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Benommenheit und Sehprobleme nach kiffen

d>erb/es hat die Diskussion gestartet


Hallo allerseits,

Ich bin neu hier und will mich erst einmal kurz vorstellen.

Ich bin Schüler und 18 Jahre alt.

Das vergangene Jahr war gesundheitlich irgendwie nicht so mein Jahr.

Hatte ständig irgendwelche ärgerlichen Geschichten, die ich zur Vollständigkeit auch alle mal aufzähl:

Angefangen hat eigentlich alles Anfang 2015 mit Knie (beidseitig) und Ellenbogenschmerzen (rechts). Diagnose Sehnenentzündung (Patellaspitzensyndrom, Tennis/Golferarm).

Da ich nicht an Zufall glaube (und auf anraten des Orthopäden) ließ ich das ganze von einer Rheumatologin abklären. Das Ergebnis ist bisher negativ. Zwar besitze ich einige Auffälligkeiten (neben den Sehnenproblemen), wie ein niedriges c3-Komplement (Blut), erhöhter Hämoglobinwert, leichter Eisenmangel, starker Vitamin D3-Mangel, erniedrigte Antikörperwerte sowie eine chronische "Binderhautentzündung (conjunctivits vernalis) allerdings gab es keine wirklich richtig problematische Diagnosen.

Naja jetzt zum eigentlichen Problem vor 5 Wochen kam ich auf die glorreiche Idee mal Cannabis auszuprobieren. Meine Erfahrung mit dem Mist hat sich bis dahin auf 2,3 mal ziehen und (1mal) Brownies beschränkt.

AUfjedenfall hab ich an dem Abend dann etwa 0,5-1g Cannabis geraucht gestreckt mit Tabak. Das war gleichzeitig auch mein erster richtiger Kontakt mit Nikotin (extremer Nichtraucher). So das ganze fand ich dann auch nicht sooooo krass. Klar hab ichs gespürt aber hatte jetzt keine krasse Erfahrung oder Halluzinationen oder so. Auch hatte ich keinen Horrortrip. Bin dann Abends ganz entspannt ins Bett und ja am nächsten Tag aufgewacht und hatte direkt das Gefühl komisch zu sehen. Dazu kam das Gefühl extrem benebelt zu sein und ein Gefühl der Teilnahmslosigkeit. Auch hatte ich eine krasse Appetitlosigkeit.

Nach 10 Tagen war ich dann schließlich auch beim Neurologen (vorher Hausarzt), der ein EEG machte. Dies war wohl "sehr auffällig und könnte durchaus für meinen Schwindel und das verschwommene Sehen verantwortlich sein" (- Neurologe). Zusätzlich diagnostizierte er eine Pupillendifferenz (Anisokorie), die nicht angeboren sein kann da ich aufgrund der chronischen Binderhautentzündung und einer Sehschwäche recht oft beim Augenarzt bin. Er mutmaßte eine Vergiftung und ordnete noch ein MRT an. Das MRT war unauffällig und so stand ich etwa 3 Wochen nach dem Kiffen wieder beim Neurologen. Besserung hatte sich kaum eingestellt. Zwar war dieses Gefühl der Teilnahmslosigkeit besser und auch die Appetitlosigkeit war weg aber ansonsten leider nur minimale Verbesserungen. Daraufhin wurde wieder ein EEG gemacht, was nach wie vor leichte Unregelmäßigkeiten hatte (jedoch besser war). Der Neurologe versprach mir daraufhin, dass ich bis zum neuen Jahr wohl Beschwerdefrei sei.

Und nun ja jetzt ist es 2016 und mein Zustand ist wie folgt:

-Sehstörungen (Verschwommenes Sehen, wackelndes Bild,Probleme bei Nah-/Fernakkommodation- Wechsel, Leseprobleme, schlechtes räumliches sehen)

- Gefühl der Reizüberflutung (Beim Einkaufen etwa habe ich das Gefühl mein Gehirn kommt mit der Reizaufnahme nicht hinterher und ich erhalte ein "laggendes" Bild)

- Leichtes benebelt Gefühl (Benommenheit trifft es sehr gut)

- Leichten Schwindel (äußert sich in einer gewissen Tapsigkeit)

Generell ist der Zustand in Bewegung viel schlimmer als im Sitzen/Liegen und auch mit geschlossenen Augen deutlich besser.

Da bei Cannabis ja leider auch immer eine Psychische Gefahr besteht noch ein kleines Update dazu:

Also ich war bisher noch nie in Psychologischer Betreuung. Auch hatte ich jetzt keine krassen psychischen Probleme. Ich denke die Probleme die ich hatte, sind normal für Teenager (Liebeskummer, Stimmungsschwankungen). Auch befinde ich mich jetzt nicht wahnsinnig im Stress. Klar schreibe ich dieses Jahr ABI und es gilt für viele Klausuren zu lernen. Doch bin ich eigentlich ein guter Schüler und mache mir da nicht so einen Druck. Auch habe ich 2 Wochen vor dem Kiffen endlich meinen Studiumswunsch gefunden für den mein Abi-Schnitt sowieso keine wirklich wichtige Rolle spielt. Komplett glücklich war ich nicht vorher, aber das ist man glaube ich auch selten. Aber wenn das eine psychische Vorerkrankung ist, dann fänd ich das schon sehr krass.

Aktuell gehts mir natürlich nicht so toll. Hab zwar jetzt keine Depressionen oder Panikattacken, aber natürlich schon etwas Angst was da gerade mit mir geschieht. In guter Gesellschaft kann ich die nervigen Symptome gut abschütteln und sogar vergessen. In schlechter Gesellschaft (langweilig) ist es dagegen umso schlimmer.

Meine persönliche Vermutung ist, dass das erstmalige Kiffen in Kombination mit dem erstmaligen Nikotin, da irgendetwas ausgelöst hat. Ich vermute physischer Natur (auffälliges EEG, Anisokorie).

Gegen den Vitamin D Mangel nehme ich jetzt seit 3 Wochen ein verschriebenes Medikament.

Ansonsten hab ich öfter gelesen das die Schilddrüse mit derlei Dingen in Verbindung gebracht wird, da wurde bisher nur (vor dem Kiffen) der TSH- Wert gemessen. Dieser lag bei 3. Also im Normalbereich.

Ich hoffe es gibt hier einige, die sich das durchlesen und evtl. selbst etwas beitragen :)

Falls es noch Fragen gibt nur her damit :D

Danke schonmal! :)^

Antworten
EChemal5iger Nzutzer8 (#(46948x5)


Lass nochmal die SD überprüfen.

TSH von 3 ist nach neuesten Grenzwerten leicht erhöht. Ist so eine Grauzone.

Ferner benötigt man auch noch andere SD-Werte. TSH allein reicht für eine Beurteilung nicht aus.

Also ab zum Hausarzt

TSH, fT3, fT4 und SD-spezifische Autoimunantikörper bestimmen lassen.

Dann noch Endokrinologe oder Nuklearmediziner zum Ultraschall der SD.

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