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Unterschied (leichte) Spastik/ Muskelkrämpfe?

mzsx92


Und ja, sie ist ein tolles Mädchen. Manchmal halt grenzwertig😂

G?raRpefruNitsaxft


Hallo Pepeter,

Angst vor MS kann eine sehr heikle Angelegenheit sein.

Bitte suche dir einen Arzt, dem du vertraust und lass dich gründlich durchchecken.

Darf ich dir aus meiner persönlichen Erfahrung heraus noch etwas berichten?

Meine Freundin hat mich vor 25 Jahren immer wieder mit ihren Beschwerden konfrontiert. Wir waren damals 20 und ich lies mir viel Zeit, mein Leben zu ordnen, während sie mit vollem Einsatz ein Studium in Angriff nahm. Mich hätte das damals überfordert.

Bei allem, was sie vorbrachte, habe ich erwidert: Das habe ich doch auch! So geht es mir auch, wenn ich ….etc. usw.

Es war immer das Gleiche. Bei mir lief sie gegen eine Wand. Ich nahm ihre Beschwerden ernst, aber nicht ihre Analysen hierzu.

Irgendwann war sie plötzlich weg. Wir hatten uns dann für einen gewissen Zeitraum aus den Augen verloren. Sie brach den Kontakt ab, aber ich lies nicht locker und wir fanden wieder zusammen.

Sie war in einer psychiatrischen Klinik oder so. So genau wollte ich es gar nicht wissen.

Durch die Medikamente, die sie bekam, sah sie schrecklich aus.

Es ging weiter mit ihren Beschwerdeängsten, sie ging zu vielen Ärzten und vor manchen Untersuchungen hatte sie sehr große Angst. Irgendwann, nach etwa 12-14 Monaten hatte sie dann endlich eine Diagnose: MS

Oft fragte ich mich, ob ich diese Diagnose auch bekommen hätte, nach einem solch massiven Untersuchungsmarathon, den sie sich zugemutet hatte? Nahm ich meine Beschwerden nicht ernst genug?

Sie brach die Ausbildung ab, schlug sich irgendwie durch, löste sich aber auch nicht richtig von ihren Eltern und schließlich wurde sie berentet.

Danach ging es ihr besser. Zumindest mental. Körperlich hatte sie Auswirkungen der MS zu tragen. Und die Medikamentation lief massiv weiter!

Sie fand einen Partner, der nach wenigen Monaten plötzlich dieselbe Diagnose hatte: MS

Mich wunderte nichts mehr. Mit seiner Berentung klappte es nicht ganz so gut, aber es lief dennoch irgendwie glimpflich für ihn ab und er konnte sich ebenfalls aus dem Arbeitsleben zurückziehen.

Ich bin heute noch mit beiden sehr gut befreundet, obwohl sie selber getrennt sind. Wir stehen uns sehr nahe, auch wenn wir uns nicht mehr so oft sehen.

Nach etwa 20 Jahren sagte sie Mal zu mir:

Was wäre gewesen, ich wäre nicht zu den Ärzten, sondern hätte meine Beschwerden einfach akzeptiert?

Es ist irgendwie faszinierend, dass sie das plötzlich sagte, obwohl das für viele Jahre immer meine Aussage war.

Heute sind noch weitere Dinge umgekehrt:

Ich arbeite seit kurzem in dem Beruf, den sie abgebrochen hat und bin der Ansicht, dass man nach so vielen Jahren massiver Medikamentation leider nicht mehr ganz ohne Schaden sein kann.

Für mich ist ihre MS daher viel akzeptabler geworden als zu Beginn ihrer Diagnose, während sie selber nun sehr daran zweifelt.

Tja, was will ich damit sagen?

Ich finde diese Frage von ms92 richtig gut:

Die Frage, die es therapeutisch aufzuarbeiten gilt, ist dabei, welchen Krankheitsgewinn du mit MS hättest.

Ich hoffe, du findest bald deinen Seelenfrieden. Alles Gute für 2016!

LG

pGep9etexr


Joker,

die MS hätte keinen positiven Wert für mich, leidglich starke Verluste und Einschränkungen. Ich bin erst 20 und sehr glücklich in Studium, Familie und Beziehung und müsste im falle einer Diagnose sehr viel aifgaben, viele Menschen ebenfalls traurig machen und wahrscheinlich meinen Lebensmut vor lauter zukunftsangst einbüßen

Grapefruitsaft,

Danke für deine ausführliche Antwort! Das tut mit sehr leid für deine Freundin, aber was willst du mir damit sagen? Die Diagnose hätte sie ja sowieso bekommen, Ängste hin oder her?

LSucxi32


Wenn man eine Diagnose muss man nichts aufgeben, man muss sich nur auf die neuen Umstände adaptieren. Wenn etwas nicht mehr geht, sucht man etwas neues.

