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Migräne mit Aura: Erfahrungsaustausch gesucht

eXmaznuexl


Hallo!

Kurz gesagt,eine reine Migränebehandlung finde ich nicht für sehr sinnvoll. Die Ursache gehört gesucht und behandelt. Fast immer ist die Migräne psychosom. Natur. Die Lebensumstände rundherum prüfen! Nur Arzneien gegen Migräne heißt zB. beim Zahn: Schmerztabletten anstatt Zahnbehandlung!

Also heißt:die Ursache suchen und ändern und nicht die Schmerzen behandeln.

Liebe Grüße

p et\erj60


Migräne ist keine psychosomatische Erkrankung. Diese Vorstellung ist längst überholt.

Viele Grüße

Peter

k7orn<picLkexr


@emanuel

peter60 hat Recht, ursächlich ist Migräne nicht psychosomatisch. Richtig ist allerdings, dass Stress, der auch psychische Probleme als Ursache haben kann, die Migräne auslösen kann. In einem hast du Recht: Es werden häufig nur die Auslöser gemieden. Man sollte auch die Ursachen meiden. Und die liegen offenbar in der Ernährung.

@peter60

du hast einfach das Brot weggelassen und schwups wars weg? hochinteressant, vleicht liegts bei mir ja auch daran. Seit meiner Ernährungsumstellung habe ich nämlich nicht nur Fleisch deutlich reduziert, sondern auch gleichzeitig Brot. Also morgens und abends Brot mit Wurst weggelassen. Evtl sollte ich auch noch den Reis komplett weglassen. Was ist denn mit Obst? Das ist doch auch Kohlenhydrat-Lieferant. Lässt du das auch weg?

@SaSkIa

Migräne an sich ist nicht vererbbar. Vererbbar ist höchstens die Empfindlichkeit. Und selbst das ist noch nicht gesichert. Das ist ähnlich wie bei Allergien. Versuchs einfach mal damit, dass du Brot, Nudeln etc. für einen längeren Zeitraum weglässt. Und naürlich die Migräneauslöser meiden.

e&maznuexl


Also bei mir war es jedenfalls psychosom. Natur, das ist ganz eindeutig. Die ganze Migränebehandlung vorher half überhaupt nichts, erst als sich die Lebensumstände nach einem Crash änderten, waren die Migräneanfälle weg, und zwar bis heute (siehe meinen Beitrag unter "wieder mal Migräne"). Das sind jetzt ca. 3 Jahre. Ich brauche auch keine psycho. Medikam. mehr - Migränebehandlung schon lange nicht mehr. Mir gehts jetzt gut und ich habe in dieser Hinsicht überhaupt keine Beschwerden mehr.

Liebe Grüße

e9muanxuel


Noch schnell noch etwas: Ernährungsvariationen spielten bei mir auch keine Rolle-völlig egal! Frustessen, ja,das gabs, wie sich später herausstellte. Einfach zuviel von allem - ---Frust !!

p,eterx60


@kornpicker

Nein, ich habe nicht nur das Brot weggelassen sondern Getreide insgesamt und die Kohlenhydratzufuhr insgesamt drastisch eingeschränkt (6 BE). Obst esse ich, allerdings wenig. Ich esse relativ viel Fett. Die Migräne war auch nicht schwupps weg sondern verschwand im Laufe der nächsten 2 Jahre sukzessive. Ein entscheidender Grund scheint mir die bessere Versorgung des Gehirns zu sein. Seit dem leide ich nicht mehr unter Unterzuckerungen wie sonst so häufig, d. h. ich kann es mir auch bei starkem Stress leisten, den ganzen Tag nichts zu essen. Im Restaurant muss ich mittlerweile sogar richtig schmunzeln wenn es mal was länger dauert und alle meine Freunde nervös werden.

An einer Gluten-Allergie liegt es bei mir nicht, da ich davor auch 1/2 Jahr Gluten-frei gelebt habe: bei mir keine Wirkung.

Ferner habe ich es neben anderen vegetarischen Ernährungen 1/2 Jahr auch mit veganer Ernährung versucht. Dabei ging meine Migräne auch weg, allerdings bin ich mit einer solchen Diät nicht lebensfähig. Aber vegane Ernährungen sind ebenfalls kohlenhydratarm und liefern nicht diese tückischen Insulin-Spitzen. Schreibt ja selbst Wandmaker:

[[http://www.roh-vegan.de/artikel/Bruker.htm]]

Viele Grüße

Peter

s=millxa


@peter,

schau doch bitte mal in deine Mail-Box :-).

Gruß

kaornpaickexr


@peter60

gestern, während ich den Wandmaker-Artikel gelesen hab, hab ich doch tatsächlich wieder Migräne gekriegt >:(

Da hab ich plötzlich gemerkt, dass ich die Sätze in meinem Hirn einfach nicht mehr verarbeiten konnte. Wort für Wort ging mühsam rein, und am Ende des Satzes war der Anfang wieder vergessen. Drei Monate hab ich durchgehalten, jetzt fängt das Zählen wieder von vorne an.

Bei dem Wandmaker-Artikel scheint es sich in erster Linie um einen Privatkrieg zwischen Ernährungsexperten zu handeln. Das scheint für die Kontrahenten schon richtig dogmatisch zu sein. Dass der Mensch auch Fleischesser ist, scheinen die einfach zu ignorieren. Wo kommen schließlich die Schneidezähne im menschlichen Gebiss her, die er schon seit vielen Millionen Jahren hat. Außerdem hat der Mensch sich vor ca. drei bis achthunderttausend Jahren das Feuer zum Kochen nutzbar gemacht, und die Verdauung hat sich drauf eingestellt. Veganer-Kost ist nix für mich, ich kann kein rohes Gemüse vertragen mit Ausnahme von Früchte-Gemüse wie rote Paprika. Und ab und zu brauch ich auch mal was Fisch oder Fleisch. Aber du hast ja schon erwähnt, dass Fleisch nicht für Migräne verantwortlich ist. Je mehr ich drüber nachdenke, desto logischer erscheint mir's. Naja, zumindest ganz unten in dem Artikel steht, dass Obst nicht so fürchterlich kohlenhydrathaltig ist. Das ist doch ne positive Nachricht ;-)

pjeterK60


Hallo kornpicker,

ja da hast Du Recht, es handelt sich bei dem Artikel um eine Kampfschrift, diesmal nicht gegen die feindlichen Fleischfresser sondern gegen andere Vegetarier. Lustig finde ich auch, dass der Wandmaker dem Bruker eine Boshaftigkeit unterstellt, während er gleichfalls ganz schön zur Sache geht. Ganz zum Schluss behauptet er dann noch, die Gegenseite wäre deshalb so aggressiv, weil die Körnerfresser häufig unter Unterzuckerung leiden.

Leider ist Aggressivität eine Eigenschaft vieler Schriften von Vegetariern. Dies ist m. E. auch der Grund, warum es diese Behauptung gibt, dass viele Krankheiten auf einen erhöhten Fleischkonsum zurückzuführen sind. Da lagen nie wissenschaftliche Ergebnisse vor, es wurde einfach aggressiv behauptet und millionenfach nachgeplappert. Nordamerikanische Indianer haben z. T. ein Vielfaches an Fleisch gegessen was für einen heutigen Europäer üblich ist und doch nicht an all den behaupteten Leiden wie Bluthochdruck, Übersäuerung, Arterienverkalkung usw. gelitten.

Bei der ganzen Debatte um die natürliche Ernährung des Menschen wird nach meiner Ansicht immer zu sehr das Gehirn des Menschen außen vor gelassen. Das Gehirn des Menschen ist das Organ, was uns ganz wesentlich von allen anderen Tieren unterschiedet. Heutige Anthropologen sind ganz überwiegend der Auffassung, dass das Gehirn des Menschen sich in den letzten 2 Millionen Jahren nur durch exzessiven Fleischkonsum habe bilden können. Es ist mir deshalb ziemlich egal, was ein Vegetarier über gesunde Ernährung meint oder nicht meint: Es würde uns ohne diesen exzessiven Fleischkonsum gar nicht geben, höchstens als Affen auf dem Baum!

Migräne wird duch temporäre Stoffwechselstörungen im Gehirn ausgelöst. Es macht deshalb schon Sinn, als Therapie eine Ernährung zu wählen, die der entspricht, auf dessen Basis das Gehirn sich herausbilden konnte und an die es folglich optimal angepasst ist.

Ich habe nichts gegen Vegetarier, höchstens gegen ihr manchmal vorlautes und aggressives Auftreten. Für viele Menschen ist vegetarische Ernährung nicht geeignet. Trotzdem stürzen sich heute viele Jugendliche in einen Mode- und Pudding-Vegetarismus und werden dadurch schwer krank. Deutlich über 50% aller chronisch essgestörten ernähren sich ausschließlich vegetarisch, ein ganz überragender Teil vorwiegend vegetarisch. Insoweit ist der Vegetarismus die Mutter aller Essstörungen.

Viele Grüße

Peter

Z&in|a N5


"Aura" vor der Aura

hallo Ihr lieben Mitgeplagten,

kennt das eigentlich auch noch jemand, daß man eine herannahende Aura durch bestimmte psychische Symptome spürt?

Wenn ich morgens mit einem geradezu euphorischen Gefühl aufwache, unglaublich klar im Kopf bin und mich auf eine tolle Art "neu" fühle, kann ich sicher sein, daß mich in den nächsten 2 Stunden (manchmal auch eher) eine Aura ereilt (schade eigentlich ;-) ). Diesmal erwischte sie mich, als ich gerade im Supermarkt vor dem Käseregal stand.

Oder ich werde aus heiterem Himmel knatschig, will irgendwie so gar nichts, und etwas später - zack.

Habt Ihr ähnliches festgestellt?

viele Grüße

Zina

s5imobna8x5


hallo ihr lieben,

ich leide seit ca 4 wochen unter einem schub...also die letzten 3 wochen war ich im krankenhaus und die gaben mir cortison und beta blocker und für bzw gegen den schmerz im hinterkopf nur ibu 800...wieso habe ich keine triptane bekommen ??? ich bin seit 2 tagen erst wieder aus dem krankenhaus raus und habe große angst denn bisher werden meine anzeichen nicht gelindert..und ich hatte noch nie eine akute phase die über wochen anhielt..immer nur 2 tage und der letzte anfall ist 1 jahr her...muss ich zum neurologen wegen der triptane oder kann auch der hausarzt die verschreiben ??? was kann ich machen bis ich diese triptane bekomme zur schmerzlinderung..vor allem gegen den heftigen schwindel der mir noch nicht mal ermöglicht alleine zu sitzen...

ist hier jemand der schonmal erfahrungen mit den nebenwirkungen von den beta blockern gemacht hat ??? da stand haarausfall und hepatitis bei bisaprolol beta blockern...treten solche nebenwirkungen häufig ein ??? nimmt jemand von euch auch jeden tag 150 mg cortison, paspertin tropfen, bisoprolol und ibu 800 um den tag überleben zu können?? bitte gebt mir einen rat denn ich muss sonst wie es aussieht montag wieder für ein paar wochen zurück ins krankenhaus...und als studentin ist das alles ziemlich übel mitten im semester :°(

pxauli2`6x7


.....

J!an3uaBrbVlxume


Kennst du das Headbook? www.headbook.de? Da bekommst du jede Menge Tipps und Infos. Ich habe Migräne, aber ohne Aura. Als ich in der Schmerzklinik Kiel war, hab ich aber Vorträge über Migräne mit Aura angehört. Wichtig ist ja, dass man das Triptan erst nach der Aura nimmt. Abwartet, bis Skolptome, Flimmern, steife Arme oder Zunge vorbei sind.

Bei den Triptanen gibt es auch noch Unterschiede. Ich bevorzuge die Nasalversion, da sie schneller über die Nasenschleimhaut aufgenommen werden, und besser bei mir wirken.

Ich muß oft erbrechen, und so scheide ich sie nicht wieder aus.

Prophylaxe zu suchen, war bei mir auch eine schwierige Angelegenheit. Zu meiner schlimmsten Migränezeit vor ca. 10 Jahren, hatte ich bis zu 25 Anfälle im Momat. Ich lag praktisch nur noch flach.

Heute beuge ich vor, versuche alle Trigger auszuschalten, so weit es geht

Btasi9l7x5


Ich habe auch Migräne mit Aura. Meine Anfälle sind nicht so häufig aber wenn, dann sehr stark über mehrere Tage, mit Sehstörungen, enorme Lichtempfindlichkeit, noch schlimmere Geräuschunerträglichkeit, Sensibilität auf Gerüche, Übelkeit und linksseitig Kopfschmerzen nach vorn ins Auge und unter das Jochbein ziehend mit zT Sehverlusst. Ich bin wirklich dann komplett außer Gefecht gesetzt.

Ich nehme Triptane im Anfall und kann sie damit recht gut beherrschen.

Habe auch rausgefunden, dass ich anfälliger bin, wenn ich unregelmäßig und unzureichend schlafe.

Also... Hallo, meine Name ist Basil und ich habe Migräne! ;-)

J]a>nu2arblxume


Migräne ist eine neurologische Erkrankung, nicht psychosomatisch. Ist nicht heilbar, aber zu lindern und mildern.

Ich habe Migräne ohne Aura und jahrelang nach einer guten Prophylaxe gesucht. Mittlerweile bin ich bei Betablockern, zwei verschiedenen Antidepressiva, Magnesium und Vitamin B12. ich habe meine 25 Attacken pro Monat auf 4-5 reduzieren können. Damit kann ich leben. Kann jedem Migräniker die Schmerzklinik Kiel und das Forum: [[www.headbook.de]] empfehlen.

Viele Ärzte kennen sich nicht aus. ich habe viele Jahre im MÜK gesteckt, dass heißt, ich hab an mehr als an zehn Tagen im Monat mit Triptanen behandelt. Da spricht man vom Medikamentenübergebrauchskopfschmerz. Hab dann einen Triptanentzug stationär gemacht, und mit der Prophylaxe begonnen. Seitdem geht es mir besser.

Zur Aura fällt mir noch ein, dass man die Triptane erst nach der Aura nehmen sollte.

Weiß nicht, ob der Faden hier noch aktuell ist, aber ich denke, Migräniker gibt es immer.

Für mich war es wichtig, zu erkennen, ob es sich um einen Migräneanfall oder um Spannungskopfweh handelt. Denn, bei SK reicht mir frische Luft, eventuell einen Muskelentspanner.

Für die Leute, die nicht wissen, wie sich eine Migräne anfühlt, will ich mal erklären, wie meine sich anfühlt. Vergleichbar mit einer Geburt, oder Nierenkoliken. Oder, stellt euch vor, ihr haut euch mit dem Hammer auf den Daumen. Man sieht Sterne. Dieser Schmerz, der da entsteht, ist mit meiner Migräne gleichzusetzen. Nur, die Migräne bleibt oft tagelang, ein Daumen tut ein paar Minuten weh, und dann ist es gut. Außer, er wird blau. Dann hat man natürlich auch länger was davon ;-)

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