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Hilfe, ich bin ein Aspie

lIucy~2801 hat die Diskussion gestartet


Nabend Leute,

jetzt will ich mich auch mal gerne zu dem Thema ein bisschen mit euch austauschen.

Also bei mir wurde Asperger diagnostiziert und ich bin damit erstmal ein bisschen überfordert.

Ich konnte nie auf Menschen zugehen, selbst als ich noch ganz klein war, hab ich mich immer abseits von anderen gestellt, obwohl ich immer Freunde wollte. Ich hab bis heute aber einfach Angst vor Reaktionen anderer, bewertet zu werden bzw. im Mittelpunkt zu stehen. Ich wurde auch schon gemobbt und habe nur eine Freundin in der Schule, generell versteife ich mich immer auf eine Person und klammere mich an ihr fest. Die anderen merken, dass ich anders bin und zereissen sich über mich den Mund. Ich fühle mich ewig beobachtet.

Ich wünsche mir Freunde, vielleicht auch Gleichgesinnte zu finden, deshalb versuche ich mein Glück hier.

Schreibt mir mal woher ihr kommt und ob ihr das auch kennt bzw. sowas erlebt habt und wie sich Asperger bei euch äußert.

Würde mich freuen, hier Freunde zu finden bzw. mich auszutauschen...

LG ;-)

Antworten
E{hema%ligewr NutzMer G(#528x611)


Hi!

Ich melde mich mal morgen hier, hab jetzt grade keine Zeit.

Lasse schon mal ein Lesezeichen da.

Gruß @:)

PNKschxbiest


Darf ich mal fragen, wie alt du bist und wann bei dir zum ersten Mal der Verdacht auf Asperger aufkam?

mgond/+st/ernxe


Also bei mir wurde Asperger diagnostiziert und ich bin damit erstmal ein bisschen überfordert.

Könnte es sich eventuell um eine Fehldiagnose handeln?

Du wünscht Dir Freunde, stellst Dich aber abseits, weil Du Angst vor den Reaktionen hast. Außerdem neigst Du dazu, Dich an anderen festzuklammern. Ich würde sagen, dahinter stecken Verlustängste.

Also mir scheint, Du hast Beziehungsängste. Was nicht unbedingt eine psychiatrische Diagnose rechtfertigt.

Hältst Du eine psychiatrische Diagnose für gerechtfertigt? Warum? Fühlst Du Dich nicht wohl? Hast Du Defizite, die Dich in Deiner Erwerbsfähigkeit einschränken? Würde es Dir ohne diese Diagnose besser gehen?

J2anu arblfuxme


Guten Morgen,

Lucy28 ist meine Tochter.Die Diagnose steht. Sie ist 17 Jahre alt, und im Asperger Zenztrum in Bochum. Alks Kleinkind hatte sie ADHS und eine soziale Phobie. Auf dem Spielplatz wollte sie nicht mit anderen Kindern spielen.Sie beobachtete nur. Bis heute, konnte sie keine Freunde finden. Ihre Defizite sind heute, daass sie niemandem in die Augen schauen kann, dass heißt, Klassenkameraden u.s.w grüssen geht gar nicht. Motorische Ungeschicklichkeit, nicht auf Menschen zugehen, Naivität, alles wortwörtlich nehmen, sehr kindlich sein.

Leider haben alle Ärzte und Psychologen bisher nicht auf mich gehört. Stattdessen war sie zwei Jahre bei einer Psychotherapeutin, die davon nichts wissen wollte. Nunh sind wir im Asperger Zentrum und beim Dr. Herberhold in Bochum. Die Therapie kann beginnen. Bei Vorstellungsgesprächen hat sie sich ganz taff geschlagen. Wir haben die Sachen einfach ein bißchen auswendig gelernt, und ein Gespräch zur Krankenpflegerin verlief super.

Sie hat bis zur 11. Klasse das Gymnasium besucht, ist dann zum Berufskolleg gewechselt.Ihr Wunschberuf wäre Heilerziehungspflgerin oder Krankenschwester. Leider, wurde sie bisher auf jeder Schule gemobbt, dort wo sie jetzt hingeht leider auch. Sie zieht sich dann zurück. Sie hätte so gern eine beste Freundin, mit der sie sich austauschen kann.

Deshalb hat sie auch den Aufruf hier gestartet. Gibt es Gleichgesinnte, oder Familien, die Lust an einem Austausch mit uns haben? Wir kommen aus dem Kreis Recklinghausen. Für meine Tochter wären Jugendliche zwischen 17-21 Jahren natürlich super.

Schreibt uns einfach. ich hatte parallel auch einen Thread geöffnet. Schat doch mal rein :)=

e%infacBha]usharMrexn


@ TE

Naja, wenn das alles ist, was man für Asperger braucht, dann habe ich das auch.

Diese "Modediagnosen" werden heute ja schnell mal eben gestellt. Hauptsache, man hat seine Schublade, in der man sich dann aufhalten kann. ;-)

cUriecLhar6lie


Wir haben in einem anderen Faden schon einiges dazu geschrieben,

vielleicht verwenden wir einfach nur einen der beiden.

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/711467/]]

mYond+jst6ernxe


@ Januarblume

Lucy28 ist meine Tochter.

Warum schreibt sie hier nicht mehr?

JDanuLarblxume


Weil sie keine Antworten bekommen hat

m*ondI+ste5rnxe


Mein Verdacht, es könnte sich um eine Fehldiagnose handeln, hat sich eher erhärtet, nachdem ich erfahren habe, wie es zu der Diagnosestellung gekommen ist.

Ich möchte damit nicht die Fachkompetenz des Arztes in Frage stellen, der die Diagnose gestellt hat. Sicherlich liegst Du in einem Grenzbereich und es gibt einen gewissen Spielraum in die eine oder andere Richtung.

Ich finde in diesem Zusammenhang eine genaue Grenzziehung sehr wichtig, weil das entscheidende Konsequenzen für die Therapie hat.

Denn bei Autismus handelt es sich um eine Persönlichkeitsstörung. Da die Persönlichkeit eines Menschen weitgehend festgelegt ist, ginge es in der Therapie dann eher um die Frage, wie Du mit dieser Persönlichkeitsstörung gut leben kannst.

Bei Angststörungen ist der therapeutische Ansatz anders. Im Rahmen einer Therapie kann man einen angemessenen Umgang mit der Angst lernen, und auf diesem Wege lassen sich Angststörungen grundsätzlich auch heilen.

Wenn Du hier Gleichgesinnte finden möchtest, müsstest Du noch etwas dazu schreiben, worum es Dir dabei genau geht. Suchst Du andere Jugendliche? Suchst Du User, die unter ihrer psychiatrischen Diagnose leiden? Suchst Du User, die ebenfalls Ängste haben oder Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen?

Da Du im Titel um Hilfe gerufen hast, haben Dir wohl auch eher User geantwortet, um Dir zu helfen. Wenn Du genauer weißt, wonach Du suchst, kann man die Moderation bitten, den bisherigen Titel durch einen aussagekräftigeren Titel zu ersetzen.

@ Januarblume

Weil sie keine Antworten bekommen hat

Sie hat durchaus Antworten bekommen. Nur gingen sie wohl leider nicht in die erwünschte Richtung.

cKriecah&arlie


Therapie dann eher um die Frage, wie Du mit dieser Persönlichkeitsstörung gut leben kannst.

Bei Angststörungen ist der therapeutische Ansatz anders. Im Rahmen einer Therapie kann man einen angemessenen Umgang mit der Angst lernen,

wo ist denn da der Unterschied?

Abgesehen davon, dass es sachlich falsch ist.

J~anua0rubluxme


Ehrlich gesagt, sucht meine Tochter alles von dem, was aufgeführt wurde. Am meisten sehnt sie sich nach einer "besten" Freundin.

Es gibt Mischformen, wo die soziale Phobie leider auch eine Rolle spielt. genauso die Mischform mit dem ADHS. Wir haben bei uns leider beide Mischformen vorliegen.

Der Moderator kann gern die Überschrift, des Threats ändern. Vielleicht in Gleichgesinnte gesucht?Ich bin ein Asperger!

Schönen Sonntag euch allen

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