Scheinbar läuft nicht alles rund, da du sonst diese Ängste nicht "brauchen" würdest.

pGepeteer


Wieso denkt jeder dass ich diese Angst brauchen oder haben wollen würde? Mein Leben wäre ohne diese Panik sehr viel einfacher!!

Grapefruitsaft, was hatte deine Freundin denn für Symptome?

GTra;pef5ruixtsaft


Da gab es eine ganze Menge, von Muskelgeschichten bis hin zu Augenflimmern.

Merkwürdig war einfach, dass ich alle von ihr bemängelten Symptome genauso hatte wie sie.

Nur ihr Umgang damit war dann ja drastisch anders als meiner. Sie hat sich auf ihre Beschwerden konzentriert und ich eben nicht.

pHepexter


Muskelgewchichten ähnlich der meinen??

GzrapefOrubitsaxft


Das finde ich jetzt schwierig zu beurteilen, weil ich deine Beschwerden so nicht korrekt einschätzen kann.

Wir haben damals manche Körperreaktionen direkt verglichen, aber ihre Begründungen hierfür waren immer komplett anders als meine. Ich konnte ihre Sorgen nicht entkräften.

Du kannst jedoch sicher sein, dass nicht JEDER hier denkt, du brauchst deine Ängste.

Daher nochmal mein Vorschlag: Konsultiere einen Arzt, dem du vertraust.

pkepetter


Okay. Oh man das beruhigt mich jetzt nicht gerade.

mUs92


Wenn dir jemand mit MS sagt, dass deine Beschwerden nichts mit MS zu tun haben, interessiert es dich nicht. Du suchst nur nach Leuten, die deine Panik verstärken.

Du brauchst definitiv dieses Angst aus irgendwelchen Gründen.

pvepe5texr


Ich frage mich nur, was grapefruitsaft mit damit sagen will.

Wenn man keine Angst vor ms hat bekommt man es nicht oder wie??

Efh,emaligNer Nkutzer (#46B9485)


Entweder Du bekommst es oder du bekommst es nicht. So einfach ist das.

Aber das Gejammer bringt dich nicht weiter. Geh zum Arzt, erzähle ihm ehrlich von deiner irrationalen Angst und lass es abklären. Und bis es abgeklärt ist, hör auf zu Googeln, hör auf zu Jammern und hör auf jedes diffuse Symptom hier nachzufragen. Du glaubst uns ja eh nicht. Also lass es einfach bleiben.

L7ucix32


Kann es aus meinem Sicht erklären:

Bin 2x am Hirn operiert

3. OP steht hoffentlich an, wurde aber schon von ein Neurochirurg als zu riskant abgelehnt. Versuche halt eben andere.

Mir ist aber klar, dass der Tumor zurückwachsen wird.

Habe kein Angst davor sondern was beruflich oder mit die Kinder passiert usw.

Wenn man ein Krankheit hat und damit lebt, ist das Angst wo ganz anders fokussiert. Man macht alles möglich damit die Krankheit nicht die Mittelpunkt des Lebens ausmacht. Symptomen soweit wie möglich ignorieren. Leben soweit wie möglich normal weiterführen.

Lebt man wie oben beschrieben mit starken Angst und Depression, hat man kein Leben.

m:s9x2


Ich finde es bezeichnend, dass du jedes Posting von mir komplett ignorierst. Wenn jemand MS hat und von seinen Erfahrungen schreibt,willst du es nicht hören. Hier kann dir dann keiner mehr helfen, weil du keine Hilfe willst. Es tut mir leid für dich.

o:newayorYtheothexr


Warum musst du irgendetwas aufgeben, weil du eine DIAGNOSE bekommst? Das ist ganz großer Quatsch. Es ist vollkommen egal.

WICHTIG, wird die Diagnose erst, wenn die Krankheit voranschreitet (wenn du sie überhaupt hast). Genieße die Zeit JETZT - denn DAS kannst du. JETZT bist du in soweit gesund, als das du tun kannst, was du tun möchtest.

Vielleicht kriegst du irgendwann MS mit starken Einschränkungen. Vielleicht kriegst du irgendwann MS und hast kaum Einschränkungen. Vielleicht wirst du eines Tages von einem Auto angefahren und hast eine hohe Querschnittslähmung. Vielleicht wirst du 89 und bist fit wie ein Turnschuh.

Fakt ist: Du weißt es nicht. Du weißt nur, was jetzt ist. Also genieße den Moment, plane optimistisch für die Zukunft und wenn du dir ein Haus kaufst - schau, dass es sich seniorengerecht anpassen lässt, falls irgendwann der Bedarf da sein sollte. Der Wiederverkaufswert erhöht sich dadurch auch.

@:)

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