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Sexuelle Empfindungsprobleme seit "Unfall" mit Psychopharmakon

Klranksei,nMisMisxt hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe ein großes Problem:

Vor ca. 9 Jahren bin ich mal erfolglos auf Depressionen und eine Angststörung Medikamentös behandelt worden.

Ich bekam ein Medikament, welches nichts brachte und bekam ein anderes verordnet. Als nur noch ein paar Tabletten in der 2. Packung waren, ist Folgendes passiert:

ich hatte an dem Tag sehr wenig gegessen (nur einen kleinen Happen um Mittag 'rum) und nahm abends 'gewohnheitsmäßig' die Tablette. Nach ein paar Minuten verspürte ich eine Art "Wolke" oder "Nebel" im Kopf und seit dem habe ich Probleme bei der sexuellen Empfindung.

Funktionell geht zwar noch alles aber z.T. ist es regelrecht anstrengend geworden, zum Höhepunkt zu kommen und das Empfinden beim Höhepunkt liegt seit dem nur noch bei ca. 50% im Vergleich zu vorher. Plusminus 20%, da es jedes Mal etwas anders ist.

Ich habe mich, ehrlich gesagt, nie getraut, darüber zu reden und wüßte nun gerne ob man das 'reparieren' kann? Oder ist mein sexuelles Empfinden (wie beschrieben) für immer gestört?

Ich bin Mitte 40, männlich, und bei dem Medikament handelte es sich eventuell um "Citalopram". Weiß ich nicht mehr ganz genau.

Für Antworten bedanke ich mich im Voraus.

Antworten
C=innawm]oxn4


Hallo,

kannst du den Arzt von damals fragen, was für Medikamente das genau waren?

So weit ich weiß, können Psychopharmaka natürlich die Sexualität beeinflussen, auch negativ beeinflussen, aber normalerweise müsste diese Wirkung aufhören, wenn das Medikament abgesetzt wurde.

Nimmst du sowas denn noch oder war es das damals?

Gibt es evtl. andere Einflüsse in deinem Leben, die für deine sexuellen Probleme verantwortlich sein könnten?

Könnte sich die Depression/Angststörung so auswirken?

Gab es zu dem Zeitpunkt, wo dir das Problem das erste Mal auffiel, irgendwelche einschneidenden Veränderungen, die dich auch heute noch beeinflussen?

K0rankse1inQisMixst


Hallo,

die Rede ist hier nicht von Nebenwirkungen oder anderen Einflüssen auf das menschliche Verhalten.

Ich habe das beschriebene Erlebnis (Wolke/Nebel im Kopf nach Tabletteneinnahme nach sehr wenig Essen) gehabt und das Problem begann exakt hiernach! Bemerkt habe ich es am darauffolgenden Abend, um genau zu sein. Da kann es keine andere Ursache geben.

Wenn der Name des Medikaments hilfreich ist, kann ich versuchen, ihn zu eruieren.

Mich interessiert jedoch mehr ob das Problem noch 'reparierbar' ist?

CTinna'mdonx4


Hm... ob das Problem reparierbar ist, kann ich dir nicht genau sagen, leider. Vielleicht meldet sich hier noch jemand, der ähnliche Erfahrungen wie du gemacht hast.

Der Name des Medikaments wäre sicher hilfreich - schließlich gibt es Dutzende, wenn nicht Hunderte unterschiedliche Psychopharmaka mit unterschiedlichen Wirkungen und Nebenwirkungen.

Und du meinst nicht, dass es sein könnte, dass du noch deinem Wolkenerlebnis einfach so große Angst vor einer anhaltenden, negativen Wirkung hattest und hast, dass es sein könnte, dass das was Psychosomatisches ist?

In diesem Fall gäbe es nämlich Behandlungsmöglichkeiten, von denen ich weiß.

K+rank>sein%isM[ist


Hallo,

ist nichts Psychosomatisches. Hatte schlichtweg einen "Unfall" mit einem Psychopharmakon. Wie ich mittlerweile weiß, gibt es diverse Medikamente (aus diversen Bereichen), die man nur einnehmen sollte, nachdem man ausreichend gegessen hat.

Dann warte ich mal ob sich hier noch jemand meldet, der Ahnung hat. Eigentlich hatte ich gehofft, ein Feedback von einer Person mit neurologischen bzw. medzinischen Fachkenntnissen zu bekommen.

s_oflia34-r39 jahsre xalt


ich würde mich an eine gute uni Klinik wenden die sich mit neurologischen Problemen bzw. Medikamenten für diesen Bereich in Verbindung mit den von dir beschriebenen sexuellen Störungen auskennt, natürlich mußt du dann genau sagen können welches medikament du damals eingenommen hast usw.

und auch das mit dem wenig essen und der wolke/neben im kopf mußt du natürlich auch erzählen.

sollte diese Klinik es nicht schaffen, such weiter nach einer anderen Klinik, kliniken haben auch ambulante Sprechstunden

gib aber nicht auf, hatte einen bekannten der am erblinden war, der war in einer Klinik in der schweiz neurologisch untersucht worden und in einer hamburger Klinik ebenfalls, und die konnten nicht herausbekommen was mit ihm los war so daß die Erblindung zu 100% sicher war, er konnte kaum noch was sehen

ich hab ihn damals auch in eine spezielle Klinik geschickt und er wurde geheilt man fand sofort raus was er hatte. (ich hab allerdings von augen keine Ahnung und bin auch kein Mediziner und nichts, hatte aber recherchiert im Google 2 tage lang anhand seiner Symptome und 2 verdachtsdiagnosen aufgestellt, als kumpelfreundin wie gesagt hab null Ahnung von augen gehabt und dann hab ich noch überlegt welche Klinik evtl. weiterhelfen könnte)

also:

ich würde beides machen

1) im Google recherchieren, natürlich die zusammenhänge auch eingeben, Symptome mit sonstigen Infos nebel/wolke im kopf usw. usw.

2) Klinik uniklinik erstmal aufsuchen ambulantes Gespräch

und wenn die nicht weiterkommen: evtl. weitere Neurologen und Ärzte sexualspezialisten, also ambulante Ärzte aufsuchen usw. suchen suchen suchen

:)D

sUofia/34K-39 &jahrxe alt


p.s. evtl. beide Abteilungen ambulant aufsuchen also Neurologie als auch Abteilung für sexualstörungen usw. in der uni Klinik usw. Adressen rausgoogeln

s?ofia 34-39P ja=hre xalt


p.s. bei meinen bekannten betreff sein Problem kam übrigens raus daß eine der von mir vermuteten Erkrankungen es war.

d. h. wenn ein Klinik nicht weiterkommt,such weiter

K;rankcseinizsMist


Hallo Sofia,

Du postest ja, was das Zeug hält ;-)

Ich hatte mich an ein Forum gewandt in der Hoffnung, hier eine (erste) fachliche Meinung zu bekommen, welche mir zunächst den Weg zum Neurologen erspart. Mir war allerdings nicht bewußt, daß hier scheinbar auch Laien "beraten" dürfen - ich bin zugegebenermaßen vom Gegenteil ausgegangen.

:-)

MfG

UZrlauKberinx15


Ich hatte mich an ein Forum gewandt in der Hoffnung, hier eine (erste) fachliche Meinung zu bekommen, welche mir zunächst den Weg zum Neurologen erspart. Mir war allerdings nicht bewußt, daß hier scheinbar auch Laien "beraten" dürfen - ich bin zugegebenermaßen vom Gegenteil ausgegangen.

:-)

Sei doch froh, dass dir überhaupt jemand helfen will.

Manche haben eben viele Erfahrungen und oftmals hilft das schon weiter, wenn man dringend ein Problem angehen will.

Hier steht gaaaaaaaaaaaaanz groß, dass es ein Laien-Forum ist. Und selbst wenn nicht, Ärzte können trotzdem keine Ferndiagnose abgeben und dich auch nur soweit beraten wie es allgemein betroffen eben geht.

Dir wird der Gang zum Arzt oder mehreren nicht erspart bleiben.

szofiaC34-39 jjahre alxt


Ich hatte mich an ein Forum gewandt in der Hoffnung, hier eine (erste) fachliche Meinung zu bekommen

ja sorry wir sind hier nur laien bzw. ich bin nichtmal das, nur ganz normaler forumsnutzer. :)D

swofiZa34-39 IjahrVe alt


auch Laien "beraten" dürfen

übrigens war es keine Beratung daß ich mich mit deiner Erkrankung nicht auskenne, kann ich auch keine laienhafte Beratung machen, bei dir kann ich nur tipps geben, wie du am besten verfährst.

evtl. melden sich hier Mediziner die sich mit deiner Erkrankung auskennen oder laien die die die gleichen Symptome bzw. Probleme haben wie du und dich laienmäßig tipps geben können. :-)

K`raGnksHeiniBsMisxt


Ärzte können trotzdem keine Ferndiagnose abgeben

Müssen sie auch nicht. Eine Einschätzung würde im Moment schon völlig reichen.

und dich auch nur soweit beraten wie es allgemein betroffen eben geht.

dto.

K]rank\seinis=Mixst


gaaaaaaaaaaaaanz groß

Definitionssache

L%ucGi!32


Also die fachliche Meinung ist...

es ist unmöglich nach nur ein paar Minuten die Wirkung einer Tablette zu spuren. Mangelnde Essen + Medikament als direkte Auslöser kannst du abhaken.

Was helfen könnte ist eine Mittel (Antidepressivum) wie Venlafaxin falls Medikamente in diese Richtung noch benötigt werden.

Nach dem Absetzen von Psychopharmaka dauert es ca. 12 Wochen für die Rezeptoren sich zum "Normalzustand" zurück zu kehren.

Sinnvoll: mit einen Arzt für Sexualmedizin sprechen. Kann durchaus ein psychisches Problem sein. Sexualdysfunktion ist ein häufige Symptom bei Depression.

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