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Vaskulärer Konflikt-Verzweiflung pur

BVine5sumsWum hat die Diskussion gestartet


Wo fang ich am besten an!?

Mal zu mir:

27 Jahre

158 cm

49 kg

Ich habe seit Jahren das Problem mit meinen Schwindelattacken und seit Jahren werden diese der Psyche zugeordnet! Hatte vor 3 Jahren erstmals ein MRT aber o.B.

Weiters habe ich seit Jahren, morgens beim erwachen, diesen enorm stechenden Schmerz im rechten Ohr und zwar so akut, dass ich teilweise meinen Kopf weder drehen noch erheben kann; konnt mir bisher niemand erklären bzw hat noch kein Arzt bisher Notiz davon genommen wenn ich's erwähnt habe!

Vor gut 2 Wochen (ich war abends unterwegs habe aber keinen Alkohol getrunken) bin ich von einer Lokaltour nachhausw und schlagartig wurde mir so dermaßen Schwindelig, dass ich keinen Schritt mehr gerade machen konnte ohne Gleichgewichtsverlust und mehrmaligen übergeben!

Dachte zuerst daran das mir jemand etwas ins Getränk getan hat, da ich zwar kurzzeitige immer wiederkehrende Schwindelattacken kannte aber in dem Ausmaß war es mir fremd! Ging normal schlafen bzw versuchte es, da sich in meinem Kopf ein Karussell abspielte, gelang mir das nur schwer. Da es am Tag darauf nicht besser wurde bin ich ins nächste LKH, wo ich auch sofort Stationär aufgenommen wurde!

Nach CT o.B und passenden Blutwerten wurde ein MRT veranlasst (das erste mal mit Kontrastmittel) dabei wurden einige Auffälligkeiten gesehen!

Befund eins: 2 missgebildete Hirngefäße, die laut OA keine bedenken hervorrufen

Befund zwei: zarte Gefäßschlinge mit Nahebeziehung zum Vestibulokochlearen Komplex im Meatus acusticus internus dext.

Somit war in dem Moment für den OA die Ursache der Schwindel Attacken gefunden... DACHTE ICH bzw erklärte er mir das so!

Am Tag darauf wurde ein HNO Konsil hinzugezogen, dabei wurde zusätzlich noch Links eine Entzündung am Gleichgrwichtsnerv festgestellt!

Ich wurde die ganze Woche mit Cortison+ Betaserc 24 mg gegen den Schwindel behandelt!

Gleichgewicht bendelte sich wieder halbwegs ein zumindest im Alltag... Bei Bergauf oder Bergab gehen unter anderem auch beim Stiegen steigen schwanke ich nach wie vor wie jemand mit schwerer Alkoholisierung.

Und jetzt zu dem Grund dieser ausführlichen Beschreibung meines Zustandes:

9 Tage LKH-10 verschieden Ärzte (jeden Tag bei Visite ein anderer + Konsilärzte) und jeder sagte mur etwas anderes!?

Mein Favorit unter den Aussagen war:

Ich habe mich mit einem HNO-Arzt unterhalten, der meinte, dass er noch nie jemanden in ihrem Alte gesehen hätte wo sich dieser bestehende Konflikt bemerkbar macht! Das kann es nicht sein!

Nochmal HNO Konsil...Dieser Arzt meinte wiederum "nichts ist unmöglich, wir beginnen eine Therapie mit Carbamazepin; sollte es damit besser werden, stellen sie sich einem Neurochirurgen vor"

Ich war mehr als erleichtert weil ich endlich mal Lösungsvorschläge hatte und mich das erste mal ernstgenommen fühlte!

Nächster Tag Entlassung, letzte Visite...Aussage von OA....

"Wir können das Antiepileptikum versuchen aber bedenken sie den Placeboeffekt; ich will ja nicht sagen, dass sie sich den Schwindel einbilden ABER..."

Ich war so zornig, dass mir die Tränen in die Augen schossen!

Habe dann aber doch einem Psychiatrischen Konsil zugestimmt, mit dem Befund:

Patientin ist Bewusstseins klar, in allen Qualitäten orientiert, keine mnestischen oder kognitiven Einbußen, keine produktiven oder suizidalen Ideen, Antrieb und Stimmung ausgeglichen!

Das heißt, ich war über ne Woche im Krankenhaus und bin gleich ratlos raus wie ne Woche zuvor rein!

Bei Körperlicher Belastung, Lichtreizen/blitzen, beim bewussten betrachten von grellen Farben (Bilder) werden die Schwindel Attacken extremer und ich erhol mich kaum davon, ein Spaziergang bringt mich beinahe um vor Erschöpfung!

Mein Hausarzt will mir aber weder das Betaserc noch das Carbamazepin verschreiben weil er der Meinung ist, dass des alles Schwachsinn ist (hab gerade wegen Umzug gewechselt und war das erste mal bei ihm)

Ich bin kurz vorm verzweifeln!?

Irgendwas muss so ein vaskulärer Konflikt doch auslösen (achja die standartantwort darauf "der is angeboren warum sollte er sich erst jetzt bemerkbar machen")

HALLOOO ich kämpfe schon seit Jahren mit Schwindel Attacken und stechenden schmerzen im rechten Ohr ???!!!!

Aber irgendwie wird einem anscheinend nicht wirklich zugehört und dann kommt noch hinzu, dass jeden Tag ein anderer Arzt da war und ich der Meinung war, dass wenn ich was erzähle (auffälligkeiten, eigene Wahrnehmungen udg), er es notiert und dem anderen Arzt weitergibt?! Dürft anscheinend nicht so sein denn von dem das ich diese "Attacken" schin jahrelang habe unnd von den Schmerzen im rechten Ohr, steht nichts um Befund, wie wenn ich es nie gesagt hätte!!!!

Jetzt die Frage: kennt jemand diese Problematik bzw hat jemand ähnlichen MRT befund und kann mir Erfahrungswerte geben ?

Glg und danke im Voraus

Antworten
ijch4x7


Hallo,

mach einen Termin in der Schwindelambulanz Sinsheim. Die nehmen dich und deine Sorgen ernst. Verlass dich nicht nicht auf die Aussage von Neurologen. Wenn die nicht auf den ersten Blick etwas finden ist immer die Psyche schuld. Bei mir wurde der Gefäß-Nerv-Kontakt (Vestibularisparoxysmie) fünf Jahre lang übersehen. Immer wieder musste ich mir anhören, dass der Schwindel psychische Ursachen habe. Irgendwann fängt man an, das zu glauben. Verlass dich auf dein Körpergefühl und lass dir keinen Mist einreden.

Viele Grüße und alles gute.

b/elilomixez


Wurde im Rahmen der Diagnostik auch einmal auf "vestibuläre Migräne" untersucht?

Auf meine Frage kam ich durch die Aufzählung der Reize, die bei Dir diese Anfälle auslösen können.

Alles Gute! @:)

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