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Wie diagnostiziert man Depressionen?

Smunflomwerx_73


Weil der Psychopath keine Freude empfindet.

Falsch. Wo hast Du das denn jetzt schon wieder her? ":/ :-/ %-| :(v

Einfach mal lesen:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie]]

Ist nicht allzu tief gehend, aber deckt die wichtigsten Aspekte ab.

PHlsüsch[biesxt


Warum sollte jemand vorspielen dass er Depressionen hat??

Wozu so eine. Schmierenkomödie?

Da will wohl jemand eine Diagnose nicht akzeptieren.

Alphrond.itEsChxild9


Sheego85

Depressionen werden in der Regel mittels einer sauberen Anamnese (Gesprächen) diagnostiziert, sehr gut geeignet sind auch Fragebögen.

Sorry das ist Unfug. Wenn ich ein bisschen Google kriege ich es als durchschnittlich intelligenter Mensch hin dem Arzt hinterher genau das zu erzählen, was er hören will um eine Depression zu diagnostizieren.

Ja: Eine angelesene Diagnose gibt es auch.

(Es gibt auch einen Menschen, der hat viel Geld in die Hand genommen, damit er bei (uns) mitreden kann. Bücher. Psychoedukationskurs. Bei einem Therapeuten hat er eine "Grund-Ausbildung" gemacht, um (uns) zu helfen.)

Ich stelle die Frage mal anders: Wie beweist der Arzt dem Patienten, dass er Depressionen hat?

Eine Krankheitseinsicht kann man nicht erzwingen.

P!lüshchbrieszt


Wahh, ich bin doch kein Psychopath, nur weil ich Depressionen habe.

TE, musst du zum MDK wegen deinem "Depressionen"?

e*xpe+rte5x6


Depressionen kann jeder Laie einfach feststellen. Wenn sich jemand wiederholt über bestimmte Umstände beklagt, z.B. gravierende Überlastung im Job, private Probleme, Partnerlosigkeit, Scheidung, Todesfall in der Familie, Einsamkeit, große finanzielle Probleme, Überschuldung, Zunkunftsangst, drohende oder bestehende Arbeitslosigkeit, usw. Keine Depression entsteht ohne Auslöser.

h|eute6_hpiexr


@ Sheego

Was ist die Intension deiner Fragestellung?

Ich begreife es nicht so ganz. Es gibt etliche Krankheiten, die nicht 100% nachgewiesen werden können. Das sind viele physische Krankheiten, die verzweifelte Patienten zu einer Ärzte-Odysee treiben, weil es keine klare Diagnose gibt aber sehr wohl Symptome.

Bei psychischen Krankenheiten kannst du dir sehr wohl vorstellen, dass es um einiges schwieriger ist, denn man kann nicht einfach das Gehirn aufschneiden oder Gedanken des anderen lesen.

Es ist also ganz klar, dass es oft keine Beweistests gibt.

Deshalb nochmal meine Frage: was möchtest du mit dieser Frage erreichen?

vkividxa


Frag hier mal einen Psychologen mit guter Statistikkenntnis, ab wann eine Aussage nach den Kriterien der Statistik als gesichert angesehen werden kann

eigentlich müsste ja die tatsache psychologe zu sein, gute statistikkenntnisse implizieren :=o OT ich weiß

SRuCnflxowerx_73


@ Vivida:

Etliche Psychologen quälen sich durch den Part des Studiums. Und spätestens nach der Therapeutenausbildung, wenn man jahrelang nix mehr selber gerechnet hat, verblasst so einiges...

v[ivixda


gut als therapeut jahrelang in der praxis...ob durchgequält oder mit spaß gemacht, der statistikanteil ist so erheblich, dass jeder absolvent gut sein müsste. statistik ist eben nicht nur bloßes beiwerk der psychologie, aber das ist ein anderes thema :)z

was den thread hier angeht: ich kann irgendwie nichts sinnvolles zu so einer haltung beitragen. ich habe aber bewunderung für die, die hier dennoch sehr geduldig erklärt habe. ich vermute mal, dass es auch noch eine menge geduld brauchen wird ]:D

AuphrhoditE=sChild9


Sheego85

Darf ich die Diagnose des Neurologen, hier, in diesen Faden hineinziehen?

S$heeDgo85


Das habe ich dann ausnahmsweise mal von Wikipedia, dass Psychopathen keine Freude empfinden (Ausnahme Schadenfreude).

@ Plüschbiest:

Ich kann dir zumindest sagen warum ich Depressionen vorspiele: Ich werde dann einfach und unkompliziert krank geschrieben. Meine eigentlichen Beschwerden übersteigen anscheinend den Horizont der Ärzte, weswegen ich sofort weiterüberwiesen werde und der neue Arzt soll mich dann auch gleich krank schreiben. Aber wenn man jahrelang nur weitergereicht wird, jedes mal um seine Krankmeldung betteln muss und dann für nichts alle paar Wochen eine Rechnung im 4-stelligen Bereich erhält, dann hat man irgendwann keine Lust mehr. Mit Depressionen geht alles viel einfacher. Da gibt es sofort eine Krankmeldung vom Hausarzt für günstige 75 Euro im Quartal, es werden keine unsinnigen und schmerzhaften Untersuchungen gemacht und erst nach Monaten werde ich mal zum Psychologen weitergereicht wo man aber sowieso erstmal 1 Jahr auf einen Termin wartet bevor man dann wieder weitergereicht wird. Lange Fahrtzeiten habe ich so auch nicht.

@ Plüschbiest:

Was heißt MDK?

Depressionen kann jeder Laie einfach feststellen. Wenn sich jemand wiederholt über bestimmte Umstände beklagt, z.B. gravierende Überlastung im Job, private Probleme, Partnerlosigkeit, Scheidung, Todesfall in der Familie, Einsamkeit, große finanzielle Probleme, Überschuldung, Zunkunftsangst, drohende oder bestehende Arbeitslosigkeit, usw. Keine Depression entsteht ohne Auslöser.

Ach, jetzt bin ich also depressiv, weil ich mich ständig über Bartstoppeln im Waschbecken und die dreckigen Socken meines Partners beklage? Und die Ossis, die ständig rumnörgeln sind auch alle depressiv? Genauso wie die SPD Mitglieder, Hartz IV Empfänger, Alice Schwarzer, IS-Terroristen und die Griechen?

@ heute_hier:

Ich möchte verstehen, wieso so viele an Depressionen glauben. Wenn wirklich jeder 5. Deutsche mal Depressionen bekäme wären wir doch noch ein Entwicklungslang (wo es ja anscheinend keine Depressionen gibt).

HwannaOhWe


Ich kann dir zumindest sagen warum ich Depressionen vorspiele: Ich werde dann einfach und unkompliziert krank geschrieben. Meine eigentlichen Beschwerden übersteigen anscheinend den Horizont der Ärzte, weswegen ich sofort weiterüberwiesen werde und der neue Arzt soll mich dann auch gleich krank schreiben. Aber wenn man jahrelang nur weitergereicht wird, jedes mal um seine Krankmeldung betteln muss und dann für nichts alle paar Wochen eine Rechnung im 4-stelligen Bereich erhält, dann hat man irgendwann keine Lust mehr. Mit Depressionen geht alles viel einfacher. Da gibt es sofort eine Krankmeldung vom Hausarzt für günstige 75 Euro im Quartal, es werden keine unsinnigen und schmerzhaften Untersuchungen gemacht und erst nach Monaten werde ich mal zum Psychologen weitergereicht wo man aber sowieso erstmal 1 Jahr auf einen Termin wartet bevor man dann wieder weitergereicht wird. Lange Fahrtzeiten habe ich so auch nicht.

TE, ich verstehe, dass du anscheinend an einer Reihe von Symptomen leidest, kein Arzt eine echte Diagnose stellt und dich entsprechend behandelt, und deswegen eine Krankheit vorspielst, die du nicht hast. Ändert aber doch nichts an der Krankheit, die du vorspielst.

Ich möchte verstehen, wieso so viele an Depressionen glauben.

An Fakten muss man nicht glauben, damit sie Tatsachen sind. Es ist einfach so.

Wenn ich nicht an die Erdanziehung glaube und von einem Haus springe, dann tut es trotzdem weh. Weil die Erdanziehung eine Tatsache ist.

Früher wusste man noch nicht, dass es deswegen weh tut, von einem Haus zu springen, weil es etwas gab, das wir heute "Erdanziehung" nennen. Man wusste einfach nur, dass es so ist.

Früher wusste man nicht, dass Depressionen eine Krankheit sind. Man sah einfach Menschen, denen es scheinbar grundlos unfassbar schlecht ging, die nicht mehr arbeiten, essen, schlafen konnten und sich irgendwann vor Verzweiflung das Leben nahmen. Es ist egal, wie man es nennt. Der Zustand existiert, ob du dran glaubst oder nicht.

Wenn wirklich jeder 5. Deutsche mal Depressionen bekäme wären wir doch noch ein Entwicklungslang (wo es ja anscheinend keine Depressionen gibt).

Das ist wieder so eine Aussage, die eine echte Diskussion mit dir zum Thema Depressionen völlig unmöglich macht. Du schmeißt mit Behauptungen um dich, dich sich jeder Logik entbehren.

Was hat denn nun die Tatsache, dass jeder 5. Deutsche in seinem Leben eine Depression erlebt, mit Entwicklungsländern zu tun? Und wieso gibt es in Entwicklungsländern keine Depression?

r5espe(ktvlosxer


Depressionen werden in der Regel mittels einer sauberen Anamnese (Gesprächen) diagnostiziert,...

Da gibt es aber auch "Fachleute", die keinen Schimmer von dieser Materie haben und eine schiefe Gefühlslage, eine Frustriertheit (z.B. wegen einer Pechsträhne im Beruf usw.) gleich mit einer schwergradigen Depression klassifizieren.

Merke: es gibt Ärzte die sind bessessen davon etwas "zu finden. Und wenn sie nicht wirklich was problematisches finden, dann wird eben was "gemacht". %-|

dTooffus


@ Sheego85

Und was haben dann deiner Meinung nach alle Menschen, die durch Depressionen (oder ähnliche psychische Erkrankungen) an Beschwerden leiden "in Wirklichkeit"? Also diejenigen, die eben wirklich Depressionen haben und nicht wie du nur simulieren.

h&eutpe_hiexr


Nur kurz, weil ich bekomme gleich Besuch:

Deine Frage lautet also eher, wieso werde ich so leicht/unkompliziert auf Depression krank geschrieben.

Das ist sehr einfach zu beantworten und du hast offensichtlich diese Erfahrung auch gemacht: wenn Ärzte mit ihrem Latein am Ende sind (das ist je nach Arzt mehr oder weniger schnell), dann kann es nur die Psyche sein. Das ist für den Mediziner immer eine sinnige Erklärung dafür, was er nicht erklären kann.

Vor allem enorm kostengünstiger, wenn es sich um Kassenpatienten handelt.

Wie man hier sehr oft nachlesen kann, ergeht es vielen Chronikern und Menschen mit einer komplizierten Diagnose sehr häufig so. Mir ist das mit einer Borreliose passiert, weil die Ärzte hier im Norden einfach nicht das Wissen zu dieser eher "süddeutschen" Erkrankung haben. Das ist sehr fatal, denn an der eigentlichen Erkrankung wird nicht mehr untersucht.

Es ist also ein agreement: Arzt ist den Sorgenpatienten los, Patient hat seine Krankschreibung.

Willst du denn nicht wissen, welche Krankheit dir zusetzt? Welche Symptome hast du, dass die Ärzte damit nicht weiter kommen?

Alles Gute erstmal *:)

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