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Wer leidet auch schon seit Jahren an Muskelzucken?

l<unixk75


Eben, so sehe ich das auch. Da XXX nur per Ausschluss diagnostizierbar ist, sollte ein guter Mediziner auch schreiben "derzeit kein Hinweis", da er, auch wenn es im Moment nichts an Hinweisen gibt, eben nicht garantieren kann, ob das irgendwann mal der Fall sein wird. Geht es um eine serologisch nachweisbare Sache, schreibt er ja dann auch "gesichert", oder "Ausgeschlossen"

Von daher macht mir die Formulierung keine Angst, auch wenn sie zugegebener Maßen schon komisch klingen mag... ;-)

Der Hinweis auf gute und schlechte Tage ist extrem wichtig! Denn in der Tat gibt es bei XXX nur immer schlechter. Auch wenn's manchmal schwer ist sich damit zu motivieren oder die Symptome wegzuzaubern, es ist irgendwas, aber eben nichts lebensbedrohliches. Und leider scheint es in der Neurologie vieles zu geben, dem per se kein eigentlicher Krankheitswert zukommt, und man daran nicht stirbt. Und wenns dann auch noch was seltenes ist, gibts meistens auch nicht viele Forschungsergebnisse zu dem Thema. Ob es einem damit gut geht, steht auf einem anderen Blatt.

Kopf hoch an alle :)_ *:)

E;rUich_1b48


Und es zuckt wieder :(v :°( wesentlich feiner und kaum sichtbar aber es zuckt.

l6uniYk75


@ Erich

wie lange geht das Spiel bei Dir schon? Schmerzen? Wechseln die Zuckungen? Hast Du Stellen, wo sie permantent sind? Sehen die teilweise so aus, als ob Würmchen unter der Haut kriechen?

EGrRiZch1x48


@ Lunik

Danke zunächst für deine Worte.

Ich weiß gar nicht wie lange das schon so geht. Ich kann mich nicht an die Zeit vor meinen ersten heftigen Panikattacken erinnern und da war Weihnachten letztes Jahr. Ich habe damals nur nach "Ungeschicklichkeit Hand" gegoogelt und kam halt auf xxx. Das waren sogar die ersten Suchergebnisse. Dann habe ich weiter geschaut und eben Muskelzuckungen gefunden und seitdem registriere ich jeden winzigen blubb. Ich habe es vermehrt an beiden Waden ( so einzelzuckungen ). Schlimm würde es aber erst am 11.2 da hat dann mein rechter kleiner Finger 12 Stunden gezuckt. Bin auch als panikpatient zu meinem Neurologen, der dann nochmal xxx mit Sicherheit ausgeschlossen hat "so wahr ich hier stehe", er meinte aber auch, das er natürlich nicht weiß, was in 20 Jahren so passiert.

Naja und seitdem habe ich mehrfach lange Zuckungen ab den Händen und den Unterarmen gehabt. Das jetzt am Knie ist neu, zumindest die Länge über mehrere Tage.

Das Zucken merke ich auch, es zieht leicht im Muskel und aktuell fühlt sich die Stelle " warm" an. Schmerzen hatte ich bisher überall wo es gezuckt hat, nur eben nicht am Knie und das verstört mich um so mehr.

Das Zucken war die ganze Zeit im stehen und liegen am stärksten (fühlbar) und im Sitzen nur sichtbar. Heute morgen war es weg aber ein komisches Gefühl war in dem Gebiet zu spüren. Jetzt ist es wieder da aber wie gesagt viel feiner und kaum wahrnehmbar.

Komisch ist auch, dass es nach einer Fahrradtour kam und die war gar nicht wirklich anstrengend. Hatte leichtes ziehen im linken Oberschenkel, wie man das so hat beim Radfahren und Berg hoch. Ich hab natürlich auch gegoogelt " Muskel zuckt nach Belastung " tja und auch da kommt man sehr schnell auf xxx. Das ist echt zum Kotzen.

Komme so langsam zu der Einsicht, dass wohl ein Aufenthalt zumindest in der Tagesklinik vielleicht gar nicht so schlecht wäre. Meine Frau sieht da ebenso und mein Thera würde mich da auch unterstützen. Merke halt, dass Sitzungen einmal die Woche ok sind, wenn aber mal zwei Wochen dazwischen sind, wie heute, dann find ich das schwierig.

Bxo1


Bei mir zuckt es mittlerweile laum bis gar nicht mehr, es gibt aber auch Tage, da is es wieder öfter. Dafür habe ich seit ca. 10 Wochen komische Halssschmerzen, nicht im Rachenraum, sondern an der Vorderen und seitlichen Muskulatur. Wenn ich da rum fummel spüre ich die Lymphknoten, welche auch leicht schmerzen. Ab und zu zuckt es da auch mal (aber eher selten) Ich bin nicht erkältet oder sonst wissentlich krank, fühl mich auch nicht so. Keine Kopfhalteschwäche oder Schluckstörung etc. Aber da gibt es auch bessere und schlechtere Tage, daher mache ich mir da nicht so einen Kopf.

@ Luci32

Es ist doch so, dass ein Neurologe anhand der Standard Tests, wg. mir auch EMG in Arm und Bein, keine Bulbäre Xxx sicher auschließen kann, wenn nicht schon eine latente Schluck oder latente Sprachschwäche besteht, oder?

Ich frage deshalb da bei den bulbären Patienten das anfangs auch nur zeitweise war und sich die Intervalle immer weiter verkürzt habe bis es dann latent vorhanden war.

BGo1


Luci32 noch eine Frage:

Der bulbäre Bereich, der Kau- Schlund und Zungenmuskulatur steuert, steuert der auch die Muskulatur des Halses für den Kopf (Nicken, Drehen, etc.) oder würden diese Bereiche nur von der Sporadischen und nicht von der rein bulbären Form beeinträchtigt werden ???

lCunixk75


@ Erich

diee Symptome, die Du beschreibst, sind uns allen denke ich wohlbekannt. Muskelkaterähnliche Schmerzen, in den gegenden wo es zuckt und auch wonders, wechselnde Zuckungen und die Hotspots, bei mir bspw. seit nunmehr 3 Jahren in den Waden. Schmerzen im Allgemeinen, Panik und damit einhergehnede Lähmende Schwäche, Unfähigkeit die einfachsten Dinge zu tun.

Das ein Muskel nach Belastung zucken kann, kommt übrigens auch bei vollkommen gesunden vor :)^

Google ist glaube ich, auch vielen von uns zum Verhängnis geworden..Auf meiner Diagnosesuche über 5 Monate vor meinem ersten Termin in der Muskelambulanz, hat mich das auch ziemlich übel runtergezogen. Aber tipp bei Google Kopfschmerz ein und Du wirst sicher oben Treffer zu Hirntumoren finden.

Glaube Deinem Neurologen, und vor allem vertraue ihm. Wenn das nicht geht, hole Dir eine Zweitmeinung ein. Ich selbst weiss auch, wie Panik und Angst die Symptome verstärken kann und wie es statt 2 Schritte vor und einen zurück auch ruckzuck mal 2 zurück und einen vor gehen kann...

Wichtig ist, das Du für Dich maximal mögliche Klarheit schaffst :)^

b)ayaPla


Hallo alle,

anstatt mich jetzt wieder darüber aufzuregen, dass mein Bein heute viel gezuckt hat, schreibe ich im Sinne meiner neuer psychische-Stärke-Offensive nur das hier:

Ich denk an euch alle und bin sehr froh, dass ich euch gefunden habe. Ich wünsche niemandem diese Symptome und Beschwerden und Angstzustände, aber es hilft mir ungemein, zu wissen, dass ich nicht allein bin.

Habe heute mal homöopathische Optionen gegooglet und kam auf Kalium Bromid - wird bei Unruhe, neurologischen Beschwerden, Muskelzucken, restless leg usw. empfohlen. Vielleicht versuche ich das auch mal, schaden wird es nicht.

Ich übe jetzt im Übrigen Klimmzüge. Letzte Woche konnte ich gerade mal einen halben |-o Jetzt kann ich mich fast bis auf Augenhöhe mit meinen Händen heben.

Wir schaffen das. :)^

l-uniYk75


@ bayala

:)^ :)=

Das ist eine gute Einstellung.

Bin heute mit fiesen Rückenschmerzen aufgewacht, die mich jetzt schon ne Weile plagen und denke mir, super, das lenkt von den Beinen ab und die sind momentan soger echt etwas ruhiger. Zudem habe ich am Sonntag erstmalig (nach 3 Monaten Training) 5 einbeinige Kniebeugen mit jedem Bein geschafft ;-D :)=

Und ich denke mir einfach "F*** Dich, Du blödes etwas, was Du auch immer sein magst. Du nervst tierisch, von Dir lasse ich mir aber mal garnix vorschreiben, und wenn Du meinst, mir Schwäche und was böses vorgaukeln zu wollen, zeig ich Dir mal eben, was ich drauf hab" :-p ]:D

Ich denke, die Kunst liegt zum großen Teil darin, jeder Situation etwas positives abzuringen, auch wenns nicht immer leicht ist, ist halt auch Übungssache :)^

O'li197x3


All,

hier meine Geschichte in aller Kürze:

Bin 43 Jahre und hatte im Sommer 2015 Schluckbeschwerden, deren Ursache inzwischen geklärt ist. Dank Dr. Google bin ich auf XXX gestoßen => Angst. Beim Neuro abklären lassen - alles ok. Mich selbst damit beruhigt, dass ich weder Faszikulationen, noch Paresen, Atrophien etc habe. 2 Tage später fingen die Faszikulationen an. Ich habe drei Arten davon:

(i) die nicht spürbaren, die man aber sehr gut sehen kann. In der rechten Wade etwa 10 Stück pro Minute (immer wenn ich hinschaue, also wohl dauerhaft). Linke Wade ebenfalls, aber etwas seltener. Wenn sie mal nicht da sind, brauche ich nur in den Muskel zu kneifen und schon gehts wieder los.

