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Gürtelrose

FortiedaAlixna hat die Diskussion gestartet


Ich bin wegen Schmerzen und eines unklaren Ausschlags an Fingern,Hand und Oberarm zu meiner Hausärztin gegangen.Da sie sich nicht sicher war,ob es eine Gürtelrose sei,hat sie mich am gleichen Tag zu einer Hautärztin weitergeschickt.

Diese meinte es sei eine Kontaktallergie und verschrieb mir eine kortisonhaltige Salbe.

Damit habe ich mich auch für ein paar Tage zufrieden gegeben.Aber dann kamen mir doch Zweifel und ich bin eine Woche später zu meinem Hautarzt gegangen (der war bis dahin im Urlaub) und der sagte sofort ,das es eine Gürtelrose ist.Nun war es natürlich zu spät,mit einer Antivirentherapie anzufangen.Die Bläschen sind auch schon fast weg,aber der Schmerz im Arm wird immer schlimmer,vor allem Nachts.Einfache Schmerztabletten wie Paracetamol helfen nur kurzzeitig.

Was kann ich machen ???

Antworten
wma#ldhwunxd


zu deinem hausarzt gehen und dir tabletten geben lassen (weiß grad nicht wie die heißen, machen aber müde).

dazu wirst du krank geschrieben werden müssen, son kannste ja nicht arbeiten gehen ":/

ich hatte schon drei mal eine gürtelrose, habe sie aber immer gut überstanden.

die schmerzen die du jetzt hast, sind nervenschmerzen. ich hatte meine gürtelrose mal im bein und ich konnte mir nicht mal einen schlüpfer anziehen, weil ich das bein nicht soweit hoch bekam. ins auto rein, musste ich mein bein reinheben, war unmöglich es normal reinzutun.

wichtig ist viel ruhe, ich habe viel geschlafen, dank der tabletten ;-D .

folgeschäden habe ich also keine davon getragen ]:D

ForiedXaxlina


Danke für deine Antwort,leider kann ich mich derzeit nicht krank schreiben lassen,da ich noch im Probehalbjahr bin :-/

Also werde ich es wohl so durchstehen müssen.... :[]

AQerliCxir


ich hatte auch vor ein halbes jahr eine gürtelrose, ganz klassisch am halben oberkörper, und auch bei mir ist es erst sehr spät erkannt worden.

angefangen hat es mit ganz plötzliches, hohes fieber, das aber nach zwei tage genau so schnell wieder weg war, und dazu die ganze bandbreite von übelkeit, kopf- und gliederschmerzen, bis zu schwindel und heftige schwäche und müdigkeit. ok, heftige grippe, kein problem.

eine woche später musste ich eh zum arzt, er machte einen test auf influenza.

zwei wochen später war das negative ergebnis da, und es ging mir schlechter als vorher, ok, heftige grippe, schlechte kondition, kann passieren.

ich war so schwach das ich kaum laufen konnte, also wunderte es mich nicht, das eine woche später ich einen ausschlag bekam, unter der achsel, in brustwarzenhöhe, ich hab' eine ganz empfindliche haut, und hatte seit 5 tage nicht geduscht, ekelhaft, ich dusche sonst jeden tag, aber ich hatte angst in der badewanne auszurutschen, und nicht wieder hoch zu kommen.

noch eine woche später hatte ich eh wieder meinen arzttermin, er wunderte sich das es mir nach 5 wochen eher schlechter als besser ging, und als ich ihn den ausschlag, fast nebenbei, zeigte, fiel er von allen wolken, entschuldigte sich tausendmal, klar das es eine gürtelrose ist, er hätte viel früher drauf kommen sollen, ich hätte den ausschlag früher ansprechen sollen.

ich bekam diese Aciclovir tabletten, aber er sagte gleich das es wahrscheinlich zu spät ist, also das es ewig dauern wird, bis das ganze weg geht. dazu bekam ich Paracetamol, weil es keinen andern mittel gibt, der gegen nervenschmerzen hilft.

naja, erst da breiteten sich die flecken aus, die schwäche war unglaublich, ich kannte sowas nicht, und es fing mit den nervenschmerzen an, im laufe der zeit gesellten sich tiefe stiche dazu, dann stromschläge, dann juckreiz, und alles recht heftig, ich kam mir manchmal wie ein epileptiker vor...

erst nach mehrere wochen wurde die schwäche laaangsam etwas besser, dann langsam die schmerzen, und dann der rest, also, erst gut drei monaten nach den ersten symptomen konnte ich sicher laufen, und es dauerte noch einen monat bis ich mich ins fitnessstudio traute, eine leichte schwäche blieb noch länger, und da hatte ich immer noch, wenn auch nur sporadisch, mal ein zucken, mal heftiges juckreiz, mal einen schmerz.

selbst jetzt, nach sechs monaten, habe ich noch ab und zu ein vereinzeltes stich, oder stromschlag, oder heftiges, punktuelles juckreiz, aber selten, und es geht meistens schnell weg. die flecken selbst sind immer noch sehr eindeutig zu sehen, sie werden nur seeehr langsam wieder heller, und das obwohl ich glück hatte, das sie am anfang nicht juckten, also, narben habe ich nicht.

meinen arzt meinte das sich sowas auch über einen-zwei jahren hinziehen kann, also, wenn ich vom anfang an schon wegen anderen geschichten geschwächt war, keine kondition hatte, erst nach 5 wochen den Aciclovir bekommen habe, und nach "nur" 6 monaten fast beschwerdefrei bin, würde ich davon ausgehen das es mir doch auch so spät geholfen hat, ich würde in deinem fall darauf bestehen, selbst wenn es dir nur einen einzigen tag von der quälerei ersparen könnte. wenn nicht bei den, dann bei einen anderen arzt.

Z'wasck4x4


Paracetamol, weil es keinen andern mittel gibt, der gegen nervenschmerzen hilft.

nicht ganz richtig; vgl. z.B. Pregabalin (Lyrica).

A;elix/ixr


stimmt, den Lyrica gibt es noch, wurde bei mir ausgeschlossen weil ich schon anderen psychofarmaka nehme, aber wie ich es verstanden habe wird es nur in extremfälle dafür verordnet, oder?

naja, ok, ich empfand meinem fall schon als ziemlich extrem...

achja, Friedalina, wenn es eine gürtelrose ist, MUSST du krankgeschrieben werden, denn in den ersten zeiten bist du hochansteckend. ich hab' beim arzt nicht einmal ins wartezimmer gedürft, hab' immer in ein getrenntes zimmer gewartet.

Z;wackx44


wie ich es verstanden habe wird es nur in extremfälle dafür verordnet, oder?

Wenn etwas anderes nicht hilft?

FVrieda"lina


Ich war ja schon eine Woche arbeiten bevor es festgestellt wurde.Also ist das mit der Krankschreibung nicht nötig,das sagte auch der Arzt,als ich eine solche verneint habe.Das Fieber,die Kopfschmerzen und alles Andere hatte ich ja auch schon viele Tage,bevor der Ausschlag kam.Der ist ,bis auf eine eklige Blase am Finger,jetzt fast weg.Für diese Blase habe ich eine desinfizierende Salbe.Ich trage ein dickes Pflaster,damit sie nicht unbedingt aufgeht.Denn nur das Sekret ist ansteckend.

Man sollte allerdings keinen Kontakt mit Menschen habe,die noch nie die Windpocken hatten,bzw,dagegen auch nicht geimpft sind.Alle meine Bekannten und auch Kollegen hatten aber die Windpocken (ich habe sie gefragt)und mit Babys komme ich derzeit nicht in Berührung.

Da werde ich wohl noch ne Weile dem Paracetamol treu bleiben müssen. :-/

A|ejlixixr


ok, wenn der ausschlag schon fast weg ist, hast du glück gehabt, und/oder ein gutes immunsystem. ;-)

also, wünsche ich dir, weil bei mir war das die schlimmste zeit, mit den bläschen.

bei mir hat der Paracetamol auch glaube ich eher placeboeffekt gehabt, wenn überhaupt...

wenn es schlimm ist, frag' doch deinen arzt nach alternativen, eben Lyrica, wie Zwack schrieb.

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