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und nochmal das Thema Als (Sorry)

S]i.lkUPearl


Die TE geht nur auf bestimmte Beiträge ein, Muhkuh, mehrere andere bleiben links liegen. Ich mag auch nicht mehr schreiben, habe das Gefühl, es geht hauptsächlich ums Klagen...

Eghe9malige-r Nuqtzer= (#'469485)


natürlich habe ich immer noch den als Gedanken.

ALS wurde im Krankenhaus ausgeschlossen. Also verwirf den Gedanken.

Kümmer Dich mal schleunigst um eine Psychotherapie. Inwzischen sieht es so aus, als wäre hier nur noch eine vollstationäre möglich. Und zwar komplett ohne Internetzugang.

l=osgWet-retxen


liebe blackandwhite

ich war ja eine derjenigen, die vor einigen wochen hinter deinen beschwerden was ernsteres vermutete.

nun, nachdem ich hier weiterhin ein bisschen mitgelesen habe, muss aber auch ich meine meinung ändern. die symptome, die vor ein paar wochen noch alles beherrschend waren und die deinen schilderungen zufolge extrem einschränkend waren, erwähnst du nun mit keinem wort mehr. dafür sind andere symptome an deren stelle getreten, die für dich subjektiv nun wieder so dramatisch und schlimm sind, dass sie dich sozusagen handlungsunfähig machen. und damit sind wir auch schon beim punkt.

deine symptome lähmen dich, machen dich unfähig, etwas zu tun. was genau macht dich handlungsunfähig? gibt es eine unschöne situation in deinem leben, die du nicht zu ändern vermagst? oft ist es so (ich habe es am eigenen leib erfahren und glaub mir, auch ich hatte 1.000 schlimme krankheiten im verdacht, bevor ich überhaupt mal die psychische komponente in erwägung gezogen habe), dass bei einer scheints ausweglosen situation der körper eben irgendwann entsprechend reagiert.

mein Kiefer ist kraftlos und schmerzt und ermüdet beim kauen

ja, dein ganzer körper steht permanent unter anspannung. durch die angst und durch andere einflüsse. alle muskeln werden dadurch extrem müde, auch dein kiefer. ich kenne das. deine ganze erschöpfung, deine kraftlosigkeit, alles spricht dafür, dich endlich in stationäre psychische behandlung zu begeben. du brauchst eine auszeit. einen schnitt. du kannst das vermutlich nicht mehr alleine in den griff kriegen. aber du kannst dir helfen lassen. wenn du das willst.

alles gute @:)

b2lackand?white/198x9


Also erstmal sind die anderen Dinge nicht zurück oder in den Hintergrund getreten. Sie sind nach wie vor da. Aber das mit dem schlucken ist ja doch schon sehr einschränkend. Ich war jetzt bei meiner Psychiaterin. Sie sagte dass sie mich eigentlich auch klar wahr nimmt und nicht wie einen menschen mit Depressionen die so einschränken. Ich habe ihr meine Symptome und meine Ängste geschildert. Auf meine Bitte hin hat sie mir Psychopharmaka verschrieben weil ich gesagt habe die Symptome habe ich eh aber ich will diese Gedanken darüber nicht mehr haben. Ich bekam etronil und opipramol. Ich habe dieses Ärztin seit Jahren und die hat mich schon ganz anders gesehen. Mit aufgeritzten armen und starken suizid Gedanken und Depression. Ich denke schon dass sie das einschätzen kann. Nun weiß ich nach wie vor nicht wie ich weiter vorgehen soll. Ich habe über eine muskelambulanz nachgedacht weil ja auch mein hno Arzt dazu riet. Problem, bei der in gießen braucht man eine Überweisung vom Neurologen. Da die ja alle sagen es ist nichts werde ich sie wohl nicht bekommen. Alle anderen sind zu weit weg. Die andere sache ist die ob die überhaupt was anderes machen. Hier sind ja auch Leute mit ähnlichen Beschwerden die selbst in der charite auf keine Diagnose kamen.

bClackBandwBhitce19(89


Jetzt zu muhkuh

Ich habe zig befunde der Magenspiegelungen. Die wurden wegen erheblichen Krämpfen im Magen gemacht. Sodbrennen etc. Das ist aber durch die pantoprazol weg. Ich hatte immer wieder erosive Magenschleimhautentzündungen. Immer so , dass die Ärzte es durch Spiegelungen abklären mussten. Ich war auch schon stationär deswegen. Ich schreib dir nun die Befunde der Spiegelungen :

Die letzte im Oktober :

Erosive antrumgastritis

Die anderen davor :

Gastritis typ c grad 1

Duodenitis

Refluxosophagitis

Chronische pangastritis mit zahlreichen erosiven Veränderungen

Schleimhaut erscheint abgeflacht mit verplumpten leistenspitzen

Keine sprue, kein helicobacternachweis

Einige intraepitheliale Lymphozyten und spärliche granulozyten

Drüsenkörper leicht reduziert auf dem Boden einer schon fortgeschrittenen fibrosierung

Hyperplastisches plattenepithel des distalen ösophagus. Papillarkörper ragt bis in den oberen Drittel hinein und man sieht auch hier heranreichende Erosionen

Ich habe keine Ahnung was das im Detail heißt oder auf meine jetzigen Beschwerden zurück zu führen ist. Ich bekam einfach das pantoprazol. Die letzten Befunde waren die von Januar bis September.

Der letzte vom Oktober wie gesagt erosive antrumgastritis

b@l@ackaqndwhiUte1989


Die Darmspiegelung war komplett in Ordnung und ohne Befund.

l$osgeLtremtexn


Also erstmal sind die anderen Dinge nicht zurück oder in den Hintergrund getreten. Sie sind nach wie vor da. Aber das mit dem schlucken ist ja doch schon sehr einschränkend.

aber liebe blackandwhite, du musst schon zugeben, dass du deine symptome so geschildert hast, als wärst du alleine nicht mehr handlungsfähig - du schriebst, du kannst stifte nicht mehr halten, der fuß knickt laufend ein, die spielkarten fallen dir aus der hand. wer solche symptome hat, mokkiert sich nicht über einen beschwerlichen schluckvorgang, der hat nämlich dann ganz andere sorgen. nämlich, sich morgens zu waschen, sich selbstständig zähne zu putzen, sich anzuziehen, blusen zukzunöpfen, schuhe zu binden usw. das alles scheint ja offensichtlich irgendwie zu funktionieren. und dein für deine schluckbeschwerden wurde beim hno ja offenbar keine organische ursache gefunden. ja, es kann sein, dass dir eine chronische magenschleimhautenntzündung oder ein reflux dir momentan wieder mehr zu schaffen macht (wär ja auch kein wunder bei dem, was du in den letzten monaten durchgemacht hast) und die ursache für deine schluckprobleme ist, es kann aber auch genauso gut sein, dass du eine übersteigerte körperwahrnehmung hast und es dir nur so vorkommt, als könntest du nur schwer schlucken und als hättest du ständig schleim im hals.

und ja, es mag sein, dass deine psychiaterin dich schon ganz anderes gesehen hat, aber auch depressionen können sich ganz unterschiedlich zeigen, auch bei dem ein und demselben menschen. was hat sie denn genau zu dir gesagt? hat sie gesagt, dass sie nicht glaubt, dass es dir psychisch schlecht geht, sondern dass deine symptome vermutlich eine organische ursache zugrunde liegen haben? ich glaube nicht.

du drehst dich im kreis. wie schon mehrmals erähnt wurde, fände ich eine stationäre aufnahme in die psychiatrie vorerst mal ganz gut. einfach nur, damit du mal runterkommen kannst.

bMlacka@ndwhiEte19x89


Nein das hat sie nicht. Sie hat gesagt dass sie eine körperliche Ursache nicht ausschließen kann. Dass es psychische Probleme sein könnten aber ich ihr eigentlich sehr stabil und klar vorkomme. Und ein kloßgefühl psychischer Herkunft sein könnte aber nicht das stecken bleiben von Nahrung. Genau wie die Kraftlosigkeit insbesondere rechts. Das wäre dann fast immer im ganzen Körper. Sie hat gesagt wir können jetzt psychisch behandeln und sehen ob es besser wird aber sie kann natürlich nicht sagen es ist psychisch. Also nehm ich nun die Tabletten und hab Gespräche beim psychischen notdienst. Ich kann momentan nicht stationär. Ich bin halt wie gesagt überzeugt dass es nicht rein psychisch ist u dann setze ich mich nicht wochenlang in eine Psychiatrie. Das ist quatsch. Da habe ich garantiert die gleiche Schwäche u Probleme wie zu Hause im Krankenhaus.

EJhe~maliger N.utSzer g(#4A694x85)


blackandwhite1989,

es ist ja verständlich, dass du es ablehnst, dass die Sache psychisch ist. Aber WAS bitteschön, soll es Deiner Meinung nach sein?

Die neurol. Erkrankungen, die diese Symptome teilweise auslösen könnten, sind ausgeschlossen.

Neuromuskuläre Erkrankungen sind ausgeschlossen.

Ich kenne übrigens jemanden, der sitzt im Rollstuhl, ist aber körperlich vollkommen gesund. Ist bei ihm rein psychisch bedingt. Und solche Menschen gibt es Einige.

Du wirst wohl akzeptieren müssen, dass es die Psyche ist. Zumindest größtenteils. Die Psyche ist verdammt mächtig und kann viele Symptome auslösen und durch die zunehmende, unbegründete Angst vor schlimmen Krankheiten, kommen immer mehr solcher Symptome dazu.

Aber erst wenn Du akzeptierst, dass es die Psyche ist, kann Dir geholfen werden.

Wieviele Neurologen willst Du denn noch aufsuchen um Dir sagen zu lassen, dass es nicht organisch ist?

m:uh$kuh2xk


@ blackandwhite

Ich kann mit den Details ehrlich gesagt nichts anfangen, ich bin kein Arzt und stecke auch nicht so tief in der Materie drin. Aber ich bin Pragmatiker. Der Magen-Darmbereich ist fast 10m lang. Ein Endoskop ist 2m lang. Steckst du es jetzt oben und unten rein fehlen noch fast 6m, also quasi der gesamte Dünndarm. %-|

Erst seit ein paar Jahren ist es möglich auch den Dünndarm nichtintensiv zu untersuchen. Und die Medizin steht da noch ziemlich am Anfang.

Mir wurde auch mehrfach Pantoprazol aufgeschrieben. Viel besser geholfen haben dann aber Magensäure-Tabletten, also das komplette Gegenteil.

bYlsackaqndwhnite198x9


Ich will ja zu keinem Neurologen mehr. Ich will eigentlich zu gar keinem Arzt mehr. Ich sitze ja nur noch da. Aber nur mal angenommen die Schluck Beschwerden wären auf ALS zurück zu führen, dann hätten sie das nicht im emg oder sonst wo gesehen. Ich bin ja auch gar nicht mehr so auf als versteift. Ich bin einfach nur der Meinung das irgendwas nicht ok ist.Da aber myasthenie Erkrankungen , ms etc ausgeschlossen wurde bleibt meine Angst bei der Als. Aber die angst ist nicht mehr so groß wie vor ein paar Wochen. Meine körperlichen Beschwerden haben die angst eigentlich überrannt. Ich denk gar nicht mehr ständig was ich haben könnte. Ich würde einfach nur gerne wissen was es ist. Ich sitze ja nicht hier u denke permanent daran. Ich merke einfach dass mein Körper nicht funktioniert wie er soll u möchte gerne wissen warum. Ich kann es ja nun auch nicht einfach akzeptieren und hinnehmen. Das könnte ich vielleicht bei einem gebrochenen bein. Ich muss doch auch für mein Kind da sein und kann mich nicht einfach hinlegen und warten ob es besser oder schlechter wird. Ich kann aber auch nicht normal weiter machen weil ich halt wirklich nicht kann.

b+lack?atndwhuite19~89


Ich sage ja auch nicht dass es neuromuskulär sein muss. Ich weiß nur einfach nicht was es sein kann. Ich weiß einfach nicht was in frage kommen könnte. Wohin ich noch gehen sollte. Ich habe mich ja nicht nur auf ALS eingeschossen

Klar hab ich Angst davor. Aber es könnte auch was ganz anderes sein. Die Frage die mich quält ist einfach WAS !

l*osgMetrexten


ich zitiere dich selbst mal:

Ich bin ja auch gar nicht mehr so auf als versteift.

Aber nur mal angenommen die Schluck Beschwerden wären auf ALS zurück zu führen, dann hätten sie das nicht im emg oder sonst wo gesehen.

Da aber myasthenie Erkrankungen , ms etc ausgeschlossen wurde bleibt meine Angst bei der Als.

achso. aber du bist ja gar nicht mehr so auf die ALS versteift, nicht wahr? ":/

und

Ich muss doch auch für mein Kind da sein und kann mich nicht einfach hinlegen und warten ob es besser oder schlechter wird.

das ist aber genau das, was du gerade machst. du suchst - vermutlich - an den falschen stellen, schließt kategorisch aus (was deine psychiaterin NICHT getan hat!), dass es etwas mit deiner psyche zu tun hat. so wirst du leider nicht weiterkommen.

dein körper funktioniert nicht, wie du es gerne hättest. vielleicht musste er (aus bestimmten gründen) immer funktionieren? und bislang hat er das gottseidank immer noch getan, aber irgendwann, irgendwann kommt eben der zeitpunkt, wo man nicht mehr einfach nur funktionieren kann. das zeigt dein körper dir momentan überdeutlich. aber du willst es nicht sehen.

SZommer~so:nne8x0


Lese hier schon eine Weile mit .. nur mal so als Anregung, da es mich ja selbst betrifft ...

hast du schon mal einen Borreliosetest machen lassen? Das war dann meine Antwort auf viele der Beschwerden

bSlackan(dw_hite198x9


Mein Körper funktionierte noch nie richtig. Ich habe schon immer Beschwerden. Dadurch kam ja auch die fibromyalgie Diagnose. Ich bin schon seit Jahren schnell geschwächt, konnte nicht körperlich viel arbeiten bzw sport machen. Das ging ja immer so weiter. Seit Februar ist es wie gesagt kontinuierlich schlechter. Davor die Jahre wars immer so das gleiche Level. Ich mache zum beispiel mittsgsschlaf seit ich 13 bin weil ich einen Tag am Stück nicht aushalte. Mich überfällt dann eine Müdigkeit die ich nicht übergehen kann. Das war auch der Grund warum ich zu meinen Eltern zog. Ich bin eingeschlafen und hab meine Tochter nicht gehört. Aber nun ist da diese permanente Schwäche, das muskelzucken (wirklich extrem) und die Schluck Beschwerden. Ich konnte irgendwie immer meinen Tag meistern. Jetzt nicht mehr. Das zucken tritt auch überall auf. Arm, bein, Daumenballen, Zunge etc. Sogar im po. In allem zusammen eben ziemlich diffus.

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