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Starke neurologische/psychische Symptome nach Alkoholgenuss

AJnonyEmou s88 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich will hier mal etwas reinschreiben was mich schon lange kränkt.

Und zwar habe ich jahrelang Depressionen und eine instabile Persönlichkeitsstörung vor mir her geschleppt, hatte auch neurologische Beschwerden wo keine körperliche Ursache für gefunden werden konnte.

Irgendwann hab ich mich dann dazu durchgerungen es mal mit einem Antidepressivum zu probieren, in meinem Fall Fluoxetin (20 mg/Tag). Nebenbei natürlich noch eine Gesprächs- und Verhaltenstherapie.

Jedenfalls schein es mir stimmungsmäßig rasch besser zu gehen und auch die körperlichen Symptome schienen sich zu bessern.

Ich habe dann mein "neues Lebensgefühl" dazu genutzt mal wieder etwas mehr Alkohol an den Wochenenden zu konsumieren (hatte vorher kaum noch etwas getrunken, aufgrund der Tatsache die ich gleich schildern werde).

Eigentlich weiß ich das man das auf Fluoxetin nicht soll, aber man ist eben noch jung und dumm^^

Ich habe mich dann langsam rangetastet und muss sagen das ich mich in dieser Kombination lange nicht mehr so befreit und lösgelöst von allem gefühlt habe. Hab's auch immer gut vertragen, nie einen Kater am nächsten tag gehabt, einfach top fit aufgestanden *schwärm*

Das habe ich dann ein paar Wochenenden wiederholt.

Bis die Depressionen schleichend wieder schlimmer wurden (der Alkohol, oder vllt. nur Zufall ??? ), und ich letzten Samstag wirklich übertrieben habe (bitte steinigt mich nicht, aber fast ne ganze 0,7-er Wodka wird's gewesen sein :|N )

Hab mich dann auch seit meinen 18 Jahren zum ersten Mal wieder wegen Alkohol übergeben.

Am nächsten Tag war dann das alte Elend wieder da: Verwirrungs- und Depersonalisationszustände, zu den Taubheitsgefühlen kamen diesmal sogar noch stechende Schmerzen in den Nerven und Ameisenkribbeln hinzu :-o

Ich habe natürlich sofort eingestanden das ich den Alkohol wieder komplett weglassen sollte und auch werde, jedoch bleiben Fragen und Ängste zurück:

Warum reagiere ich so empfindlich auf Alkohol bekomme Symptome dadurch, die andere erst nach Jahren des chronischen Missbrauchs bekommen (Polyneuropathie). Warum haben die zwei, drei Gläser diesmal so einen gewaltigen Unterschied gemacht?

Oder ist es vllt. garnicht der Alkohol sondern mir hat jemand was ins Glas getan, eine Art Nervengift? :-|

Ich muss sagen das ich diesbezüglich richtig paranoid geworden bin, kann nichts ruhigen Gewissens essen oder trinken was ich nicht selber zubereitet oder irgendwo zu lange ohne Aufsicht stehen gelassen habe, und ich habe in meinem Suff den Cocktail an der Theke stehen lassen weil ich tanzen wollte und nacher noch getrunken >:(

Und Welche Schäden habe ich davon getragen? Werde wohl eine Therapie mit "Souvenaid" machen, was eig. für Menschen mit Alzheimer im Frühstadium gedacht ist um die Nerven wieder zu reparieren...

Es ist einfach nur noch alles belastend :°(

Grüße

männlich, 21 Jahre

Antworten
EBhemaligver Nutzer v(#46x7193)


Verwirrungs- und Depersonalisationszustände, zu den Taubheitsgefühlen kamen diesmal sogar noch stechende Schmerzen in den Nerven und Ameisenkribbeln hinzu :-o

Kombination aus zuviel hochprozentigem und Psychopharmaka - schlecht.

Souvenaid

Das kannst du dir sparen. Die Mittel die zur Demenztherapie eingesetzt werden sind spärlich und zeigen statistisch gesehen nur einen äußerst geringen Effekt - und werden auch definitiv nicht als diätisches Nahrungsergänzungsmittel beworben. Repariert wird auch mit denen nix.

Lass es dir einfach eine Lektion gewesen sein und gut ists.

Agnon4ymouxs88


Hm warum reagiere ich denn so krass was andere erst nach Jahren des Alkoholsmissbrauchs bekommen? >:(

habe mir jetzt wenigstens B 12 als Injektion (Hydroxocobalamin) und B 1 als Tablette (Benfotiamin) besorgt und hoffe das sich die Taubheit und das Stechen in den Nerven zurück bilden... :-(

E)hemaligder Nuftzer4 (#46x7193)


Hm warum reagiere ich denn so krass was andere erst nach Jahren des Alkoholsmissbrauchs bekommen? >:(

Weil andere Menschen, die über einen langen Zeitraum Alkohol konsumieren, diesen unter Umständen nicht unbedingt mit Medikamenten kombinieren?

m.uhkuFh2k


Du kombinierst zwei Dinge, vor deren Kombination ausdrücklich gewarnt wird. Trinkst dann noch eine Menge Alkohol die durchaus tödlich enden kann. Und wunderst dich dann über Symptome?

Merkst du was?

Sry aber--- Weg mit dem Alkohol, wenn du möchtest, dass du hier (von mir) ernst genommen werden willst.

A:nownymo$us8x8


Aus meinem Beitrag sollte eigentlich hervorgehen, das es mir schon VOR der Medikamenteneinnahme mit dem Alkohol so ging, durch Fluoxetin ist es sogar besser geworden mit den psychischen/neurologischen Symptome nach Trunkenheit.

Bis eben auf das letzte mal.

Was an < 0,7 l tödlich sein sollte wäre mir ein Rätsel, man kippt ja nicht alles gleichzeitig in sich rein sondern über eine ganze Nacht verteilt. Dazu kommt noch mein guter Stoffwechsel.

Zudem geht es hier nicht um die Kombination der beiden Stoffe sondern warum es mir nach Alkoholgenuss so geht, wenn zwei meiner Freunde noch viel mehr trinken als ich und sich dennoch bester Gesundheit erfreuen.

Das ich den Alkohol weglasse habe ich oben auch bereits erwähnt.

Vielleicht solltest du vorher mal etwas genauer lesen und nicht gleich den empörten Moralisten spielen wenn du von mir ernst genommen werden willst ;-)

meuhktuh2xk


Lies dir deinen Beitrag mal durch, das geht daraus nicht hervor. Da steht dass du erst ein AD genommen hast und dann angefunden hast zu trinken.

Die Ursache ist doch vollkommen schnuppe. Du verträgst keinen Alkohol und gut. Kümmer dich um deine anderen Baustellen und wer weiß, vielleicht geht dann ja irgendwann auch Alkohol wieder.

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