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Hallo Zusammen (Soziale Angst)

t1omm0y2d6 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Ich bin 26 Jahre alt und ich bin seit ich 17 bin sehr schüchtern geworden.

Seit 1-2 Jahren ist es echt schlimm geworden.

Was genau in mir passiert kann ich nicht genau beschreiben "zittern, übel sein und wenn ich zu viel Stress habe Wine ich plötzlich"

Es kommt mir auch so vor als ich anfange sehr viel zu schwitzen in solchen situationen zb. an der Kasse oder auch am Zigaretten Automat wenn jemand hinter mir steht.

Mittlerweile habe ich nach 8 Jahren selbst meinen Job gekündigt und auch jeden kontakt zu freunden verloren.

Bin zurzeit nur noch am alleine am PC, wenn ich raus gehe dann Nachts alleine um einfach nach zudenken.

Leider kann ich seit 4-5 Monaten nicht mehr einkaufen gehen, selbst Tanken gehe ich nicht mehr.

Ich glaube ich versuche irgendwie denn Situationen auszuweichen.

Ich bin jetzt zurzeit Arbeitslos, ich will so gerne Arbeiten gehen und dann vll. habe ich ja Glück und lerne neue leute kennen.

Doch egal wie fest ich es mir vornehme, wenn der Tag kommt an dem ich zum Vorstellungsgespräch soll.

Ist alles was ich mir wünsche/vornehme weg, ich fahre zwar zur Firma und bis kurz davor ist auch alles gut.

Doch dann gehe ich einfach nicht rein, dann fahre ich meist wieder nach Hause und bin total am Boden es wieder nicht geschafft zu haben.

Nun ist es allerdings so das das Arbeitsamt wohl merkt das etwas nicht stimmt, und mich zu einer "Intensiv" beraterin geschickt hat.

Diese hat mir schon einmal mein Geld und die Krankenversicherung gestrichen und ich konnte so nicht zum Arzt gehen.

Am 4.4 habe ich einen Termin bei einem Neurolge.

Ich hoffe so das er mir helfen kann meinen Kopf wieder normal zu machen...

Was ich nicht verstehe woher das so plötzlich gekommen ist, und warum es so schlimm wurde.

Doch was mich zurzeit am meisten beschäftigt ist, das ich wohl bis zum Termin nicht mehr Krankenversichert bin da das Arbeitsamt wohl nach denn Vorstellungsgesrächen zu dennen ich nicht erschienen bin mir wohl alles streichen wird.

Ich meine ich musste bis jetzt 3 Monate auf einen Termin (am 4.4) warten, um erst mal mit einem Arzt zu sprechen der mir dann vll. einen Teraphie platz anbietet oder mir Tabletten geben kann die mir helfen.

Aber das dauert so lange, ich weiß nicht was ich in der Zeit machen soll.

Bei einem Amtsartzt war ich schon, der hat meine Kündigung als "richtig" bewertet und mir so geholfen keine Sperrfrist zu bekommen.

Aber leider konnte er mir auch nur empfehlen zu einem Neurologen zu gehen.

Könnt ihr mir vieleicht Tipps geben wie ich mich am besten verhalten soll, gibt es möglichkeiten schneller an hilfe zu kommen?

Kann ich das Arbeitsamt, bis zum Termin irgendwie besänftigen ohne jedem dort alles erzählen zu müssen?

Danke für eure Hilfe.

Antworten
f%alco >pelegrhinoidexs


Hallo Tommy,

bei einer Sozialphobie ist ein Psychiater der richtige Arzt. Manche Neurologen sind noch zusätzlich Psychiater. Ist das denn bei deinem der Fall? Wenn nicht, wird er dir bei deinem Problem nicht helfen können.

Ich glaube, dein Thema ist im Psychologie Unterforum besser aufgehoben. Dort bekommst du wahrscheinlich eher Antwort. Bitte doch die Administration, den Thread dorthin zu verschieben.

Lg

PKlüs$chbiexst


Hast du noch Sparguthaben?

Dann könntest du dich für 150 Euro im Monat (AOK z. Bspl.)selbst versichern.

Allerdings kann ein Psychiater auch dafür sorgen, dass du eben nicht alles gestrichen bekommst.

Du solltest dich dem Amt offenbaren.

Die Berater kennen so was zur Genüge. Für die ist sowas nichts Neues mehr.

P,lüs'cFhb/iesxt


Wo bekommst du Lebensmittel, etc. her?

Hast du jemanden der für dich einkauft?

tGomXmyx2x6


Ja der Neurologe ist Psychater bzw. bietet das auch an.

Also mein Hausartzt hat mich zu ihm geschickt, es gibt ja auch eine vorgeschichte aber die ist so lang das ich nur das was aktuell bei mir los ist geschrieben habe.

Das mit denn 150Euro klingt ja super, das wusste ich nicht.

Du glaubst nicht was du mir für eine lasst damit nimmst, dann weiß ich wenigstens das ich 100% zum Arzt kann.

Zurzeit geht mein Bruder für mich einkaufen, auch das Tanken macht er.

Er weiß auch ein bisschen davon was gerade so mit mir passiert.

Nur alles will ich ihm auch nicht erzählen.

Du meintest ja die Berater kennen das zu genüge, heißt das ich soll besser mit offenen Karten spielen und meiner Beraterin davon erzählen?

Danke für eure antworten

P[lüsch>biesxt


Wende dich per Telefon an den sozialpsychiatrischen Dienst deiner Stadt.

Die machen auch Hausbesuche.

PElüscqhbieust


Meine Beraterin weiß von meinen Depressionen.

Die nehmen auf Leute mit psychischen Erkrankungen durchaus Rücksicht, bzw. bieten besondere Hilfen an.

Dieses Geheimhalten ist auf Dauer hinderlich und du bekommst ja laufend Ärger weil du was nicht machen kannst.

Pdlüsch=bixest


Wie gesagt, offenbare dich deiner Beraterin.

Ich denke, sie wird dir nicht alles streichen, aber dir sagen, dass du dir Hilfe suchen musst.

Ich werde jetzt mein Bett aufsuchen.

Berichte doch bitte in den nächsten Tagen, wie es bei dir weitergeht.

Leider ist es in diesem Forum so, dass viele Ratsuchende genau einmal einen Abend lang

hier was schreiben und dann nicht wieder auftauchen.

Lrucix32


Um eine Psychotherapie muss du dich selber kümmern. Du brauchst keine Arzt oder Überweisung. Du rufst einfach mehrere Therapeuten an und machst einen Termin aus.

Adressen findest du auf die Seite der Kassenärztliche Vereining für deinem Bundesland unter Arzt und Therapeutensuche.

thom/my286


@ Plüschbiest

Ich werd auf jeden fall zurück schreiben, danke für deine Tipps.

Das Danke geht an alle, darüber zu schreiben hilft mir glaube ich.

Habe die Nacht sehr gut geschlafen ohne aufzuwachen.

Gerade das mit der Versicherung ist sehr gut zu wissen, so hätte ich schon damals direkt zum Arzt gehen können.

Ja dieses Geheimhalten ist sehr nervig und auch anstrengend, immer ausreden zu erfinden mag ich garnicht.

Aber wisst ihr, als ich das letzte mal jemandem davon erzählt habe also (Kurz nach dem ich meine Freunde und die Arbeit verloren hatte, habe ich oft schlechte gedanken gehabt mehr will ich nicht darüber schreiben).

Und war öfters Nachts draußen und habe nach gedacht, in einer Nacht ist dann aber auch die Polizei zu der Stelle gekommen an der ich dachte ich sei ungestört.

(Sind wohl häufiger leute dort die Drogen nehmen..)

Sie machten nur eine normale Kontrolle wegen Drogen, aber als wir dann ins gespräch gekommen sind.

