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3 Jahre lang angebl. Diagnose Psyche - jetzt die richtige Diagno

k(ixzm


Schnucki 15, ich bin selbst betroffen, mit was genau ist unklar. Neurologen nehmen gerne die Psychosomatik her, um eine Diagnose stellen zu können. Mit Sicherheit dürfte fast jeder neurologisch Erkrankte der relativ frühzeitig mit leichter Symptomatik beim Neurologen aufschlug diese Diagnose gehört haben.

SCchnuFckim x15


Haben sie dir das tatsächlich so wortwörtlich gesagt?

fast.

SZch^nuck~i 15


Schnucki 15, ich bin selbst betroffen, mit was genau ist unklar. Neurologen nehmen gerne die Psychosomatik her, um eine Diagnose stellen zu können. Mit Sicherheit dürfte fast jeder neurologisch Erkrankte der relativ frühzeitig mit leichter Symptomatik beim Neurologen aufschlug diese Diagnose gehört haben.

Guten Abend.

Welche Symptome hast du, wenn ich dich fragen darf?

kUizm


Schnucki 15, zuviele um sie hier aufzählen zu wollen. :-)

SFchnmucBki 1x5


Schnucki 15, zuviele um sie hier aufzählen zu wollen

Du musst ja nicht alle aufzählen, vielleicht ein paar, wenn du magst?

Gehst du aber selber von der Psyche aus oder doch etwas körperliches?

Ich war selbst 3 Monate bei einem Psychiater, das half mir natürlich nicht. Nach 3 Monaten hörte ich einfach auf und wie es sich nach fast 3 Jahren herausstellte - zu recht.

_WParva=ti_


@ kizm

Schnucki 15, ich bin selbst betroffen, mit was genau ist unklar. Neurologen nehmen gerne die Psychosomatik her, um eine Diagnose stellen zu können. Mit Sicherheit dürfte fast jeder neurologisch Erkrankte der relativ frühzeitig mit leichter Symptomatik beim Neurologen aufschlug diese Diagnose gehört haben.

In der Regel ist es erst einmal eine Verdachtsdiagnose, bis diese dann auch als gesichert gilt, dauert es meist noch eine Weile.

@ Schnucki 15

fast.

Wie auch immer... Es wäre zumindest gut, wenn du bei der Wahrheit bleiben würdest und niemanden etwas unterstellst. So verständlich dein Frust auf deine bisherigen Ärzte auch ist.

Ich war selbst 3 Monate bei einem Psychiater, das half mir natürlich nicht. Nach 3 Monaten hörte ich einfach auf und wie es sich nach fast 3 Jahren herausstellte - zu recht.

Selbst, wenn du etwas psychisches gehabt hättest, kann man nach drei Monaten nicht viel erwarten und erst recht keine Wunderheilung. Zumal ein Psychiater meist eh nur Medis verschreibt und in der Regel keine Gsprächstherapie anbietet. Letzteres wäre aber wichtiger als Medikamente und erhält man nur bei einem Psychotherapeuten.

_kPaQrvatix_


Ich habe mich gerade mal zu möglichen Ursachen deiner Erkrankung belesen. Anscheinend bekommt man die Erkrankung, wenn man bestimmten Giftstoffen (Nitrat, Nitrobenzol, Anilin, Chlorate) ausgesetzt wurde. Auch bestimmte Medikamente kommen infrage. Es kann aber auch eine angeborene Störung sein. Allerdings hättest du dann auch schon als Neugeborene Probleme gehabt. Also Giftstoffe und Medikamente sind da wohl am Wahrscheinlichsten als Ursache. würde ich an deiner Stelle mal versuchen herauszufinden, ob du mit irgendwas zu viel in Kontakt gekommen bist. Gerade Nitrat kommt auch häufig im Trinkwasser (vielleicht mal überprüfen lassen) und in der Nahrung vor.

SKchn'ucki! 1x5


Parvati

ich bat dich nicht, mir über Psyche zu erklären oder über meine Krankheit.

Ich will in diesem Thread darüber diskutieren, ob es Leute gibt, die auch wie ich von Ärzten falsch diagnostiziert wurden. Wenn du nicht selbst betroffen bist, dann eröffne doch bitte neuen Thread, und schreib dort, was dich bewegt.

_ZPar.va|txi_


Schnucki, ich bin durchaus selbst betroffen. Sonst würde ich hier nicht schreiben. Ich kenne sowohl die eine Seite der Falschdiagnostik "Psychosomatik" und auch die Seite der richtigen Diagnostik "Psychosomatik".

ich bat dich nicht, mir über Psyche zu erklären

Es gibt aber Dinge, die kann und will ich hier nicht einfach so stehen lassen. Manche haben schlicht ein falsches Bild, wie es in der Behandlung von psychischen Beschwerden abläuft - du anscheinend auch. Zumindest hatte ich den Eindruck.

oder über meine Krankheit.

Da hier jemand schon fragte, ob es eine Ursache für deine Erkrankung gibt und du selbst nicht wusstest, was es für Ursachen gibt, wollte ich nur versuchen etwas aufzuklären. Ich dachte, das wäre auch in deinem Interesse und auch im Interesse derer, die hier mitlesen. Ich wollte dir nix böses. Kein Grund mich deswegen dumm von der Seite anzumachen %-|

S0chnuRckOix 15


Schnucki 15, ich bin selbst betroffen, mit was genau ist unklar. Neurologen nehmen gerne die Psychosomatik her, um eine Diagnose stellen zu können. Mit Sicherheit dürfte fast jeder neurologisch Erkrankte der relativ frühzeitig mit leichter Symptomatik beim Neurologen aufschlug diese Diagnose gehört haben.

Ich wünsche dir, dass du eine richtige Diagnose bekommst.

Gib bitte nicht auf. Ich habe auch 3 Jahre gebraucht, bis man mir endlich helfen könnte...

Herzliche Grüße

_DParvv6a`ti_


Ich wünsche dir, dass du eine richtige Diagnose bekommst.

Danke, die richtige Diagnose habe ich aber schon :-) ;-)

_\Pasrv@atix_


Ach sorry, sehe gerade, dass das Zitat von jemand anderen war ;-D Zeit ins bett zu gehen...

Lleomn 2Q0140-2015


@ Schucki 15.

Ich war auch schwer krank und alle Ärzte, die ich monatelang besuchte, haben alle meine Symptome auf meine Psyche geschoben, bis der 30. oder 40. Arzt bei mir eine sehr seltene Autoimmunerkrankung Anti-NMDA-rezeptor Enzephalitis feststellte... und dies nach 2 Jahren! Ärzte, die ich besucht habe, waren entweder faul oder dumm. Die haben mich sofort mit Psyche abgestempelt. Ein Neurologe hatte sogar den "Mut" mir zu sagen, meine Symptome kämen von "partying too much"... Also unglaublich

Ich hatte alle Ärzte durch: 3 Neurologen, 2 HNO Ärzte, Kardologe etc...

Meine Symptome waren:

Extreme Müdigkeit

Krampanfälle

Depressionen

manchmal Kopfschmerzen, Schwindel

Schmerzen

Heute bin ich wieder gesund und hoffe, dass ich nie mehr wieder zu den Ärzten muss. Wie schon hier oben beschrieben wurde "Wenn Ärzte nicht weiter wissen, dann ist man psychosomatisch krank".

Beste Gesundheit und lieben Gruß

Leon aus Bremen

tihe-ca0vexr


Natürlich gibt es Fehldiagnosen - Medizin ist nun mal keine exakte Wissenschaft. Ich habe auch so ungefähr 2 Patienten gesehen, bei denen eine ernsthafte organische Ursache übersehen und die Symptomatik als psychosomatisch angesehen wurde. Allerdings sehe ich fast jede Woche einen, bei dem eine psychosomatische Komponente gesehen wurde und sinnlose organische Diagnostik und Therapien gemacht werden. Und deren Leben wird oft wirklich zerstört - nicht selten schon in jungen Jahren, da fallen mir alleine aus dem lezten Vierteljahr 3 ein.

Abgesehen davon sind bei sehr vielen Problemen beide Seiten beteiligt - bei Schmerz zum Beispiel praktisch immer.

Häufig werden dann irgendwelche organischen Zufallsbefunde als Erklärung herangezogen, was die patenten weiter chronifiziert.

So ganz verstehe ich die Situation des TE auch nicht. Ist denn die Bestimmung mal wiederholt worden? Wie hoch war denn das MetHb? Wenn es nur einmal erhöht war, liegt eine Verursachung durch irgendwelche Substanzen nahe (der einzige Fall, den ich jemals in meinem Leben gesehen habe, war durch ein bestimmtes örtliches Betäubungsmittel verursacht). In dem Fall besteht die Therapie im Identifizieren nd meiden des Auslösers. Die meisten Fälle sind allerdings angeboren und dann gibt es keine ursächliche Therapie. Eine Therapie mit irgendwelchen Tabletten ist mir nicht bekannt. Um welche Tabletten handelt es sich denn?

s#unny `daysS :2x014


Alles begann an einem Nachmittag im Dezember 1985. Ich saß gerade an meinem Arbeitsplatz als Sachbearbeiterin, als mein Kopf zu zittern anfing. Es kam ganz plötzlich, und ich hatte keinerlei Einfluss darauf. Ich war 23 Jahre alt und steckte mitten in einer emotionalen Krise. Die Trennung vom Freund, allein in einer neuen Wohnung und ein unbefriedigender Arbeitsplatz machten mir sehr zu schaffen.Als es auch am nächsten Tag nicht besser wurde, suchte ich einen Arzt auf. Dieser lachte mich aus und meinte, ich zittere ja wie eine alte Frau. Er gab mir eine Valium mit den Worten, ich solle mich erst einmal ausschlafen.Nach ein paar Tagen ging der Tremor auf meinen ganzen Körper über, vor allem die Hände waren betroffen. Meine Schrift wurde unleserlich, und alltägliche Handgriffe wurden zum Problem. Mein Körper gehorchte mir nicht mehr, sogar im Ruhezustand vibrierte alles.Da ich annahm, ich hätte mir einen Nerv eingeklemmt, besuchte ich mehrere Neurologen. Da sie nichts finden konnten, wurde mir mehrfach gesagt, das Zittern habe höchstwahrscheinlich psychische Ursachen. Unzufrieden mit dieser Diagnose versuchte ich es weiter.Bei den Allgemeinärzten wurde mir jedes Mal Blut abgenommen, die Reflexe überprüft und in die Augen geschaut. Ich musste mit ausgestreckten Armen auf einer Linie laufen, was mir sehr schwer fiel. Da das Blut nie auf Kupfer untersucht wurde, war es immer in Ordnung, auch meine Leberwerte. Keiner der Ärzte sah meinen Kayser-Fleischer-Ring bzw. konnte ihn richtig deuten. Meistens wurde mir eine Psychotherapie empfohlen, aber auch als Simulantin wurde ich hingestellt.Ich wurde körperlich immer schwächer, und inzwischen war ich mir nicht mehr sicher, ob nicht doch meine kranke Seele die Ursache des Zitterns ist. Ich bekam schwere Depressionen, kündigte meinen Arbeitsplatz und wusste nicht mehr weiter. Schließlich versuchte ich es doch mit einer Psychotherapie. Natürlich brachte sie keinen Erfolg. Eine innere Kraft und der Glaube an eine organische Ursache meiner Symptome ließen mich weitersuchen.Ich bemühte mich um die stationäre Aufnahme in einem bekannten Reha-Zentrum. Nach drei Wochen intensiver Untersuchungen in der Neurologie, inklusive CT, MRT und Rückenmarkpunktierung, kam es zu keinem Befund.Stattdessen bekam ich eine Überweisung in die hauseigene psychosomatische Abteilung. Dort verbrachte ich weitere fünfeinhalb Monate. Da ich die für die Ursache meines Tremors angeblich verantwortlichen Gründe nicht akzeptieren wollte, wurde ich als »aufmüpfig« entlassen. »Therapie zu späterem Zeitpunkt möglich!!« stand in meinem Arztbericht.Wieder daheim, versuchte ich es bei einem Homöopathen. Dieser tippte auf eine Amalgamvergiftung. Doch auch das Entfernen aller Füllungen aus den Zähnen, diverse Globuli und Akupunktur halfen nicht. Auch bei einem Heilpraktiker suchte ich Rat, ebenso ließ ich mich hypnotisieren. Doch alles natürlich ohne Erfolg.Nach der Einnahme eines Antidepressivums ging es mir zumindest psychisch wieder besser. Ich schrieb mehrere Bewerbungen, kam auch aufgrund guter Zeugnisse oft bis zum Vorstellungsgespräch, aber da ich mein Zittern nicht erklären konnte, hatte ich keine Chance. Mehrere Male wurden mir bei so einem Gespräch Drogenprobleme unterstellt. Es war immer wieder ein Tiefschlag.Neben den ganzen Arztbesuchen machte ich Computerkurse und besuchte andere ABM-Maßnahmen vom Arbeitsamt. Ich kam in eine Übungsfirma. Dort traf ich viele kranke Menschen, die wieder ins Berufsleben wollten. Die Übungsleiter unterstützten uns beim Bewerbungenschreiben, nach langer Zeit fühlte ich mich endlich wieder besser. Jeder hier hatte ein Handikap, und das Zittern gehörte nach über vier Jahren schon fast zu meinem Leben. Nach unzähligen Absagen bekam ich schließlich doch eine Anstellung als Sachbearbeiterin in der Rechnungsprüfung einer großen Firma. Leider war es keine schöne Zeit. Sobald ich das Großraumbüro betrat, fühlte ich mich beobachtet, und es wurde getuschelt. Meine Symptome waren eben nicht zu übersehen.Zum Glück (!) zog ich mir recht bald eine Bindehautentzündung zu. Ich ging zu einer Augenärztin, die gerade ihre Praxis neu eröffnet hatte. Sie war ganz frisch von der Uni und hatte das Krankheitsbild des Morbus Wilson noch gut im Gedächtnis. Sie erkannte sofort meinen Kayser-Fleischer-Ring. Nachdem sie sich noch einmal daheim belesen hatte, riet sie mir, mein Blut sofort auf Kupfer untersuchen zu lassen. So wurde nach fast fünf Jahren endlich mein Morbus Wilson gefunden. Die Ungewissheit hatte ein Ende, und ohne zu wissen, was diese Diagnose für mich bedeutete, spürte ich ganz deutlich, wie die Resignation wich und die Lebensenergie schlagartig zurückkam. Nun konnte es mir nicht schnell genug gehen, richtig behandelt zu werden.Meine Lebensretterin empfahl mir noch eine Klinik mit Spezialisten für diese Krankheit, und von da an ging es kontinuierlich mit mir bergauf. Eine Leberbiopsie und ein Radiokupfertest bestätigten zusätzlich die Diagnose. Ich erfuhr, dass diese Krankheit ohne Behandlung tödlich sei und eine Leberzirrhose, wie auch ich sie habe, zum Krankheitsbild gehört. Auch mein vermehrter Speichelfluss sei ein typisches Symptom. Zum ersten Mal nach fast fünf Jahren fühlte ich mich gut aufgehoben und ernst genommen.Ich wurde auf viermal täglich Metalcaptase eingestellt. Gegen das lästige Zittern bekam ich, auf mein Drängen hin, zusätzlich sechs Wochen lang Artane, ein Mittel gegen Parkinson. Zu meinem großen Glück bildeten sich meine neurologischen Symptome komplett zurück.Nun konnte das Leben wieder beginnen. Mit Büroarbeiten wollte ich nichts mehr zu tun haben. So bekam ich im März 1991 eine Festanstellung im Verkauf und arbeitete dort bis zur Geburt meiner Tochter im Jahre 2000. Während der Schwangerschaft nahm ich nach Absprache mit dem Arzt dreimal täglich Metalcaptase. Ich stillte nicht, es gab einfach zu wenig Erfahrungsberichte über das Stillen bei Einnahme dieser Tabletten, darum wollte ich kein zusätzliches Risiko eingehen.Kurz nach der Geburt meines Kindes stieg ich, auf Anraten meines Arztes, auf eine Zinktherapie um. Seitdem nehme ich dreimal täglich 50 mg Zinksulfat. Leider bekam ich bald nach der Umstellung eine chronische Darmentzündung. Angeblich soll kein Zusammenhang mit der Zinkeinnahme bestehen. Jetzt muss ich gegen die Colitis Ulcerosa leider doch wieder Chemie zu mir nehmen.Mit meinem Wilson geht es mir heute sehr gut. Über viele Erlebnisse meiner fünfjährigen Odyssee kann ich inzwischen schmunzeln und ihnen sogar etwas Positives abgewinnen. Ich habe in dieser Zeit viel über mich und die Menschen gelernt und freue mich, dass ich letztendlich doch die Kraft hatte, trotz vieler Rückschläge nicht aufzugeben.Ich hoffe, ich kann durch meine Geschichte anderen, die sich in ähnlichen Situationen befinden, Mut machen.Nur nicht aufgeben und immer an sich selbst glauben!!

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