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Verkrampfte Muskeln, wie Muskelkater, Als?

EKhemal(iger Nu8tzer +(#4694285)


Nein Simon, das könnte kein Symptom sein. Du bist immernoch so stark auf ALS versteift, dass dir die Psyche da einen dicken Streich spielt.

Stimon!Bln0x3


Ich danke dir, dass du immer so geduldig hier antwortest. Manchmal verfällt man mehr in Panik, gerade wenn man alleine ist und dann kontrolliert man irgendwie alles im Mund oder so. Und dann fällt es einem stärker auf, als es vielleicht ist. Wenn da überhaupt was ist.

Man oder besser ich kann immer so schwer glauben, was die Psyche mit einem alles machen kann. :(

LHu\ci32


Bo1

Wie empfindlich sind die Tests? Sehr. Können ausschlagen, obwohl man noch keine bzw. kaum Symptomen hat.

BDox1


Welche Tests meinst du jetzt?

L\uci?32


Bo1 EMG und Co. (Massel in die Wade)

Bxo1


Hallo Luci 32,

das war ja auch meine Frage. Lt. Joker sollen die schon deutlich früher anzeigen als sich klinische Schwächen einstellen würden.

Wie früh tatsächlich, bzw. ab welchem Schädigungsgrad vom Motoneuron, wird wohl nicht in Zahlen auszudrücken sein.

E^hemal[igera Nutzerl (#469485)


Bo, um die tatsächliche Schädigung der Nerven optisch zu sehen, also um eine vage Prozentzahl angeben zu können, müsste man diese Nerven rausnehmen.

Hallo? Das geht nicht. Also sind Prozentangaben unmöglich.

ABER, eine Schädigung sieht man im EMG schon sehr früh.

Da man eine ALS aber nicht heilen kann, ist es eigentlich egal, wie früh man es sieht. Sehs mal so rum.

BRox1


Hallo Joker,

darum geht es nicht, sondern dass man doch deutlich beruhigter beim unauffälligen erst EMG ist und nicht permanent denkt, könnte ja noch in den Kinderschuhen stecken und dann doch wieder unsicher sein und dauernd folgende emgs machen wollen.

E|hemali]ger Nutzer 8(#46;948x5)


Bo,

ach so. OK, da hast Du allerdings recht. Von der Seite hab ich das jetzt garnicht gesehen. Aber es stimmt schon so, wie ich es gesagt habe. Man kann sehr früh im EMG eine Veränderung am 2ten Motoneuron erkennen.

Aber zur ALS Diagnostik gehört noch viel mehr. Aber für einen Ausschluss reichts, wenns unauffällig ist. Da hast Du schon recht.

Aber bei unseren Hardcoreängstlern kommt das hier leider nie an. Die kapieren auch nie, dass Zuckungen nicht wirklich was mit ALS zu tun haben. Die sind so dermaßen auf diese Krankheit fixiert, dass 10 Neurologen sagen könnten, da ist nix. Sie würden es nicht glauben. Die durchforsten teilweise akribisch das Netz nach Informationen, die dann natürlich total aus dem Zusammenhang gerissen und völlig falsch interpretiert werden, nur um ihre Angst weiter zu füttern.

Wie lang hast Du Dein HA eigentlich schon? Du bist da ja wirklich gut drüber informiert, was ich so in dem anderen Faden lese.

Bkox1


@ Joker

war ein Nebenbefund vor 14 Monaten (als wenn der andere Misst nicht schon reichen würde).

Dann eben Ärztemarthon und gegoogelt, nein meistens nicht im Panik zu bekommen, sondern um die Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen warum (entspricht dem Naturell des Ingenieurs)

OK als dann die Faszis und leichte Muskelkatersymptome dazu kamen kommt man gedanklich nicht an ALS vorbei. Aber wenn man dann doch wieder den Mechanismus versteht, ist man doch etwas beruhigte. Ich habe jedenfalls festgestellt: bin ich gerade mal wieder die coole Sockel, zuckt kaum was, beschäftige ich mich dann doch wieder MIT dem Thema, ruckelt es wieder und man "horcht" in sich rein. -> von dem her ist schon auch viel Psychosomatik im Spiel.

Ich denke das würden auch viele hier im Forum feststellen, wenn sie sich mal wieder gedanklich ablenken könnten. :)^

BMo1


... blöde Tablet Tastatur mit Autokorrektur (bin schon der Deutschen Rechtschreibung mächtig) :-)

SXimPocnBlnx03


@ Bo1 Stimmt,

als ich nicht an meine Hand bzw. Fuß gedacht habe, war es auch weg. Bis auf paar Muskelzuckungen, aber die habe ich überall mal am Körper.

Und nun ist es der Hals bei mir. Und da ist es viel schwerer zu vergessen, weil man ja immer schlucken muss oder am Hals eh alles viel empfindlicher ist. Und wenn man dann noch zwei mal schlucken muss, damit auch jeder Krümel runter ist, macht das noch mehr Angst. :(

Auch wenn der Neurologe sagt, da ist nix, aber er hat noch nichtmal die Zunge untersucht. Aber vielleicht sind es Erfahrungswerte, denn er hat zuvor alles andere untersucht wie NLG etc.

Bxo1


Schei*** Krankheitsangst.

Mir geht es genau so, da kann ich mir leider zig mal einreden, dass kann nicht sein, weil ....

Dann geht es wieder ein paar Tage und es kommt wieder ein kleines Zimperlein dazu und schon sind wieder irgendwelche Anomalien da.

Ich habe aktuell auch so eine leicht verkrampfte Muskulatur am Hals oberhalb des Kehlkopfes. Es sind keine Krämpfe, es fühlt sich jedoch leicht verkrampft an, insbesondere wenn ich den Kopf voll nach oben richte. Zudem spüre ich ab und zu ein sporadisches kleines Kitzeln an der Zunge und im Spiegel sieht man hin und wieder mal einen kleinen "Hüpfer" von kleineren Muskelpaketen (mit ca. 4qmm Fläche). Am Morgen ist meine Zunge komplett ruhig, egal ob entspannt oder rausgestreckt. Ab mittags wird es dann eher zappelig, wobei ich dann eher Probleme habe die Zunge komplett ruhig zu halten. Scheint aber normal zu sein. Von dem Fibrillieren auf den wenigen Videos im Internet ist das noch weit weg.

Mein Zucken hat sich auch gewandelt. Vor ein paar Wochen war es noch fluktuierende kurzzeitige Zuckungen (mehrmals hintereinander an der gleichen Stelle) am ganzen Körper verteilt. Nun ist es immer noch am ganzen Körper fluktuierend, jedoch meisstens nur noch ein kleiner Minizuck hier ein keiner Minizuck da, aber jeweils nur einer und nicht mehrere.

Füße, Beine, Unterarme, Gesicht, ja sogar Bauch (links wie rechts, man könnte fast sagen "statistische Normalverteilung".

Ich habe irgendwo mal gelesen, dass bei Faszikulation Dopaminangonisten helfen sollen. Kennt sich hierzu einer aus und kann mir erklären ob und wie die helfen. Zumindest werden diese Medikamente in hoher Dosierung bei Parkinson eingesetzt.

Ich hatte so ein Medikament in niedriger Dosierung über knapp ein Jahr eingenommen. Als ich dieses abrupt abgesetzt habe fingen ca. 4 Woche später die Faszis an. Ob ein Zusammenhang besteht, weiß ich nicht der Zeitraum von 4 Wochen wäre schon arg lang, das hätte vermutlich früher beginnen müssen, wenn ein Zusammenhang bestünde.

Jedenfalls macht mir mein Hals auch gerade wg. der gefühlten Muskelsteifheit und dem Kitzeln an der Zunge (werden wohl gefühlte kleine Faszis sein (ich fühle die auch nur, wenn die Zunge mit der Spitze am Zahnfleisch (Oberkiefer) anliegt).

Wenn ich die Zunge dort anspanne sind sie wieder weg.

TSH, T3, T4, Elektrolyte, CK etc. alles im grünen Bereich. Magnesium nehme ich auch (200mg pro tag) und wenn es mal wieder deutlich zuckt (800mg als Einzeldosis) bringen tut das aber nicht viel. Habe auch zwischen durch wieder Depressionsphasen da ist es natürlich wieder schlimmer (wobei ich nicht sagen kann, was zuerst kommt).

Wenn ich mal 2 Bier in kurzer Zeit trinke (trinke sonst so gut wie gar keinen Alkohol), bekomme ich so ein schönes Leck mich am A*** Gefühl und bin dann herrlich sorglos und dann zuckt etc. auch kaum was bis gar nicht. Wenn die Wirkung dann jedoch wieder weg ist, sind auch die Probleme wieder da (gefühlt schlimmer als zuvor) :°(

Könnte man doch einfach die Psyche ausschalten. :-|

Bxo1


Nachtrag zum Hals: Schlucken und Sprechen --> aktuell keinerlei Probleme

B?ox1


Ach noch was, da Dein Neurologe noch nicht mal die Zunge untersucht hat.

Mein Neuro hat darauf hin gesagt, als ich ihn auf eine bulbäre ALS ansprach:

Ich habe mehrere ALS Patienten in Behandlung, wenn auch leider nur kurz, von sporadisch, bulbär und gepaart mit MS ist da alles dabei. Glauben Sie mir, wenn sie bulbäre ALS hätten, dann könnten Sie sich mit mir nicht so flüssig und deutlich unterhalten.

Wobei er aber im Rahmen des kompletten Neurocheck schon mal mit der Lampe in den Mund geschaut hat (vermutlich jedoch mehr um mir die Angst zu nehmen)

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