Warum ich da Nachts alleine rum sitze, habe ich ihnen halt erzählt das zurzeit so viel bei mir passiert das ich ab und zu alleine komme um nach zudenken.

Und das hätte ich besser für mich behalten sollen, denn auch wenn es nette Polizisten waren.

Haben sie mir keine Chance gelassen nach hause zu gehen, sie meinten ich müsse mit ihnen mit kommen.

Ich dachte erst es geht zu Wache oder so, weil sie gesagt haben ich soll mich mit jemanden unterhalten.

Aber sie haben mich zum Krankenhaus gefahren....

Sie hatten mir in der Klinik versprochen ich soll nur 1 Tag da bleiben und mit einem Arzt sprechen, ich dachte 1 Tag ist okay.

Aber sie haben mich nicht gehen lassen, und als ich versucht habe rauszukommen, also hab bisschen "randaliert" weil ich einfach so überfordert/erschrocken war mit denn ganzen neuen Gesichtern, Geschloßenen Türen viele die Rumschreien und uff war wirklich nicht schön dort.

Haben sie mir mit "Sidierung" also ich denke mal fest binden oder sowas gedroht.

Erst nach 3 Tagen und mit Hilfe von einem Patienten der mir von der möglichkeit erzählt hat mich selbst zu entlassen.

Konnte ich mich mit einer Unterschrifft, (glaube es ging um die Verantwortung) selbst entlassen.

Seit dem bin ich sehr vorsichtig, wem ich was erzähle.

Ich will dort nie wieder rein gehen.

Sorry der Text ist doch etwas länger geworden, aber vieleicht könnt ihr euch so besser ein Bild vom ganzen was so gerade durch meinen Kopf geistert machen.

Und wieso ich nicht jedem erzählen will was ich denke und was mich beschäftigt.

Was ich auf jedenfall später versuchen werde ist wenn mein Bruder von der Arbeit kommt, fragen ob er mit mir zum Sozialen Dienst kommt.

Alleine denke ich wird das nichts.

P7lüsch_biexst


Eine Sedierung bedeutet dass du ein Medikament vermutlich Beruhigungsmittel bekommen hättest.

Mit festbinden hat das nichts zu tun. Die Polizisten dachten wohl, dass du suizidale Absichten hast.

Und bei möglicher Eigengefährdung wird dann ein Psychiater hinzugezogen der dich untersucht.

Sie haben es sicher nur gut gemeint.

P05schb~iexst


Festbinden wäre fixieren.

tKomRmy26


Ja wenn ich zurück denke, weiß ich das die Polizisten das gut gemeint haben, aber trotzdem ist das echt ein Schock plötzlich wo zu sein wo du nicht weg kannst.

Ich denke aber auch das das ein grund dafür ist, das ich so gut wie niemandem von meinen gedanken erzähle.

s$unsmhinxe83


Zunächst einmal du bist nicht allein. Mir geht es ähnlich. Habe zwar keine Probleme raus zu gehe, bin aber sehr gehemmt unter anderen.

Mir hat ein Aufenthalt in der Psychiatrie sehr geholfen. Dort wurde man behutsam an seine Ängste heran geführt und unter Begleitung konfrontiert.

Du scheinst ja im geschlossenen Bereich gewesen zu sein. Ich bin ein Typ der seinen Freiram braucht und musste erst dafür sorgen.

tVommyU2x6


Ich denke du hast rechtzeitig erkannt das etwas nicht stimmt.

Und hast dir Hilfe gesucht, und ich habs warscheinlich immer verdrängt bist es halt ganz ausgeartet ist.

Weil das gehemmt sein, habe ich schon immer gehabt also seit ich 14 war.

Damals dachte ich mir nichts dabei, alle meine Freunde waren etwas Schüchtern.

Eine frage war dein Aufenthalt denn ganzen Tag/Nacht lang oder bist du nur Morgens immer hin gegangen und Abends wieder nach Hause?

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