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Wer leidet auch schon seit Jahren an Muskelzucken?

ayfr|i


Ich habe nur die Seiten 1 und 22 durchgelesen, aber hier mein Bericht: ich hatte sowas hin und wieder, an so ziemlich allen Muskelregionen des Körpers, mal gehäuft und mal seltener. Es war mal mehr, mal weniger da und zur Zeit habe ich es gar nicht.

Woran es liegt oder wie man es vermeidet: keine Ahnung, aber wenig Aufmerksamkeit scheint zu helfen. Ich habe die Zuckungen beobachtet und vermerkt, aber ihnen ansonsten wenig Beachtung geschenkt. Wie oben geschrieben habe ich zur Zeit sowas nicht und das seit ca. langer Zeit. Vielleicht sollte man sich nicht allzuviel Gedanken um sowas machen, das könnte auch helfen.

M:imima+usx5


Ich weiss,wenn die Gedanken immer um dieses Thema und um die eigenen Symptome kreisen,dann kanns nicht besser werden.

Und wenn einen dann diese Krämpfe quälen,die man noch nie hatte, dann kann man, bzw.ich da einfach nicht so leicht drüber hinweg sehen. Es ist ja nicht mehr nur das zucken.

Vorher,als ich aus der Wanne gestiegen bin,hat mein Mann mich schon wieder auf die beiden dellen angesprochen,die ich am hintern habe...und gesagt,ich soll unbedingt mal Sport treiben,die hätte ich vor ein paar Monaten noch nicht gehabt.

Das hat mich schon wieder geschockt.

Ich habe meinen hintern dann im Spiegel mal genau begutachtet. Die dellen sind wirklich nicht zu übersehen und man kann sie auch gut fühlen. Die sind ziemlich weit unten,da wo man den poknochen fühlt daneben zur Mitte hin auf beiden seiten. Es kann keine orangenhaut sein,wenn ich mich nach vorne beuge,sind die dellen noch deutlich zu sehen und zu spüren. Hab dann mal nach ärschen gegoogelt,um zu sehen,ob andere da auch so komische Löcher haben...find da aber nix...alle hinterteile sind schön oder auch weniger schön rund,aber nicht solche Löcher. Wenn man dann Bilder von der gesäßmuskulatur anschaut,kann man da auch keine Übergänge von Muskelgruppn oder dergleichen entdecken.

Das beunruhigt mich jetzt natürlich schon wieder ungemein... .

Könnten das atrophien sein?

Die dellen sind symmetrisch,eine ist aber tiefer als die andere...wäre ne Atrophie dann eher unwahrscheinlich?

Ist halt so beängstigend,weil ich die,laut meines Mannes vor ein paar Monaten noch nicht hatte. Ich selber kann es nicht beurteilen, da ich da nie drauf geachtet habe. :-/

Kann mir da viell.irgend jemand was zu sagen?

p"elzti+er8G6


Ich weiß nicht, warum viele Hypos immer meinen Dellen seien ein Anzeichen für eine Muskelatrophie. In der Mehrheit der Fälle äußert sich eine Muskelatrophie nicht über lokalisierbare Dellen - wenn, dann in den Bereichen mit kleinen Muskeln, wie am Handrücken und Fußrücken.

Bei großen Muskeln wie der Bein- und der Gesäßmuskulatur verursacht eine Atrophie keine lokalisierbaren Dellen, sondern eine Verschmächtigung/Umfangsminderung. Das Gesäß würde im Ganzen kleiner werden. Ganz abgesehen davon würde sich erst einmal die Schwäche bemerkbar machen, bevor es zu einer deutlich sichtbaren Atrophie dort kommt. Gerade die Gesäßmuskulatur beansprucht man nämlich sehr stark, bei fast allen Bewegungen im Alltag.

Sichtbare Dellen sind häufig Folge von Schwellungen im angrenzenden Bereich und Rückgang von Unterhautfettgewebe (Letzteres ist oft ein Zeichen des Alterns).

LIuci3x2


Der Glutimus Maximus ist wie man von der Name entnehmen kann, der größter im ganzen Körper. Außen man im Rollstuhl sitzt würde er eher nach die Hände, Arme usw. atrophieren.

Gesäßbilder im Netz: Dellen sind vermutlich weg bearbeitet. Besonders bei Bilder von Models. Sehen ja unschön aus. Orangenhaut wird auch wegtuschiert.

Wäre die Gesässmuskelatur atrophiert, könntest du nicht laufen oder dich bücken und aufrichten.

Dellen in den Sinn deuten nicht auf eine Atrohie. Gucke ein Bild von jemand sehr muskulös an - sind überall Dellen zwischen die Muskelstränge und Knochenansätze zu sehen. Ist normal.

Habe auch Dellen am Oberschenkel. Waren immer da.

Dellen am Hand sind normal. Meine sind gut zu sehen, weil ich sehr dünne Hände habe. Auch am gesunden Hand mit kraftgrad 5. Die 2 atrophierte Finger am "kranken Hand" : sind etwas dünner und verformt da eine Erkrankung der Muskeln betrifft nicht die Sehnen, die die Knochen in eine Richtung ziehen- Beugesehne ist stärker als die Strecksehne.

Die Post über Pelztiers über Selbstbeobachtung tritt hier gut zu. Hör auf damit. Du siehst etwas, was du fehlinterpretierst und dann schiebst du Panik.

s9ympt omi


Mimi,

**

mach mal ein paar Bauch Beine Po Übungen und wenn alle noch irgendwie gehen, sind auch alle Muskeln noch da ;-D

So mit Vorderseite zur Wand stellen, festhalten und Bein nach hinten hoch und so

M"imi$ma&us5


Danke für eure antworten. Mich hat es halt nur beunruhigt,weil mich mein Mann schon zum zweiten mal darauf angesprochen hat und meinte, es war vor einiger Zeit noch nicht zu sehen.

Da ich seit ca.5 Monaten Probleme mit der rechten Hüfte habe(schmerzen wenn ich liege und mich dann drehe,oder wenn ich Sitze und dann aufstehen oder einfach nur auf der stelle liege).

Habe ich mir eben sorgen gemacht, ob da viell.die kraft nachläßt und daher durch Fehlbelastungen irgendwelche Verspannungen entstehen. Die dellen am Gesäß würden da ja wieder gut dazu passen dachte ich mir. Und wenn der Muskel im ganzen schrumpfen würde,würden sich ja auch die symetrischen dellen erklären. Der Arzt meinte ja,die hüftprobleme würden wohl con Verspannungen kommen. Und das Problem war von heute auf morgen da. Davor hatte ich nie schmerzen in der Hüfte. Is halt komisch alles ":/

Ich weiss,dass diese Selbstbeobachtung mist ist,aber viele beißen sich eben genau an dieser Erkrankung fest,weil sie eben so schwer zu diagnostizieren ist,gerade wenn man ganz am Anfang ist und noch nicht eindeutige Ausfälle hinzukommen.

Man kann bei dieser Erkrankung nicht zum Arzt,Blut abnehmen lassen und dann sicher gesagt bekommen die sind gesund. Bei dieser Erkrankung muss man warten....warten was die Zeit bringt,ob sich was verändert. Und genau das ist das,weswegen man bei dieser Erkrankung nicht beruhigt ist,wenn man vom neuro heim kommt. In unzäligen betroffenenberichten kann man genau das nachlesen,dass sie jahrelang mit ihren Symptomen von Arzt zu Arzt springen ohne was zu finden,bis dann eben eindeutige Ausfallerscheinungen hinzu kommen. Viele hier,die jetzt Angst vor ALS haben,waren vielleicht vorher noch garkeine hypos. Es ist einfach nur blöd,dass wir von der Erkrankung erfahren haben...und viel darüber gelesen haben %:|

M$imi5maus5


sympi,

Ich werds versuchen :)_

slympt=omxi


Wenn man heutzutage zum ALS Spezialisten, ist das aber der Schritt, der ALS Verdacht ausschließt oder erhärtet.

Klar, Betroffene kannten die Krankheit nicht, dachten auch erst Magnesium und so, gehen zum Orthopäden, keine Ahnung, Akupunktur, Heilpraktiker - aber wir gehen ja ganz am Anfang schon zu kompetenten Neurologen.

Myimimhauso5


Ich weiss,war nur lange nicht mehr beim neuro.

Fragte damals in der ALS Klinik, ob Leute,die zur Untersuchung dort sind und als gesund wieder heim geschickt werden,dann später wiederkommen und dann doch ALS diagnostiziert bekommen.

Der Arzt zögerte kurz und sagte dann, ja,das kommt vor.

Das sind halt die Dinge, die sich einem ins Hirn brennen.

Bin am überlegen,ob ich nicht doch nochmal zum neuro soll. Mein alter ist zwar in Rente,aber der neue hat seine Praxis übernommen. Einfach mal mit ihm darüber sprechen,was er meint. Mein alter neuro hat ja mitte 2012 ein Foto von meinem rücken gemacht,weil er es seltsam fand,dass einige Muskeln dort weniger gut ausgebildet waren,als die auf der anderen Seite. Er sagte es sei unüblich. Er wollte mich dann nach drei Monaten wieder sehen um zu schauen,ob sich was verändert hat. Nur leider weiss ich garnicht mehr,ob ich dann nochmal dort war....kann mich übrrhaupt nicht mehr daran erinnern...

snymp tomi


Bei mir wurde das Gegenteil gesagt.

Dass Leute mit Symptomen und Befunden wie ich Sie habe, eben nicht wiederkommen und dann Überraschung ALS. Es gäbe vorher schon zumindest einen Verdacht.

E=hem?aligser SNutzCer (#4x69485)


Da ALS nicht heilbar ist, egal wann man es entdeckt, ist es auch völlig wurscht wann man es entdeckt.

c rakyI2.0


(Ich frag lieber hier auch nochmal..)

Hay Leute,

hab meine Daten vergessen und die email gelöscht, deswegen das 2.0.

Hab wieder ein Problem und will wissen was ihr davon haltet.

Ich bin auf den Kanal von Alle "Lieben Schmidt - Brunos ALS Challenge" gegangen und das war mal wieder ein Fehler.

Hier ist mal der Krankheitsverlauf... zumindest der Anfang (Lest von unten nach oben):

"2013

Erste Symptome

Im Januar 2013 hatte ich einen Radunfall, bei dem mir ein Auto die Vorfahrt nahm und mich erfasst hat. Ich hatte viel Glück und kam mit Prellungen und einer Gehirnerschütterung davon. Ohne Helm hätte ich das wohl nicht überstanden.

Im Februar bemerkte ich dann erste Muskelzuckungen (Faszikulationen) in meinem rechten Arm und später auch im Linken. Ich dachte mir nichts groß dabei, da ich auch noch Probleme mit meinem Nacken hatte und das Ganze für Nachwirkungen vom Unfall hielt.

Im Verlauf des Jahres wurden die Beschwerden zwar nicht besser, aber es war auch nicht so schlimm, dass ich der Sache unbedingt auf den Grund gehen wollte. Ich ging all meinen Aktivitäten wie gewohnt nach und habe mich auch sportlich nicht geschont. Nachdem ich mich von den Prellungen des Rad-Unfalls erholt hatte, war meine größte Sorge, den Trainingsrückstand so schnell wie möglich aufzuholen. Ich wollte schließlich im August wieder als Solofahrer an der TORTOUR Challenge teilnehmen und musste dafür fit sein. Dabei geht es 550 km und 6000 Höhenmeter nonstop durch die Schweizer Berge.

Ich habe die Strecke in 24 Stunden und 15 Minuten geschafft und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis, vor allem im Hinblick auf die erzwungene Trainingspause Anfang des Jahres.

2014: Mai

Der Termin beim Neurologen ergab außer einer Überweisung ins Aachener Klinikum nicht viel. Bestimmt hat der Arzt damals schon geahnt, was mit mir los ist, gesagt hat er aber erst mal nichts – wahrscheinlich wollte er mich nicht beunruhigen und abwarten, ob die Ärzte im Klinikum eine harmlosere Erklärung für meine Symptome finden.

Mich hat am meisten erschrocken, dass unterhalb meiner Knie und Ellenbogen keine Reflexe mehr feststellbar waren.

Mein Arzt meinte dann zu mir, dass er mir nicht helfen könnte. Er würde für mich einen Termin im Klinikum bei einer Spezialistin vereinbaren, die mir weiterhelfen könnte.

April

Nachdem zwar die Nacken- und Schulterschmerzen durch die Behandlung beim Physiotherapeuten besser wurden, die Faszikulationen aber nicht zurückgingen, war ich im April erneut bei meiner Hausärztin. Diese überwies mich zum Neurologen, wo ich für den Mai einen Termin vereinbarte.

März

Mehr als ein Jahr war seit dem Radunfall vergangen und ich hatte immer noch Nacken- und Schulterschmerzen. Außerdem waren die Zuckungen schlimmer geworden, so dass meine Frau Birgit mir immer häufiger ins Gewissen redete, dass ich deswegen endlich zum Arzt gehen sollte.

Also suchte ich im März 2014 einen Physiotherapeuten auf. Der stellte fest, dass sich ein Nackenwirbel verschoben hatte, vermutlich bei dem Unfall im Vorjahr. Für die Zuckungen gab es zunächst keine Erklärung.

"

Ich dachte mir zuerst: Ok, ich zucke ja schon 1,5 Jahre, ich bin wohl aus dem Schneider und ich wollte mal gucken, ob es schon irgendwas gibt, womit andere eine ALS aufhalten. Nur wie ihr sehen könnt, hat er das seit Anfang 2012 und Ende 2014 erst eine Diagnose bekommen. Das heißt also, dass er über 2 Jahre nur Zucken hatte und das macht mir schon wieder Angst. Hätte echt nicht gedacht, dass mich das wieder beschäftigt aber dieser Fall bringt mich wieder aus der Ruhe-.- Dieser Verlauf zeigt ja, dass es doch anders sein kann, wie hier immer gesagt wird, oder?

pRelztIier8x6


@ craky

Das ist derselbe Fall wie der in der Kai-Pflaume-Doku. Ich bezweifle, dass dieser Mann ALS hat. Allenfalls eine PMA. Also eine harmlosere Motorneuronerkrankung. Ich habe zudem keine Ahnung, wie man sich als Betoffener, dem es noch ziemlich gut geht, so penetrant in die Öffentlichkeit stellen muss, und wie man als Hypo sich so penetrant immer wieder dem zuwendet, das garantiert auch nach überwinden geglaubter Angst aus Unkenntnis eine Panik schürt.

c>raky2x.0


Das sollte ihm aber dann mal jemand sagen, oder? Hast du die Videos gesehen?? Man sieht ja schon, dass er einige Muskeln abgebaut hat.

s5ymJptxomi


Craky, er hatte aber doch Faszikulationen im rechten Arm und dann im linken, bestimmt so durchgehend oder so und nicht überall wie bei uns.

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