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Wer kennt sich mit aufwachen nach einem künstlichen Koma aus?

Pveddxi


Uff... meine Tochter war drei Tage im Koma nach Herzstillstand. Sie hat einiges hinter sich. Sie hat alles wieder lernen müssen. Ich wünsche Deiner Freundin alles gute.

J-uli@-CSoxnne_


Peddi, das tut mir sehr leid. Alles Gute für deine Tochter und dich.

J6uli-Sotnne_


Wieder ist eine Woche vergangen und es hat sich nichts getan. Überhaupt nichts.

So langsam sind wir alle am Verzweifeln, was nur los ist. :°(

BleautFifulDxay89


Fühl dich gedrückt :)_ :)* Gedanklich sind viele bei dir!

Eihemaligecr NutzIer (#4r69485)


Juli-Sonne_

hast Du eigentlich meine PN zu dem Thema gelesen gehabt?

J%uli-TSonne_


BeautifulDay89 vielen Dank.

Joker91, ist wahrscheinlich nicht angekommen, weil ich die PN Funktion gesperrt habe wegen einem User hier. Schade für deine Mühe. Aber danke dennoch.

Mir ist so schlecht, habe ein ganz komisches Gefühl. Kann nichts essen und kaum was trinken.

HKeizkörxper


Ich kann dir als 'Betroffene' berichten. Ich lag 14 Tage im künstlichen Koma, allerdings ohne Verletzungen im Schädelbereich. Ich hatte nach dem Aufwachen nochmal Ca. 10 Tage ein sog. Durchgangssyndrom. Ich hatte dabei nur wenige Wachphasen und war in diesen meistens ziemlich verwirrt, wusste nicht wo und warum ich dort war. Das hat ziemlich Angst gemacht und zu aggressivem Verhalten geführt. Zusätzlich hatte ich von den Medikamenten Halluzinationen. Gefühlt war ich dieser Phase gar nicht richtig wach und kan mich nur sehr schemenhaft an einzelne Momente erinnern. Ich war zu dieser Zeit allerdings noch deutlich jünger als deine Angehorige, sodass ich wohl auch generell Probleme hatte, die Situation zu begreifen.

In meinem späteren Lebrn habe ich eine Hirnschädigung durch einen Schlaganfall erlitten, hier würde meinen Angehörigen auch keine Prognose mitgeteilt, weil dies gerade im neurologischen Bereich sehr schwierig ist. Bei mir sieht z.B. das MRT fatal aus, ich habe aber wenige Einschränkungen. Es gibt andersherum aber auch Fälle, auf denen die Bilder 'gut' aussehen und die stark beeinträchtigt sind. Warum die Auswirkungen so individuell sind, ist m.W.n. heute noch nicht medizinisch geklärt.

Ich wünsche dir und deiner Angehörigen alles Gute! @:)

E@hemalige%r Nutzer P(#46q9485)


Man kann halt leider die Aufwachphase aus einem künstlichen Koma OHNE SHT nicht mit dem eines SHT vergleichen.

SHT Grad 3 ist schon massiv und die Chancen sehen da wirklich nicht so rosig aus. Allerdings gibt es auch einige Menschen, die trotz so eines schweren SHT wieder ihrem Beruf nachgehen und es gibt Menschen nach einem wesentlich schwächeren SHT, die heute im Wachkoma liegen oder aber schwere körperl. Einschränkungen haben.

Man kann da wirklich keine Prognose stellen. Es kann sein, dass sie bald aufwacht, es kann noch Wochen oder Monate dauern, es kann auch immer dieser Zustand bleiben.

Wichtig wäre auf jeden Fall schnellstmöglich eine neurol Frührehabilitation.

Ja, man kann auch bei solchen Patienten in einer entsprechenden Klinik einiges erreichen. Je früher so eine Reha beginnt, um so besser. In so einer Spezialklinik herrscht ein ganz anderer Personalschlüssel.

Diese Patienten bekommen dort täglich intensive Physiotherapie, Ergotherapie und noch andere Therapien.

JQuli-BSonne_


Danke euch für eure Informationen.

Dann bleibt weiterhin nur warten und hoffen. :°(

JJuli-_Sonne_


Liebe N., es tut mir so leid, was du durchmachen musst. Und was du erlebst. Bekommst du es bewusst mit?

Alle Kraft der Welt für dich. Oh Gott, weshalb musst du so gequält werden?

INsaxbell


Juli-Sonne_

Oh Gott, weshalb musst du so gequält werden?

:°_

Vielleicht ein kleiner Trost an Dich: Bei meiner Verwandten damals war es so, dass sie nichts mitbekommen hat - zumindest erinnerlich nicht. Die Zeit von kurz vor ihrem Unfall bis eine ganze Zeit nach dem Aufwachen ist einfach "weg". Also ca. 2 Monate (davon 6 Wochen im künstlichen Koma). An den Unfall selber erinnert sie sich gar nicht mehr, auch an die Tage davor nicht - bzw. das passierte in der Nacht, sie war am nächsten Tag sogar noch bei sich - ist alles weg.

Ich glaube unser Körper, bzw. unsere Psyche schützt uns davor, es heißt ja nicht umsonst Schädel-Hirn-Trauma.

Sicher, ich bin kein Fachmann. Dennoch glaube ich, dass per EEG auch gemessen werden kann ob Jemand Schmerzen hat/fühlt oder nicht. Sie werden das sicher kontrollieren und auch wenn nötig eindämmen können.

Evhemalwiger Nut<zer (#4a6948#5)


Bei mir sieht z.B. das MRT fatal aus, ich habe aber wenige Einschränkungen. Es gibt andersherum aber auch Fälle, auf denen die Bilder 'gut' aussehen und die stark beeinträchtigt sind. Warum die Auswirkungen so individuell sind, ist m.W.n. heute noch nicht medizinisch geklärt.

Das kann ich aus Erfahrung nur bestätigen.

Ich kenne jemanden, bei dem ging man eigentlich von einem Schwerstpflegefall im Wachkoma aus und der arbeitet wieder in seinem früheren Beruf und ich kenne einen Fall, der müsste laut MRT und diversen anderen Untersuchungen völlig normal rumlaufen und der liegt trotzdem im Wachkoma, falls er im Laufe der Jahre nicht schon verstorben ist.

Man kann da leider wirklich absolut keine Prognose stellen. Einer wacht nach kurzer Zeit wieder auf und erholt sich langsam, der andere wacht nach langer Zeit auf und erholt sich wieder und der Nächste wacht nie auf.

Das ist einfach auch noch viel zuwenig erforscht.

Jpuli-Soxnne_


Jetzt ist der Unfall fast zwei Monate her und ich frage mich, ob sie etwas mitbekommt vom Umfeld. Es heißt ja, viele hören etwas, können sich nur nicht bemerkbar machen.

J9ulip-So=nne_


Jetzt ist der letzte Beitrag bereits über 3 Wochen her und es gibt immer noch keine Änderung. Nicht die Allerkleinste. Die Ärzte schweigen sich weiter aus.

Der Zustand ist nicht mehr zu ertragen. :°(

EvheEma-ligmer Nutz{er ,(#46948x5)


so leid es mir für Dich tut, aber wie schon gesagt, ist leider ALLES möglich. Von aufwachen und sich gut erholen bis zu im Koma bleiben.

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