» »

Angst, Unsicherheit und falsches Mrt?

SZeat%four hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Ich muss mich jetzt auch nochmal loswerden.

Angefangen hat alles vor 6 Monaten mit extremen Sehstörungen die meist auf dem rechten Auge auftraten und mehrere Tage anhielten. Es war so, dass ich ab und zu manche Bereiche verschwommen gesehen hab und Lichtempfindlich auf dem Auge war. Ab zum Augenarzt, der dann mit dieser speziellen Lampe den Augenhintergrund begutachtete. Alles gut, bis auf ein trockenes Auge. Naja dann augen tropfen genommen, die zwar was brachten, jedoch nur kurzfristig und ich musste relativ oft nachtropfen.

3 Wochen später (Sehstörungen weitestgehend abgeklungen.. Nur sehr vereinzel) ab und zu extremen Schwindel gehabt, so 2-3 mal die Woche. Hörte nach knapp 1 1/2 Monaten wieder auf.

Da ich jedoch schon einen Termin beim Neurologen hatte, habe ich diesen auch wahrgenommen. EEG ohne Befund. Bei Bedarf MRT.. Nein danke, erstmal nicht..

Naja kurz danach haben dann starke Konzentrationprobleme angefangen und das Gefühl der unwirklichkeit. Ich stand teilweise echt neben mir und war farig. Zudem plagten mich regelmäßig Kopfschmerzen, die zwar nicht stark waren, jedoch gerne mal störend und nervig. Tabletten habe ich dagegen eigentlich nie genommen.

Dann Termin zum MRT doch noch wahrgenommen und nach 3 Wochen Wartezeit, hab ich mich nun schon fast gefreut endlich die Ursache zu wissen - doch nichts. MRT sieht wohl gut aus.

Naja, da ich diese Probleme des öfteren hier in ähnlicher Symptomatik lese, gehe ich recht stark von einer psychischen Ursache aus, da nun alle für mich wichtigen Sachen wohl ausgeschlossen sind.

Dann kam das Gespräch mit einem alten Schulfreund der meinte, ein MRT ohne Kontrastmittel wie in meinem Fall, sei sinnlos. Keine Ahnung woher Prof. Allwissend das weiß, er schien sich jedoch relativ sicher.

Der Radiologe versicherte mir jedoch damals, dass er die ersten Aufnahmen immer ohne Kontrastmittel macht, wenn er etwas auffälliges findet, dies jedoch nachträglich nochmal spritzt und erneut Aufnahmen macht. In meinem Fall sieht jedoch alles deutlich und gut aus und es besteht kein Grund den Körper mit einem Kontrastmittel unnötig zu belasten..

Kann ich auf diese Aussage jetzt wirklich bauen? Hat jemand ähnliche Erfahrung? Hat er vielleicht etwas übersehen, was mit kontrastmittel zu sehen gewesen wäre? Jetzt macht mir das ganze doch nämlich wieder sorgen..

Sorry für den langen Text..

Liebe grüße

Dennis

Antworten
E_hemali'ger 4NutzeUr 6(#467x193)


Kann ich auf diese Aussage jetzt wirklich bauen?

Muss man schon gut abwägen, zwischen einem Facharzt, dessen Job das ist und der tagtäglich mit sowas konfrontiert ist oder einem alten Schulfreund, der Stammtischparolen von sich gibt.

...

ein MRT ohne Kontrastmittel wie in meinem Fall, sei sinnlos.

Ist Blödsinn.

S"eTatfxour


Mmh, also würde man Veränderungen auch ohne Kontrastmittel erkennen? Bzw. die auch vom gesunden Gewebe differenzieren?

Eehewmaliger Nut{zer (#4671x93)


Ja.

Sbeat/fouxr


Bei Dr. Google steht leider ab und zu ebenfalls das ein Kontrastmittel unscheinbare Veränderungen erst sichtbar macht und somit identifiziert werden kann.

Jetzt muss ich wohl damit leben, dass es weggelassen wurde und hoffe einfach es wurde nichts übersehen.

L4umci 32


Es wurde nichts übersehen. Kontrastmittel benutzt man um zwischen Tumoren zu unterscheiden und das Alter von Narbengewebe zu ermitteln usw.

Kontrastmittel kann sogar Bilder undeutlicher machen.

S^chwaCrz66x6


Der Radiologe versicherte mir jedoch damals, dass er die ersten Aufnahmen immer ohne Kontrastmittel macht, wenn er etwas auffälliges findet, dies jedoch nachträglich nochmal spritzt und erneut Aufnahmen macht. In meinem Fall sieht jedoch alles deutlich und gut aus und es besteht kein Grund den Körper mit einem Kontrastmittel unnötig zu belasten..

Und damit hat er völlig Recht. Ich hatte mehrere MRTs die letzten Monate und davon war eines direkt mit Kontrastmittel angesetzt, darauf wurde aber verzichtet, weil wohl auch ohne alles zu sehen war, was gesehen werden musste.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH