Weißglut, sorry..

A.pyrenxa


Oh, das hört sich gut an. Hat das Zeug Nebenwirkungen? Sicher oder? Alle starken Medikamente haben ja welche.

Das Opiat legt u.a. den Darm lahm. Ich muss ganz mechanisch wie ein Rollstuhlfahrer mit einem Einlauf abführen.

Durchblutungsstörungen solltest du in deinem Alter nicht haben, das wäre ziemlich übel, denke ich, und dann hättest du vermutlich noch eine zweite größere Krankheit. Wahrscheinlich ist das doch von der MS.

Deine Vitamine und Mineralstoffe sind aber alle o.k., oder? Das wurde sicher gecheckt.

Immer noch rauchfrei!!! Glückwunsch. Verdammt cool!!!

??Mich regt der Sternchenscheiß auch, auf, das funktioniert einfach nicht.

Ich habe das Ganze noch nicht mit dem Arzt besprochen. Im Beipackzettel steht, dass man das Schmerzmittel erst mal für ein halbes Jahr nehmen soll. Dann könnte ich wieder schauen, ob ich ohne klar komme. Wenn nicht... ??? Ich gehe jetzt jede Woche walken, um mehr Kraft zu kriegen und hoffe, dass das meinen Zustand etwas verbessert. Eine Viertelstunde schaffe ich schon.

Ich bin Sonderpädagogin und mache im Vorschulbereich Entwicklungsdiagnostik, -beratung und -förderung bei Kleinkindern. Und ich habe fachliche Leitung für 12 Leute, die das auch machen. Mein Arbeitgeber ist die Regierung der Oberpfalz. Nachdem ich aber in den letzten 1,5 Jahren so viel krank war, muss ich in regelmäßigen Abständen ein Gespräch zur betrieblichen Eingliederung führen. Und sie zählen meine Krankheitstage und wenn es zuviel werden, droht mir Frührente. Das macht mir schon zu schaffen. Ich liebe meine Arbeit und ich möchte keine Frührente??

Agpycrena


... bei der Vorschau war mein Zeug in den Sternchen drin, jetzt ist es leider sichtbar...

jWam8K8


Diese Sternchen spinnen dauernd :-/ ist auch manchmal ärgerlich, dass man seinen Beitrag nicht noch nachträglich bearbeiten kann. In anderen Foren ist das eigentlich möglich...

Naja Durchblutung eher so gemeint, dass ich dauernd am Computer im engen Schneidesitz sitze und dann schläft halt dauernd mein Bein ein, aber naja man wird halt einfach feinfühliger! Am 26.10. darf ich mal wieder zum Neurologen, den werd ich das mal erklären :)

Kognitiv hab ich auch keine Einschränkungen, wie es manchmal für MS üblich ist, da schlage ich meinen Freundeskreis noch haushoch haha. Aber ich spiel auch sehr gern Computer und ich denk das hat auch was gutes, sich auf dem Weg mental fit zu halten (Reaktionszeit, Problemlösen, Erinnerung usw.)

Das Copaxone hat halt nur da wos gespritzt wird Nebenwirkungen. Also Hautirritationen und Schwellungen etc. Gestern habe ich das erste mal alleine gespritzt, in den Oberschenkel und es tat echt weh :-D viel mehr als am Bauch, aber die MS Schwester meinte, das liege daran, dass meine Beine nicht so ne Fettmantel haben wie mein Bauch, höhö.

Ich hab ab dem 4.11 November mal wieder länger Urlaub und werd da mal zu meiner lieben Allgemeinärztin und nochmal ein großes Blutbild anfordern, dass mein Körper halt einfach eine gesunde Basis hat :)

Außerdem bin ich zurzeit relativ gut drauf, fast wie vor der Diagnose, ich bin einfach noch so baff, dass ich tatsächlich auch die Krankheit habe, die ich vor 2 Jahren bei ner Freundin so beweint habe und ich sie wahrscheinlich auch schon da hatte..

Ohje mit Einlauf abführen, das klingt echt nicht so angenehm. Hast du einen Partner bzw. Familie die dich unterstützt? Sport hört sich auf jeden Fall gut an! Und auch wenn nur ganz langsam was zu merken ist, ist es doch immerhin was!

Ich hab mal ein Praktikum im SOS Kinderzentrum gemacht, 6 Wochen lang, danach habe ich lange überlegt ob ich nicht Heilpädagogin werden sollte, weil mir die Arbeit mit Kindern egal ob gesund oder krank in der Zeit viel Spaß gemacht hat, aber jetzt kam es doch anders. Aber teilweise fand ich es da richtig stressig, vor allem mit den Eltern.

Wie alt bist du denn? Wäre ne Umschulung auch möglich? Aber ich könnte mir gerade auch nicht vorstellen, was anderes zu arbeiten.. man definiert sich ja schon über den Job, auch wenn das mein Neurologe nicht so ganz verstanden hat, weil ich da erst ein Jahr lang bin und er meinte ich solle flexibel bleiben.. Aber die Arbeit mit Schauspielerin (in dem Sinne auch Kinder ^^) und immer neuen Filmen und Konstellationen und richtigen Logikaufgaben, macht sooo viel Spaß

Akpyr<enxa


Ja, das ist krass mit der Diagnose und der Freundin. Womöglich ist es wirklich so, dass du die MS schon länger hattest, vielleicht hast du das auch unbewusst gespürt und deshalb bei deiner Freundin so reagiert. Das fände ich aber prognostisch günstig, denn wenn du schon länger MS ohne größere Ausfälle hast, ist das ein gutes Zeichen.

Das mit der Durchblutung würde ich auf jeden Fall ansprechen, dann bist du auf der sicheren Seite. Ein Blutbild schadet auch nicht, denn ich vermute, dass es wichtig ist, auf einen ausgeglichenen Vitamin- und Mineralhaushalt zu achten.

Ich spritze mir die meisten Mittel hinten in die Hüfte. Geht das bei dir nicht? Im Oberschenkel tut es nämlich schon fies weh, das stimmt. Dass es nur da Nebenwirkungen gibt, ist ja klasse. Was soll denn eigentlich mit diesem Medikament bewirkt werden, also wo setzt es an?

Kognitiv muss es ja nicht unweigerlich Ausfallserscheinungen geben, das hängt sicher davon ab, wo die Herde sitzen.

j#amj8x8


Das Gefühl hab ich irgendwie auch, aufgrund der vielen Herde muss ich es ja schon länger haben, der eine Herd ist auch so ringförmig, was dafür spricht, dass er schon öfters mal aktiv wohl war. Aber alles halb so schlimm. Ich find so Sensibilitätsstörungen nicht schlimm, besser als Halsweh alle mal ;-)

Meine Eltern wollen, dass ich noch zu einer befreundeten Heilpraktikerin gehe. Mit ihr hab ich gestern telefoniert und da fing sie schon an wie böse so Basistherapien sind usw, dass man das alles mit Vitamin D und Selen im Griff haben kann usw. Sie meinte auch ich solle noch beim Hausarzt die Titerwerte von allerhand verschiedenen Viren bestimmen lassen, bevor ich zu ihr komme. Machen das Hausärzte einfach so? Muss ich das dann nicht so oder so bezahlen?

Die Basistherapie werd ich auf jeden Fall weiter machen.

Ich hab mir gestern in die Hüfte gespritzt und irgendwie diesen Pen schief gehalten und oh man, das waren solche Schmerzen, wurde auch so komsich, wie beim berühren einer Brennessel und jetzt ist es zum Glück nur noch ein blauer Fleck tut nimma weh ;-)

A<pyprena


Ich bin sowohl alternativmedizinisch als auch schulmedizinisch in Behandlung. Ich hasse sowohl die einen als auch die anderen, wenn sie ihre Doktrin als die einzig Wahre und Seelig machende halten und der anderen Seite Kompetenz absprechen. Jede Sparte für sich hat wertvolle Behandlungsmöglichkeiten für die einen oder anderen Dinge. Aber bei so handfesten Krankheiten würde ich persönlich auch niemals auf so etwas wie eine Basistherapie verzichten. Zusätzlich kann man sicher gut alternativ unterstützen.

Blöd mit dem Spritzen. Bei mir brennen bestimmte Mittel auch, aber das kommt vom Mittel und nicht vom schiefen halten. Ich kann mir besser hinten reinspritzen. Wo spritzt du jetzt rein? Wieder in den Oberschenkel?

jxam8:8


Genau so seh ich das auch! Ich find es durchaus gut, wenn der Rest von meinem Körper im Gleichgewicht ist und irgendwas muss ja ins Ungleichgewicht gekommen sein, sonst wär ich ja nicht krank geworden (denk ich mir halt). Ich bleib auf jeden Fall erstmal bei Copaxone, find das Konzept dahinter auch ganz gut.

Aber da die Heilpraktikerin eh in der Heimatstadt ihre Praxis hat, werd ich da erst in meinem Urlaub vorbei schauen. Aber super find ich es, dass sie meinen Vater beruhigt hat, der dachte eh, dass ich schon halb im Grab stehe mit der Diagnose und war so unglaublich dramatisierend. Ich fühl mich gerade kein bisschen krank und dann muss man mich wirklich auch nicht so behandeln, das nervt nur.

Ich hab erst fünf mal spritzen müssen, hehe. Bauch find ich am besten, letztes mal Oberschenkel an der Seite lief auch super, gab nicht mal nen Knubbel. War ich echt erstaunt. Gestern war ich aber schon vorm spritzen irgendwie so nervös innerlich, erstens war mir super kalt und dann hab ich an der Hüfte plötzlich lauter Adern gesehen und die soll man ja nicht treffen und urgh :-D Am Sonntag muss ich das nächste Mal, eigentlich wär jetzt mal der Arm dran, aber naja da hab ich noch sehr sorgen ;-)

A'pyrjena


Ja echt, als Kranke behandelt zu werden, wenn man keine Symptome hat, ist schon sehr stange!!!

Warum muss man das immer in einen anderen Körperteil spritzen ??? ??

j*am8x8


Man muss das immer in ein anderes Körperteil spritzen, weil es sonst zu Verhärtungen kommen kann, da sich das Fettgewebezeug abbaut, soweit ich das vestanden habe :D

Hatte heute einen Nachtermin beim Neurologen, hat mir nochmal Blut abgenommen für Vitamin D, Leber usw. Im Dezember muss ich dann wieder zum MRT und wenn da die ganze so derb aktiv aussieht und noch weitere Herde dazugekommen sind, möchte der Neurologe eskalieren.. Er meint lieber am Anfang die heftigeren Medikamente bevor die Beeinträchtigungen da sind, als dann im Nachhinein. Eigentlich hab ich davor Angst, aber mir später vorwerfen "ich hätte ja", ist auch doof. Naja da gibts ja verschiedene Möglichkeiten und ich glaub ich werd auch erst im neuem Jahr mir darüber den Kopf zerbrechen!

Jetzt gerade fühl ich mich jedenfalls sehr gesund :)

AYpJyrexna


Ich würde auch auf Nummer sicher gehen und im Vorfeld aktiv werden als im nachhinein mäßig wirksame Reparaturen machen zu müssen, aber das ist Gefühlssache. Jedenfalls scheinst du die Medis gut zu vertragen und an deiner Stelle würde ich deshalb auch bomben, wenn es sinnvoll sein sollte. Bei MS weiß man ja nie, ob und wann die Beeinträchtigungen wieder verschwinden. Ein Risiko würde ich hier nicht eingehen.

Und super, dass du dich gut fühlst!!! Das ist ganz große klasse!!! Das würde ich schon gleich zweimal nicht riskieren.

Meine Schwester ist Heilpraktikerin und als meine Mutter Krebs bekam, sagte sie, dass meine Mutter die Chemiekeule der Schulmedizin nicht machen soll und meine Mutter wollte es auch nicht. Nach einem dreiviertel Jahr war sie tot. Ich frage mich immer wieder, ob sie nicht noch länger hätte leben können, wenn sie eine Chemo genommen hätte. Bei manchen Krankheiten, und da zähle ich MS dazu, hat man es nicht mit Pipifax zu tun und da können "ein paar Kräuter" auch nichts bewirken. Aber nochmal: das ist Geschmacks- und Gefühlssache und nur meine Meinung.

ttatua


Hi,

Ich habe gerade erst gesehen, dass du mir auch eine private Nachricht geschickt hast. |-o

Da schreibe ich gleich auch noch eine Antwort.

Es freut mich, dass du dich soweit gesund fühlst.

Ich würde dir gerne noch etwas Input zum Thema eventuelle Therapieeskalation geben.

Das ist wirklich eine schwierige Entscheidung und auf jeden Fall ein zweischneidiges Schwert

Einerseits ist es richtig sch** wenn man keine oder eine nicht wirksame Therapie macht, und dann mit den Folgeschäden von wirklich heftigen Schüben leben muss. Davon weiß ich leider ein Lied zu singen.

Andererseits sind die MS-therapien keine Smarties. Dies gilt insbesondere für die Eskalationstherapien. Viele sind noch nicht lange auf dem Markt und insbesondere die Langzeitrisiken sind kaum bekannt. Keines dieser Medikamente kann man wirklich auf Dauer nehmen. Zum Beispiel steigt bei Tysabri, einem der wirksamsten Medikamente, das Risiko für eine schwerwiegende Folgeerkrankung nach zwei Jahren Anwendungsdauer rasant an.

Wenn sich bei dir klinisch nichts tut – also keine Schübe - würde ich es mir offen gesagt zweimal überlegen, eines der stärkeren Medikamente zu nehmen. Auf jeden Fall würde ich dir raten, dir vorher dazu eine zweite Meinung einzuholen ... am besten in einem spezialisierten Zentrum.

Was das Spritzen angeht: da findet man nach einer Weile heraus, wo der Körper es verträgt, und wo nicht. Bei mir ging die Arme zum Beispiel gar nicht, weil ich relativ dünn bin.

Am besten war es im Bauch oder in den (kaum vorhandenen) Rettungsring oberhalb des Pos.

A>pEyrxena


Ups, das hört sich ja heftig an, was tatua schreibt. Dass starke Medikamente starke Nebenwirkungen haben, das ist schon klar, aber dass manche auch so massive Folgeschäden auslösen können, das wusste ich bisher nicht. Ich glaube ich würde unter solchen Voraussetzungen - wie immer gefühlsmäßig - keine solche Therapie starten, wenn es mir gut geht. Schwierige Entscheidung.

jCam8]8


Ihr beiden, vielen lieben Dank für eure Antworten!

Ich hab ja zum Glück noch ein wenig Zeit, das zu überdenken! Natürlich würde ich wollen, dass es so wie es mir jetzt geht, für immer gehen wird und dafür würde ich schon was risikieren. Aber da wird sich mein Neurologe auch gewiss sehr viel Zeit nehmen mir alles zu erklären und abzuwägen, naja ich warte jetzt erstmal das MRT ab. Werden die eigentlich immer mit KM gemacht? Das steht jetzt auf der Überweisung gar nicht drauf..

Meine letzte Spritze ist total in de Hose gegangen bzw auf den Schreibtisch, hab den Pen falsch bedient und schwupps ging die Spritze kaputt, das war schon ärgerlich, wenn man bedenkt wie teuer so ne Spritze ist. Derzeit ist der Kühlschrank bestimmt 50 mal so viel wert wie sonst :-D Mit dem Inhalt :D

Ich spritze am liebsten in die Beine und in den Po, dabei sind meine Beine relativ dünn und die Hüften eher nicht so, aber da tut es einfach sooo weh. Vor allem die rechte Seite ist super, könnte es sein, dass das noch an meinem alten Schub liegt? Da hatte ich ja kaum Schmerzempfinden, vielleicht ist das noch nicht zurück?

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