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Bluthochdruck, Ohrgeräusche, Puls spürbar, Gefäße steif/geschäd.

T+rueSbaxre hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich, männlich 19 Jahre alt, Raucher, leicht übergewichtig, leide jetzt schon seit bald 1 1/2 Jahren unter verschiedenen Symptomen im Zusammenhang mit Bluthochdruck und den Gefäßen im Kopfbereich.

Also alles hat mit meinem Blutdruck Problem vor ca. 1 1/2 Jahren angefangen. Eines Tages habe ich nach einem kürzeren Sprint zur Bushaltestelle ein ziemlich starkes Klopfen, man kann schon sagen "Schlagen" im Hals wahrgenommen. Das war damals schon ziemlich beängstigend und stellt für mich seitdem auch ein art "Schlüsselerlebnis" im laufe meiner Geschichte dar. Seitdem bin ich nämlich dadurch erheblich beeinträchtigt. Kleinste körperliche Anstrengungen reichen schon aus und mein Blutdruck schießt in die Höhe. Treppensteigen, Fahrradfahren bei leichter Steigung oder mal der Weg auf die Toilette nach längerem Liegen reicht schon aus und es stellen sich diese intensiven Schläge im Halsbereich ein. Ich halte dann manchmal ein, beuge den Kopf iwie nach vorne, in der Hoffnung dadurch den Druck ableiten zu können, und warte nur noch ab dass jene starken Blutdruck Amplituden schwächer werden.

Leichtes Joggen, mal ne Runde kicken oder Fahrradfahren gehören der Vergangenheit an - es geht einfach nicht!

Dahin zu kam dann, vlt. ein paar Wochen nach dem zuvor erwähntem "Schlüsselmoment", ein Pulssynchrones Klopfen im rechten Ohr. Das ging vlt. ne Stunde und war dann wieder weg. Über die darauf folgenden Wochen hinweg stellte sich das Klopfen allerdings immer öfter und öfter ein bis es jetzt mittlerweile schon seit ca. 1 Jahr täglich in verschiedenen Phasen, besonders nach langem Liegen und allgemein wenn ich mich den Tag über hinweg sehr wenig bewege, auftritt und ein alltäglicher Bestandteil geworden ist.

Meine Beschwerden beschränken sich allerdings nicht nur auf diesen beiden Punkte. Dahin zu kommt, dass sich, bin mir jetzt nicht sicher wie das genau auf einen Punkt gebracht werden kann, meine Blutgefäße im Kopf und Gesichtsbereich art steif und verengt anfühlen. Grundlegend ist es so dass ich meinen Puls zu ca. 60% aller Zeit, drunter jedoch im Liegen immer(!), spüre. Angefangen hat es mit einem leichtem pulsierendem Gefühl im Mund/Gaumenbereich, teilweise auch ein leichtes Pulsieren im ganzen Gesichtsbereich, das sich beim Pressen zu einem richtigem "Pumpen" verstärkt. Mit "leicht" meine ich nur dass es nicht aggressiv ist und auch nicht unangenehm, aber dennoch präsent. Schiebe es also nicht auf Hypochondrie/Psyche ...

Wirklich beunruhigend ist für mich dann die Beobachtung gewesen, dass sich bei verschieden Kopfpositionen, zb. Kopf Richtung Brust neigen also Kinn auf Brust "legen" oder Kopf beugen - (Schuhe anziehen, Bücken usw ... ) also jedes mal wenn Gefäße leicht "abgeklemmt" werden oder die Gefäße dem Blutdruck voll "ausgesetzt" sind, sich das durch leichte Schmerzen/Druckgefühl bemerkbar macht und ein ich ein sehr starken Druck im Kopf empfinde. Beim erwähntem Kopf Richtung Brust neigen sticht es mir die ersten 2-3 Pulsschläge hinten im Nacken entlang dem Hinterkopf. Also ziemlich genau im Verlaufsbereich der Arterie/n. Allerdings nur die ersten Schläge. Wenn ich nach langem liegen schnell aufstehe, spüre ich wie das Blut in den Kopf schießt und an einzelnen Stellen im Kopf Widerstand auf Gefäße ausübt. Aber auch wieder nur die ersten paar Schläge. Ich habe dann mal verschiedene Positionen "ausprobiert" um das ganze weiter zu untersuchen: zb. den Kopf Richtung Knie neigen und versuchen mit dem Kinn das Knie zu berühren -> unmöglich. Es baut sich ein Riesen Druck im Kopf auf mit Stichen an vereinzelten Stellen - als ob ich mir an jenen Stellen kleine Risse kleiner Blutgefäße zu ziehe.

Abgesehen von Sorgen und Ängsten vor möglichen Krankheiten und den damit verbundenen Konsequenzen, schränkt es mich im Alltag auch ein. Nach längerem Sitzen/Liegen kann ich nur sehr langsam aufstehen. Bücken, allgemein Positionen bei welchen der Kopf der Gravitation ausgesetzt ist, versuche ich zu vermeiden. Nach unten Gucken also jene "Kinn Richtung Brust neigen" -Position geht auch nicht ohne jene Stiche/Druckempfindungen im Hinterkopf und der damit verbunden Angst dass im nächsten Moment einfach iwas reisst!!!

In die Wege geleitet wurde bereits:

1. Herzecho -> unauffällig

2. Carotis Doppler -> unauffällig

3. Nephrologische Abklärung wegen Hypertonie + Langzeit-Blutdruckmessung; Sekundäre Hypertonie ausgeschlossen; Blutdruck steigt nur bei körperlichen -und seelischen Belastungen stark an.

Mein Frage wäre jetzt ob es sich bei mir tatsächlich chronisch um verengte Blutgefäße handeln könnte. Ich habe Angst dass meine Vorgeschichte mit Bluthochdruck und ungesundem Lebensstil schon in meinem jungen Alter Arteriosklerose verursacht haben könnte. Nicht nur sind es die Ursachen der Beschwerden, sondern auch die Konsequenzen. Angst habe ich dass ich mir schon bereits kleinere Risse und damit Blutungen im Gehirn aufgrund der täglichen Belastung der Gefäße zugezogen haben könnte. Mikroblutungen treten im Zusammenhang mit Bluthochdruck ja immer wieder auf. Jene verlaufen auch ohne jegliche Symptome - nicht ohne Grund auch "stumme Infarkte" genannt. Irgendwie geht es bei mir nämlich auch mit der Psyche ziemlich bergab. Habe Probleme mit dem Gedächtnis, fühle mich oft ziemlich "Foggy" %:| , kann mich schlecht konzentrieren usw. . Vlt. auch alles (hoffentlich) auf meinen Lebensstil zurück zu führen, strebe auch einen Wandel an, vlt. ist es aber auch alles Psychisch. Ich hoffe nur dass ich mir mit meinen 19 Jahren nicht schon Schädigungen zugezogen habe die mich mein restliches Leben mit begleiten werden ??? :|N :°(

Ich hoffe (oder auch nicht) ich finde da draußen noch andere die ähnliche Beschwerden haben und man sich austauschen kann. :)_

Grüße :)z

Antworten
L6aRucxola


Das liest sich aber sehr hypochondrisch und neurotisch alles.. mit zarten 19 sollten Deine Blutgefäße auch als Raucher noch in sehr gutem zustand sein, sofern Du nicht gerade irgendeinen exotischen Gen-Defekt hast.

Vermutlich hast Du einfach eine sehr sensible Körperwahrnehmung und mehr auch nicht. So schnell reisst da nichts, Arterien sind ziemlich fest.

Wie hoch ist denn der BD in Ruhe und bei Anstrengung?

Wobei natürlich mit Rauchen aufhören kein Fehler ist.

L-aRxucolxa


und wenn der BD bei Streß stark steigt wäre das ja eine klare Indikation für Betablocker. Genau dafür sind sie da.

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