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Tinnitus, Hörverlust, Verspannungen Nacken und Kiefer,...

V?roomY1et6ton hat die Diskussion gestartet


Guten Tag,

ich weiß so langsam wirklich nicht mehr weiter. Bis vor 2 Jahren ging es mir richtig gut und ich war so gut wie nie krank. Dann passierte folgendes:

Nach einer mittelstarken Stressphase hatte ich das Gefühl ich werde krank. Übliche Grippesymptome (Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit). Besuch beim Arzt brachte die Diagnose viraler Infekt, ich soll mich schonen. Nach 3 Tagen der Schonung ging es mir dann richtig schlecht, hatte auf einmal keine Energie mehr um aufzustehen, Kreislaufprobleme (das erste Mal in meinem Leben), Herzrasen. Das ganze wurde so schlimm, dass ich noch in der Nacht in die Klinik gefahren bin. Hier wurde ein großes Blutbild erstellt, welches keine Auffälligkeiten hatte. Arzt in der Nacht hat ein EKG gemacht und hat hier einige Extrasystolen festgestellt und daraufhin den Kardiologen geholt. Dieser hat mich auf einen Herzinfarkt hin untersucht und mittels Bluttest diesen ausgeschlossen. Nach 6 Stunden ging es dann nach Hause. Hier wieder einige Tage Erholung, dann nachdem es nicht besser wurde (ich war im Kopf völlig durch, hatte auf nichts mehr Lust und konnte mich auf nichts konzentrieren) wieder besuch beim Hausarzt. Befund, ich sei nervlich stark angespannt und soll zur Ruhe kommen. Nach einer weiteren Woche im Bett hatte ich dann ein leichtes Summen auf den Ohren. Besuch beim HNO brachte einen leichten Hörverlust und ich soll mich schonen. Anschließender Rat vom Hausarzt, ich soll arbeiten gehen und etwas kürzer treten. Nach gut einem Monat arbeiten, wurde das Summen auf dem einen Ohr immer schlimmer. Nächster Besuch beim HNO, Befund: Hörvermögen hat etwas nachgelassen, es sei aber nicht dramatisch und würde sich wieder regenerieren.

Seither habe ich mich gefühlt nie wieder erholt, mein Zustand ist ein ständiges aus und ab. Und sei diesem Vorfall funktioniert das Denken nicht mehr wie früher automatisch, ich muss mich dazu zwingen.

Nach einem weiteren Monat haben sich meine Muskeln angefangen zu verspannen (insbesondere Kiefer und Nacken), dies war zum Teil so heftig, dass ich richtige Schmerzen hatte. Hausarzt hat mir Ibuprofen verschrieben und mich zum Orthopäden geschickt. Dieser hat eine HWS-Blockade festgestellt und chiropraktisch gelöst, Verspannungen waren ein paar Tage besser dann wurde es wieder schlimm. Hausarzt hat mich dann zum Neurologen geschickt, dieser hat nach Ultraschalltest der Halswirbelsäule, einigen motorischen Untersuchungen und einem check des Gleichgewichtssinns mich ohne Befund nach Hause geschickt.

Seither folgenden viele weitere Facharztbesuche (MRT, Orthopäde, Kardiologe, Physiotherapeut, Chriopraktiker, HNO...), alle ohne größere Untersuchung ohne Befund, lediglich der HNO hat einen weiteren Verlust meiner Hörfährigkeit festgestellt und gemeint es handelt sich um einen Schaden des Innenohrs, da kann man nicht viel machen, wenn das schon länger besteht.

Mein Zustand hat sich nicht mehr gebessert, jetzt nach 2 Jahren habe ich einen äußerst starken Tinnitus, höre auf einem Ohr oft sehr schlecht, oft einigermaßen gut. Mein Nacken ist verspannt ohne Ende, beim drehen des Kopfes habe ich ein Schleifgeräusch aus Richtung der Wirbelsäule. Stress macht die Sache immer schlimmer, aber auch in langen Urlauben wird es nicht viel besser. Häufig kommen Schmerzen auf der Gesichtshälfte des betroffenen Ohres hinzu, ein Zucken des Augenlids auf dieser Seite. Ich fühle mich allgemein sehr abgeschlagen, selbst kleine Unternehmungen strengen mich sehr stark an und ich könnte den halben Tag schlafen.

Bin so langsam wirklich ratlos und fühle mich von den Ärzten nicht ernst genommen. Diese schicken mich fleißig im Kreis.

Versucht habe ich folgende Dinge:

- Akupunktur

- Magenisum und Gingko Präperate

- Viel Ausdauersport

- Entspannungs- und Dehnübungen

hat alles nichts bis nur sehr kurz was gebracht.

Hat noch jemand eine Idee oder bin ich einfach ein Fall für den Psychoonkel?

Bin für jede Antwort dankbar.

Antworten
abug2!3x3


Zur Tinnitusbehandlung sollte auch die psychologische Betreuung gehören! Nicht angeboten worden oder dagegen gewehrt?

VEroomYeTttxon


Wurde nicht angeboten. Die Psyche kam auch später, zuerst war der Druck auf den Ohren und Verspannungen da. Laut Aussage des Neurologen kommt der Tinitus nicht durch die Psyche sondern die Sache sei andersrum, die Hörstörungen und die Schwerhörigkeit haben den Tinitus ausgelöst und das hat dann auf die Psyche geschlagen.

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