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Geschädigte Nerven nach einer Herzmuskelentzündung

Oxstwestxfalen hat die Diskussion gestartet


Meine Mutter ist im September 2013 ganz plötzlich an einer Herz-Muskel-Entzündung erkrankt. Sie musste 70 Minuten lang reanimiert werden, und kam auf die Intensivstation des Evangelischen Krankenhauses in Düsseldorf. Nach einem künstlichen Koma wurde sie nach etwa 4 Wochen in die Rehamaßnahme entlassen. Sie hat geistig keine Schäden zurückbehalten. Die Herzleistung, die ja wohl schwer zu messen ist, beträgt etwa 35 %. Was jedoch zurückgeblieben ist, ist die Lähmung beider Beine. Ursächlich hierfür ist wohl die Unterversorgung bei der Reanimation. In Abstimmung mit den betreffenden Ärzten, ist meine Mutter Weihnachten 2013 aus der Rehaklinik entlassen worden. Seitdem haben wir Möglichkeiten im eigenen Haus geschaffen, um entsprechende Rehamaßnahmen durchzuführen. Sie bekommt täglich eine Stunde Physiotherapie, und übt täglich eine Stunde auf einem Motomet. Weiterhin macht sie Jogaübungen, und seit August 2014 fahren wir 3 x pro Woche in eine benachbarte Stadt (Herford), wo sie für etwa 40 Minuten auf einem Lokomat Gehübungen durchführt. Man kann sagen, dass es nicht schlechter geworden ist, aber nach wie vor kann sie nicht gehen. Was möglich ist, ist dass sie sich selbständig aus dem Sitzen in die Stehposition ziehen kann, und hier etwa eine Minute lang alleine steht. Da wir mit den Genesungsmöglichkeiten, welche für meine Mutter erfolgreich sein könnten, ein wenig alleingelassen worden sind, würden wir es begrüßen, wenn es evtl. Leute hier im Forum gibt, die ähnliche Fälle kennen und vielleicht weitere Threapiemöglichkeiten vorschlagen können.

Danke im Voraus!

Frederik

Antworten
Achornbxlatt


HM.... Es hat sich nur eine minimale Verbesserung ergeben, niemand hier kann in die Glaskugel gucken, ob sich das dramatisch bessert.

Offensichtlich habt ihr schon selbst viel Geld investiert, denn die Ärzte werden hinsichtlich des "Erfolges" wohl eher die Achseln zucken. Daran wird sich wohl auch nichts ändern.

Wie ist überhaupt ihre Motivation? Sagt sie deutlich, dass sie all diese Mühen gerne macht, weil sie als Ziel sieht, wirklich wieder gehen zu können? Oder ist es so, dass sie klaglos all diese Reha-maßnahmen eher über sich ergehen läßt und eigentlich innerlich damit abgeschlossen hat? Dann wird sich auch nix in Richtung Heilung ergeben.

LFucTi32


Habt ihr klarer Ziele gesetzt, z.B. 5 Meter mit eine Rollator gehen?

Es ist sinnvoller kleine Ziele die erreichbar sind zu setzen, als einfach "Gehen können". Dann kann man gezielt arbeiten, um diese Meilensteine zu erreichen.

Wenn ein Ziel zu hoch gesetzt ist, setzt man ein einfacheren Ziel. Wichtig ist nicht zu überfordern, da es die Motivation senkt, wenn das Ziel nicht erreichbar ist.

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