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wem geht es auch so....vergesslichkeit und Fehler

ROosan&a5x2 hat die Diskussion gestartet


Bin neu hier und suche Hilfe vielleicht geht es ja anderen genauso.

Ich bin ein sehr aktiver Mensch und arbeite sehr viel, ob zu Hause oder in der Arbeit.

Nun ja in den letzten jahren ist sehr viel passiert. Mein Mann ist kronar Herzkrank und hat zudem hohe Diabetes. Ich bin froh das er noch arbeiten kann. Ich habe alles ihm abgenommen, was wohl über meine körperlichen wie geistigen Kräfte hinausgeht. Nun ja ich weiß aber nicht ob es damit zusammenhängt. Angefangen hat es mit der suche nach Handy, Schlüssel usw. Jetzt ist es mitlerweile so, ich mache mir einen Kaffee am frühen Morgen und gehe auf Toilette und suche dann meinen Kaffee weil ich nicht mehr weiß wo ich ihn hingestellt habe oder ich habe ein Dokument aus dem ordner entnommen un d danach ist weg.

Ich vergesse beim reden was ich sagen wollte mitten im Satz muss ich abbrechen. Das ist mir unangehm.

Ich kann mich nicht konzentrieren in der Arbeit. Bitte wem geht es genau so. Ich war gestern beim Arzt. Habe einen Termin zum cMRT am 18.12.bekommen. Jetzt möchte er mit mir einen Test machen wegen meiner vergesslichkeit.

Ich nehem keine Tabletten usw.

Bitte wer mag hier mit mir schreiben.

Sitze aber nicht den ganzen Tag am Computer.

Antworten
f~uzzzxi


Ich kenne das beim Denken, dass ich einen Gedanken habe und den nächsten in "Warteschleife" und schwupp schon ist er weg.

Am PC habe ich das oft, wenn ich mir drei Dinge merken will, die ich hintereinander z.B. googlen will, dass ich Nr. 2 und 3 nach Eingabe von Nr. 1 schon wieder vergessen habe. Und oft war es dann wichtig. Das nervt echt. Und das, obwohl ich ansonsten ein Supermerker bin/ war, merke mir auch Kleinigkeiten über Jahre.

Aber auch da hat es seit den WJ wohl gebröselt... %:|

s^unlnyarieqllxe


Ich tippe da auch auf WJ oder eben "das Alter" oder auf psychische Belastung

Ich hab mich im letzen Jahr auch dahingehend checken lassen. Beim MRT ist zwar eine

Vernarbung im linken Frontallappen herausgekommen, was aber angeblich keine Auswirkungen hat.

Bin dann zur Diagnostik zu ner Psychotherapeutin gegangen und hab da ne Menge Tests gemacht.

Gedächtnis, Reaktionsfähigkeit und so Zeugs. Heraus kam, das ist mittelschwer depressiv bin :-o

Antidepressiva hab ich kurz genommen, aber sehr zugenommen und wieder abgesetzt. Jetzt find

ich mich damit ab bzw. hab ne Schwermetall-Entgiftung gemacht. So ne Belastung kann sich auch

neurologisch auswirken.

R!osana$5u2


Danke ;-) das hier jemand schreibt :-o ...ich hatte bisher auch nie ein problem mir mehrere Dinge zu merken. Verstehe einfach nicht was mit mir los ist. Oder jemand sagt etwas zu mir und ich kann mich nicht erinnern was er gesagt hat...Konzentration gleich null. Tja und dann wird man gleich als doof hingestellt, was ich aber nicht bin. %-|

R;osana65x2


eine Bekannte hat mir zu einer Schwarzfeldtherapie geraten...sagt dir eh kein Arzt. Das ist eine Blutuntersuchung im Dunkelfeld. Zahlt aber keine Krankenkasse. Vielleicht habe ich ja vom Blut her irgendwas.

Ndordxi84


Zahlt aber keine Krankenkasse.

Ja, weil der Sinn davon nicht wissenschaftlich erwiesen ist. Von daher kannst du das machen, sei dir aber bewusst das der "Untersuchende" vorallem das Geld will.

Ich persönlich würde hier auch die psychische Belastung als Auslöser vermuten. Kannst du irgendwo einen oder zwei Gänge runterschalten und mal für nen viertel oder halbes Jahr nur die Dinge machen die wirklich nötig sind ?

Auhornb;latt


Ich war mit so was auch beim Neurologen. Der meinte, altersgerecht. Trotzdem: arteriosklerotische Veränderungen im Hirn waren durchaus sichtbar.

Trotzdem nervt mich mein Kurzzeitgedächtnis. Genau wie oben beschrieben, gerade noch was in der Hand, und 20 sec. später weiß ich nicht mehr, wo ich es hingelegt habe...

Mein Hausarzt hat gegen die Arteriosklerose Scleron verordnet. Damit die nicht fortschreitet.

s&u'nny>ar2ielle


Also, diese ominöse Blutuntersuchung würd ich mir auch sparen. Wenn, dann das "Übliche" testen wie Eisen,

Schilddrüse + evtl. Vitamine.

Rwos\ana5x2


Dankeschön für die Antworten und Meinungen von Euch.

Ich mache schon einige Dinge langsamer wie früher oder schiebe sie auf, aber dann fällt es mir eh wieder auf die Füsse. Wir Frauen ( die meisten ) :-X haben halt das Schicksal, das alles an uns hängt. Da ich das Auto fahre um in die Arbeit zu kommen, muss ich alle Dinge erledigen und wir wohnen etwas abgelegen.

sOunny?arieTlxle


Dann hilft vielleicht, manche Dinge etwas "legerer" zu sehen ? Also nicht alles immer sofort und

perfekt machen wollen. Auch mal 5 e gerade sein lassen.

Und Deinem Mann solltest Du schon einfache/ leichte Sachen zutrauen. Es ist niemandem geholfen,

wenn er auf Deine Kosten träge wird.....

R&osanta52


Mein Mann ist kein Hausmann, aber das wusste ich von Anfang an. Ich nehme ihn nicht alles ab. Er ist ja kein kleines Kind. Ich werde am Wochenende verreisen, das erste Mal ohne meinen Mann. Fahre zu meiner Familie, diese Ablenkung wird mir sicher mal gut tun.

sMunny-ar]ielle


Na ja, was nimmst Du ihm denn dann alles ab ? was kann er trotz seiner Erkrankung noch tun ?

Bestimmt wird Dir das gut tun, genieße die Zeit !

a*utum}n-llikxe


Schau öfters mal auf dich. Es muss z.B. nicht alles gleich erledigt werden.

Ich habe ähnlich wie du all die Jahre funktioniert. Auch ich wurde vergesslich. Mir half es den Job zu wechseln und mein Leben bewusster zu leben. Ich nehme mir jetzt Zeit für mich. Viele Jahre lang war ich immer nur für andere da. Kleine Vergesslichkeiten sind durchaus normal. Ich sehe das an meinen Kolleginnnen, ihnen geht es ebenso. Aber bei mir wurde es besser, als ich den ewigen Stress abbaute.

Genieße das Wochenende und mache das öfters. Wird dir gut tun.

Ptlüsc{hbiesxt


Mir gehts ähnlich wie dir.

Liegt wohl an meinen Depressionen.

Werde das demnächst beim Neurologen zur Sprache bringen.

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