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Lähmende Hitzeattacken bei Erschöpfungs- und Altersdepression

sHtei19\37 hat die Diskussion gestartet


Nach einer Erschöpfungsdepression vor rund 5 Jahren leide ich unter wiederkehrenden Hitzeattacken. Im Intervall von 3-4 Wochen habe ich diese Störungen. Es beginnt immer in den frühen Morgenstunden mit kurzen Hitzeattacken (ca. 1-2 Min.). Diese setzen dann im Laufe des Tages immer wieder ein (ca. 8-10x). Am Folgetag noch 2-5x. Am dritten Tag noch 1-3x. Dann, wie wenn sich eine Batterie entladen hätte, ist wieder Pause über ca. 3 Wochen.

Die Hitzeattacke schiesst in den Nacken und strömt von dort leicht aus in Kopf, Schultern und teilweise bis in Finger. Keine Weiterleitung in Oberkörper oder Beine.

Eine solche Hitzeattacke paralysiert mich. Ich gerate in einen extremen Erschöpfungszustand und muss den ganzen Tag liegen. Mit ganz grosser Mühe versuche ich den täglichen Aufgaben in meinem Haushalt nachgehen (so weit es geht). Zusätzlich belastend ist ein vererbter starker Tremor, der durch diese Hitzeattacken noch verstärkt wird.

Nach drei Tagen sind die Hitzeattacken vorüber und ich benötige nochmals 3-5 Tage, um meinen Erschöpfungszustand zu überwinden. Dann habe ich ca. 10-14 "unbeschwerte" Tage bis der nächste Intervall beginnt. Und das seit 5 Jahren. Nun stelle ich fest: Die Intervalle werden kürzer. Die Erschöpfung nimmt zu. Die "Erholungszeit" reicht nicht mehr. Ich bin verzweifelt.

Die Aerzte haben für mein Leiden keinen Namen. Es gibt keine Referenzen. Zur Beruhigung erhalte ich Citalopram, Inderal und zum Schlafen Remeron. Andere Medikamente wie Temesta und Xanax oder Lyrica habe ich im Verlaufe der Krankheit eingenommen ohne Wirkung - aber mit vielen Nebenwirkungen.

Aus verschiedenen neurologischen Abklärungen ist klar ersichtlich, dass ich weder Parkinson habe noch an Demenz leide. Auch 3 Aufenthalte in verschiedenen Kliniken haben nur temporär geholfen, die kritischen Phasen durchzustehen.

Ich wäre am Kontakt und Austausch mit Menschen interessiert, die ähnliches erleben und natürlich auch am Austausch mit medizinischen Fachpersonen, die mir helfen können, diese zyklischen Störungen zu mindern.

Mit diesem Forumbeitrag erhoffe ich mir wertvolle Impulse. An Aufgeben denke ich zu keinem Zeitpunkt. Herzlichen Dank für Ihre Kontaktaufnahme/Beitrag oder Rat. stei1937

Antworten
cKriieochar>lixe


für mich hört sich das nach einem hormonellen problem an. ???

PPlüsc1hbiexst


Das war auch mein Gedanke. Ein Endokrinologe könnte da vielleicht was machen.

aRpr/ixl4x5


Darf man fragen wie alt du bist? Klingt für mich nach typisch in den Wechseljahren sein.

m4usicSus_6x5


Schätze mal 78 oder 79 (Jahrgang 1937 - sie schrieb ja auch von "Altersdepression")...

P!l)üscYhbiexst


Wenn 1937 das Geburtsjahr ist, dann sind die Wechseljahre aber spät angefangen.

Sie hat das ja erst seit 5 Jahren.

cWriechmarlixe


keine wechseljahre. was hormonelles. das muß nicht immer dasselbe sein.

PSbschb+iesxt


Stimmt.- :-)

sotei1K93x7


Bin 79 Jahre alt. Hormonelle Störung kann ausgeschlossen werden. Auch eine Darmabklärung (Fachbezeichnung nicht mehr in Erinnerung), um Ursachen die hormonell ähnliche Störungen auslösen, abzuklären war erfolglos.

ajprilx45


Meine Frauenärztin meinte mal zu mir wegen den ganzen Hitzewallungen, wenn ich Pech habe habe ich das noch wenn ich Mitte 80 bin.

Deine Schildrüsen Werte sind die auch mit überprüft? Wenn diese nicht in Ordnung sind können die Hitzeattacken auch dadurch ausgelöst werden. Das wären so die Dinge die mir auf anhieb einfallen würden.

PYlüs+chb3iesxt


Nebenwirkungen von Medikamenten kann man ausschließen?

s3t\ei1c937


Ja. Ausgeschlossen. Aber Nebenwirkungen sind ein Dauerproblem bei jeder Veränderung der Medikation. DAmit lebe ich seit über 10 Jahren.

Mich würde interessieren, ob es jemanden gibt, der die gleichen wiederkehrenden Schock-/Hitzestösse hat? Mit jemandem korrespondieren, der weiss wie es sich anfühlt. Der weiss, was es heisst, während 5 Tagen paralysiert zu sein und jeder Gang im Hause zur Anstrengung wird.

Oder mit jemandem Kontakt zu haben, der in der Forschung tätig ist und allenfalls Zugang zu entsprechenden Studien oder Berichten hat.

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