(ii) leicht spürbare Zuckungen, die bewegungswirksam sind, also zB einen Finger rhytmisch Zucken lassen. Kommen seltener vor (alle paar Tage) und sind dann ein paar Stunden da, dann wieder weg.

(iii) schließlich gibt es noch die stärkeren und spürbaren Zuckungen - wie kleine Stromschläge oder krabbelnde Würmer. Die können Überall am Körper vorkommen. Jeden Tag vielleicht 100 mal, aber nicht dauerhaft an einer Stelle. Besonders beim Autofahren bekomme ich diese in den Waden verbunden mit einem heißen Brennen der Waden (obwohl ich mit dem Autofahren kein Thema habe).

Zudem habe ich bei Aufregung auch einen starken Tremor in den Fingern.

Inzwischen zweiter Termin beim Neuro mit NLG und EMG. Faszikulationen sind sichtbar, aber keine Denervierungszeichen. Arzt geht von benignen Faszikulationen aus. War beruhigt und dachte sie würden jetzt von alleine weniger (weil ich eben von benignen Faszis überzeugt war). Leider ist das nicht der Fall.

Therapiere mich derzeit selbst mit Sport - denke mir, dass so lange ich bei Kraft und Ausdauertraining keine Probleme habe, wird schon alles noch ok sein. Restzweifel bleiben da natürlich, zumal meine Muskeln irgendwie stärker auf das Training reagieren als früher (leicht harte Muskeln)

Wem kommt das bekannt vor?

Oli

B~o{1


@ Oli1973

... auch ein 73er :)^

Bei mir ist es umgekehrt. Im Spätsommer 2015 hatte es mit Fasikulationen sukzessive überall angefangen, welche sich mitlerweile deutlich zurückgebildet haben und nun macht seit ca. 10 Wochen die Muskulatur vorne und seitlich am Hals Probleme in Form von komischen Schmerzen.

Keine Schluck - oder Sprachprobleme, eher so wie Leichter Dauermuskelkater.

Ich Hatte im Herbst auch eine Neurountersuchung mit EMG MRT und Liquor, -> "derzeit kein Anhalt für eine XXX"

Wie hat Dein Neuro eine bulbäre XXX ausgeschlossen?

Was war den die Ursache bei Deiner anfänglichen Schluckproblematik?

Mir hilft autogenes Training ganz gut ;-D

Onli1x973


@ Bo1,

ich wohl unser Alter....

Ausschluss bulbärer Form, weil es schlichtweg wieder besser geworden ist; xxx kennt ja nur die Verschlimmerung. Ich habe nach MRT-Befund ein sog. kinking der Speiseröhre (= Krümmung im Hals), was dann zu Schluckbeschwerden führen kann.

Zum autogenen Training: eigentlich bin ich derzeit total entspannt. Aber natürlich versuche ich auch was in die Richtung (Jacobsen). Insgesamt fühle ich mich auch wohl, würde nur noch gerne die Zuckungen loswerden.

Hat es bei Dir an einem Hotspot auch so häufig gezuckt?

LG

Oli

O li1;973


@ Bo 1,

ist wohl unser Alter....

Bulbär (-), weil die Schluckbeschwerden wieder weg sind, Das könnte bei XXX ja nicht passieren. Ursache ist ein sog. kinking der Speiseröhre, was zu einer erschwerten Passage führt.

Denke das meine Restzweifel verschwinden, wenn ich in 2 / 3 Monaten weiterhin keine weiteren klinischen Symptome habe. Bis dahin horche wohl leider weiter ständig in meinen Körper.

Am Ende halte ich es ja auch für wahrscheinlich, dass ich nur somatisiere. Statt autogenem Training mache ich Jacobson und insgesamt bin ich derzeit relativ entspannt.

LG

O

O^li19x73


sorry für den doppelten Beitrag, aber er schien nicht übernommen worden zu sein....

SHchw6arHzwaNldxbue


@Oli1973

Mir kommt das sehr bekannt vor. Seit ich BFS habe, ist Mountain biken fast eine Qual. Die Muskeln sind irgendwie steif, neigen zu Krämpfen und Schmerzen. Bis zum 02.08.15 war es mein Lebenselixier.

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