» »

Gehirnerschütterung und mehr .. beim Tanzen

M"iarxek hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich weiß nicht, ob für meine Frage das hier das richtige Forum ist. Das Problem betrifft nicht mich, ich brauche etwas Aufklärung. Ich schreibe es etwas ausführlicher, damit es nachvollziehbar ist. Mir geht dieser Unfall sehr nahe.

Dies war ein Tanzunfall der mir mit einer Tanzpartnerin (28 Jahre) beim Salsa Tanzen passiert ist. Bei einer Drehung (ich habe gedreht) ist mein Ellenbogen gegen die Stirn der Tanzpartnerin gestoßen. Sie war kurz leicht benommen (vllt 5-10s), aber nach etwa 10-20s wollte sie weiter tanzen und sie hatte keine Schwierigkeiten. Wir tanzen beide schon viele Jahre und sehr häufig und es waren also auch komplexe Figuren dabei, die wir problemlos tanzen konnten. Sie hat danach noch mit einem anderen sehr gutem Tänzer getanzt und auch das war problemlos. Sie fuhr nach der Party dann mehrere Kilometer mit dem Fahrrad alleine nach Hause.

Am nächsten Morgen fingen dann bei ihr die Probleme an, Übelkeit Kopfweh, Schwindel, Konzentrationsprobleme aber keinerlei Erinnerungslücken und auch keine Nackenschmerzen. Bei einem Telefonat mit ihrem Hausarzt diagnostizierte der Arzt eine leichte Gehirnerschütterung (der Arzt meinte.. sie brauche nicht kommen, sie brauche einfach nur Ruhe). Die typischen Probleme einer Gehirnerschütterung wie Geräuschempfindlichkeit, Konzentrationsprobleme kamen dann noch hinzu. Sie blieb dann auch ein paar Tage zu Hause und ging nicht zur Arbeit, sie war viel am Handy. Nach mehreren Tagen (ich glaube nach 6 Tage) wurde es nicht besser, eher schlechter und sie ging in die Notaufnahme. Dort wurde eine mittlere bis schwere Gehirnerschütterung (und noch keine Nackenprobleme) diagnostiziert. Im Laufe der nächsten Zeit kamen weitere Probleme bzw. Diagnosen hinzu: Gedächtnislücken, starke Schmerzen, zudem Schleudertrauma, Schädelprellung. Der Unfall ist jetzt 5 Wochen her und genau diese Probleme hat sie jetzt noch.

Ich kann mir diesen Krankheitsverlauf nicht erklären, ist es tatsächlich so, dass sich Schleudertrauma und Gehirnerschütterung sich erst so im Laufe der Zeit entwickeln? ???

Zu meiner Person: Ich bin sehr schlank (bzw. sogar eher dünn), mein Ellenbogen ist also nicht gepolstert (Ich hatte selbst keinerlei Schmerzen am Ellenbogen).

Ich freue mich über Feedback :)

Antworten
LWuci3x2


Ja, eine Gehirnerschütterung kann sich langsam entwickeln. Schwellungen können sich langsam bilden. Auch eine leichte Hirnblutung kann sehr langsam passieren. Manchmal dauert es 6-8 Wochen bis die Blutung groß genug ist, Symptomen zu verursachen.

BMirk5enzwexig


scheiße.... {:(

FAix undi FoQxixe


Oh Mann, Miarek, das tut mir sehr Leid! :°_ :°_ :°_ :°_ Mach' dir jetzt keine 'Vorwürfe, so etwas kann ja immer mal passieren - du hast es ja nicht mit Absicht gemacht! Vor allen Dingen denkt man ja nicht, dass so ein Ellenbogen gleich solche Auswirkungen hat.

Ich wünsche deiner Tanzpartnerin alles Gute! :)* :)* :)*

M iaMrexk


Danke schön für eure hilfreichen Antworten, euren Trost und eure Wünsche :-)

Es muss weitergehen.. ich kann es nicht rückgängig machen...meine Probleme damit sind dennoch nichts zu den Schwierigkeiten, die sie jetzt hat.

Auf eine Hirnblutung wurde sie untersucht, da gibt es Entwarnung, es wurde nichts gefunden .. hoffentlich bleibt das auch so..

Ich hätte tatsächlich nie gedacht, dass ein Schlag mit einem Ellenbogen solche Auswirkungen haben kann.

Habt ein schöne Zeit und bleibt gesund :)z

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH