» »

Wer kennt sich mit aufwachen nach einem künstlichen Koma aus?

JPul6i-Son[nex_


Danke, ich hatte gehofft, dass es nach so langer Zeit eine genauere Diagnose geben kann. Also weiter warten. :-|

EAhemal`iger NuRtzer (#469S48x5)


Man wird nie eine genauere Diagnose geben können, eben weil das Gehirn zu unerforscht ist.

Prognosen sind unmöglich. Sieht man ja anhand der absolut unterschiedlichen Verläufe.

s"chneWckeA1985


Außer Abwarten wird wohl nichts bleiben. Juli-Sonne, es tut mir leid, das Warten ist sicher unglaublich kräftezehrend. :°_ :°_ :°_

Umgekehrt wäre es einfach nicht seriös oder realistisch, dir irgendwas zu versprechen. Eine Enttäuschung würde dann nur noch mehr weh tun und Zweifel an der medizinischen Kompetenz wecken.

Ich lass dir einfach ein paar Kraftsternchen da... :)* :)* :)* :)*

Jouli-LSoZnnex_


Seit drei Tagen hat sie die Augen offen und sie drückt die Hand, wenn sie ihr gereicht wird. Mehr macht sie noch nicht. Sie versucht wohl zu sprechen, aber es kommt nur ein murmeln raus. Ist sie somit wenigstens außer Lebensgefahr?

E)hemal@ig]e;r N'utzer1 (#a4!69485)


Der Wachzustand hat in der Regel nicht wirklich was mit Lebensgefahr zu tun. Dafür sind die anderen Vitalfunktionen wichtig.

Atmung, Puls, Blutdruck, etc

EKhemUali-ger Nutzer` (#x469485)


Aber immerhin kommt sie wohl so langsam zu sich und kann geziehlt reagieren. Das ist doch schonmal super.

Jkuli-SGonne_


Danke Joker, ja das hört sich logisch an, wir haben nur nicht mehr so richtig daran glauben können, dass sie jemals wieder die Augen öffnet.

E2hemaligNer Nutze|r (#H4694x85)


Das kann ich verstehen, nach so langer Zeit. Aber bleibt jetzt positiv. Gerade jetzt ist es sehr wichtig, dass Familie und Freunde soviel wie möglich für sie da sind und sie so gut es geht beschäftigen. Bringt ihr ihre Lieblingsmusik, ihre Lieblingszeitschriften. Geht die Zeitschriften mit ihr durch. Auch viel Körperkontakt ist wichtig.

JSuli-9Sonnxe_


Schon wieder ist eine Woche vergangen. Es zerrt so sehr an den Nerven. Mal bin ich weinerlich, mal aggressiv. Ich agiere nur noch, ohne Gefühl. Es ist alles so furchtbar. Kann dieses Jahr nicht endlich vorbei sein?

EAh_emalViger Nut`zer ('#46x9485)


Seit drei Tagen hat sie die Augen offen und sie drückt die Hand, wenn sie ihr gereicht wird. Mehr macht sie noch nicht. Sie versucht wohl zu sprechen, aber es kommt nur ein murmeln raus

Es ist doch ein Fortschritt vorhanden. In was für einer Klinik liegt sie eigentlich?

Akutklinik oder Rehaklinik?

Es wäre sehr sehr wichtig, dass sie in eine neurol. Rehaklinik kommt.

JZuli-So>n0ne_


Sie liegt in einem normalen Krankenhaus in der neurologischen Intensiv Abteilung, soviel ich weiß.

Jkuli-(S4onnMex_


Vor zwei Wochen wurde sie in eine Rehaklinik verlegt. Sie spricht immer noch nicht, bzw. es kommen nur hohe und tiefe Töne heraus. Sie sieht sich um und mehr ist nicht. Die rechte Hand bewegt sie ganz leicht. Der Arm ist wie taub und links macht sie überhaupt nichts.

Können wir noch hoffen, dass es besser wird? Es ist jetzt fast 5 Monate her. Mir macht das, ehrlich gesagt, Angst.

A7pyr2enxa


Ich kenne mich überhaupt nicht aus, aber ich habe vor einer Weile einen Beitrag gesehen, wo zwei Menschen nach schwerstem Hirntrauma nach FÜNF Jahren wieder leben und sprechen konnten. Alle beide saßen im Rollstuhl und hatten einen hohen Assistenzbedarf, sie waren schwerst behindert, aber sie haben wieder sprechen und kommunizieren können, normal denken usw. Es kann also sehr sehr lange dauern, bis ein Endzustand erreicht ist.

E5hema~ligMer NutzerP (#46{9485x)


wow, das hat sich aber noch ganz schön lange hingezogen bis man sie in die Reha verlegt hat. War früher kein Platz frei?

Gerade bei solchen Patienten ist eine sehr frühe Reha enorm wichtig.

Für Dich sind das nun schon 5 Monate. Für Menschen, die tag täglich mit solchen Patienten arbeiten sind es erst 5 Monate. Sie lag ja auch recht lange im Koma. Das braucht alles seine Zeit. Inwieweit sich da noch was bessern wird, kann aber Niemand sagen.

Sehr wichtig ist, dass ihre Familie und Freunde soviel wie nur möglich bei ihr sind und sich mit ihr beschäftigen. Redet mit ihr ganz normal. Kommt keine Antwort, "egal", weiter reden. Bindet sie in alles Mögliche mit ein.

JZul2i-@Sonne_


Apyrena, das ist eine sehr lange Zeit und zeigt wieder, dass Geduld an oberster Stelle stehen muss. Dein Beitrag lässt hoffen. Danke dafür.

Joker91, weshalb sie erst in der Weihnachtszeit verlegt wurde, weiß ich nicht. Alle, die sie besuchen, sprechen mit ihr über ihren Alltag, was sie gemacht haben und noch machen werden. Spielen ihr ihre Lieblingsmusik vor usw. Ich bzw. wir hatten die Hoffnung, dass es aufwärts gehen würde, als sie die ersten Zeichen sendete. Deshalb wohl die Ungeduld und bei einigen Resignation. Aber viele glauben an sie und wie du geschrieben hast, sind 5 Monate keine lange Zeit. Für mich ist es wie eine Ewigkeit. Aber du hast da wohl sehr Recht. Danke dir auch für deinen Beitrag.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH