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Diagnose Depression. Zweifel & Angst & Verzweiflung

sYtr6angexman hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen,

seit einem guten halben Jahr bin ich (21. männlich) mit meiner Ex nicht mehr zusammen. Wir waren 1 1/2 Jahre zusammen. Danach war ich echt fertig. Dazu kam noch dass ich eine verschleppte Grippe in dem Moment hatte aber diese gut überstanden hab (EKG gut etc). Danach hatte ich immer einen ganz schwachen Husten der mal wieder weg war und schnell wieder kam und das bis heute. War deswegen beim Lungenfacharzt aber es wurde nichts gefunden (Blasstest, Astma Test, Röntgen der Lunge). War dann unter der Woche fast täglich im Fitness und bin dort immer an meine Grenzen gegangen. Oft war ich danach noch privat bei Kunden dann noch schnell essen und schlafen. Bei jeder Sportart immer ans Limit gehen, schnell Auto fahren, viel trinken.. Am Wochenende bin ich mit meinen Freunden feiern gegangen aber hatte eig gar keine Lust. Bin nur noch weggegangen dass die Zeit iwie vorbei geht. Langsam machte nichts mehr Spaß und ich war nur noch gestresst und fertig. Von heute auf morgen dann Zusammenbruch. Der Hausarzt machte einen Blutest (groß) aber die Werte waren normal außer die Nierenwerte (leicht erhöht). Die sind aber schnell wieder besser geworden (kamen vom Fitness wegen Supplements und diese hab ich dann weggelassen und ich konnte dann auch gar nicht mehr ins Fitness gehen. Ich wurde dann zu einem Neurologen überwiesen (welcher einen sehr schlechten Ruf hatte aber das wusste ich bis dahin nicht). Dieser hat mir gefühlte 5 Fragen gestellt und an ein EEG angeschlossen und meinte ich wäre schwer depressiv und soll zwei Wochen Citalopram nehmen und einen Psychiater suchen und dann geht's wieder. Habe das Medikament voller Hoffnung genommen und mir ging es nach geringster Dosis so dreckig. Hab dann gleich wieder abgesetzt und mir einen neuen Neurologen gesucht und durch Glück jemand gefunden der mich kurzfristig reinschieben konnte. Dieser nahm sich er sehr lange Zeit für ein Anamnese Gespräch, sämtlichen Nerventests und eine Überweisung für ein Kopf CT. Dieses war auch gut also keine Auffälligkeiten. Er meinte Mirtazapin 15mg würde mir helfen. Hab das das dann 4 Wochen bis gestern genommen. Es hat sich nichts gebessert außer dass ich gut einschlafen konnte. Dafür fühlte ich mich unter Tag wie berauscht und hatte Kopfweh und war sehr müde. Gestern mit Absprache dann abrupt abgesetzt. Die Nacht war richtig mies aber jetzt geht's mir bisschen besser. Ein weiteres Symptom, was seit 2-3 Wochen dazukam sind Schmerzen beim Schlucken und wie ein Druck auf dem linken Ohr bzw hört es sich an wie wenn Wasser im Ohr wäre. War deswegen beim HNO. Ohrdruck wurde gemessen und alles ok. Hals war entzündet und das könnte mit dem Ohr zusammenhänge meinte er. Musste Tantum Verde nehmen aber wurde nicht besser. Dann war ich ein paar mal beim Einpinseln mit Silbernitratslösung aber es wurde auch nicht besser, aber die Rötung im Rachenbereich verschwand. War seitdem nicht mehr bei ihm. Hatte dann vor ca 2 Wochen einen Termin bei einer Psychotherapeutin bzw mehr Heilpraktikerin und das hat mir eig gar nichts gebracht. Ich frag mich ständig woher die Depression kommt.. Habe einen super Beruf, tolle Freundin und Freunde.. Deswegen hab ich immer Angst dass hinter der Depression eine schlimme Erkrankung steckt und ich eher daher depressiv bin. Fühle mich ständig krank. Meine Nase läuft oft und ich mein immer ich habe Fieber (ist aber nicht so) immer um 36.5 - 37 Grad). Ich bin total schnell erschöpft zum Beispiel nur vom Treppenlaufen und das bin ich vom Fitness, Thaiboxen etc null gewöhnt. Hab jetzt immer total Angst dass ich Krebs, Ms oder iwas schlimmes habe ._.

Antworten
svtra%ngeman


Keiner eine Erfahrung oder Hilfe für mich..?

PUlüscdhbiesxt


Da kommen noch Antworten, bin mir sicher.

Ich bin mal durch Liebeskummer in eine depressive Episode gerutscht.

J?a;n7x4


Du bist sehr "körperlich-funktional fixiert", oder? Zum Neurologen (statt zum Psychologen), Angst vor körperlichen Krankheiten, körperliche Untersuchungen, Medikamente.

Ich denke, Du brauchst eher psychologische betreuung.

Citalopram wirkt auch erst nach ein paar Wochen. Dass es einem da am Anfang mieser geht, ist normal. Aber ich kenne viele Leute, die sich dann später sehr positiv darüber äussern.

t'ennis7quickxy


Hört sich für mich nicht wie eine Depression, sondern eher nach Burnout an.

Schalte mal längere Zeit einen Gang herunter... sowohl beruflich als auch sportlich.

s9tran8gemaxn


Jap hab nie an so Depressionen und burn out geglaubt eher immer drüber gelächelt.. Dachte ich hab eine Krankheit nehme was ein und dann geht's wieder aber das ist jetzt grad gar nicht der Fall.. Ich kann noch alles normale machen nur fehlt mir die Freude und bin immer schnell ko und müde.

Hab jetzt dann im September bei einem Psychologen ein Gespräch (früher findet man hier Iwie nichts..). Ich weiß halt nicht was ich anders machen soll weil früher hat mir das alles ja Spaß gemacht. Hab vor nach dem sommer hip HOP zu tanzen und hab die folgenden 3 Wochen Urlaub. Mal schauen ob es besser wird. Ich bin halt total gegen antidepressiva.. Außer es geht nicht anders. Hab mir heute Baldrian zum schlafen gekauft. Aber hinter den Symptomen steckt normal nichts schlimmes oder?

s1trangYemaxn


Zu meiner ex muss man noch sagen dass wir 1 1/2 Jahre jedes Wochenende komplett verbracht haben. Sie war quasi wie eine Schwester schon für mich. Hab damals meine Freunde und das feiern komplett für sie fallen lassen um eine "normale" Beziehung mit ihr zu führen und das zerbrach innerhalb Sekunden wegen mir. Kann schon sein dass es damit auch zusammenhängt..

S8uqnfloawer_7x3


Hört sich für mich nicht wie eine Depression, sondern eher nach Burnout an.

Als offizielle Diagnose (ICD-10-Kriterien) gibt es Burnout gar nicht. Burnout IST Depression, wenn auch mit anderer Entstehungsgeschichte.

Zudem gibt es auch nicht DEN Auslöser für eine Depression. Die modernen Störungsmodelle (sog. multifaktorielle, bio-psycho-soziale Modelle) gehen immer von der ungünstigen Kombination mehrer Faktoren aus, die aufeinandertreffen müssen. Zudem sind Depressionen bei aller Eindeutigkeit einerseits oft auch sehr variabel in der Erstsymptomatik und ja, oft auch sehr somatisch.

s[traPngemxan


Ja also denke schon auch dass mehrers zusammengekommen ist. Im Endeffekt macht es das grübeln nur schlimmer. Ich hab totale Angst dass dieser Zustand nie mehr weggeht. Es gibt ja auch keine pauschal Lösung für diese Krankheit ._.

s3trangxeman


Mir geht's ohne die ad schon besser aber ich fühle mich so krank ähnlich wie bei einer Grippe. Wie bei einer Grippe. Schluckbeschwerden und Husten sind noch da..

So von der Psyche her' geht's eigentlich echt ganz gut also ich denke dass eher eine Krankheit dahinter steckt.. Aber bultbild war ja ok..

sKtra]ngemaxn


Mir ist es jetzt jeden morgen übel. Husten und Schluckschmerzen sind immer noch da und ich fühle mich wie bei 30 Grad Fieber - einfach schwerkrank :( ist das normal bei einer Depression? Vor allem will ich viel mit meinen Freunden und Freundin unternehmen aber ich fühl mich so schwach und müde :/ ich red/bild mir immer ein was ganz schlimmes zu haben :/

was meint ihr dazu..?

EMhemalige1r iNutzer =(.#52%5892)


Oftmals ist das was Ärzte als Burn Out oder Depression bezeichnen lediglich ein Mangel an Mineralstoffen/Vitaminen und Mineralstoffe. Daraus resultiert dann die große Erschöpfung und das sich ausgebrannt fühlen. Anstatt Psychopharmaka zu verschreiben ist es durchaus sinnvoller Tryptophan und auch Phenylalanin (Aminosäuren zu nehmen). Ist billiger und hat keine Nebenwirkungen.

Ich kann nur raten in so einem Falle mal die Aminosäuren bestimmen zu lassen (kostet je nach Blutlabor 50 EUR). Weiterhin Vitamin B6, B12, Zink, Magnesium und Kalium. Dann sieht man schonmal ein wenig mehr, was im Körper überhaupt los ist und ob er überhaupt Leistung bringen kann. Denn wenn da was fehlt kann man sich tausende Stunden mit einem Psychologen unterhalten...nur es wird nichts bringen (außer volle Taschen des Psychologen).

MmelCx77


Zu Antidepressiva die Anmerkung, diese verstärken die Symptome erstmal für einen Zeitraum von 4-8 Wochen, steht auch im Beipackzettel.

danach kommt dann die Wirkung, die erwünscht ist.

Ich wünsche Dir alles liebe und viel erfolg @:) :)* @:)

ZLwac*k4x4


30 Grad Fieber - einfach schwerkrank

???

Efhemali ger Nutz+er (#*458871)


Er meinte sicherlich 40 Grad.

Wurdest Du mal auf eine akute Virusinfektion untersucht? EBV, CMV, HHV-6?

Das, was Du beschreibst, kann so ziemlich "alles" sein, von Burnout/Depression, Schilddrüse, Autoimmunkrankheit, Nährstoffmangel, etc.pp.

Mirtazapin in so geringer Dosis war bei mir auch ein Griff ins Klo - ich konnte zwar einschlafen (dafür wurde es verschrieben), aber habe irre zugenommen. Mianserin wirkt ähnlich, hat aber weniger NW.

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