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Paralysen und / oder Krämpfe? Ich bitte euch um Rat!

A\nd*erysträgumende hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

dies ist mein erster Beitrag hier und hoffe, jemand kann Rat geben. Ich hoffe, ich fange an der richtigen Stelle an.

Seit meiner Kindheit leide ich darunter, dass wenn ich aufwache, auch halluziniere. Meistenes ist mein Kopf ganz benebelt und ich träume weiter in die Wachphase hinein. Ich hatte grosse Angst als Kind im Dunkeln und es war auch ziemlich anstrengend gegen diese Eindrücke anzukämpfen. Mit 19 Jahren hatte ich die erste Schlafparalyse. Das erste Mal war beängstigend, weil ich natürlich nicht wusste, was das ist. Entgegen vielen Beiträgen zu diesem Thema, war es mir unter grösster Willensanstrengung möglich, mich "aus der Starre zu reissen". Ich wollte unter keinen Umständen in diesem Zustand gefangen sein. In den beiden darauffolgenden Nächten wiederholte sich das Ganze noch einmal. Danach hatte ich ca. 1, 2 Jahre Ruhe. Aber diese "Halluzinationen" (oder was auch immer das sein mag) blieben. Sie künden sich immer an. Ich wache auf und plötzlich kriecht ein Gefühl meinem Körper entlang hoch und es fühlt sich an, als würde sich etwas "entladen". Der ganze Kopf kribbelt, manchmal (eher selten) höre ich einen Knall oder ein Knacken (als würde man den Sender eines Radios einstellen!) und... naja, jetzt kommt der Teil, bei dem ich mir unsicher bin... ich habe das Gefühl, dass ich krampfe und währenddessen aber wie halluziniere.

Ich weiss das klingt merkwürdig, aber wenn ich es differnzierter beschreiben würde, dann würde der Beitrag nicht enden. Ich mag gar nicht mehr dagegen "ankämpfen", ich lasse es über mich ergehen. Sowas ereignet sich nun sicherlich einmal im Monat und es raubt mir die Kraft. Vorgestern war es ganz schlimm... ich bin aufgewacht (war aber noch nicht ganz da) und ich spürte wieder dieses Gefühl, welches hochkriechte und dann... ich glaube mir fast selber nicht, wenn ich das schreibe, aber es fühlte sich wirklich so an, dass ich fest in die Matratze gedrückt werde und mich so überstrecke und fest verkrampfe, auch das ganze Gesicht und der Hals... jetzt kenne ich aber die Schlafparalyse. Ich dachte bisher, das sind weitere Paralysen. Ich glaube für einen Aussenstehenden sieht es aus, als würde man normal weiterschlafen...? Ich muss gerade weinen, während ich das schreibe. Ich merke, wie mich das alles verändert. Ich war danach auch fix und fertig und wollte eigentlich nur noch schlafen. Schon ein paar Tage davor habe ich gemerkt, dass es mir nicht gut geht. Und mittlerweile erkenne ich wie ein Muster. Ich kann an dem gleichen Tag auch gar nicht mehr klar denken, ich kriege keine zusammenhängenden Gedanken mehr zustande und mein Kopf, mein Denken ist wie benebelt. Tage davor bin ich... ja, ich bin depressiv, gereizt, aber auch gedämpft. Und nach dem es passiert ist, erschöpft und eben weiterhin benebelt (was mir am meisten Sorgen macht). Einmal, oder zweimal war es so, dass ich aus dem Schlaf heraus... hmmm... wie dissoziiert habe. Ich meinte ich sei aufgewacht, leicht hochgeschreckt, mein ganzer Oberkörper und das Gesicht hat sich verkrampft, dann habe ich nach meinem Freund geschrien (ich habe versucht seinen Namen zu schreien, aber es war nur ein Schrei [er war auch nicht da, sondern im Militär]), und dann kann ich mich an... ich weiss nicht... ich weiss nicht was dann passiert ist. Ich bin normal im Bett aufgewacht. Ich weiss nicht wie ich dahin gekommen bin. Ob ich das überhaupt erlebt, oder nur geträumt habe. Ich hatte schon einmal so einen Erschöpfungszustand und dachte, dass es sich wiederholt und ich wahrscheinlich eine Art Depression habe. Damals stellte man auch einen grossen Mangel fest, daher habe ich wieder mein Blut untersuchen lassen, aber die Werte sind alle in Ordnung (auch Schilddrüse und alles) ausser Vitamin D, von dem ich schon lange Tropfen nehme (der Wert war um Längen besser wie letztes Mal). Ich war und bin total irritiert.

Ich hatte das Gefühl, dass ich starken Haarausfall habe und war deswegen beim Dermatologen (weil ja im Blut nichts gefunden wurde) und auch da wurde nichts festgestellt. Dann war ich wieder beim Arzt, weil ich Probleme mit dem Kiefer hatte, zum Glück kam dann da was raus... aber was ich damit sagen möchte: ich bin keine Arztgängerin. Ich hasse es, weil ich nicht als hypochondrisch wahrgenommen werden möchte und es leid bin, zu hören, dass da nichts ist.

Alles was im Schlaf passiert ist sowieso sehr diffus. Ich möchte da nicht schon wieder hin und vielleicht Untersuchungen machen und es heisst dann: "Wir konnten nichts finden." Darum bin ich mir auch total unsicher bezüglich den Dingen, die ich oben geschildert habe. Zumal ich verschiedene Traumata in der Kindheit erlebt habe, u.a. häusliche Gewalt und ich höre schon den Arzt sagen: "Ja, das kommt vom Stress und von der Therapie, die sie machen."

Ich hatte das ja eigentlich schon als Kind. Ich habe ja nicht PERMANENT Stress. Ich kanns nicht mehr hören. Und ich habe bis jetzt nichts gesagt, weil ich dachte, das sei normal. Das erleben auch andere, dieses... ja, was ist es eigentlich? Ich weiss nicht was ich tun soll... kann irgendjemand helfen? Ich habe das Gefühl... dass mein Verstand "versagt". Ich kann mich dann auch sehr schlecht konzentrieren. Ich weiss wirklich nicht was ich tun soll... und meinem Freund habe ich es gestern zum ersten Mal erzählt, aber ich glaube, er glaubt mir auch nicht, weil ich ihn ja schon zugeschüttet habe mit meinen Haarausfallängsten ( ;-D ).

Antworten
EXhemaligeMr- Nut+zer J(#,469485)


kannst du mal die Schilddrüsenwerte samt Grenzwerte posten bitte? Oft werden die Werte als normal angesehen, sind es dann aber doch nicht.

Und dann würde ich mal einen Neurologen aufsuchen. Evtl kann der mal ein EEG schreiben. Kann Dir jetzt nicht erklären, wieso. Ist nur so ein Gedanke.

LPucix32


Würde wie oben gesagt zum Neurologe gehen und eine EEG machen. Wenn nichts dabei rauskommt (oft der Fall) dann Überweisung ins Schlaflabor, da kann man ein Langzeit EEG machen. Ggf. in einen Epilepsie Ambulanz gehen. Symptomen passen zur einer fokalen Epilepsie.

E!hemalige%r Nqutzer L(#46948x5)


Symptomen passen zur einer fokalen Epilepsie.

Danke Luci, das fiel mir nicht ein. Darum war ich mir nicht sicher, ob ich auf Epilepsie tippen sollte. Drum hab ich das EEG einfach mal so empfohlen gehabt.

Aende2rsträu+mende


Vielen lieben Dank ihr zwei, dass ihr mich ernst genommen habt! Das hat mich irgendwie beruhigt. Ich habe heute angerufen, und bekomme am Montag einen Termin beim Arzt, brauch' da eine Überweisung, wenn er dies auch so beurteilt. Dann kann ich mir auch gleich die Laborwerte holen.

Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass mich so Schwindelattacken mitten auf der Strasse (aus dem nichts) überfielen, als würde sie sich mir entziehen (als wäre man leicht betrunken). Das hatte ich ca. eine Woche vor der letzten Verkrampfung. Das hatte ich bisher noch nie. Und der Schwindel war heute auch wieder ganz stark, besonders am Nachmittag. Ich hatte nie Probleme mit dem Kreislauf und bin auch noch nie in Ohnmacht gefallen. Und ich habe das auch gar nicht in Zusammenhang mit dem gebracht... naja.

Ich danke euch, mal schauen was am Montag gesagt wird.

Eghemali|ger Nutzuer (#{469x485)


aber sicher nehmen wir Dich ernst. Halte uns bitte auf dem Laufenden.

A3nderBsträ4umehndxe


Vielen Dank... ich schreibe wieder, einerseits weil ich euch auf dem Laufenden halten möchte, aber andererseits, weil ich einfach sehr verunsichert bin. Diese Woche wurde ein Wach-EEG gemacht. Der Befund steht noch aus. Falls da nichts rauskommt, wird eines unter Schlafentzug gemacht und falls da auch nichts ist, muss ich ins Schlaflabor. Letzte Woche am Donnerstagmorgen hatte ich wieder einen Anfall. Jedoch beim Einschlafen (passiert auch manchmal, auch wenn ich mit tagsüber kurz hinlege). Aber diesmal ohne diese "Vorgefühl" und er war auch nicht so heftig, wie der letzte, ich wurde auch nicht bewusstlos. Aber ich habe alles genau mitbekommen und es macht mir Angst. Ich bekomme auch mit (das habe ich letztes Mal vergessen aufzuschreiben), wie meine Augenlider flattern! Und meine Augen nach "oben gerichtet" werden. Ich mache zudem irgendwas Komisches mit meinem Kiefer (öffne und schliesse ihn ganz merkwürdig). Ich wache auch manchmal auf und habe "muskelkaterartige" Schmerzen. Heute ist es wieder schlimmer. Vorallem im Brustbereich! Um die Schultern rum und auch zwischen den Schulterblättern. Aber mehr so, wenn ich draufdrücke (und dann schon stark) Es fühlt sich alles total verspannt (verkürzt) an. Habe natürlich im Internet etwas nach Epilepsie gesucht, aber so richtig starke Schmerzen wie bei einem Muskelkater habe ich schon nicht. Bin total verunsichert und frage mich, ob ich mir das alles einbilde. Ich habe sogar mal bewusst die Position eingenommen, die ich während den Krämpfen habe, nur um zu sehen, ob die Schmerzen die ich habe, mit den Muskelgruppen, die ich anspanne, "korrelieren". Es macht mich wahnsinnig.

Ich war jetzt seit Sonntag nicht mehr joggen, weil ich mich das alles echt fertig macht und dennoch habe ich Muskelkater in den Beinen! Und vorgestern habe ich geträumt, dass ich mich auf den Boden lege und meinen Mitmenschen mitteile, dass ich einen Anfall haben werde und dann habe ich tatsächlich gekrampft im Traum. Und das zweimal. Nun muss ich lachen. Das klingt alles so unsinnig. Mittlerweile hoffe ich, dass etwas rauskommt, aber ich bezweifle es sehr stark. Beim Wach-EEG wurde auch dieses Flackerlicht eingesetzt, aber ich begann nicht zu krampfen. Ich bin auch tagsüber immer sehr verspannt. Manchmal kribblet es im Kopf, machmal habe ich so messerstichartige Schmerzen. Ich kann das alles wie nicht zusammenbringen. Vielleicht musste ich deshalb wieder alles niederschreiben. Tut mir leid, ich möchte gar nicht jammern. Nur bin ich wirklich sehr verunsichert und mache mir mittlerweile Sorgen, vielleicht hat ja jemand nette Worte übrig... oder kennt das alles vielleicht auch??

AyndKe[rsxträumexnde


Nachtrag: Ach ja, was ich noch fragen wollte: Können Krämpfe solche Verspannungen hervorrufen? Oder ist es eher so, dass die Verspannungen die Krämpfe verursachen?

Lpuci3x2


Fast keine krämpft bei das Flackerlicht weil nur 5% alle Epileptiker sind photosensitiv.

Ein differential Diagnose ist auch psychogene Anfälle, falls absolut gar nichts dabei rauskommt. Ist genau wie Epilepsie aber kommt von die Psyche (nicht faking oder Einbildung - ist eine ernstzunehmende Erkrankung). Ist aber viel schwieriger zu behandeln. Aber da es eine feste Muster gibt, der seit Jahren besteht, ist diese Möglichkeit eher unwahrscheinlich.

Muskelkater um die Schultern ist häufig bei Epilepsie. Bewusstsein während große Anfälle besteht nur bei Frontallappen Epilepsien.

A|n4derwsträ=umende


Ich verneige mich dafür, dass Du mich einmal mehr ernst genommen hast. Ja, psychischen Ursprung möchte ich gar nicht ausschliessen. Damit kann man nur soviel schlechter arbeiten. Ist weniger greifbar. Aber auch das wird machbar sein. :) Jeder Fachkundige, dem ich das meiste geschildert habe, hat am Ende die Augenbrauen hochgezogen und gemeint, es passt zu einer Epilepsie oder ist evtl. eine Panikstörung. Aber dass ich sovieles mitbekomme, fanden alle aussergewöhnlich. Ich selbst bin ja total verwirrt. Aber ich glaube, da gibt es auch Dinge, die ich nicht mitbekomme. Aber auch das verwirrt mich. Es verwirrt mich sowieso alles. Deine Antwort hat mich aber gerade wieder etwas aufgestellt, danke :) Meinem Freund habe ich es nun erzählt. Er meinte danach, dass ich wahrscheinlich auch ab und an bewusstlos werde (er kennt das). Dabei dachte ich, dass kündet sich immer vorher an, oder man hat Schmerzen dabei oder gar danach. Aber es ist wirklich so... dass einfach "nichts" ist. Plötzlich einfach nur "cut". Nichts. Kein Gefühl, kein Geräusch. Nichts. Und ich wache auf. Bin verwirrt. Aber nicht vollkommen desorientiert. Nur irritiert. Auch über das abrupte Ende, quasi. Ich kann nur den Kopf schütteln darüber. Darum kann man sich selbst gar nicht glauben. Irgendwie. Es ist alles so verwirrend... :-/ ":/

LPuQci32


Habe selber Epilepsie. Und ja diese kleine "Filmrisse" sind nervig. Man braucht ein paar Sekunden um sich zu reorientieren.

ACnGdersvträum(endxe


Wie äussern sich diese bei Dir? Auch aus dem Schlaf heraus, oder beim Einschlafen? Ich habe mir sogar Videos angeschaut heute (also auch von Nicht-epileptischen Anfällen)... %-| Aber es... also dieses Überstrecken bei der Epilepsie... das klingt völlig bescheuert, aber ich kann mich so gut damit identifizieren. Ich weiss wie sich das anfühlt. Vielleicht habe ich ja aber auch eine Konversionsstörung... kann man kaum unterscheiden. Schränkt es Dich im Alltag ein? Bist Du dann auch so erschöpft? Ich nehme an Du nimmst Medikamente - helfen sie?

Über Frontallappenepilepsie habe ich mich auch ein wenig informiert. Könnte auch passen. Nur, dass ich oft diese Vorboten habe, passt nicht ganz, irgendwie. Ich höre immer entweder dieses Knacken... oder diesen Kurzschluss, oder sogar Musik! Ich habe immer gedacht, ich spinn' total... und was mir auch aufgefallen ist... also wenn ich diese Vorboten nicht habe, sind sie weniger heftig. Mit sind sie... furchteinflössend. Und es kommt glaube ich darauf an, in welcher Schlafphase ich mich befinde. Je nach dem, wann und wie ich aufwache, wird es provoziert. Ich hatte es einmal, als mein Freund mich durch einen Kuss weckte... er musste eine Prüfung schreiben und ging dann. Danach kam der Anfall, als ich wieder einschlafen wollte. Auch mit diesen Vorboten... es war furchtbar. Dieses Gefühl kroch wieder hoch, ich hörte diesen Kurzschluss, dann "sah'" ich einen Clown auf einer Schaukel im Wohnzimmer (mein Bett ist so gerichtet, dass ich ins Wohnzimmer sehe). Fing an, ganz arg zu krampfen (auch irgendwie währenddessen, kann das gar nicht richtig beschreiben). Bzw. mein ganzer Körper zitterte (war unter ungemeiner Spannung), aber ich konnte mich nicht wirklich bewegen und doch... zittert der ganze Körper. Und dann ja... ich weiss nicht... dass werde ich nie mehr vergessen. Ich wurde mal gefragt, dass genauer zu beschreiben. Ob ich mich denn nicht bewegen könne währenddesssen? Ob ich gelähmt sei? Aber ich kann es absolut nicht sagen. Aus meiner Sicht "bebt alles" und das Gehirn ist wie paralysiert durch... durch den Strom. Das ist ja wie ein Widerspruch. Man kanns gar nicht beschreiben. Es ist furchtbar. V.a. optische Halluzinationen (wie akustische auch) aus dem Schlaf heraus und während dem Einschlafen hatte ich schon als Kind immer wieder und dieses Krampfen. Und immer gleich. Es schiesst was hoch, gleichzeitig mit so einem Gefühl, quasi: "Ah, jetzt kommts wieder". Und dann es raubt einem den Atem. Wenn es sich so ankündet bin ich danach fix und fertig. Der ganze Schlaf umsonst...

LjuciT3b2


Ich nehme Meds und hatte in 10 Jahren vielleicht 5 großen Anfälle.

"Normal" waren optische Verzerrungen (keine Halluzinationen, reale Objekten ändern ihre Große und Form) und ggf. kurze Aussetzer. Nach großen Anfälle war ich sehr erschöpft. Nach Aussetzer nicht.

Siehe Halluzinationen und Temporallappen Epilepsie und schaue ob das passt. Da ist Musik auch möglich.

Es gibt auch aufwach Epilepsie.

AJnderstlrOäumxende


Also langsam bin ich echt... langsam zweifle ich an meinem Verstand.

Ich hatte ca. drei bis vier Wochen Ruhe. Vorgestern war irgendwie komisch. Heute Morgen... ja... ich habe die Aufgabe bekommen, den Camcorder aufzustellen, damit ich das mal einfage, was da genau geschieht. Ich bin heute Morgen aufgewacht und dann gings ca. 2 Sekunden und ich war wieder gefangen in diesem "Gefühl"... diesmal ohne Aufsteigen... auch kein "Kurzschluss" im Kopf wie normalerweise... nur kribbelte mein Kopf wieder und ich meinte ich hätte gekrampft. Ich war fest fest davon überzeugt, dass ich NICHT träumte. Ich bin auch tatsächlich aufgewacht (sieht man auf den Bildern). Ich habe meine Umgebung wahrgenommen und ich kämpfte "gegen einen grossen Anfall" an, zumindest dachte ich das, denn "ein" Vorgefühl war da, nur nicht exakt so, wie ich es kenne. Ich meinte dann, dass mein Kopf nach hinten kippt und mein Kiefer auf und zu klappt und ich eine komische, automatisierte Bewegung mit dem Arm mache. Das dauerte nur ca. vier Sekunden (wirklich nur kurz!), danach sank ich zurück ins Kissen. War aber auch nicht so fertig wie sonst. Es war einfach komisch. Jetzt gegen den Abend hatte ich plötzlich aus dem Nichts zwei Schwindelanfälle... naja... jedenfalls sieht man den gemeinten Krampf nicht auf dem Video!! Jetzt bin ich absolut verunsichert und frage mich, ob ich mir alles einbilde?! Was ist bloss los? Ich verstehe das überhaupt nicht. Man sieht zwar, dass ich immer wieder die Augen öffne und starr in die Kamera schaue (wohl das Ankämpfen)... und mich einmal ganz kurz zur Seite strecke mit dem Kopf... aber mehr ist da nicht. Habe ich mir wohl alles eingebildet? Kann man ein Krampfen halluzinieren?? Es wär mir total peinlich... :-/ ??? :-( :-(

LEuci3x2


Hmm. Klingt tatsächlich als sei es eine psychische Reaktion.

Allerdings gibt es hier auch ein Problem. Leute mit Epilepsie die gefilmt werden, können psychogene Anfälle entwickeln. Sind anders als normal. Oder du hast rein psychogene Anfälle.

Was man eigentlich braucht: Langzeit Video EEG und schauen was dabei passiert.

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