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Rückschlag der angst- Panik Erkrankung?????

A,pfe1lbaxun hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben,

leider musste ich nach einem Jahr wieder erfahren,was es heißt eine Panikattacke zu erleiden. Nur dieses mal kam es aus dem schlaf heraus, was ich noch nie hatte. Kurz aktuell zu mir: Ich habe mich vor einem guten Jahr von meinem Mann getrennt, bei uns lief es schon länger nicht mehr gut, mit ihm habe ich zwei Kinder (7 und 3). Die Trennung verlief alles andere als rosig. Er hatte mir für 10 Tage die Kinder entzogen, so das ich sie nur mit einem Eilverfahren wieder bekommen habe.Nun habe ich auch schon die scheidung eingereicht und warte auf den gerichtstermin.Kurz darauf habe ich mich in meinem jetzigen Partner verliebt, der mir schon während der Trennung und der Zeit,als mir meine Kinder entzogen wurden, eine sehr große stütze war und immer noch ist. Er hält immer zu mir, macht mir Mut und unterstützt mich in jeder Hinsicht. Vor ca. 6 Jahren habe ich die Diagnose Angst und Panikstörung erhalten. War jetzt auch gute zwei Jahre in Therapie und habe sie nun im mai beendet, und es ging mir sehr gut.

Nun bin ich gestern abend mit meinem Freund ins Bett gegangen, haben noch einen Film geschaut und soweit war alles gut, bis auf ein leichtes Angst Gefühl. Nachdem film, haben wir geschlafen. Nach zwei Stunden ca. hatte ich einen Alptraum ( wo mein Partner und ich uns heftigst gestritten haben, wo es dann auch zu einer Trennung kam) bin dann mit Herzrasen, totaler Panik, zitternd, Schweiß gebadet aufgewacht. Dachte ok war nur ein schlechter traum und habe versucht wieder zu schlafen, doch es ging nicht. Ich hatte das gefühl durchzudrehen hatte urplötzlich wieder Angst vor zwangsgedanken (hatte schonmal kurz Zwangsgedanken, nach einem heftigen streit,vor drei Jahren). Nach guten 30 min. war alles vorbei und ich fühlte mich lediglich total innerlich unruhig. Ich fing sogar an zu weinen. Heute fühle ich mich dadurch auch überhaupt nicht gut, bin innerlich total unruhig und nervös, habe Angst wieder Zwangsgedanken zu bekommen und natürlich davor, das der ganze mist wieder von vorne los geht.Könnte auch nur heulen heute. Ich bin total glücklich, bin im Januar mit meinem Freund in eine gemeinsame Wohnung gezogen(ich wollte aus der ehewohnung raus, zu viel errinnerung)und er tut wirklich alles damit es mir gut geht, er meinte auch, das mein unterbewusstsein, mir damit was sagen will, weil er in der Auffassung ist, ich lasse noch zuviel Vergangenheit in das hier und jetzt. Muss dazu sagen, mein ex hat schon Aggressionsverhalten gezeigt, wenn es Streit gab, es ging sogar soweit das er zweimal die Scheibe von der damaligen küchentür kaputt geschlagen hat, mein Handy vor Wut zerschmetterte. Sein Aggressionsverhalten war auch der trennungsgrund. Ich meine sowas prägt ja auch.

Nun kann ich aber nicht verstehen warum es die Nacht so eskaliert ist? Und warum ich heute so innerlich unruhig und nervös bin,dann noch die Ängste dabei, das ich selbst nicht mehr weiß wohin mit mir selbst. Ich hatte alles so gut im griff, bis auf bei stress, so vereinzelte symptome, aber ich konnte das leben voll und ganz genießen.

Meint ihr es ist ein Rückfall? Und was kann ich tun damit die Symptome wieder verschwinden? ( innerliche Unruhe, Angst vor allem möglichen, etc.)

Danke schonmal für's lesen des langen Textes. Um jeden Ratschlag wäre ich sehr dankbar.

Antworten
Lsuc_ix32


Hallo,

bei deine ehemalige Psychotherapeutin hast du das Recht auf 3 "Beratungsgespräche" pro Quartal. Da wir am fast am Ende dieses Quartals sind, kannst du 6 Wochen Therapie machen und ggf. ein neuen Therapie in der Zeit beantragen.

Da du in ein Stresssituation warst und bist, ist das sinnvoll.

Scheidung einreichen ist ja Stress.

Rückfälle sind immer möglich. Jetzt geht es darum wie man damit umgeht (Strategien ausarbeiten) und noch ein Rückfall verhindert -> Frühanzeichen rechtzeitig erkennen.

ACpf4elbxaun


Danke luci32 für deine Antwort

CPomrxan


Hallo Apfelbaum.

Diese traumatischen Erlebnisse, vor allem über einen längeren Zeitraum, darf man nicht unterschätzen. Meist vergräbt man sie immer tiefer, bewältigt Teile davon, aber es dauert sehr lange, bis man damit richtig umgehen kann. Deine Trennung ist erst ein Jahr her. Das ist nicht sonderlich lange, auch wenn du in dieser Zeit in Therapie warst. Manchmal lässt man sich vom Glücksgefühl täuschen. Du hast die Trennung geschafft, du hast deine Therapie geschafft, du hast einen lieben Partner an der Seite. Das sind alles tolle Dinge, die alles andere überstrahlen. Das heißt aber nicht, dass deine Ängste schon bewältigt sind. Wie du gesehen hast, schlummern da noch ein paar Dinge, die durch den Traum ausgelöst wurden oder nach oben gebracht wurden. Dein Glück ist dein Bewusstsein, welches du in Grenzen selbst steuern kannst. Die Träume oder z.B. auch Hypnosezustände bringen aber das Unterbewusstsein nach oben - dieses kannst du nicht steuern. Und es ist manchmal erschreckend, wenn es die Kontrolle erlangt.

Nun kann ich aber nicht verstehen warum es die Nacht so eskaliert ist? Und warum ich heute so innerlich unruhig und nervös bin,dann noch die Ängste dabei, das ich selbst nicht mehr weiß wohin mit mir selbst.

Das kann Zufall sein, dass du ausgerechnet diese Nacht davon träumtest. Oder es gab irgendeinen winzigen Trigger am Tag vorher (oder in dem Film), den du bewusst gar nicht wahrgenommen hast, der aber eine Verbindung zu deiner Vergangenheit und deinen Ängsten herstellte.

Meint ihr es ist ein Rückfall?

Bestimmt, aber es muss ja kein dauerhafter sein. Vielleicht war es nur eine kurze Welle. Dass du das nicht sofort abschütteln kannst ist völlig normal. Ich habe vor ca. einem Jahr selbst gelernt, wie mächtig Angst sein kann - das kannte ich die 46 Jahre davor nicht in dieser Form. Man muss das respektieren und sich überlegen, wie man damit umgeht. Bei mir ging es zum Glück ohne Therapie, aber ich war nach einigen Wochen kurz davor, mich zu einer entschließen. Auch da gab es einen Auslöser und eine Verbindung zu schlimmen Ereignissen, die gar nicht weit zurücklagen. Ich habe es zum Glück so geschafft, diese Welle zu überwinden.

er tut wirklich alles damit es mir gut geht, er meinte auch, das mein unterbewusstsein, mir damit was sagen will, weil er in der Auffassung ist, ich lasse noch zuviel Vergangenheit in das hier und jetzt

Ich verstehe das so, dass du deinem Freund vom Traum und deiner Angst erzählt hast, richtig? Das ist gut und du solltest ihn unbedingt einbinden. Er ist der Mensch, der dir einen sicheren Hafen bieten kann, wenn diese Ängste kommen. Es kostet ihn etwas Kraft, sicherlich, aber wenn er dich liebt, wird er zusammen mit dir daran arbeiten. Dazu gehört aber, dass du dieses "Gespenst" nicht versteckst, sondern offen damit umgehst. Und wie es mit Gespenstern nun mal ist: wenn man das Licht anmacht und die Sonne scheint, dann verschwinden sie.

Beobachte dich gut und geh offen damit um. Wenn du merkst, dass es ein längerer Rückfall wird, dann zögere nicht und suche nochmal die Hilfe auf, die dir damals auch geholfen hat. Und wenn du heute wieder deinen Freund triffst, bitte ihn, dich mal eine Weile fest in den Arm zu nehmen und genieße das Gefühl der Sicherheit. Du wirst sehen, das hilft. Alles wird gut. :)_

A!pfelvbaun


Hallo liebe comran,

vielen lieben dank für deine Antwort.

Ja ich binde meinen Freund mit ein, er weiß von meinen Ängsten und auch das ich in therapie war. Er ging damals sogar zwei mal mit, damit er es besser verstehen konnte, da er selbst noch ein paar fragen an meinen Therapeuten hatte. Er geht mit der Situation auch sehr verständnisvoll um, und sagt mir auch immer wieder das wir es schaffen werden und das alles wieder gut wird. Ich kann mit ihm zum Glück auch offen und ehrlich reden. Die letzten beide Tage waren soweit ok. Außer gestern, da kamen wieder ein paar Symptome hoch und am abend hatte ich wieder ein sehr diffuses Angstgefühl. Ich habe dann gestern abend mal wieder meine Meditation gemacht, habe ich damals vom Therapeuten bekommen und so konnte ich mit etwas weniger Anspannung einschlafen. Mein Freund hat die Trennung ja mitbekommen und war von Anfang an für mich da gewesen. Ich habe schon am Anfang sehr viel mit ihm darüber geredet,in der Hoffnung es so besser verarbeiten zu können. Ich finde es nur sehr unangenehm, das die Symptome und auch die Angst wieder gekommen sind, wobei ich so glücklich bin. Ich habe mich aber auch schon mit meinem therapeuten in Verbindung gesetzt und kann am Montag schon zu ihm. Ich dachte mir, lieber früher, wie zu spät. Nun hoffe ich das es bald wieder nach lässt und ich wieder vollkommen glücklich sein kann und mein leben wieder ohne Symptome genießen kann. Denn jetzt vermeide ich nicht, sondern versuche trotzdem alles weiterzumachen wie bisher, auch wenn es schwrr fällt in einigen situationen,denn komplett von vorne Anfangen das möchte ich nicht.

S[ilkkPeaxrl


Es ist eigentlich kein "Rückschlag", sondern das Wiederauftreten eines unbehandelten psychischen Problems. Mach Dir das bewusst. Du solltest wirklich etwas Grundlegendes tun; ein Forum ist dafür zu wenig.

SJilkRPxearl


Sorry, statt "unbehandelt" sollte es heißen, offenbar noch nicht ausreichend behandelt.

Aopfe2lpbaxun


Danke silkpearl für deine Antwort. Ich habe ja schon für am Montag einen Termin bei meinem therapeuten ausgemacht, ich hoffe nur nicht das der zustand sooooooo lange anhält. Weil es nervt mich jetzt schon

sTweOenyx42


Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung diese Angst zuzulassen. Je mehr du dich dagegen wehrst oder eben Angst hast eine Panikattacke zu bekommen, wirst du sie 1. bekommen und 2. immer heftiger. Irgendwann kommt dann die Angst vor der Angst und das ist dann ganz fatal und sehr mühsam den Weg daraus wieder zu finden.

Du bist noch lange nicht durch mit deinem Noch - Ehemann, das zeigt dir deine Seele ganz aktuell durch diese Angst - Panikattacke in der Nacht. Sehr gut ist das du den Termin gemacht hast, reden und dadurch verarbeiten ist ganz wichtig. Mobilisiere dich selber in dem du dir selber Mut zusprichst und dir selber laut sagst - Ich habe keine Angst vor dir Panik ! Du willst mich wieder überfallen? Gut, dann tu das ! Es hört sich bestimmt bescheuert an, ist aber sehr effektiv :)z Wenn du diese Angst vor der Panik zulässt, wird sie sich von dir verabschieden. :)*

A,pfe)lbau3n


Vielen lieben dank sweeny42,

klar bin ich irgendwo enttäuscht, ich wollte nie das meine kinder, Scheidungskinder werden. Aber es ging einfach nicht mehr. Nachher war auch kaum noch liebe da. Und sein Aggressionsverhalten, wollte ich auch nicht mehr dulden. Ich war froh und auch erleichtert als er ging. Nur dabei hat er mir 10 Tage meine Kinder entzogen,wobei mir niemand helfen konnte, weder Jugendamt noch Polizei,weil auch er das Sorgerecht hatte. Das einzige was mit dabei übrigens blieb, war zum meinem Anwalt zu gehen und ein Eilverfahren einzuleiten und dabei habe ich gewonnen, und es war ausgerechnet der Tag an dem meine Tochter Geburtstag hatte. Es ging mir einfach nur gut nach der Trennung, ich habe mich endlich wieder frei gefühlt, ohne Angst vor dem nächsten wut Ausbruch, bei einer eventuellen Diskussion. Ich war wirklich glücklich. Ich habe ihm auch nachher die Sachen gepackt,so das er sie nur noch abholen brauchte, somit hatte ich auch die Möglichkeit zu realisieren das es endgültig aus ist. Nur hätte ich nie gedacht das es nach einem Jahr,mich wieder so erwischen kann, ich dachte ich wäre damit durch.

s?weenxy42


Was du da durchmachen musstest tut mir sehr leid. :)_ Er war aggressiv- daher kommt deine Panik. Ich vermute du hattest Angst vor ihm. Er hat dir die Kinder entzogen, wie hast du dich gefühlt? Vermutlich hattest du große Angst und Panik und warst sehr verzweifelt. :°(

Nein, mit ihm bist du noch lange nicht durch,leider. Gibt es jetzt aktuell Situationen die dir Angst machen und die du dann meidest ? Können auch Orte sein.

A`pfe&lbaxun


Als er mir die Kinder weggenommen hatte, da habe ich mich gefühlt als hätte man mir mein Herz herausgerissen. Ich wusste damals nicht wohin mit meiner Wut und Trauer. Damals hat mir mein jetziger Freund zur Seite gestanden, er hat mich versucht abzulenken aber wir haben auch sehr viel darüber gesprochen, er hat mich durch die harte Zeit begleitet.

Ich vermeide es nur mit ihm zu viel in Kontakt zu treten, aber durch die Kinder ist das leider nicht immer möglich. Dieses Wochenende sind sie auch bei ihm, muss so sein laut Jugendamt. Damals wurde vom Gericht auch eine Gutachterin bestellt, um über das Sorgerecht entscheiden zu können und da hat er sich von der besten Seite gezeigt und so blieb es bei der gemeinsamen sorge.

Aber Orte meide ich nicht, denn ich möchte nicht wieder so tief in der spirale zu landen.

sSweenyx42


Meine Panikattacken fingen damals an als ich mit meinem Mann beim Essen war. Wir sind in ein schönes Restaurant gegangen, alles war so schön und romantisch. Auf einmal kam die Panikattacke und wir mussten das Lokal verlassen. Natürlich wusdte ich überhaupt nicht was los war, mein Mann auch nicht. Von da an häufte sich das. Erst einige Zeit später hat mir ein Psychologe gesagt was mit mir los ist. Er hat mir dann auch erklärt was genau da mit mir passiert. Damals war ich 26. Mit 33 kams dann wieder, ohne Vorwarnung und viel schlimmer als vorher. Da ich aber wusste was Sache ist bin ich dann in eine Langzeittherapie gegangen, die dauerte 6 Jahre. Mir war klar ich muss der Ursache auf den Grund gehen. Damals mit 26 war meine Angst vor der Angst ganz schlimm. Ich konnte kaum meinen Alltag bewältigen und unsere Kinder waren klein. So wollte ich nicht leben und habe mich relativ schnell ins Leben zurück gekämpft. Trotzdem gab es Dinge die ich vermieden habe. Aufzug fahren, lange Autofahrten, fliegen , Menschenansammlungen usw. In meiner Therapie habe ich all diese Dinge dann ganz bewusst gemacht. Bin immet wiedet in Kaufhäuser und Aufzug gefahren, mein Mann hat geduldig gewartet. Erst als ich mit gutem Gefühl da ein und aussteigen konnte habe ich aufgehört. Bei der Flugangst hat es lange gedauert, da wir so oft auch nicht geflogen sind. Das einzige was ich heute noch nicht kann ist im Restaurant essen, hin und wieder auch zu Hause. Da bleibe ich aber entspannt und sage mir -wenn's geht ist es gut, wenn nicht dann nicht. Ich leide nicht an Unterernährung falls du das denkst. Mein Mann und ich haben jetzt ausgemacht das wir öfters wieder essen gehen. Nur wenn ich mich bewusst in die Situation begebe habe ich Erfolg. Diese letzte Hürde muss ich noch nehmen und ich weis ich werde es schaffen :)z. Das schöne daran !? Mein Mann war und ist immer an meiner Seite. x:)

Das er dir die Kinder entzogen hat finde ich wirklich schrecklich, daher wundert mich deine Panik kein bisschen :|N. Schön das dein Freund dir zur Seite steht :-D Du schreibst du möchtest nicht mehr so tief in der Spirale sein, dann kennst du die Abgründe von Panikattacken ja auch zu Genüge :°_

Aupfelboaun


Ja die Abgründe kenne ich zugenüge, deshalb versuche ich jetzt auch nicht zu vermeiden und versuche alles weiterzumachen, so wie in der Zeit wo es mir besser ging.Sweeny42 Darf ich dich Mal fragen was bei dir die Ursache war für deine Panikattacken

LG apfelbaun

s%weeny)4x2


Die Panikattacken hatte ich wohl aus mehreren Gründen, ich wurde adoptiert. Mit ca. 8 war meine " Schonzeit " in der Adoptivfamilie vorbei. Ungefähr da fing der sexuelle Missbrauch an. Von da an musste ich auch viele Aufgaben im Haushalt erledigen, meine Freizeit wurde immer weniger. Hatte ich was vergessen oder "nicht gut genug " erledigt, wurde ich hart bestraft. Meine Adoptivmutter hat das über die Psych - Schiene gemacht. Beispiel : ich sollte etwas essen was ich nicht mochte. Alleine der Geruch hat mich so angeekelt. Meine " Geschwister " durften den Tisch verlassen obwohl sie davon nicht's gegessen hatten. Ich musste bleiben (das wurde überwacht) . Nach ca. 2 Stunden habe ich dann doch einen Löffel davon gegessen. Mur war so schlecht das ich in den Teller erbrochen habe. Als Strafe hätte ich das auch essen sollen ich bin dann aber weggelaufen. Natürlich war mein Vater schneller. Ich wurde verprügelt und hatte Stubenarrest. Hatte ich mich bri Tisch (angeblich ) nicht gut benommen ,wurde mir mein Essen in die Toilette getragen und dort auf den Boden gestellt. Das musste ich dann im knieen essen mit dem Komentar - Schweine essen auf dem Boden, du bist eins. Es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer (brutaler) mit 15 konnte und wollte ich so nicht mehr leben und dachte über Selbstmord nach. Gedanklich hatte ich es schon oft getan, vor der Umsetzung hatte ich Angst - also ließ ich's bleiben. Mit 16 lernte ich meinen Mann kennen. Mein Vater witterte die "Konkurrenz" , der Missbrauch stand kurz davor seinem Höhepunkt. Dem habe ich mich da aber das erstemal (mit Worten )widersetzt. Mein Vater holte aus und hat mir mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen( für mein loses Mundwerk). Ich dachte er hätte mir den Kiefer gebrochen. Da kam in mir die ganze Wut, der Hass und die Ohnmacht hoch und so habe ich ihn zurück geschlagen. Es war das erste und einzige mal das ich meine Hand gegen irgendjemand erhoben habe. Ich habe ihn angebrüllt das er das was er mir angetan hatte niemals hätte antun dürfen und ich ihn und meine Mutter niemals wiedersehen will. Nur mit dem was ich am Leib trug bin ich abgehauen, natürlich zu meinem Mann ( damals Freund ). Ab diesem Moment war ich erwachsen.

Ich war erst als ich 33 war in einer Langzeittherapie (ambulant ) .Da kam noch viel mehr zutage, ich hatte viel verdrängt. Die Therapie und die Erkenntnis nur vollständig zu genesen wenn ich verzeihe haben mich dahin gebracht wo ich heute bin.

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