Zyste im Gehirn

Hallo :-) ich habe dieses Forum eben erst entdeckt und hoffe, dass mir vielleicht jemand helfen kann...ich habe letzte Woche erfahren, dass ich eine ca. 2 cm große Zyste am Kleinhirn habe, […]

JWoidxie   27.03.04  20:55

04.02.05  21:24

hey PeJa...

aaaaja! dann hast du bestimmt eine pinealiszyste (zyste an der zirbeldrüse). das haben 4% der gesunden bevölkerung und ist ein häufiger zufallsbefund bei MRTs. falls es so sein sollte: da wird gar nichts dran gemacht-weder Op, noch Hormone oder Cortison oder sonstwas. ich habe auch noch zusätzlich zu meiner epidermoidzyste eine kleine pinealiszyste. besprich das am besten mit einem radiologen oder neurochirurgen. auch neurologen haben oft von solchen dingen nicht so viel ahnung. du kannst auf jeden fall erstmal ganz beruhigt sein!

LG

JEoldie

04.02.05  21:54

Pinealiszyste?

Jau, das klingt ja erstmal "gut". Ich hoffe, es ist auch so, dass man nichts dran tun muss. Davor hat wohl jeder Angst, Cortisontherapien o.ä.

Aber woher kamen dann wohl meine Ohnmachtsanfälle? Mir ging es derart dreckig dabei, dass möchte ich nie mehr erleben müssen und die Angst, dass es jederzeit wieder losgehen kann, sitzt mir doch im Nacken.

Hattest du auch mal solche Synkopen?

Gruss

PMeJxa

04.02.05  21:58

Nachtrag...

Ich habe rstmal mein Profil geändert, man muss sich ja in jedem Forum erstml zurechtfinden, bei mir dauert das manchmal etwas*g*.

Bin übrigens weiblich und 41.

P.

P.eJa

05.02.05  09:56

Guten Morgen ;-)

naja, vor ner cortisontherapie hätte ich wohl weniger angst als vor ner Gehirn OP....nein, synkopen hatte ich nicht. Ich habe zwar seit jahren angst davor umzukippen, das ist bei mir aber eher ein psychisches problem (daher wohl auch der schwindel), es ist aber zum glück noch nie eingetreten.

wie ging es dir denn, bevor du umgekippt bist? welche untersuchungen wurden denn schon gemacht und was kann man schonmal als ursache ausschließen?LG

J]odixe

05.02.05  18:45

Hi Jodie!

Das erst Mal war es am 9.1. morgens um fünf. Musste hoch zur Toilette, ging mir gut, dann beim hinlegen Stiche im Herzen, als wenn es krampft. Dann bekommt man natürlich Angst, sowas hatte ich noch nie.Bin aufgestanden, um im Gesundheitsbuch nachzulesen, was das bedeuten könnte (Herzinfarkt?). Als ich am Schreibtisch saß wurde mir schwindelig, das kenne ich, weil ich oft im Sommer mit dem Kreislauf zu tun habe. Als ich aufstehen wollte, um ein Glas Wasser zu trinken, bin ich anscheinend stumpf vom Stuhl gefallen. Als ich wach wurde, lag ich halt vorm Schreibtisch. Bin dann zu meinem Mann gekrabbelt um ihn zu wecken, weil ich gemerkt habe, das kann nicht nur der Kreislauf sein.Habe dann noch selber den Notarzt angerufen und gesagt, dass wir kommen, ich wollte ein EKG. Auf der Fahrt zum Arzt (Nachbardorf-ca.4km) ist mir so furchtbar übel geworden und ich bin wieder abgeklappt. Mein Mann in totaler Panik, weil er überhaupt nicht wusste, wohin er eigentlich fahren sollte, er kannte die Praxis dort nicht.Er hat mich dann wachgerüttelt und ich konnte wenigstens den Weg beschreiben, dann musste ich auch noch erbrechen. Beim Notarzt war dann Blutdruck und EKG in Ordnung. Die Stiche in der Brust wurden Rückenverspannungen in der BWS zugeschrieben.Wir sind dann wieder nachhause und nach ein-zwei Stunden ging es mir auch wieder relativ gut. Mittags nochmal zum Kontroll EKG-alles ok.Eine Überweisung für den Orthopäden habe ich bekommen, mehr nicht.Dort war ich dann zwei Tage später, der hat mir die BWS und die HWS eingerenkt.

Dann war ich noch einige Tage muddelig zuwege, bin dann zu meinem Hausarzt und der hat mich zum Neurologen geschickt.Bevor es zu diesem Termin gekommen ist, ging es mir eigentlich wieder ganz gut, und am Freitag, den 21. Jan. wollten wir mit Bekannten ins Kino.Ungefähr eine Stunde bevor wir loswollten wurde mir übel. Ich dachte aber, ich hätte mich mit Magen-Darm-Infekt angesteckt, der in dem Altenheim, in dem ich arbeite, grassiert hat. So kurz vorher wollte ich die Verabredung auch nicht absagen, also rein ins Auto.Im Auto wurde mir immer übler und ich musste meinen Mann bitten anzuhalten, weil ich meinte, ich müsste spucken. Dann bin ich aus dem Auto getaumelt und zusammengebrochen.Er hat mich dann wachgerüttelt und den Rettungswagen gerufen. Da wir nicht weit vom Krankenhaus waren, waren die auch schnell da.Im RTW dann EKG, Blutdruck wieder alles ok.Eigentlich hätte ich aussteigen können, aber die Jungs wollten mich unbedingt mitnehmen. Als die Fahrt dann losging und der Wagen ins wackeln kam, stieg wieder Übelkeit und Panik auf und die nächste Synkope folgte. Als ich wach wurde hört ich nur noch das Martinshorn und den Arzt, der dem Fahrer zurief, das hätte aber gar nicht gut ausgesehen.Der Rest war mir dann auch egal. Im KH wieder EKG etc, alles ok. Ich habe dann eine Tropf bekommen und bin die Nacht zur Überwachung geblieben. Weil ich starke Nackenschmerzen hatte, tippte man dort auf verklemmte Nerven o.ä. in der HWS. Ich durfte dann ja auch am Samstag auf eigene Verantwortung raus, weil es mir wieder recht gut ging.Zwei Tage später war ich beim Neurologen.

Dort wurden die Gefäße untersucht und ein EEG gemacht. Den schriftlichen Befund habe ich immer noch nicht, er meinte aber ich wäre lediglich seelisch krank und er würde es für übertrieben halten, jetzt von Arzt zu Arzt zu rennen. Ich sollte mich wegen entsprechender Medikamente mit meinem Hausarzt in Verbindung sezten.(so ein Idiot). Ja und dann jetzt letzte Woche die MRT, dei der zufällig die Zyste gefunden wurde.....

Das ist meine Krankengeschichte. Vorher nie etwas gehabt, treibe viel Sport, bin nicht übergewichtig, rauche nicht, trinke nicht... ich weiss auch nicht was schief gelaufen ist *g*.

Gruss

PyeJa

06.02.05  10:30

Hallo PeJa,

ja das hört sich wirklich nicht sehr angenehm an...sehr schade, wie leichtfertig manche Ärzte einen in die "Psycho-Ecke" abschieben! An deiner Stelle würde ich schon von "Arzt zu Arzt rennen", denn dann kannst du dir wenigstens sicher sein, was es alles nicht ist. Und vor allem kann man es dann immer noch auf die Psyche schieben. du schriebest, dass du auch panik hattest. ich habe gehört, dass menschen mit angst und panik in seltenen fällen auch dabei ohnmächtig werden können. das soll jetzt nicht heißen, dass das bei dir die ursache ist, aber ganz unmöglich ist es jedenfalls nicht. ich hoffe, du findest bald heraus, woran es gelegen hat! wenn es neuigkeiten gibt, lass es mich wissen :-)

LG und einen schönen sonntag!

J?odie

06.02.05  20:16

Keine Panik...

... die hatte nur mein Mann, als ich ihm so einfach weggeklappt bin.

Angst war am Anfang im Spiel, als ich diese Stiche in der Brust hatte, aber das war, bevor mir übel wurde. Der Schwindel ist bei mir gar nicht so schlimm, wie manche ihn hier beschreiben, es ist mehr die Übelkeit die mich beherrscht, wenn es los geht.

Ich habe dann nach dem Zusammenbruch auch immer brechen müssen. Als wenn sich der Körper von Ballast befreien will, der ihn am "weiterarbeiten" hindert.

Im Moment geht es ganz gut, ich darf nur nicht zuviel an das Ding im Kopf denken.

Lass du es dir auch gut gehen!!!

Bis bald

P6eJa

15.02.05  10:17

MRT vom Kopf

Hi, da bin ich wieder.

Gestern hatte ich die MRT um die Zyste genauer zu untersuchen.

Sie sitzt an oder in der Epiphyse, ist ca. walnußgroß (2,2x1,5cm) und drückt angeblich nirgendwo drauf und klemmt auch kein Nervenwasser o.ä. ab. Somit ist sie angeblich nicht verantwortlich für meine "Attacken". An der Zyste braucht man so nichts tun, nur 1x jährlich kontrollieren. Soweit der Radiologe, inwieweit der das allerdings beurteilen kann, bin ich mir nicht ganz sicher.

Morgen habe ich erstmal Termin beim Hausarzt, ich denke aber ich werde mir auf jeden Fall noch eine Meinung einholen. Jodie, meinst du eine Neurochirurg wäre geeigneter als ein Neurologe ???

Heute früh habe ich schon beim Aufwachen Kopfschmerzen gehabt. Früher habe ich das auf das Wetter oder auf sonst etwas geschoben, jetzt habe ich schon Bedenken und schiebe alles Mögliche auf die "Walnuß".Ein bischen mache ich mich schon verrückt...

Gruss

PcexJa

15.02.05  20:17

hi PeJa,

na dann kannst du jetzt beruhigt aufatmen! ich denke mit einer solchen diagnose kann man leben...und du kannst es dem radiologen auch glauben! eine bekannte von mir (ärztin) sagte mir damals (da ich die gleichen zweifel hatte wie du), dass radiologen schon ziemlich genau beurteilen können, was da auf den Bildern zu sehen ist. schließlich sehen sie jeden Tag nichts anderes! neurologen können nur testen, ob deine hirnfunktionen bzw. die der hirnnerven funktionieren, ansonsten können sie die bilder eher weniger deuten. ein neurochirurg wird da schon mehr weiterhelfen können. allerdings musst du bedenken, dass es der job eines chirurgen ist zu operieren, sodass du da wahrscheinlich eher den Rat bekommen wirst, die Zyste entfernen zu lassen. diese erfahrung habe ich zumindest gemacht! es gibt allerdings auch neurochirurgen, die der gegenteiligen meinung waren und das waren diejenigen, die wenigstens noch ehrlich waren und nicht nur daran dachten, ihre OP-Pläne voll zu kriegen. wer mir allerdings am allermeisten bei der v.a. psychischen belastung nach ner solchen diagnose geholfen hat, war meine neurologin, der ich wirklich alle meine ängste (vor mögl. symptomen etc.) erzählen konnte und die mir wirklich alles genauestens erklärt hat. ich weiß nicht, wo du wohnst, aber ich kann die bei interesse mal ne liste der besten neurochirurgen deutschlands schicken und dir außerdem berichten, mit welchen ich gute erfahrungen gemacht habe. sag mir soch mal deine mail-adresse.alles gute und LG

J7odixe

15.02.05  21:33

E-Mail für dich...

Hi Jodie,

du hast Post.

PbeJxa

23.03.05  20:31

Hallo - habe auch einige Probleme...

...mit auftretenden Ohnmachtsanfällen bei meiner Freundin.Sie hat auch eine Zyste im Kopf und ich weiss im Moment nicht so richtig weiter. Die Anfälle häufen sich in letzter Zeit , da sie vor der Abiturprüfung steht und denke ich unter Stress steht. Leider kann das meiner Meinung nach nicht so weiter gehen. Sie hat sich schon paarmal dabei verletzt ( Treppe heruntergefallen, im Bad den Kopf gestossen, blaue Flecken,Prellungen usw. ) Was ist wenn das beim Autofahren passiert?Heute ist es das dritte mal recht extrem. Ich weiss nicht in welchem Zusammenhang die Anfälle stehen...aber die Ärzte tun das als Nebensächlichkeit ab. Ich denke wenn Sie für ca. 30-60 s aufhört zu atmen ist das auch für mich eine Tortur. Jedenfalls sollte ich nach Meinung des Neurologen nichts unternehmen-Sie sollte dann wenn eine Übersättigung des Blutes mit Kohlendioxid? auftritt alleine aufwachen. Was soll ich machen? Gibt es da Tips? Ach ja, Hausarzt diagnostizierte eine vasovagale Synkope. Welche Experten könnt Ihr im Raum Hannover empfehlen?

Vielen Dank für die Hilfe

c9hit1inp[anxzer

23.03.05  21:13

Re.: chitinpanzer

Wart ihr schon bei Prof. Samii??

Internet-Adresse: [[http://www.ini-hannover.de]]

A3ndreaxH1

23.03.05  21:25

*:) chitinpanzer

ja Prof. Samii ist wirklich super. War zwar selbst noch nicht da, aber habe nur Gutes von ihm gehört. Welche Art Zyste hat denn deine Freundin, wo liegt sie im Gehirn und wie groß ist sie? Ist es denn sicher, dass die Synkopen davon kommen?

LG

JFodie

23.03.05  22:09

Vasovagale Synkopen

Hi!

Genau das ist auch bei mir die Diagnose vom Neurologen (Ohnmachtsbericht siehe oben). Geht es deiner Freundin auch vorher immer so besch.... ??? Die Übelkeit ist ganz schön übel.

Die Zyste, die man bei mir gefunden hat, hat angeblich nichts mit den Synkopen zu tun, beunruhigt hat sie mich aber schon. Zum Glück bin ich zur Zeit beschwerdefrei, allerdings muss ich noch wieder zum Arzt um den Befund eines 7-Tage-EKG´s abzufragen.

Wurde denn bei deiner Freundin schon alles abgecheckt?

Hoffentlich/Vielleicht ist es wirklich nur der Streß, denn dann ist sicher nach dem Abi alles vorbei.

Gruss

P e9Ja

24.03.05  14:34

Danke für die schnelle Antworten...

Also EEG,EKG,Blutproben wurden schon gemacht/genommen.Beim ersten EEG (über ca.10 min.)konnte nichts ungewöhnliches gefunden werden. Kurz vor dem Zweiten EEG (über die Nachtfür ca. 8 -10 Std.) bekam meine Freundin beim Anlegen der Verkabelung eine solche Synkope - die Assistentin hat sich wirklich geärgert da die Aufzeichnungen noch nicht aktiv waren erklärte dieses aber dem zuständigen Neurologen persönlich. Na ja-wie sollte es anders sein- wurde auch auf dem Nacht-EEG nichts ungewöhnliches festgestellt. Ich war bei den Untersuchungen mit dabei und muss schon sagen dass es seltsam ist, wenn man keinen richtigen Befund vorweisen kann. Man wird richtig komisch angeschaut als ob dieses nur ein psychisches Problem sei... :-(

Ich kann es nicht genau sagen ob es von der Zyste kommt oder stressbedingt auftritt. Das sollten doch lieber die Mediziner herausfinden. Übelkeit tritt auch vorher auf- ich merke es Ihr immer schon vorher an der "Leere in den Augen" an! Zusätzlich hat Sie Herzprobleme die sich wie Seitenstiche in der Herzgegend äussern. Zu den Details der Zyste kann ich nichts sagen- da müsste ich mal nachfragen!

Was sagen Eure Partner dazu? Meine Freundin meinte gestern dass ich das wohl nicht mehr lange mitmachen werde...ich liebe Sie über alles und möchte auch unterstützend wirken. Der eine Doc empfahl ein Mittel mit dem die Beschwerden zurückgehen sollen. Leider kann man dann die nächsten 5-8 Jahre keine Kinder kriegen. Setzt wohl die Kreislauffunktion ausser Kraft oder so. Das kommt eigentlich nicht in Frage. Welche Mittel, Wege, Lösungsmöglichkeiten habt Ihr denn dagegen gefunden ???-> Ausdauersport soll auch gut sein- hab ich gehört.

Gruß cp

cIhitiwnpanJzexr

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Apotheke | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH