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Angst vor Borreliose

S~chzn]urpsls hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich erzähl mal meine Geschichte, bin fast 23, weibl.

Im Januar, kurz nach der Geburt meines Sohnes, bin ich ins Krankenhaus aufgrund von extrem starken Schwankschwindel gekommen. MRT des Kopfes ergab nichts, HNO unauffällig. Wurde nachhause geschickt. Am selben Tag wurde meine Wange pelzig, die Hand und mein Fuß kribbelte. Also wieder ins Krankenhaus - diesmal in ein anderes, mit Neurologie-Abteilung. Es wurden EEG's gemacht, MRT von der BWS und Liquor entnommen. Es kam nichts raus. MS konnte ausgeschlossen werden. Ich wurde entlassen, mit der Diagnose "somatoforme Störung, psychisch bedingt" und mit der Info, dass ein Teil des Nervenwassers in eine Uniklinik geschickt werden würde, um herauszufinden, ob Borreliose-Antikörper im Liquor sind. Ich sollte damals vom Hausarzt das Ergebnis bekommen.

Nachdem ich ein paar Tage zuhause war, verschwanden die Symptome...mir ging es wieder gut!

Ich versuchte meine Psyche in den Griff zu kriegen, ging viel mit Freunden und meinem Sohn raus an die frische Luft.

Es gab aber immer wieder Situationen in denen meine Psyche im Keller war. Zum Beispiel hab ich kurz in die Sonnenfinsternis geschaut, versehentlich. Bin zum ersten Augenarzt (der als "Schmarotzer" bekannt ist...wusste ich damals nicht)...dieser erzählte mir das ich blind werden würde und große Netzhautlöcher hatte. Ich steigerte mich so rein, dass ich wirklich ständig Blitze und komische Erscheinungen wie Lichtkreise sah. Es ging soweit das mein Hausarzt mich in die Augenklinik überwies, damit ich endlich zur Besinnung komme und sehe, dass meinen Augen nichts fehlt. Dies wurde übrigens damals durch weitere Augenärzte bestätigt. Kaum war ich in der Augenklinik, wo natürlich nichts rauskam, verschwanden meine Symptome wieder.

Es gibt aus diesem Jahr noch ein paar Beispiele solcher Fälle. Deshalb war ich mir eigentlich sicher, dass ich wohl wirklich ein psychisches Problem habe.

Übrigens, von der Nervenwassser-Untersuchung habe ich bis heute nichts gehört. Auch mein Hausarzt hat nie etwas erhalten. Deshalb rief ich am Anfang dieser Woche (ja, 10 monate später) im Krankenhaus an und fragte danach. Der Labor-Befund ist schon längst da, doch im Krankenhaus "durfte" die Dame am Telefon keine Info geben (gut, versteh ich), und konnte aber auch keinen Arzt ans Telefon holen um mir das Ergebnis zu sagen, denn diese seien ja alle auf Visite. Nein, das Labor-Ergebnis soll an meinen Hausarzt gefaxt werden, bis heute Nachmittag. Wers glaubt....!

Naja und in den letzten Tagen mache ich mir wahnsinnige Vorwürfe, dass ich evtl. Borreliose haben könnte und mich nicht schon eher um das Ergebnis vom Nervenwasser schon eher gekümmert habe.

Ich google alle möglichen Symptome + Behandlungen und lese erschreckendes.

Was wäre denn, wenn nun rauskommt, dass ich Antikörper vom Borreliose Erreger im Liquor habe. Wird das dann mit Antibiotika behandelt? Obwohl ich momentan keine Symptome habe? Oder wartet man bis etwas passiert? Aber ist es dann nicht schon zu spät?

Wer kann mir helfen?

LG

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