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Wer leidet auch schon seit Jahren an Muskelzucken?

S?chwarzZwxaldbue


Genährt wird diese "Panik" dann durch die Formulierung wie "derzeit keine Anzeichen für eine XXX". Warum "derzeit oder "zurzeit" und nicht Ausschluss wie z.B. bei einer ZNS Entzündung, die könnte man ja auch noch irgendwann mal bekommen, obwohl aktuell ausgeschlossen.

Meine Neurologin schrieb Ausschluss einer Motoneuronerkrankung, hochgradiger V.a. BFS mit Myopathie. Die Frau ist aber auch echt gut!

B)o.1


ich denke aber auch das das jeder Arzt etwas anders handhabt, oder gibt es für die Formulierung eine Leitlinie?

LNucix32


Mit derzeit oder zurzeit: Briefe werden oft mittels Textbausteine geschrieben.

D.h. man nimmt diese egal welche Fragestellung vorliegt. Da man manche Erkrankungen wie Epilepsie nicht ausschließen kann, schreibt man das so.

Es ist aber auch eine Standardformulierung. Benutze ich auch. Es heißt aber eigentlich auch ausgeschlossen. Nur vorsichtiger ausgedrückt.

BGox1


Hi Luci 32,

kannst Du noch meine Fragen auf der vorherigen Seite (55) anschauen?

Danke @:)

j!essy_-x81


Es heißt aber eigentlich auch ausgeschlossen

Komisch das z.b bei mir eine Praxis und kurz danach Uniklinik schrieb "kein Anhalt für Erkrankung..."

dann aber später eine Andere Uniklinik genau die Erkrankung als V.a sah und dann auch später bestätigt wurde.

Eigentlich kann das doch nicht passieren wenn "Kein Anhalt" = "Ausgeschlossen" heißt.

Eine Erkrankung doch vorlag(und die lang schon zu dem Zeitpunkt vor ,wo kein Anhalt geschrieben wurde), die Ausgeschlossen wurde ":/ .

LEucki32


Vermute aber im Falle der Fragersteller heißt es ausgeschlossen. Klar kann man mal daneben liegen. Bei ALS bei jemand mit einer Angststörung ohne ALS Symptomen .... Eher nicht.

OsliC19d73


Ja, die Sprache der Ärzte ist schon sehr merkwürdig. Allerdings schließt ein Arzt aus Haftungsgründen etwas nur dann ausdrücklich aus, wenn er aufgrund eines Laborbefundes 100%ige Sicherheit hat.

Ich war mal bei einer Psychaterin / Neurologin und schilderte von meinen Muskelproblemen und Angst vor ALS. Sie untersuchte und sagte, an eine ALS "würde sie eher nicht denken". "Eher nicht" fand ich eine ziemlich blöde Aussage weil sie anstatt zu beruhigen genau das Gegenteil tat. Ich sprach sie darauf an. Sie sagte, dass sie mit der Aussage meine, dass sie keinerlei Anhaltspunkt für eine ALS hat und davon überzeugt ist, dass da nichts ist, aber dass dies eben die typische Formulierung sei, die man ihr im Krankenhaus beigebracht hätte.

Es ist gerade für uns "Ängstliche" sehr schade, dass die Medizinersprache da so übervorsichtig ist, aber wer sich nicht festlegt, kann hinterher auch nicht belangt werden, wenn er sich getäuscht hat. So einfach ist es leider....

b8ayaxla


Hallo zusammen,

hat einer von euch auch unter Belastung Zuckungen? Habe meine ich mal gelesen dass für BFS eher Zuckungen in Ruhe typisch sind. Mein rechter Oberschenkel, Hinterseite, zuckt heute munter, auch, wenn ich stehe.

Kennt ihr das?

VG und einen sonnigen Tag,

bayala

S5chwar6zwaldIbue


@bayala

Als es bei mir zu Anfang mit den Zuckungen ganz schlimm war, hatte ich diese sogar unter richtiger Belastung. Nicht nur beim Stehen. Wenn ich zum Beispiel meine Wade angespannt hatte, hat sie unter Anspannung gezuckt. Seither sind es mehr ups and downs, wie man auf neudeutsch sagt.

Mein persönliches Hauptproblem ist das Schwächegefühl und das permanente Ziehen bei Belastung, ich merke die Muskeln und die Bewegungsabläufe, wenn man so sagen will. Es sind keine schweren Schmerzen wie am Anfang, da hatte ich richtige Muskelschmerzen, z.B. beim Anfassen der Muskeln tat es erst richtig weh. Jetzt ist alles eher steif und "eingerostet". Ein bisschen früh für 36 Jahre alt...hat das noch jemand von euch (gehabt)? VG

B4eauHtifu}lDay8x9


Letzte Woche hat der Muskel über meinem Auge 3 Tage lang 24h am Tag gezuckt... Hats gestört? Ja. Hat es in irgendeiner Form Angst gemacht? Nein... Es kommt darauf an wie ihr damit umgeht... Es ist ne Stressreaktion (auch unterbewusster Stress) und keine Krankheit

biayaxla


Hi ihr zwei,

@ Schwarzwaldbue Ei,

freut mich zu hören dass es sich dann gebessert hat! Bei mir sind es auch ups und downs, nur die ups machen mich immer hoffnungsvoll und euphorisch, und wenn es dann noch irgendwo anfängt zu zucken, ist die Panik gleich wieder da. Es hat heute Mittag angefangen, jetzt war ich vorhin joggen (was übrigens gut geht, also 1:0 für mich!), und danach, siehe da - es zuckt weiter. Seufz.

Das Gefühl, das du beschreibst, kenne ich auch! Vor allem, dass man die Bewegungsabläufe merkt. Das schiebe ich bei uns jetzt aber auf diese "hyperawareness" (wenn wir schon bei Neudeutsch sind... ;-) - Übertrieben Wahrnehmung?), was unsere Muskeln angeht. Wir haben quasi negative, nervige Superkräfte. Das mit dem eingerostet empfinde ich auch so - und ich bin Mitte 20.

Bessert es sich bei dir denn mit Sport? Meine innere Logik sagt mir, dass es gut ist, die Muskeln "in Bewegung" zu halten.

@BeautifulDay89 Danke für deine Antwort :)^ Wir kämpfen hier unter anderem genau mit dem "Umgang", den du beschreibst. Für manche Menschen, mich eingeschlossen, ist das nicht so einfach, sondern eine manchmal unüberwindbar erscheinende psychische Hürde. Stressreaktionen verursachen einiges an Rauschen, wodurch sich unsere Ängste logischerweise verschlimmern. Diese Stressreaktionen sind oft schwer von tatsächlichen Symptomen zu unterscheiden. Viele von uns hier haben auch tatsächlich - auch wenn es nur übererregbare Nerven sind - "irgendwas" - muss ja nichts Schlimmes sein! - und dem versuchen wir auf die Spur zu kommen.

Aber puh. Ist das manchmal ein Kampf.

Ich ziehe zwar Antidepressiva für mich selbst nicht in Betracht, habe mir jetzt aber zumindest ein pflanzliches Mittel gegen nervöse Störungen und Unruhe geholt. Vielleicht bringt es ja was.

Ich freue mich jetzt weiter, dass ich 30 Minuten joggen konnte, und über die Sonne, und dann wird det allet schon.

:)* an alle!

S)chwar_zwal"dbuxe


@bayala

Leider hab ich seit Oktober keinen Sport mehr gemacht, bin nochmal Vater geworden und bin in jeder freien Minute gefordert. Zuvor schaffte ich es jede oder jede 2. Woche für 2-3 Stunden aufs Rad. Ohne Kinder war das noch einfacher. Ich würde gern probieren, aber zwischen August und Oktober war es eine Qual gewesen. Keine Radtour ohne Schmerz und nachfolgende Megafaszis in den Waden. Mittlerweile hab ich fast schon Angst davor.

Wenn das Ganze psychosomatisch wäre - Gründe hätte ich vermutlich genug.

M4imYimxaus5


Oh man,habe wieder was an mir entdeckt,was mich gerade wieder gehörig runterzieht. Und zwar sind die zwischenräume der rippen über meinem rechten rippenbogen viel tiefer als auf der linken seite. Man kann den unterschied deutlich sehen. Außerdem ist rechts auch die brust kleiner als links,was wohl schon immer so war,aber es ist nie so aufgefallen wie jetzt. Ich habe letztes mal einen bh anprobiert,den ich noch vor wenigen monaten getragen habe. Der ist mir im umfang viieeel zu groß geworden. Also muss ich wirklich am rumpf an gewicht verloren haben. Daher müssen doch die beiden fehlenden kilos kommen,die ich plötzlich abgenommen habe,denn meine hosen passen wie immer. Wenn ich früher mal abgenommen habe,dann war das überall am körper ve

Atrophiert mir da etwa die Brustmuskulatur? Und die Muskeln um die rippen rum....? :-o :-(

Hat jemand paar aufbauende Worte für mich? Stecke grad in einem tief.... %:| .

Das passt doch alles irgendwie ganz herrlich zusammen... :-|

LG mimi

S[chw0arz3waldbuxe


Das passt überhaupt nicht, denn die Rumpfmuskulatur ist im Regelfall das letzte, das abbaut, vorher sind die Arme und Beine dran!

lxuni"k75


@ Mimi

ich sehe das wie Schwarzwaldbue, m.E. wäre das fast ein medizinisches Wunder, wenn vor Armen oder Beinen was am Rumpf wäre. Also keinen Stress @:)

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