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Wer leidet auch schon seit Jahren an Muskelzucken?

M/im[imauxs5


Hallo zusammen,

Habe vorher ein paar Kniebeugen gemacht und wenn ich jetzt Treppen steige,dann habe ich total schwache beine...fühlt sich an,als ob ich gleich wegknicke....kennt das hier jemand?

Mein handgelenk bei der handwurzel wird nicht besser. Kann mich absolut nicht mehr auf der hand abstützen....es schmerzt jetzt auch schon bei normaler tätigkeit.... .

Kennt das vielleicht jemand? Könnte das mit schwächer werdenden muskeln zusammenhängen?

l^uni,k75


@ Mimimaus

unmittelbar nach den Kniebeugen ist das erstmal nicht ungewöhnlich. Ich mache jetzt seit Dezember regemäßig Kniebeugen, schaffe jetzt 40 am Stück, und kann mittlerweile sogar einbeinig (da aber nur 3 in Folge ;-D )

Ich habe danach auch immer noch ein Gefühl von brennen und Schwäche und es zuckt dann richtig wie bekloppt.

Für mich ist hier neben den unschönen Folgeerscheinungen eher der psychologische Effekt wichtig, nämlich, dass ich, auch wenns weh tut, Kraft aufbauen kann :)^

Lass Dich nicht unterkriegen und versuche weiter moderates Training, ruhig auch mal Liegestütze. Mit den beiden Übungen trainierst Du eigentlich schon fast alle Muskeln des Körpers :)z

SDchw2arzwa>ldbxue


@Mimimaus5

Das hat mit Sicherheit nichts mit schwächer werdenden Muskeln zu tun!

p/elztjizer86


Bei jeder schwerwiegenderen neuromuskulären Erkrankung verschlechtert sich innerhalb von 1,5 Jahren der klinische Befund derart, dass es zumindest eindeutig ist, dass es eine neuromuskuläre Erkrankung ist. Kann giut sein, dass nach dieser Zeit noch keine Diagnose steht, aber es ist klar, dass es etwas Neuromuskuläres ist.

Niemand, der nicht eine gesteigerte, ungesunde Aufmerksamkeit auf die Wehwechen seines Körpers hat, nimmt Muskelzuckungen wahr, oder wenn er sie beiläufig wahrnimmt, gibt ihnen Bedeutung.

Gerade neurogene Prozesse fallen in der Initialphase dem Betroffenen nicht auf, weil die Muskelkraft noch erhalten werden kann über die entsprechenden Komensationsmechanismen des Körpers. Wenn dann die Muskelschwäche einsetzt, dann merkt man dies oftmals auch erst nur sporadisch (wenn überhaupt), weil der rein somatisch Erkrankte unbewusst Kompensationsstrategien bei den Bewegungen entwickelt - jede Bewegung wird ja von mehreren Muskel ausgeführt. Z.b. steht man auf, in dem man sich mit den Händen von den Oberschenkeln abdrückt. Da man dies auch ab und an als Gesunder macht, fällt es einem kaum auf, wenn man beginnt immer so von einem Stuhl aufzustehen.

Erst wenn die Muskelschwäche deutlich die Funktionen im Alltag beeinträchtigt (und das fängt in der Regel erst ab KG 3 an), dann nimmt man sie wahr. Wenn man also ständig über Teppiche fällt, an Treppenstufen hängenbleibt, die Arme nicht mehr über den Kopf heben kann, eine Treppenstufe nicht ohne Geländer nehmen kann etc pp.

Was ist daran so schwer zu verstehen?

Klar, es gibt neuromuskuläre Erkrankungen, die sehr viel schleichender verlaufen, aber diese sind meist harmlos und werden nie in einer schwerwiegendere Behinderung enden. Also ist es sehr viel besser einfach sein Leben zu leben, bis die Symptome dann irgendwann vielleicht so sind, dass man sie objektivieren kann, um dann eine gezielte Diagnostik zu machen.

Wer sich um Lapalien wie Muskelzuckungen und Schwächegefühl einen Kopf machen kann und dann auch noch von einer schwerwiegenden Erkrankung ausgeht, dem geht's objektiv gesehen nicht schlecht genug und zeigt eine inadäquate Reaktion auf subtil veränderte Körperfunktionen (ob somatischen und/oder psychosomatischen Ursprungs).

Wer über mehrere Jahre an diesem ungesunden Verhalten festhält, der hat ein psychisches Problem, ganz unabhängig davon, ob vielleicht eine schleichende und/oder leichtgradige somatische Fehlfunktion vorliegt oder nicht.

SXommzersonn=e80


Liebes Tierchen ... schön wieder von dir zu lesen.

MKi:mim ausx5


Lunik,

Machst du jeden Tag deine Kniebeugen?Ich hatte nach meinen 20 letztens gehörigen muskelkater,obwohl ich nur ca.4 wochen mit den kniebeugen ausgesetzt hatte.

Liegestütze kann ich leider nicht machen,da ich mich auf meinem Handgelenk nicht abstützen kann. Als das noch ging,habe ich aber nicht mal 1 hinbekommen |-o .

Habe mir jetzt mal nen Termin beim Orthopäden geholt,wegen der schmerzen in Hüfte und Handgelenk. Der ist allerdings erst im Juni. Und da wir bald umziehen (kaufen das haus jetzt wirklich),ist das nicht so toll,weil noch einiges gemacht werden muss.

Dass ich meine Familie allerdings nicht durch ne Risiko lebensversicherung absichern kann,macht mich grad richtig fertig :-( ...hoffe es wird alles gut.

Heute in einer Woche muss ich zum neuro. Mache mir schon tierisch in die Hosen.... :-/

LG mimi :)*

Mhimim%auxs5


pelztier,

Ich halte ja jetzt nicht schon seit Jahren an diesen Ängsten fest. Ich war mehr oder weniger davon geheilt. Nur mit dem einsetzen dieses dauerzuckens, bin ich wieder abgestürzt,weil ich das eben so nicht kannte.

Und gerade weil man einen neurogenen prozess nicht merkt,der allerdings was mit dem zucken zu tun haben kann, ist man halt so verängstigt. Vor allem,wenns halt vorwiegend nur über tage und wochen ununterbrochen an einer stelle zuckt.

Und man ist auch verängstigt,da man einen einsetzenden muskelabbau ja nicht sofort merkt.

Du sagst,er macht sich erst ca.bei 3 kilo Gewichtsabnahme bemerkbar? Bei 2 kilo bin ich trotz vielen essens angekommen. Eine tatsache,die es nicht unbedingt einfacher macht seine Angst zu verlieren. Weil ich es nach dem stillen absolut nicht mehr geschafft habe mal 1-2 kilo abzunehmen,auch mit weniger essen nicht. Und jetzt geht das einfach so ohne grund....is halt einfach seltsam.

lzunik7x5


@ Mimimaus

das ist doch erstmal super und etwas ganz großartiges, dass ihr das Haus kauft :)^ :)= :)*

Nein, die Kniebeugen mache ich alle 2-3 Tage, der Körper braucht ja auch ein bisschen, um sich zu regenerieren. Täglich wäre eher kontraproduktiv und da könnte es in der Tat zu einer verschlechterung kommen, da man ständig neue Trainingsreize setzt, wo die Muskulatur noch versucht das vorherige Training zu kompensieren.

Und Muskelkater nach 20 Kniebeugen ist auch normal, vor allem, wenn Du 4 Wochen ausgesetzt hast. Die Muskeln gehen natürlich auch wieder zurück, wenn sie keinen Trainingsreiz bekommen, das ist auch schon nach einer Woche der Abstinenz zu spüren.

Ganz abgesehen davon, sind 20 Kniebeugen schon eine stattliche Leistung! :)^

Schade, dass das mit den Liegestützen nicht past bei Dir, aber, falls es Dich beruhigen kann, meine Freundin bekommt auch mit mühe und Not so gerade eine einzige hin, das heisst nichts, ist halt auch viel Veranlagung und Trainingsstatus mit verantwortlich.

Und mal ganz ehrlich, die Muskelgruppen, die bei Liegestützen und in der Intensität beansprucht werden (immerhin mit dem eigenen Körpergewicht) kommen im normalen Alltag eher zu kurz dran.

Ich drück Dir die Daumen für den Neurotermin :)*

M}imim=aus*5


Lunik,

Danke Dir :)_

Hatte heute keinen muskelkater mehr,nachdem ich gestern wieder die kniebeuge gemacht habe. :-D

Mein daumenballen war heute bis auf ein paar einzelne Zucker endlich mal wieder ruhig...nach fast zwei wochen....hoffentlich bleibt das jetzt auch so...

Die stelle,die auf meinem handrücken schmerzt,also bei der handwurzel,die ist,wenn ich die hand nach unten halte total knöchern...ein knochen ragt richtig raus und dahinter ist ne vertiefung. Das ist am andren handgelenk nicht so.... Man man man,jetzt seh ich schon wieder überall potentielle atrophien... %-| ...

Kann mir jemand hier sagen,ob man Muskelschwund am Handrücken,bei den Handwurzelknochen sehen würde?

Sorry wegen der frage,ich weiss,dass mich hier einige dafür am liebsten in die zwangsjacke stecken würden :-X

Aber ich finds so seltsam,dass ich mich auf dieser Hand überhaupt nicht mehr abstützen kann :-(

pdelztXier86


Der Muskelschwund macht sich bei neuromuskulären Erkrankungen am frühesten am Muskel zwischen Daumen und Zeigefinger (charakteristisch), sowie meist in der Verlängerung des Daumens Richtung Arm, am Daumenballen und bei nach oben gedrehten Handinnenfläche am Übergang zum Unterarm hin bemerkbar.

h=eimfkexld


in Ergänzung dazu: Des Weiteren macht sich ein einsetzender Muskelschwund sehr früh an Fuß- und Halsmuskulatur bemerkbar was aber nicht heißt, dass eine ALS dort oder an den Händen beginnt.

Wer also nach 1 Jahr Beschwerden keinerlei Anzeichen dieser Form aufweist, sollte sich das Leben schön machen und keine Gedanken an ALS verschwenden.

M^imi@mMau>s5


Also Handrücken Richtung Handgelenk ist dann eher nicht der Fall?

Sieht aber total seltsam aus bei mir...und genau da sitzt auch der Schmerz.

Der linke daumenballen zuckt seit gestern nur noch selten,jetzt fängt es auf der rechten seite wieder an :°( .

Warum sind denn nur die Hände von diesem dauerzucken betroffen? :-/

L$uc5i32


Weil du immer darauf achtest. Die Tatsache das die Symptomen hin und her springen schließt eine neurologische Erkrankung aus. Aber das willst du ja nicht hören.

Seabrinax2184


Hallo! Ich bin neu hier! Habe mich vor einem Jahr mal angemeldet dann aber wieder ab! Begonnen hat alles vor ca 15 Monaten und ging bis vor 10 Monaten! Ständig Muskelzucken am ganzen Körper! Habe 2 EMG gemacht bekommen mit 1 Auffälligkeit am Handballen die aber wohl nicht schlimm war, da es immer mal wieder nur 2-3 mal gezuckt hat und dann war es wieder ruhig das wäre wohl wichtig! Habe dann versucht mich auf andere Dinge zu konzentrieren hat auch ganz gut geklappt hatte kaum zucken mehr! Der vermehrte Speichelfluss fing im Dezember wieder an. Vor 3 Wochen war ich baden habe meine Füße abgetrocknet und hatte Krämpfe das war der Beginn vom Übel seitdem habe ich jeden Tag Zuckungen überall sogar im Gesicht ganz doll. Krämpfe auch in der Kaumuskulatur das hatte ich vor einem Jahr nicht habe seit 1 Woche Schluckstörungen das Gefühl es verkrampft sich alles und es hängen Essensreste im Hals. Meine Zunge hat seitdem Rillen rechts und links. Habe auch Schwäche in den Armen man sieht aber keine Muskelschwäche! Seit heute habe ich im Hals eine Art Verkrampfung bis ins Ohr.....jetzt mache ich mir natürlich wieder neu Gedanken ob es nicht doch was schlimmes ist! :( Viele Grüße *:)

lrunizk75


Sabrina,

woher weisst Du, dass Du Essensreste im Hals hast? Anatomisch sehr schwer nachvollziehbar. Ich möchte darauf wetten, dass Du ein klassisches Globusgefühl hast, was im Falle von Anspannung und Verspanntheit in allen möglichen Ausprägungen im Hals, Rachen, Schlund vorkommen kann. Das würde auch zu Deiner generell sehr verspannten Allgemeinsituation passen.

Wenn Du beschreibst, dass es zwischenzeitlich auch mal besser war, ist das doch erstmal ein gutes Zeichen. Böse Sachen werden werden zwischendrin nicht mal eben wieder besser.

Ws Du beschreibst, haben viele von uns denke ich schon durchlebt, ich bspw. hatte Phasen, in denen ich das Gefühl hatte, nicht mehr kauen zu können, da mir die Kraft fehlte und hatte auch ein muskelkaterartiges Gefühl im Kiefer, dto. für kribbeln in der Zunge und dem ständigen Gefühl etwas im Hals hängen zu haben.

Das kommt und geht bei mir, und nun schon über 3 Jahre, ist zwar extrem besch*, aber ich denke, die Zyklen würden nicht existieren, wenns was blöses wäre.

Versuche die "guten" Tage zu nutzen und darauf aufzubauen, Rückschläge wird's immer geben, da müssen wir alle schauen, uns davon dann nicht wieder in die symptomatische Steinzeit befördern zu lassen.

Kopf hoch! :)_

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