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Autoimmunerkrankung - genaue Diagnose unbekannt

C}at*_72 hat die Diskussion gestartet


Hey zusammen,

letzten Mai wurde ich mit Lähmungen in Blase, Händen und hauptsächlich dem linken Bein in die Hohe Warte Bayreuth überwiesen. Seither kann ich nicht mehr laufen - nur etwas, mit Schiene und Krücken.

Im Prinzip hatte ich eine Rückenmarksentzündung in der Halswirbelsäule und seither verschiedene Lähmungen im ganzen Körper, die mal stärker und wieder weniger stark ausgeprägt sind.

Unverändert schlecht bleibt:

Mein linkes Bein ist komplett schlaff gelähmt, also weder bewegen, noch spüren.

Die Blase ist spastisch gelähmt, das heißt, ich habe immer Harndrang und anhand von Bauchschmerzen und Gänsehaut weiß ich, wann ich sie leeren muss. Nur mit Katheter.

Meine Sitzmuskel fühlen sich an, als würde ich auf einem kalten nassen Lappen sitzen.

Das rechte Bein, beide Arme und Hände sind auch spastisch - sie machen nicht immer was sie sollen. Schwer zu beschreiben. Verspannen sich, ich muss mich bei allem sehr konzentrieren und die Synchronisation funktioniert nicht. Wenn ich keinen persönlichen Stress habe, kann ich nach wie vor Gitarre spielen - etwas langsamer, als vorher.

GdB 100%, aG, H & B

Es begann mit Durchschlafstörungen, ständigen Mittelohr-Entzündungen kleineren Lähmungen, die sich aber fast alle wieder zurückgebildet haben. Ich schob das immer auf meine angeborene Kyphoscoliose.

Medikation bisher - im KKH erst Kortison (10 Tage 3 mg, währenddessen wurde es schlimmer) dann 6 x Plasmapherese, dann irgendein Virus Mittel gegen eine Infektion in der Lumbalflüssigkeit.

Jetzt nur noch Baclofen gegen die Spastik, Mictonorm und Spasmex für die Blase.

MS, Guillain-Barré-Syndrom, Tuberkulose, HIV und Borroliose wurden (2 Monate nach Reha zusätzlich in der Uni Regensburg) ausgeschlossen.

Die offizielle Diagnose lautet "entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems mit Myelitis, linksbetonte Tetraplegie und spastischer Harnblasenlähmung.

Also quasi unbekannt.

Lieben Gruß und danke schon mal

vom Flo

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