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Sehr starker Schwindel, Druck im Kopf, sehr starkes Unwohlsein

S(tokexl hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

bin neu hier und hoffe man kann mir vllt ein wenig helfen.

Habe seit nun 11 Tagen ein total diffuses Gefühl im Kopf. Es kam ganz plötzlich und fühlt sich ein wenig wie Schwindel an, ist aber so stark, dass ich kaum vom Sofa hoch komme(n will). Dabei fühle ich mich total unwohl, also ich kann sich nicht entspannen oder schlafen. Bin jetzt schon zweieinhalb Wochen krank geschrieben und mache mir langsam Sorgen. Hausarzt kann nichts feststellen, hat Stress diagnostiziert und zum MRT überwiesen, Termin: in 3 Wochen.

Kennt soetwas jemand? Ich bekomme kaum die Tage rum so unwohl ist mir.

Vielen Dank für Eure Antworten im Voraus

Beste Grüße, Stokel

Antworten
aOutumYnX-likxe


Der Hausarzt hätte dich zur Abklärung weiterschicken müssen. Schwindel mit Druck im Kopf kenne ich nur zu gut. Ich kann dir nur raten zu einem HNO zu gehen und die Ursache abklären zu lassen, ob z.B. das Gleichgewichtsorgan betroffen ist etc.

Gut ist, dass du bereits einen MRT-Termin hast.

w~intPerso$nnle 0x1


Genau..mal zum HNO, der macht Schindeltest und es gibt auch Medikamente dagegen.

Auch das Unwohlsein kann vom Gleichgewicht kommen.

mzuhkuoh29k


Was für einen Schwindel hast du? Drehschwindel? Liftschwindel? Benommenheitsschwindel?

Wodurch ist er gekommen, was hast du in dem Moment gemacht?

S!to@krexl


Hallo zusammen und danke schon mal für das Feedback,

beim HNO war ich in der Zwischenzeit auch schon. Bin vom Hausarzt mit Schwindel überwiesen worden. Er hat ein paar kleine Tests, mein Gleichgewichtsorgan für gesund erklärt und mich zurück zum Hausarzt geschickt.

Das erste Mal trat die Geschichte kurz nach Feierabend auf dem Weg ins Kino auf, war aber dort wohl noch nicht so schlimm, da ich den Film gut fand und genießen konnte. Abends zu Hause war es dann aber ganz vorbei. Seitdem hält es sich hartnäckig seit nun 12 Tagen. Zwischendrinn wurde es gefühlt Tag für Tag besser, bis ich Vorgestern dann den Tag über mich nicht mehr geschont, sondern im Haushalt gearbeitet habe, saugen, fegen, wischen und mit dem Auto in die Stadt gefahren bin. An diesem Tag ging es mir wirklich recht gut, aber abends wars dann wieder genauso schlimm wie vorher. Schlafe nachts auch nicht gut, weil ich mir bei geschlossenen Augen gefühlt Sachen einbilde und dann davon wieder wach werde. Habe das Gefühl dies auch nicht steuern zu können.

Sind drei Wochen bei sowas für ein MRT Termin nicht etwas lange? Will mir aber auch nichts einbilden...

Stress könnte schon hinkommen, hab viel um die Ohren, aber eigentlich nicht das Gefühl, dass es zu viel wäre. Hab einen Tag vor den Symptomen meine Bachelor-Arbeit abgegeben, welche ich berufsbegleitend (im Vertrieb tätig) geschrieben habe. Aber ist das dann so heftig?

Ich würde es eher als Drehschwindel bezeichnen, wobei die Abgrenzungen ja immer schwierig sind. Ist halt permanent im Kopf ein Unwohlsein...

Vielen Dank an alle für eine Meinung im Voraus!!!

LGupo7T49


Stress könnte schon hinkommen, hab viel um die Ohren, ...

Ein ungewolltes Wortspiel. Aber Schwindel ist genau das Symptom dafür.

Hab einen Tag vor den Symptomen meine Bachelor-Arbeit abgegeben...

Kennst man noch aus der Kindheit. Während dem Karussell fahren spürt man keinen Schwindel, erst'nach dem Absteigen.. %:|

OK, ohne jetzt zu viel psychisch deuten zu wollen, Du solltest diese Möglichkeit mit in Erwägung ziehen - aber das tust Du ja auch.

sind drei Wochen bei sowas für ein MRT Termin nicht etwas lange?

Nein, das MRT ist ja dazu da, um bestimmte mögliche Ursachen auszuschließen und diese verändern sich innerhalb von 3 Wochen nicht entscheidend.

Alles Gute ! :)*

mauh)kuh2xk


Drei Wochen ist ziemlich schnell.

Hattest du denn schon mal solchen Schwindel? Die Psyche hast du schon mal in Betracht gezogen oder?

S0tAokexl


hey danke für die rückmeldungen,

muhkuh2k,was meinst du genau mit Psyche?

M#.TY


Selten wird von den Ärzten der Patient auf Vitamin B12 Mangel getestet, und wenn - dann sehr selten im HoloTC (vgl. D. Ärzteblatt Prof Herrmann/Ribeid .. und die Diskussionen) Wenn der Arzt im Gesammtserum bestimmen lässt sollte der Wert um 500 liegen.

(die sogen. Referenzbereiche sind im unteren Wert immer zu niedrig und haben zahlreiche Folgen.

Aber man sollte sich selbst einlesen!

Bei einem Symposium in einer Tinitus Kliniuk in Bad Arolsen hatte ich mich vor zwei Jahren vorgestellt und lernte einige Patienen kennen. Interessant (und bedauerlich) als ich dann feststellen mußte dass Patienten mit Werten knapp über 200 seit Jaren Tinitus und weitere Symptome hatte aber noch nie auf B12 Mangel gemessen wurden.

Eine Patientin (mir persönlich beklannt) hatte den wert von 378 im Gesamtserum, war inm Nordhessen ca. 1986/87 in einer anderen Fachklinik ("Damit müssen Sie Leben!")

Nach Substitution ist der Tinitus jetzt seit zwei Jahren weg.

Und natürlich sollte manm sich dann, wenn die Werte eine Substitution erfordern, m it den unterschiedlichen Formen von B12 befassen.

Methylcobalamin, Hydroxicobalamin, Adenosyl- und Cyanocobalamin

mruhkukhx2k


@ Stokel

Na es scheint ganz offenbar stressabhängig zu sein oder?

SLtokexl


Hi zusammen und danke für Eure Rückmeldungen,

Mein Hausarzt hatte mir gleich beim ersten Besuch letzte Woche Donnerstag Vitaminpräparate gegeben. Hab mal geschaut und das Vitamin B12 ist da auch dabei.

Stress hat der Arzt erstmal als Vermutung geäußert. Klingt ja auch plausibel nach den Ereignissen der letzten Zeit. Das ganze fing an genau einen Tag nachdem ich meine eine halbes Jahr lang berufsbegleitend geschriebene Bachelor-Arbeit abgegeben habe. Das kann ja eigentlich kein Zufall sein, oder? Eine bekannte Heilpraktikerin sagte zu mir, dass der Körper/Geist nach einer Pause sucht und sich diese durch den Schwindel erzwingt. Also ich quasi jetzt schon wieder in der Erholungsphase bin. Sie hat gestern auch eine leichte Schiefstellung in der HWS gefunden und mich behandelt und ca. eine halbe Stunde massiert/eingerenkt. Das hat bisher noch keine Besserung gebracht. Kann ich alles nachvollziehen, klingt logisch, nur dauert es mir mit nun schon 2 Wochen etwas lange. Hatte wie beschrieben letzten Donnerstag schon wieder ein recht gutes Gefühl, hab viel im Haushalt gemacht, danach war es wieder so schlimm wie am Anfang :-( Heute ist es wieder etwas besser, aber halt nur nach 2 Tagen komplett Ruhe.

Fühle mich eigentlich auch sehr entspannt, vor allem nach den letzten 2 Wochen Sofa.

Das einzige was mich vielleicht stresst, ist der Gedanke, dass ich nicht weiß, was ich hab. Mache mich schon sehr verrückt, vor allem wegen der MRT. Vermute immer das schlimmste, weil ich es nicht gewohnt bin, was zu haben. Vor allem, wenn mir keiner sagen kann, was es ist.

Und ich finde, für Stress oder ähnliches ist es viel zu heftig. Seit 2 Wochen kann ich nur die wichtigsten Dinge im Haushalt machen, habe kein Appetit, esse daher sehr wenig, hab teilweise Probleme beim Schlafen...

Das ganze macht mich schon ziemlich fertig.

Vielen Dank an alle, die Ihre Meinung äußern.

Beste Grüße.

mSuhku2h2xk


Sry wenn ich da Spoiler aber beim MRT wird nichts rauskommen. Die Ärzte sind dazu verpflichtet bei solchen diffusen Sachen bspw. einen Hirntumor auszuschließen. Das passt aber mal so gar nicht zu deinen Symptomen. Also mach dir keinen Kopf und stell dich darauf ein, dass du nen negativen Befund bekommen wirst und die Suche dann entweder weitergehen wird, oder du ein Ventil findest, wie du deinen Stress besser loswerden kannst, als nur auf der Couch zu gammeln ;-). Wie schaut es bspw. mit Yoga aus?

LFupoC74x9


... Das einzige was mich vielleicht stresst, ist der Gedanke, dass ich nicht weiß, was ich hab. Mache mich schon sehr verrückt, vor allem wegen der MRT. Vermute immer das schlimmste, weil ich es nicht gewohnt bin, was zu haben. ...

Auch eine Variante, die oft vorkommt - aus Stressproblem wird Angstproblem.

Deshalb, versuche, cool zu bleiben und zu entspannen - nicht nur körperlich - und warte das MRT ab.

Und überlege schon mal, wie Du dann mit einem "Nicht-Befund" weiter machen willst.

mUuhku=h2xk


:)^ :)z

Sztofkxel


Hey guten Morgen,

vielen lieben Dankan Euch für die beruhigenden Worte. Hatte gestern ein ausfühliches Gespräch mit meiner Familie und wir sind zu einem ähnlichen Ergebniss gekommen, also wohl kein Hirntumor oder so und eher Stress.

Aber unabhängig davon frage ich mich trotzdem, was ich dann haben kann. Können solche Leiden einfach wieder weggehen? Hat jemand von Euch schon mal etwas ähnliches erlebt oder vielleicht hier im Forum gelesen? Das geht ja nun schon fast zwei Wochen, was für eine "normale" Krankheit doch etwas lange ist, oder?

Vor allem kann ich irgendwie nichts machen, um der Genesung zu helfen. Das macht mich fertig. Denke immer über ne virale Infektion des Gehirns, der Hirnhaut oder des Gleichgewichtsorgans nach, aber die würden sich ja durch Fieber oder so äussern, oder? Ich brauch für mein Denken ne Diagnose :(

Bin grad aufgestanden und wollte entspannt ein bischen Fernsehen schauen, aber es geht leider immer noch nicht. Habe dabei so ein starkes Unwohlsein im Kopf. Es fühlt sich schon etwas besser an, aber immer noch sehr heftig.

Habe Angst, dass das nicht wieder weg geht :(

Tut mir Leid, wenn das alles ein wenig hysterisch klingt, aber war noch nicht so oft krank, mache mir immer gleich Gedanken über alles und in diesem Fall gehen halt auch meine Gedanken mit mir durch. :(

Danke trotzdem schon mal für Eure weiteren Antworten. Die helfen wir sehr...

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