» »

Sexuelle Empfindungsprobleme seit "Unfall" mit Psychopharmakon

XLxItsJu st!MexXx


Naja, aber mal ehrlich. Was willst Du hier, wenn Du dir ja SO sicher bist?

Bei so viel Beratungsresistenz kannst Du dir den Weg zum Arzt ja nahezu sparen, denn Du musst damit rechnen, dass man Dir dort Ähnliches sagt, wie die User hier. Das willst Du dann ja nicht hören und kooperierst nicht. Bringt also dann nix.

Verstehe auch nicht wieso manche Männer anscheinend zu stolz sind (oder was auch immer das ist) um sich einzugestehen, dass sie vielleicht ein Problem mit Sexualität haben, wo man nicht gleich eine Ursache findet und das auf irgendwen oder was schieben kann. ;-)

Mein Mann hatte auch damals Probleme durch Antidepressiva. Das sind aber in der Regel Nebenwirkungen und der Zustand sollte sich bessern nach dem Absetzen.

Dass eine einmalige Einnahme auf "fast leeren" Magen, bald 1 Jahrzehnt später noch Folgen hat - Das halte ich jetzt nicht für sehr wahrscheinlich. Wieso klammerst Du dich so krampfhaft daran und verschließt dabei die Augen vor den eventuell viel naheliegenderen Dingern, an denen man längst arbeiten könnte?

Du bist übrigens nicht der erste und einzige, der solche "Giftpillen" auf fast oder total nüchteren Magen eingenommen hat. Von einem (bleibenden) "Schaden", wie Du ihn beschreibst, habe ich nicht noch nie gehört. Denen, die ich kenne, wurde dann schwummrig und schlecht, aber auch nicht so zeitnah nach der Einnahme, das dauert schon etwas länger.

Möglicherweise steigerst Du dich selbst schon sehr da rein, dass eine eine einzige Pille auf nüchternen Magen, vor 9 Jahren dein Empfinden lebenslänglich gestört hat, sodass Du dich wirklich selbst blockierst. Vielleicht erwartest Du im Vorfeld bereits was Du empfindest bzw. nicht empfindest und rechnest bewusst oder unbewusst so sehr schon damit.

Desweiteren würde ich die allgemeine psychische Situation vielleicht doch noch abklären lassen. Der Arzt wird die Medikamente nicht umsonst verschrieben haben, wenn da so gar nichts vorliegt. Und dann nach 4 Wochen absetzen ohne weiteres Handeln und Klären, ist sicher nicht empfehlenswert.

Und glaub mir, es gibt nicht wenige Menschen, die erst mit Hilfe von "außenstehenden Meinungen und Ansichten", gesehen bzw. sich eingestanden haben, dass sie ein psychisches Problem haben.

Aber für Dich ist die Sache ja klar: Es ist so wie Du sagst. Dann musst Du leider Gottes aber weiterhin damit leben. Wie gesagt wird man Dir so nicht viel weiterhelfen können.

LHucix32


Tablette bei den man vorher essen sollte sind z.B. ASS, Ibuprofen, Cotison usw. da sie negativ auf die Magenschleimhaut wirken können. Einzigen Grund.

Antidepressiva gehören nicht zu diese Gruppe. Ohne Serotonin wurden wir nämlich nichts verdauen können. Höchste Anzahl von Serotoninrezeptoren findet man nämlich im Magen-Darmtrakt.

Daher ist deine "Unfall" Theorie quatsch.

X5xItsJuastMeXxx


Habe bei Medikamenten dieser Art auch wirklich noch nie von solchen "Effekten" gehört, wenn man wenig gegessen hat. Kenne das auch nur so, dass bestimmte Medikamente nicht auf nüchternen Magen genommen werden sollten, wegen der Verträglichkeit. Die könnten sonst halt auf den Magen schlagen.

Ich wäre wohl im Falle des Threaderstellers gar nicht auf so einen Zusammenhang gekommen. Nach wie vor halte ich sowieso für eher unwahrscheinlich, dass das Ganze direkt etwas mit dieser einen Tabletten zutun hat, da man normalerweise so schnell echt nichts merkt. Für noch wesentlich unwahrscheinlicher halte ich da einen Zusammenhang mit dem Essen.

FOe.


Dass der leere Magen hier eine Rolle gespielt hat, halte ich auch für großen Unfug. Sowas kann bei bestimmten Medikamenten den Magen oder den Darm belasten, aber für das Hirn ist das belanglos.

spofiar34-|39 jqahre5 alt


:)D

Vor ca. 9 Jahren bin ich mal erfolglos auf Depressionen und eine Angststörung Medikamentös behandelt worden.

Ich bekam ein Medikament, welches nichts brachte und bekam ein anderes verordnet. Als nur noch ein paar Tabletten in der 2. Packung waren, ist Folgendes passiert:

ich hatte an dem Tag sehr wenig gegessen (nur einen kleinen Happen um Mittag 'rum) und nahm abends 'gewohnheitsmäßig' die Tablette. Nach ein paar Minuten verspürte ich eine Art "Wolke" oder "Nebel" im Kopf und seit dem habe ich Probleme bei der sexuellen Empfindung

Ich habe diese "Angstpillen" insgesamt nur ca. 4 Wochen lang genommen. Danach nicht mehr. Ist das mit "Absetzen" vergleichbar? Außerdem: was sind Rezeptoren?

kann mich bitte hier jemand aufklären, was ihr ständig mit "einmalige einnahme" meint?

so wie ich es verstehe, hat er 4 Wochen lang ein bestimmtes AD eingenommen, dessen namen er nicht genannt hat bzw. den Wirkstoff, danach hat er erst mit dem citalopram angefangen, wie ich es verstehe hat er dieses citalopram dann EIN EINZIGES mal eingenommen. aber dafür

schon vorher 4 Wochen lang ein anderes AD:

verstehe ich es richtig? :)D

s<ofia3R4-39 jKah/re alt


und bei dem Medikament handelte es sich eventuell um "Citalopram". Weiß ich nicht mehr ganz genau.

CiinnaYmonx4


Lieber TE,

wenn Du sowieso ganz genau weißt, was das Problem ist, und dass du nicht depressiv bist oder eine Angststörung hast - warum hast du dann damals überhaupt die Tabletten genommen?

Um auf deine Eingangsfrage einzugehen:

Ich habe mich, ehrlich gesagt, nie getraut, darüber zu reden und wüßte nun gerne ob man das 'reparieren' kann? Oder ist mein sexuelles Empfinden (wie beschrieben) für immer gestört?

Sexuelle Funktionsstörungen nach Absetzen von Psychopharmaka, die noch nach 9 Jahren bestehen, wären eine absolute Seltenheit. Ob man das reparieren kann, kann dir kein Laie beantworten und vermutlich nicht ein mal die meisten Ärzte. Da würde ich mich an deiner Stelle an einen Spezialisten wenden, dessen Fachgebiet Neurologie/Psychiatrie und dabei insbesondere die Wirkungen und Nebenwirkungen von Psychopharmaka ist. Vielleicht wäre es gut, sich an eine Uni-Klinik zu wenden.

Der Hausarzt ist an dieser Stelle nicht der richtige Ansprechpartner, zumindest in den meisten Fällen, da möchte ich dir recht geben.

Allerdings frage ich mich auch, warum du so vehement den Standpunkt vertrittst, dass einzig und allein dein Erlebnis mit den Psychopharmaka für deine sexuellen Funktionsstörungen verantwortlich sein kann?

Warum muss das so sein? Warum kannst du keinen anderen Gedanken zulassen?

Ich fände es ja total verständlich, wenn du der für dich wahrscheinlichsten Möglichkeit erstmal weiter nachgehst und dich ärztlich beraten lässt. Was ist aber, wenn dir dann gesagt wird, die Psychopharmaka waren nicht schuld?

Es gibt x mögliche Ursachen für sexuelle Funktionsstörungen. Und selbst wenn es psychische Ursachen bei dir haben sollte, heißt das nicht, dass du von jetzt an wieder Psychopharmaka schlucken musst. Nein, das ist allein deine Entscheidung. Auch eine Psychotherapie kann sehr sinnvoll und hilfreich sein und regelmäßiger Sport kann bei leichten bis mittelschweren Depressionen ein Antidepressivum ersetzen.

Lass dich einfach beraten, ja?

Solltest du sowohl das Inbetrachtziehen weiterer Möglichkeiten für deine Probleme als auch einen Arztbesuch ablehnen, dass muss auch ich leider sagen:

Deine Probleme werden voraussichtlich weiter bestehen bleiben und du hast ausschließlich dir wahnsinnig geringe Chance auf Spontanheilung, sonst wird das so bleiben.

CUinnPamownx4


* weiterer möglicher Ursachen, nicht Möglichkeiten

Cxin(nam}oxn4


Ach ja:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Rezeptor_(Biochemie)]]

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH