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und nochmal das Thema Als (Sorry)

pkelzFtier8x6


Was meinst du mit Schuckstörung?

Auch hier gilt: solange man nur die Empfindung hat, dass man schwerer schluckt, ist es sehr wahrscheinlich keine organisch bedingte, insbesondere keine neurologisch bedingte Schluckstörung. Die wird erst möglich, wenn man tatsächlich Nahrunge mit bestimmter Konsistenz nicht mehr schlucken kann, wenn einem beim Schluckakt Flüssigkeiten aus der Nase kommen, wenn man sich ständig stark verschluckt, so dass man keine Luft mehr bekommt.

mruhkNuh2xk


Reflux kann auch zu ziemlich heftigen Schluckbeschwerden führen.

bSlack_anNdwhiirtIe198x9


Ich habe halt das Problem dass ich ständig nach spülen muss um essen runter zu bekommen. Als wäre was in meinem Hals. Ganz komisch. Davon abgesehen finde ich es komisch dass bei der nlg der eine wert bei 18 war und auf der anderen Seite bei 9. Der Arzt meinte trotzdem es ist okay obwohl es nur die Hälfte der anderen Seite ist. Ich bin momentan einfach so fertig. Ich liege hier mit meinen Kopfschmerzen und könnte einfach nur heulen weil ich nicht kann wie ich will seit Wochen. Das ist so ermüdend.

E=hemalioger Nu~tLzer: (#4!69485)


:-X :-X :-X

bUlacka.nd{whitex1989


Die Frage ist doch viel mehr warum so viele auf ALS kommen. Dieses Forum ist voll mit ALS Angst. Ich bin noch in einem anderen Forum und auch dort steht es überall. Allerdings wurde es bei KEINEM dort bestätigt. Die Symptome treten auf, man gogelt und gibt sich solch eine Diagnose. Es ist bei fast jedem das gleiche. Ärzte Marathon ohne Ende und meist ohne Ergebnis. Ich verstehe das nicht. Warum gerade ALS und warum so viele die denken sie haben es. Warum glaubt man selbst den Ärzten nicht ... Ich habe so verdammt viele Beiträge mit ALS angst gelesen. Im Bezug dazu wie selten diese Krankheit ist, sind die Internet Foren voll. Ich frage mich das weil ich ja auch selbst davon betroffen bin. Und mir stellt sich einfach die frage warum das so häufig vorkommt. Es sind fast immer die gleichen Symptome und fast immer kommt nichts dabei raus. Im großen und ganzen ist es erschreckend !

bIla|ckand,white198x9


Ich habe mich wochenlang damit beschäftigt und ich habe nie einen Fall gelesen indem es um die angst ging -in dem Ausmaß wie wir es haben- und es hat sich bestätigt. Die meisten die es haben bekamen diese Diagnose vor den Kopf geknallt bzw haben sich vorher Hoffnung auf eine andere gemacht. Jeder denkt bei mir ist es aber anders. Das denke ich ja auch. Aber warum .... es sind so viele junge Menschen (mich eingeschlossen) die ihr Leben, ihre zZukunft, auf eine nicht vorhandene Diagnose einschränken. Ich sehe das bei mir. Ich plane nicht mehr. Warum ? Ich hab Symptome und angst. Die wiederum meine Symptome verstärken. Und das alles schränkt mich so sehr ein dass kein normales Leben mehr möglich ist. Was ist wenn wir in fünf Jahren feststellen dass wir uns so viele Jahre und Monate kaputt gemacht haben wegen im Endeffekt -nichts-.

SYilDk]Pearxl


Ein kluger Mensch sagte mal, wir würden als "Angst+Google-Generation" in die Geschichte eingehen, und da ist wohl was dran. Es sind Ängste, die anscheinend direkt auf dem Rücken von Google wachsen und sprießen. Und diese Sache kann Suchtausmaße annehmen!

Dagegen hilft nur die totale Google- und Angstforen-Abstinenz und sich dazu zu erziehen, die eigenen Gedanken auf ihren Wahrheitsgehalt hin wieder und wieder zu überprüfen. Nützlich kann es auch sein, ein paar Affirmationen aufzuschreiben, die im positiven Gegensatz stehen zur eigenen Angst, und jedesmal, wenn die wieder hochkommt, diese Affirmationssätze laut oder nur innerlich aufsagen.

b,lackqandywhitex1989


Ja da ist wohl was dran aber warum ausgerechnet ALS ? Jeder hier weiß wie schwer die Diagnose zu stellen ist und gerade deshalb laufen wir von Arzt zu Arzt. Jeder denkt sich es muss doch was sein. Wenn ich die Ärzte im Krankenhaus einzeln rechne wurde ich von 7 Neurologen insgesamt untersucht. Der eine fand was, der andere nicht. Mal waren die Reflexe ok, mal lebhaft und mal zu schwach. Man achtet krankhaft auf alles im Körper und selbst die Ärzte beruhigen einen nicht. Ich habe im Krankenhaus Psychopharmaka bekommen und bekomme sie nun erst wieder wenn ich das Rezept habe. Den Termin habe ich erst Mittwoch. Ich will nicht sagen sie haben mir gegen meine Symptome geholfen, aber gegen meine Angst und allein das bedeutet schon mehr Lebensqualität. Ich habe teilweise diesen lmaa Modus gehabt. Das hat meine Symptome nicht verringert aber meine Einstellung dazu.

S5ilikcPearxl


Weil ALS - neben Alzheimer und Krebs - den meisten als die allerschlimmste Krankheit erscheint.

SViylk-Pearol


Sieh Dich vor mit Tranquilizern. Sie helfen gegen Angst so gut, dass man davon kaum wieder loskommt - hohes Suchtpontial.

Du sagst es oben selbst, es ist krankhaft, hinter einer bestimmten Diagnose förmlich hinterher zu laufen, als ob man erst zufrieden sein könnte, wenn sie bestätigt wird. Deine Psyche hat vermutlich irgendwas nicht verdaut und reagiert nun so; das ist gleichzeitig eine Fixierung und eine Ablenkung.

bnl\ackan0dwhitxe1989


Es gibt sicher einiges was meine Psyche nicht verdaut hat. Aber ich will mich mit der Diagnose -psychosomatisch- ja nicht zufrieden gebe eeben weil ich überzeugt bin etwas zu haben. Ja meine Ärztin wird mich umstellen. Ich hatte damals die kombi aus opipramol und Citalopram. Die werde ich wohl wieder nehmen. Das mirtazapin ist mir etwas zu stark.

sDchjnec:ke19x85


Ich beobachte das Phänomen schon über ein paar Jahre. Seit ich hier angemeldet bin, habe ich folgende Krankheitsängste hier im Forum (chronologisch) beobachtet:

Krebs

HIV

ALS / MS

und gerade ist Krebs wieder im Kommen.

Diese Ice-Bucket-Challenge hat wohl auch einen immensen Einfluss auf die Anzahl der ALS-Ängstler.

Als Vorbeugung gegen Hypochondrie habe ich mal diesen (mir sinnvoll erscheinenden) Tipp gelesen: Wenn man schon googeln muss, dann sollte man sich vorher auf einem Blatt Papier alle Symptome notieren. Denn Hypochonder (und wahrscheinlich die meisten Menschen) neigen dazu, sich beim Recherchieren von Krankheitsbildern dann auf den eigenen Körper zu fokussieren und kleine Zipperlein als "passende Symptome für xy" zu interpretieren.

Übrigens wäre es z.B. ein guter Schritt das Wort Symptome (für mich sind Symptome Erscheinungen infolge eines vorhandenen Krankheitsgeschehens) durch Missempfindungen zu ersetzen. Missempfindungen können alles mögliche sein. Aber das nur als verbale Spitzfindigkeit am Rande. *:)

sOchn ecke19x85


Es gibt sicher einiges was meine Psyche nicht verdaut hat. Aber ich will mich mit der Diagnose -psychosomatisch- ja nicht zufrieden gebe eeben weil ich überzeugt bin etwas zu haben.

Früher hat man psychisch Kranke als "Verrückte" bezeichnet. Und ich finde, das trifft es manchmal recht gut. Nicht böse gemeint, aber (zumindest phasenweise) kann eine psychische Erkrankung den Realitätsbezug ganz schön stören. Ich kenne das auch von meiner eigenen Erkrankung. Das ist ja auch das Fiese an psychischen Krankheiten, weil man selber meistens nicht (oder erst nach langer Therapie) einschätzen kann, ob und wie sehr man krank ist.

Bei mir waren das in akuten Stress- bzw. Konfliktsituationen Episoden von Amnesie. Egal, wie sehr ich mich bemüht habe, ich konnte nur ganz grobe Eckpfeiler der Unterhaltung während diesen Phasen abrufen. Erst während der Therapie habe ich herausgefunden, dass das eben nicht normal ist, sondern ich dann einfach psychisch total abdrifte und sowas relativ häufig vorkommt.

Sjilk{Peaxrl


Aber ich will mich mit der Diagnose -psychosomatisch- ja nicht zufrieden gebe eben weil ich überzeugt bin etwas zu haben.

Ja, und deshalb SOLL sich Deine selbsterstellte Diagnose ALS am besten erfüllen, dann hast Du die Bestätigung, dass es eben nicht psychosomatisch ist!

Nur ist das natürlich ein zweischneidiges Schwert. Du hättest dann zwar die Bestätigung, dass Du "doch richtig tickst", aber Du hättest auch die Krankheit - was Du ja in Wirklichkeit nicht willst.

Hier läuft offenbar Dein Unterbewusstes Deinem bewussten Denken und Wünschen in die Quere.

m=uhkubh2k


Warum glaubt man selbst den Ärzten nicht ...

Also DAS kann ich sehr gut nachvollziehen ] :-D . Tue ich ja auch nicht.

Aber warum man sich nicht auf seinen gesunden Menschenverstand und sein Körpergefühl verlässt. Vielleicht weil der Verstand nicht mehr gesund ist?

Google ist jedenfalls nicht schuld, wenn ich dort meine Symptome eingebe kommen bei mir auch die übelsten Sachen raus und es interessiert mich ehrlich gesagt nen sch... Und ich denke so geht es der breiten Mehrheit.

Zu Beginn der Internetzeiten habe ich es auch ein paar mal mit Google-Diagnosen probiert. Waren immer falsch. Also hab ich's gelassen.

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